Grifols mit starken Aufwärtstrend. Trailing-Stop sichert Gewinne und reduziert potenzielles Risiko.

Trading: Stoppen kann so einfach sein! Trailing-Stops schützen die Gewinne und minimieren die Verluste.

Immer wieder lese und höre ich über die kompliziertesten Stopp-Strategien. Wie setze ich den initialen Stop-Loss richtig? Wie kann ich meine Gewinne mit Stops absichern? Soll ich nun den Stop-Loss auf 50,5 oder lieber 50,48 setzen?

Werbung

In meinen Augen sind dies nicht wichtige und entscheidende Fragen. Ich weiß nicht, wie sich der Preis bewegen wird und ob es besser ist bei 50,5 oder 50,48 den Stopp zu setzen. Dieses akzeptierte Nichtwissen macht es in meinen Augen einfacher den Stopp zu setzen. Das Hauptziel ist immer dasselbe: Begrenzung der Verluste und Maximierung der Gewinne. Denn am Ende entscheidet das Gewinn/Verlust-Verhältnis ob eine Strategie erfolgsversprechend ist oder nicht. Die wichtigen Fragen drehen sich also um die Minimierung von Verlusten und Maximierung von Gewinnen. Verluste zu minimieren schließt zwei Typen ein: Der initiale Stopp zu Minimierung des maximalen Verlustes bei einem Trade und die Minimierung des potenziellen Verlustes einer offenen Position bei gleichzeitiger Maximierung der Gewinne. Letzteres meint nichts anderes als den Gewinnern den Freiraum zu geben, die sie zur Maximierung benötigen.

Doch bedarf es dazu komplizierter Techniken? Sicherlich sind einige Indikatoren interessant und können Aufgaben übernehmen. Als Beispiel seien hier Supertrend Indikator und Parabolic SAR genannt. Doch letztendlich geht es (gerade beim Swingtrading) darum, die Preisbewegung zu handeln und Robustheit im System durch Einfachheit zu erzeugen. Was bietet sich hier besser an als der klassische Trailing-Stop? Ein klassischer Trailing-Stop ist nichts anderes als die Stop-Order, die dauerhaft im System liegt, regelmäßig anzuziehen. Beim Swingtrading bietet sich hier ein sehr kurzer Zeitraum an. Zum Beispiel könnte man einen 2-Tages-Tief Trailing-Stop verwenden oder sogar einen 1-Tages-Tief-Trailing-Stop. Beim ersteren wird die Stop-Order auf das Tief (oder bei Shorts auf das Hoch) der letzten zwei Handelstage (oder Kerzen) gesetzt. Ist das gestrige Tagestief tiefer als das heutige, wird der Stop-Loss auf das gestrige gesetzt. Ist das heutige Tief tiefer als das gestrige, nutzen wir das heutige Tief als Stopp-Marke. Natürlich sollte man nicht vergessen, ein paar Cent Abstand zu tief zu lassen, damit man nicht durch Zufall direkt ausgestoppt wird. Auch könnte man sich hier eine Regel einfallen lassen, um den Prozess noch mehr von emotionalem Verhalten abzuhalten und die Entscheidung zu rationalisieren. Beispielhaft bietet sich ein prozentualer Betrag (z.B. 0,1% unter dem Tief) oder ein Teil der ATR an.

Beim initialen Stopp kann man es auch einfach halten. Er kommt einfach unter das Tagestief der heutigen Kerze. Wenn z.B. für morgen ein Einstieg geplant wird, kommt der intiale Stopp unter die heutige Kerze. Das ist simple und lässt nicht viel Interpretationsspielraum.

Natürlich muss jeder selber wissen und ausprobieren/testen welche Stopps sich am besten in das eigene Handelssystem einfügen. Jedoch gerade beim Swingtrading müssen die Verluste gering gehalten werden, da hier die Handelsfrequenz höher ist. Ein schnell nachlaufender Trailing-Stopp bietet sich gut an. Setzt man Indikatoren (wie z.B. Parabolic SAR) ein, läuft man Gefahr sich zu stark an diesen zu orientieren und das Trading hierauf auszurichten. Doch Indikatoren haben liefern oft Fehlsignale oder können falsch interpretiert werden. Der Preis hat immer recht, denn er ist, neben dem Volumen, der einzig wahre Wert beim Trading.
Ich selber nutzte beim Swingtrading einen 2-Tages-Tief-Trailing-Stop. Hierdurch kann ich meine potenziellen Verluste meist nach 2 Tagen halbieren (also auf >0,5R). Zusätzlich werden die Gewinne bei den Gewinnpositionen maximiert. Und eine Wahrheit gilt auch weiterhin, die perfekt durch diese Art der Trailing-Stopps bestätigt wird: Die Trades die gleich am Anfang kräftig in den Gewinn laufen, sind die besten!

Meinung: Kurzfristige Aktionen der Politik bringen kurzfristige Reaktionen an den Märkten!

Wer glaubt, dass man mit kurzfristigen Manipulationen der Märkte langfristige Erfolge feiern kann, der irrt sich gewaltig. Zur Zeit wird in den Medien spekuliert, ob die EZB wieder Anleihen der Krisenstaaten kauft. Diesmal wahrscheinlich im großen Stil. Welche Begründung sie sich dafür einfallen lässt, ist noch nicht klar. Evtl. wird es wieder auf Probleme im Geldkreislauf geschoben. Die EZB ist die letzte Chance, die Zinsen wieder (kurzfristig) für die Krisenstaaten zu drücken. Die Staatskassen der Geberländer sind bereits leer und ein neues Rettungspaket lässt sich nicht schnell genug organisieren. Der Druck aus dem Inland der Geberländer ist dafür zu hoch. Der ESM ist noch nicht einsatzbereit. Krisenmanagementprobleme … So etwas kennt man ja in Deutschland z.B. vom neuem Berliner Flughafen. Aber werden die Mediengerüchte auch durch Taten bestätigt? Wird die EZB wirklich wieder aktiv? Oder handelt es sich nur um gezielt gestreute Gerüchte durch subjektiv gedeutete Aussagen von Draghi? Eine Wirkung an den Märkten hat es gezeigt. Die Zinsen sinken, die Börsen fangen an, dieses Gerücht einzupreisen. Aber es handelt sich lediglich um kurzfristige Reaktion auf ein Gerücht einer kurzfristigen Aktion der EZB. Das Hauptproblem ist doch, dass es massiv Verkäufer von Anleihen der Krisenstaaten gibt und keine Käufer. Grundsätzlich hat sich doch nichts im Markt geändert. Im Gegenteil: Die Situation in den Krisenstaaten verschlechtert sich sogar noch. Wer glaubt denn da wirklich, dass die EZB eine Wende hervorrufen kann? Die Verkäufer werden sich bedanken und bei höheren Anleihenkursen weiter verkaufen und die EZB-Bad-Bank wird noch stärker belastet. Irgendwann wird auch die EZB aufgeben müssen und die Verkäufer werden sich durchsetzen. Schließlich handelt es sich nicht um kleine Spekulanten, sondern um Banken und Versicherungen, die zum Schutz ihrer Anleger und Aktionäre die Anleihen der Krisenstaaten verkaufen. Sie machen also genau das richtig – nur nicht was die Politik will. Die EZB wäre da ein willkommener Käufer für Titel in einem Markt, die niemand haben will! Also wer glaubt, dass es sich bei den geplanten EZB Käufen wirklich um gute Taten handelt, wird spätestens in wenigen Wochen merken, dass die Reaktion nur kurzfristig war. Die Aktienmärkte werden es auch zeigen. Beim nächsten aufstöhnen der Krisenländern dürfte auch den Großanlegern der Kragen platzen und Aktien werden wieder verkauft (trotz Anlagenotstand zur Renditengenerierung).

Werbung

Ebenfalls eine kurzfristige Aktion ist das Leerverkaufsverbot in Spanien und Italien. Spanien geht sogar soweit das komplette Aktienprogramm als Leerverkauf zu verbieten. Was bring’s? Wahrscheinlich nix. Verkauft werden wird trotzdem. Die Reaktion der aktuell short positionierten Anleger, die ihre Positionen zurückzukaufen, bringt aktuell eine kleine Kaufwelle. Doch der Kater danach wird umso schlimmer, da noch mehr Investoren die Titel verkaufen werden. Die Preise sind höher und da lohnt es sich umso mehr, die Schrott-Titel endlich loszuwerden. Zudem zeigt das Leerverkaufsverbot den Märkten, dass die Situation in den Ländern anscheinend schlimmer ist, als gedacht. Denn solche Maßnahmen werden normalerweise nur ergriffen, wenn etwas schlimmes bevorsteht bzw. die Situation bereits als katastrophal einzustufen ist. Die Politiker können aber mit den kurzgedachten Maßnahmen die waren Probleme für wenige Tage verschleiern. Letztendlich werden die Märkte recht behalten und auch die zur Zeit vom Leerverkaufsverbot betroffenen Titel werden weiter verkauft werden. Denn schließlich wollen dort genug Käufer ihre Positionen noch abstoßen!

Kurzfristige Aktionen bringen kurzfristige Reaktionen. Das ist so und das war bereits so. Dies Verhalten der Politik spiegelt sich in den nervösen Kursen wieder. Wenn die Politik dann die Märkte enttäuscht oder zu lange hinhält und nicht liefert, werden die Anleger enttäuscht reagieren und wieder verkaufen. Leider ist die Reaktion dann meist auch heftiger.
Für mich ist dies kein Problem. Wenn die Märkte sich für eine Richtung entscheiden, handele ich diese. Egal ob long oder short oder beides zugleich. Der Markt zeigt schließlich über die Preise, was zur Zeit gekauft/verkauft wird und dies ist die einzige Orientierung. Klar wird es in solch politisch dominierten Zeiten etwas wilder, aber es unterliegt jedem selber wie er sein Handelssystem darauf ausrichtet. Risiko runterfahren oder die Zeit einfach nutzen, evtl. sogar fernbleiben. Dies hängt vom individuellen System ab. Wichtig ist nur, sich nicht von Prognosen leiten zu lassen. Wer weiß, ob morgen jemand einen endgültigen Rettungsplan vorstellt oder Spanien pleite geht? Niemand! Doch die Marktteilnehmer werden reagieren und das ist was zählt. Dies ist auch mein Leitmotiv: Ich kann nicht wissen, was morgen ist. Ich weiß nur, was heute (oder vor x Minuten/Stunden) war. Wenn ein Preis steigt, hat dies einen Grund, den ich nicht kenne. Ich weiß nur, dass der Preis gestiegen ist und wie viel gekauft wurde. Das sind die einzigen Informationen, die ich benötige um eine Handelsentscheidung zu treffen. Alle Interpretation des politischen Geschehens mache ich aus dem Interesse am Geschehen an sich.

Kabel Deutschland Tageschart

Trading: Kabel Deutschland mit neuen Hochs

Sseit dem 10.7. ist klar: Kabel Deutschland hat es erfolgreich geschafft das 2011er Hoch zu überwinden. Der Rebound ist im Tageschart deutlich erkennbar und mit einer langen weißen Kerze zeigt dies auch die Kraft der Bullen. Der erste Swing erfolgte und findet nun erneut Halt aus einer Kreuzunterstützung aus dem Vorgängerhoch und einer Trendlinie. Der Kurs nimmt wieder Fahrt auf und es hat sich ein kleines Swing Low gebildet. Optimaler Einstieg wäre bereits am Freitag gewesen.

Swingtrader hatten bereits Spaß mit der Aktien. Wer einen Range-Swingtrading-Stil pflegt und Seitwärtszonen handelt, konnte von März bis Juni bereits in der Aktie Geld verdienen. Wer dem Trend als Swingtrader folgt und Ausbruchs- und Reboundstrategien verfolgt, kommt nun mit Swingtrading zum Zug. Re-Test erfolgreich und nun kann sich die Aktie zu neuen Hochs aufmachen. Wer lieber Positionstrading im Mittelfristigen Bereich verfolgt, könnte z.B. beim Bruch des letzten Vorgängerhochs einsteigen und dem Trend folgen.

Trading: KW 31 – Aktien in starken Trends

Hier findet ihr die Scanner-Ergebnisse der Scanner die für mich die europäischen Aktienmärkte durchsuchen. Einmal die Woche reicht eine Übersicht allemal, weil die Inhalte sich nur selten verändern.

Werbung

Gesucht werden in Euro notierende Aktien, die einen schon seit längerem bestehenden starken Aufwärts- oder Abwärtstrend aufweisen.

Folgende Einstellungen werden verwendet: EMA Woche 40 (~EMA Tag 200) > bzw. < EMA Woche 80 (~EMA Tag 400), RSL Woche 80 (~RSL Tag 400) >1 bzw. < 1, Volumendurchschnitt > 100.000, Preis > 1 EUR. Gescant wird mit ProRealtime auf EOD (End-of-Day) Basis. ProRealtime ist kostenlos und man kann sehr leicht mit wenigen Zeilen Code einen Scanner einrichten.
Sortiert sind die Listen nach RSL. Long = größter RSL-Wert, Short = kleinster RSL-Wert.

Folgende Länder werden gescannt: Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Portugal. Jeweils immer alle Aktien, die gelistet sind.

Wer sich für Scanner interessiert, findet hier einen kurzen Überblick, wie ein Scanner erstellt wird.

Trading: Heißer Sommertag heute. Märkte starten Long-Versuch.

Der Tag heute war super spannend! Schon gestern Abend, bei der täglichen Analyse der Märkte und Scanner, hatte ich ein merkwürdiges Gefühl. Die Zeichen standen auf Unsicherheit. Mein Kopf sagte mir „short“ und mein Gefühl „long“. Bei diesen Situationen muss man schwierige emotionale Zustände durchhalten. Der Kopf arbeitet gegen das Gefühl. Man darf sich nicht irreführen lassen.
Nach der Analyse hatte ich 3 Kandidaten gefunden, die für neue Positionen in Frage kamen: Faurecia als Short-Kandidat und Hugo Boss + Vopak als Long-Kandidaten. Immer wenn ich das Gefühl der Unsicherheit habe, lege ich die Order für beide Seiten in den Markt. Also für alle drei Kandidaten (1x short, 2xlong). Ich lassen dann den Markt entscheiden welche Positionen eröffnet werden und welche nicht. Für meine bereits bestehenden Positionen (allesamt Short-Positionen) zog ich gemäß meines Systems die Stopps nach. Mein Gesamtrisiko war negativ – ich hatte also alle Positionen mit Stopp-Loss-Order so abgesichert, dass ich im Normallfall auf jeden Fall im Gewinn bin. Es konnte also nichts schiefgehen …

Werbung

In der Nacht habe ich gut geschlafen. Morgens studierte ich kurz die Vorbörse im DAX und die asiatischen Märkten. Asien zeigte bereits Long-Signale, der DAX nicht. Vormittags drehte der DAX dann erneut ins Minus und meine geplante Short-Position wurde eröffnet. Meine gesamten Positionen liefen noch stärker in den Gewinn. Gegen Mittag startete der DAX und auch die anderen europäischen Märkte, sowie auch der EUR/USD, ein starkes Comeback! Im Chart sieht man beim DAX, dass eine Trendlinie als Support erreicht wurde. Also wurden natürlich meine Long-Positionen eröffnet. Somit war ich short und long im Markt und der Markt zeigte, welche Seite er bevorzugte. Als der DAX schließlich 150 Punkte vom Tief aufgeholt hatte, zog ich die Handbremse und schloss meine offenen Short-Positionen. Das „unsichere“ Gefühl vom Vorabend hatte sich bestätigt. Ich wollte nicht mehr long sein! Auch wenn dies in dem Moment gegen meine Regeln verstieß bin ich lieber mit einem guten Gefühl nicht mehr mit größeren Positionen im Markt als mit einem schlechten Gefühl. Es war also in Ordnung für mich und das ist die Hauptsache. Schließlich kann ich jederzeit wieder erneut einsteigen, auch wenn ich ein paar Tage warten muss.

Wie sich im Nachhinein herausstellte war es die richtige Entscheidung. Ich konnte somit den größten Teil meiner offenen Gewinne der letzten Tage mitnehmen (mehr als wenn ich meine Positionen mittels Stopp-Order ausstoppen lassen hätte).

Ab und zu habe ich diese Situation. In der Regel wenn die Märkte vor einem Umschwung stehen. Ich schaue mir gewöhnlich ca. 100-150 Aktien am Abend an. Zusätzlich kommen noch verschiedene Indizes, Währungen und Rohstoffe hinzu. Hierdurch bekomme ich einen guten Eindruck wie der Markt kurzfristig steht. Dies ist aber nicht ausschlaggebend für meine Trading-Entscheidungen. Alleine die Signale zählen. Aber ich finde es immer wieder spannend, dass man sich auf sein Gefühl ein stückweit verlassen kann.

Aber ob mein Gefühlt auch richtig war, sieht man erst morgen 😉

Faurecia Tageschart

Trading: Faurecia kurz vor Flaggenbruch

Faurecia ist den wenigsten bekannt. Es handelt sich um eine französische Aktie. Mittlerweile lassen sich fast alle europäischen Aktien gut per CFD handeln. Somit auch Faurecia. Im Wochenchart sieht man, dass ~2009 der Seitwärtsbreich nach unten verlassen wurde und die Aktie regelrecht abstürzte. Der Pullback an den Ausbruchsbereich ist nun erfolgt und es droht eine SKS Formation. Der Trigger ist bereits ausgelöst und wichtige Zonen unterschritten.

Werbung

Im Tageschart ist zu sehen, dass es aktuell steil bergab geht. Nun konsolidierte die Aktie seit einigen Wochen in einer bärischen Flagge. Bärische Flaggen richten sich gegen den übergeordneten Trend und zeigen, dass sich Bullen nicht durchsetzen könnten. Bei jedem marginalen neuen Hoch kommt es zu Verkäufen. Die Kraft der Bären reicht aber noch nicht aus, um neue Tiefs zu bringen. Bricht die Flagge werden i.d.R. viele Stopp-Loss-Order ausgeführt und auch die letzten Bullen flüchten aus der Aktie.

Es ist wichtig sich nicht darauf festzulegen nur eine bestimmte Sorte von Aktien (z.B. nur deutsche Aktien) zu handeln. Letztendlich handeln wir einen Preis. Um was für eine Datenreihe von Preisen es sich handelt ist egal. Man darf nur die besten Chancen aus diesen Preis-Datenreihen herauspicken – egal ob diese Preise aus Frankreich, Deutschland oder USA kommen. Ich handele Aktien aus dem ganzen Euro-Raum. Warum Euro-Raum? Ich möchte dem Währungsrisiko entgehen. Dieses kann natürlich auch eine Chance sein (z.B. wenn der EURO fällt). Da ich mir es aber einfach machen möchte, handele ich nur Euro-Werte und davon gibt es genug 😉
Wer Swingtrading betreibt kann die Chance beim direkten Bruch der Flagge nutzen. Auch für Positionstrading oder Trendfolge eignet sich das Setup. Je nach Handelsstil muss natürlich Entry und vor allem Exit anders sein.

Hugo Boss Tageschart

Trading: Hugo Boss – Entscheidung steht an

Die Aktie von Hugo Boss befindet sich seit Jahren in einem starken Aufwärtstrend. Immer wieder erfolgen starke Trendschübe nach oben. Nun könnte ein weiterer Trendschub erfolgen. Im Tageschart hat sich ein Doppelboden gebildet, der kurz davor ist, getriggert zu werden. Steigt der Preis über die Widerstandszone bei 84 EUR, gilt die Formation als bestätigt und aktiviert ein potenzielles Kursziel bei ca. 97 EUR. Verlassen sollte man sich auf solche Formationsziele aber nicht immer. Die Formation kann höchstens als Indiz für steigende Kurse gesehen werden. Psychologisch ist eine Doppelbodenformation eine Kaufbestätigung zu einem tieferen Level. Also Käufer waren wieder bereit hier zuzugreifen und den Kurs nach oben zu drücken. Mit einem Überschreiten des letzten Verlaufshoch wird die Formation auch für Trendtrader oder Positionstrader interessant, so dass zusätzliches Volumen in den Markt kommen könnte.

Als Swingtrader sucht man solche Formationen, da man hier vermuten kann, dass größere Käufer solch eine Formation wahrnehmen und somit weitere Käufe folgen könnten. Heute hat sich eine starke weiße Kerze gebildet, die für Swingtrading optimal ist und Stärke der Bullen zeigt. Es hat sich ein kleines Swing Low gebildet. Trendfolger oder Positionstrader sollten noch auf die Bestätigung der Doppelboden-Formation warten.
Man muss aber beachten, dass dies eine Aktie mit niedrigem Volumen ist. Kleinere institutionelle Order reichen bereits aus um die Aktie zu bewegen.

Trading: Was mache ich mit den Scanner-Ergebnissen?

Da ich Feedback liebe :), freue ich mich auch darauf auf Feedback einzugehen. Heute bekam ich die Frage zugeschickt, was man eigentlich den Ergebnissen des Scanners macht. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, was er mit den Ergebnissen macht und wie er diese auswertet 😉

Werbung

Ich nutzte die Ergebnisse des Scanners als Filter um mich nur auf die Aktien in den europäischen Märkten zu konzentrieren, die sich in starken Trends befinden. Diesen Aktien unterstelle ich, dass sie von großen Käufern (z.B. Fonds) über längere Zeit aufgekauft werden bzw. von großen Verkäufern abgestoßen werden. Da große Marktteilnehmer nicht Positionen an einem Tag auf-/abbauen, dürften sich deren Aktionen über mehrere Wochen/Monate/Jahre auswirken.

Ich suche Situationen in denen ich erwarten kann, dass diese, wenn auch das Momentum der Gesamtmärkte mitspielt, stark gekauft/verkauft werden. Also ist meine Erwartung, dass die im Filter gefundenen Aktien höhere Gewinne bringen als Aktien, die sich in einer Seitwärtssituation befindet (mein Ziel: Outperformance/relative Stärke). Zudem unterstelle ich Aktien in starken Trends, dass diese stabilere Kursverläufe erzeugen, da hier große Nachfrage herrscht und Kursrücksetzer schnell gekauft werden.

Letztendlich ist es aber eine Frage des eigenen Handelssystem nach welchen Situationen man Ausschau hält. Da ich nur in Richtung des Trends kurze Swings long/short handele (durchschnittlich 2-5 Tage), suche ich Aktien die ein hohes Momentum aufweisen. Dies Momentum finde ich meisten halt in Aktien die sich in starken Trends bewegen.

Oben findet ihr eine Darstellung nach welchem Schema ich handele. Aber Vorsicht: Hier ist nur sehr grob dargestellt wie ich handele. Das wichtigste meines Handelssystems ist der Exit bzw. das Vorgehen beim Exit! Zudem fehlen sämtliche anderen Komponenten, die ein Handelssystem ausmachen. 

 

SAP Tageschart

Trading: SAP gibt heute Gas

Im Zuge der Veröffentlichung von Earnings gab die SAP Aktie richtig Gas und gehörte damit in der schwachen Gesamsituation zu den Gewinnern!

Werbung

Im Wochenchart sieht man eine Situation die mittelfristig Gewinne für Long-Positionen bringen dürfte. Die Aktie ist in einem Aufwärtstrend, wenn auch die letzten Jahre eher volatil verliefen. Der Preisbereich um 43 EUR scheint den Käufern/Verkäufern sehr wichtig zu sein. Hierauf sollte man also ein Auge haben. Aktuell notiert die Aktie darüber. Auch konnte der letzte kurze Abwärtstrend (rot im Wochenchart) 2011 überwunden werden und ein Re-Test war ebenfalls erfolgreich.

Im Tageschart findet man eine spannende Situation vor. Der letzte sehr steile Anstieg wurde stärker bis zum Preisbereich um 43 EUR korrigiert. Hier kamen die Käufer zurück, waren aber dennoch nicht stark genug. Es bildete sich eine Flagge. Diese (bärische) Flagge konnte nun nach oben (also entgegensetzt der Regel) verlassen werden. An den Kerzen zeigt sich, dass diese lang und weiß sind. Hier sind also starke Bullen am Werk. Gestern testete der Kurs die Flagge und konnte deutlich an abprallen. Wenn die Bullen durchhalten, können Kurse in Richtung 56 EUR möglich werden.

Wie immer im Blog stelle ich Aktien vor, die sich in einem langen Trend bewegen. Lange Trends zeigen, dass große Käufer/Verkäufer hinter dieser Aktie her sind. Ich will schließlich nur das handeln was alle zu jedem Preis haben wollen (long) oder niemand zu einem höheren Preis haben will (short).
SAP ist eine Aktie die viele haben wollen. Daher eignet sie sich gut zum Aufbau von Long-Positionen. Ich als Swingtrader würde hier kurzfristige Positionen für wenige Tage im Swingtrading-Stil handeln. Positionstrader oder Trendfolger können mit ihrer Strategie mittelfristige Positionen aufbauen.

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
* Diese Seite enthält Affiliate-Links. Hierdurch unterstützt du meine Arbeit!

GEFÄLLT DIR DIESER ARTIKEL?
Dann jetzt anmelden und kostenlos neueste Artikel per E-Mail erhalten!
    Was dich erwartet:
  • Denkanstöße für dein Trading
  • Mehr Wissen zum Thema Trading-Systeme
  • Risiko- und Moneymanagement Beiträge
  • Buchempfehlungen & Trading-Videos
  • Erfolg, Motivation und Selbstverbesserung
* natürlich gebe ich deine E-Mail niemals an Dritte weiter!
GEFÄLLT DIR DIESER ARTIKEL?
Bekomme zukünftig alle Neuigkeiten über meine Facebook Seite:
GEFÄLLT DIR DIESER BLOG?
Dann jetzt anmelden und kostenlos neueste Artikel per E-Mail erhalten!
    Was dich erwartet:
  • Denkanstöße für dein Trading
  • Mehr Wissen zum Thema Trading-Systeme
  • Risiko- und Moneymanagement Beiträge
  • Buchempfehlungen & Trading-Videos
  • Erfolg, Motivation und Selbstverbesserung
* natürlich gebe ich deine E-Mail niemals an Dritte weiter!