Meinung: Zypern ist eine schöne Insel…

Die Politik hat versagt. Wir brauchen Aufklärung über die Fehler der Euroeinführung und eine schnelle Behebung.
Ich selber habe dort schon Urlaub gemacht. Auch wenn es im türkischen Teil war: Zypern ist eine wunderschöne Insel. Tolle Landschaften, super Klima, schöne Strände und das einmalige Erlebnis einer geteilten Stadt mit UN-Sicherheitszone. Ein Erlebnisparadies für jede Art von Tourist 😉 Dieses schöne Land ist: Pleite … Als Tourist merkt man kaum etwas davon, als Bewohner wahrscheinlich auch nur begrenzt und in letzter Zeit. Wie kommt das? Es liegt wahrscheinlich daran, dass die Politiker es wunderschön kaschieren können und bisher konnten. Bis zum Tag X. Irgendwann fällt es dann auch dem letzten auf und dann muss gehandelt werden. Der Mensch ist leider ein unvernünftiges Wesen und schiebt komplizierte Dinge auf. Vor allem, wenn sie klein erscheinen im Gegensatz zu den größeren Dingen.

Die Kapitalmärkte waren bereits Vorboten …
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Genau dies ist in den letzten Wochen geschehen. Die Kapitalmärkte haben schon vor langer Zeit Zypern abgeschrieben. Das Land konnte sich nur schlecht finanzieren. Im letzten Jahr wurden dann auch politische Stimmen lauter, dass Zypern massiv Probleme hat. Doch das Klang im Gegensatz zu den Problemen der anderen Staaten noch zu gering, um in den Fokus der Tagespolitik zu geraten. So beginnen normalerweise große Krisen. Doch auch die kleinen Dinge dürfen in komplexen Systemen nicht vernachlässigt werden. Sie sind Bestandteil des Systems und können chaotische Folgen haben. Das wurde in den letzten Wochen der Politik bewusst. Doch da war es bereits zu spät. Einer der massiv unterschätzen Faktoren waren die Politiker selbst. So wurde ein Vorschlag, der aus Zypern selbst kam, zum Sündenbock für die EU und der Populismus der Politiker kannte keine Grenzen. Gegen Deutschland und die EU wurde Stimmung gemacht und die Bevölkerung nahm den Sündenbock gerne auf. Dabei waren es die zyprischen Politiker, die ihre Aufgabe versäumt haben, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen. Nämlich, dass ihr Staat pleite ist und schon lange war. Das das gesamte Staatssystem dermaßen schlecht gemanagt ist und das Zypern keine Zukunft hat. Egal ob mit oder ohne Euro! Eine Rettung kam in allerletzter Sekunde … Es hätte mich auch nicht verwundert, wäre Zypern Pleite gegangen und hätten die Politiker ein Exemple veranstaltet.

Langfristige Kredite brauchen langfristige Einlagen, sonst ist eine Bank rasch pleite.

Würde es Zypern ohne Euro besser gehen? Wahrscheinlich kaum. Kleine Nationalstaaten sind nunmal anhängig von einer Wirtschaft, die keinen Platz benötigt. Da wären Tourismus, Finanzen und vielleicht noch Kleinbauerntum. Gerade die Finanzwirtschaft bietet sich für kleine Staaten an. Jedoch ist das Geld immer „heiß“. Jeder Anleger hat nicht im Interesse Geld zu investieren, sondern nur zu parken. Somit richtet sich eine Wirtschaft eines Staates auf einen Sektor aus, der sich von heute auf morgen in Luft auflösen kann. Da ein Finanzsystem jedoch von Langfristigkeit lebt, denn Kredite werden oft längerfristig vergeben, muss auch Kapital langfristig im Land gebunden werden. Ansonsten herrscht keine Deckung zwischen Kredit und Hinterlegung. Genau das ist der Haken bei einer einseitigen Ausrichtung. Kommt es zu einer Krise, wird Kapital abgezogen und die Banken sind sofort pleite.

Was ist also die Lehre aus Zypern? Eine europäische Bankenaufsicht? Sicher, aber letztendlich sagt sie auch etwas über die Ausrichtung einer Wirtschaft eines Landes aus. Nationalstaaten sind in so kleiner Weise kaum tragbar, wenn sie nicht gut gemanagt werden. Liechtenstein und Luxemburg bestehen zwar auch größtenteils aus Finanzwirtschaft, jedoch werden diese wesentlich besser gemanagt. Die Säulen der Finanzwirtschaft sind breiter aufgestellt als in Zypern und somit macht eine kleine Krise keine großen Wellen. Nichts desto trotz sollte man sich fragen, ob man so kleine Nationalstaaten wirklich braucht und ob diese für die Bevölkerung dienlich sind.

Aufklärung und mehr Europa heißt mal wieder die Antwort!

Die Antwort auf die Krise in Zypern heißt: Mehr Europa statt weniger! Nationalstaaten und nationale Währungen sind nicht ein Schritt in Richtung Freiheit und Frieden. Das sollte man bedenken, wenn momentan die Stimmen nach einem Ende des Euros wieder laut werden. Nationale Währungen schüren größere Konflikte als wir momentan denken. Auf- und Abwertungen von Währungen sind schon ewig große Waffen, die schwere politische Krisen und Kriege hervorrufen können. China und die USA sind hier ein heutiges Lehrbeispiel. Auch wenn es immer wieder hart ist, wir dürfen uns nicht von einäugigen Finanzwissenschaftlern vernebeln lassen. Aus der reinen ökonomischen Perspektive sieht ein Europa mit nationalen Währungen vielleicht besser aus, aber die politische und soziale Ebene darf nicht außer Acht gelassen werden. Es ist nunmal nicht so, dass wir nur in einer Finanzwelt leben und diese alles bestimmt. Die Menschen und ihr Zusammenleben wird auch von anderen Kräften geformt. Somit ist es wichtig, dass man Aufklärung darüber betreibt, was in der Vergangenheit bei der Euroeinführung falsch gelaufen ist und wie man dies nun in schnellen Schritten behebt. Wenn ein Staat dort nicht mitmachen möchte, muss er natürlich auch die Möglichkeit erhalten, aus der Eurozone auszutreten, aber vorher muss der Versuch gewagt werden, die Eurozone zu stärken und zusammenzuhalten. Und auch der Bevölkerung in den wirtschaftlich stärkeren Ländern muss erklärt werden, warum wir dazu bereit sein müssen, Geld in Europa zu investieren. Der Fortschritt muss für die Bevölkerung spürbar werden: Mehr Geld in Europa = mehr wirtschaftliche und finanzielle Macht für Europa. Die europäischen Spitzenpolitiker müssen ein Gesicht bekommen, welches auf die Titelseiten der Zeitungen kommt.

Kleinsparer ist ein falsches Wort. Es sind Kreditgeber, die einer Bank einen Kredit geben und diese haften genauso wie Großsparer oder Geldparker.

Noch ein paar Worte zur Enteignung der Bankkunden. Ist es richtig oder falsch? Zu allererst müssen die Aktionäre der Pleitebanken zur Verantwortung gezogen werden. Ihr Kapital ist es, welches zuerst aufgelöst wird. Als zweites kommen die sog. Sparer. Es ist ein falsches Denken und ein falsches Wort welches sich in die Köpfe eingebrannt hat. Es ist kein Sparkonto, sondern ein Kredit, dem ich der Bank gebe. Ich leihe dem Institut mein Geld, damit es mit diesem Geld wirtschaften kann und entsprechend mir Zinsen bezahlen kann. Somit besteht für jeden Kreditgeber auch ein Risiko. Ob es ein Sparbuchkunde mit 100 EUR oder 100.000 EUR ist, ist dabei egal. Die schützende Einlagensicherung durch den Staat ist nur eine Versicherung, die greift, wenn der Staat diese auch bezahlen kann. Somit stellt man wieder einmal fest: Aufklärung heißt hier das Zauberwort, damit Sparern bewusst wird, was sie eigentlich sind.

 

Bild unter Verwendung von „Flag of Cyprus“ by Wikipedia.

Trading: EUR/GBP vor mittelfristiger Abwärtsstrecke?

Es lohnt sich, in englischen Aktien zu traden. Der Währungseffekt bringt zusätzlich Geld ein.
E[/dc|nglische Aktien haben nicht nur schöne, trendreiche Bewegungen, sondern können sich auch wegen des Währungseffekts lohnen. Wenn der Euro gegenüber dem Britischen Pfund verliert, steigt der Wert der englischen Aktien, die man in Britischem Pfund im Depot hält. Genau solch eine Situation haben wir momentan. EUR/GBP ist an einer entscheidenden Schlüsselstelle angekommen und dreht momentan im Wochenchart wieder nach unten. Somit könnte eine mittelfristige Korrektur gestartet werden, welche sich zuerst bis 0,83 und später sogar bis 0,815 ausdehnen könnte. Auch wäre es denkbar, dass EUR/GBP ein neues Tief im Bereich 0,725 ansteuert. Hier läge noch ein langfristiges 38,2 Fibo-Retracement und eine langfristige Unterstützung. Dies wird aber erst möglich, wenn der Wert unter 0,769 fällt. Im Monatschart befindet sich das Währungspaar nach wie vor in einem Aufwärtstrend, der nun in einer bullischen Flagge konsolidiert. Somit ist anzunehmen, dass irgendwann 2014 😉 der Trend wieder aufgenommen wird.

Bis dahin heißt es: Trading in englischen Aktien kann sich lohnen, aber nur, wenn sie auch in Pfund gehandelt werden. Trading von z.B. Diageo an der Frankfurter Börse bringt nicht viel zusätzlich 😉

Trading: Stoxx 600 an wichtiger Marke eingequetscht

Wenn der Stoxx 600 wieder nach oben drehen sollte, dann jetzt!
Der marktbreite Stoxx 600 Index, welcher ca. 600 Aktien aus ganz Europa enthält, ist im Wochenchart in einer extrem wichtigen Zone angekommen. Deutlich erkennt man die Widerstandszone zwischen 290-300 Punkte, in welcher sich der Index momentan aufhält. Das minimal höhere Hoch könnte sich als Falle entpuppen, wenn der Index zurück unter 290 Punkte und vor allem 283 Punkte fällt. Dann läge ein Fehlausbruch vor und der Index könnte in eine mittelfristige Korrektur bis 273 Punkte übergehen.

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Doch noch ist nichts verloren, denn im Tageschart befindet sich der Index an einer sehr guten Unterstützung. Hier zeigt sich sehr schön, wie ein Wert in zwei verschiedenen Zeitebenen in unterschiedlichen Situationen gefangen ist. Die Unterstützung im Tageschart bei ca. 290 Punkte ist eine Kreuzunterstützung mit dem EMA 50, welcher sich in der Vergangenheit gut bewiesen hat. Auch liegen hier zwei Trendlinien. Somit wäre hier ein idealer Bereich gegeben, wo Käufer wieder zuschlagen können. Das nächste Ziel des Index lautet: 300 Punkte.

Jedoch sollte man die restlichen Entwicklungen in Europa nicht außer acht lassen: Die Indizes in Südeuropa inkl. Frankreich sehen alles andere als gut aus.

Gedanken: Unser Gehirn ist unser größter Feind. Über die Einfachheit und Komplexität.

Gerade beim Trading müssen wir so lange unser Gehirn verändern, bis komplexes einfach ist.
Als Trader ist man in hohem Maße abhängig von einem selbst. Die psychische Verfassung ist entscheidend und beeinflusst in großem Maße unsere Gewinne und Verluste. Der Markt ist oft nur ein Spiegel unserer psychischen Verfassung und wir bekommen alle, was wir verdienen. Diese Gedanken und Wahrheiten stammen nicht von mir, sondern von anderen großen Tradern.

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Angeregt durch eine, leicht hitzige, Diskussion mit meiner Frau möchte ich euch meine Gedanken über die Einfachheit und Komplexität mitteilen. Diese Gedanken sind universell, nicht nur auf die Börse, anwendbar.

Ich unterstelle unserem Gehirn einen starken Rationalismus, der für unser Überleben in der vergangenen Evolution extrem von Vorteil war. Unser Gehirn hasst es Energie in komplexen Gedankensituationen zu verschwenden. Anstrengen kostet Energie und diese ist ja bekanntlich knapp. Da das Gehirn der größte Energieverbraucher ist, muss er haushalten, damit wir nicht wie Kühe oder Schafe den ganzen Tag ununterbrochen Essen müssen. Denn für uns Menschen war die Energiebeschaffung als Urmenschen schwieriger als für so manche andere Tiere.

Genau aus diesem Grunde ziehen wir einfache Methoden komplexen vor. Genau aus diesem Grund fällt es uns so schwer uns selber zu verändern und genau aus diesem Grund ist Apple so wahnsinnig erfolgreich.

Ich möchte diese Gedanken anhand von Beispielen klarer darstellen:

  1. Wir ziehen einfache Methoden komplexe vor: Die Physik ist ein Gebiet welches viele Menschen als komplex sehen. Wie eine Sonne im Detail funktioniert und aus was sie besteht wissen nicht viele. Sie ist einfach da und strahlt Licht aus. Unser Gehirn hat sich Methoden überlegt, wie wir uns einfach eine Sonne vorstellen können, ohne uns jedes Mal zu wundern, warum es sie gibt und wie sie funktioniert. Die einfache Methode wird vorgezogen, weil es sich nicht lohnt noch mehr Energie in eine komplexere zu investieren. Das Gehirn weißt also automatisch diesem Wissen die benötigte Energie zu. Möchte man nun  mehr über die Sonne und ihre Prozesse lernen, ist der Aufwand umso höher und anstrengender. Viele Anläufe müssen unternommen werden, bis das Thema vollständig durchdrungen ist. Das Gehirn wehrt sich gegen diesen Energieverbrauch und es dauert sehr lange, bis neue Synapsen gebildet und die Information abgespeichert ist.
  2. Es ist einfacher sich nicht selbst zu verändern: Einer der schwierigsten Aufgaben ist die Selbstveränderung. Dabei klingt es doch so einfach: „Du musst das dann in Zukunft halt anders machen“. Doch bis ein neues Verhalten gelernt und im Gehirn bis ins Unterbewusstsein vorgedrungen ist, dauert es oft sehr lange. Das Gehirn wehrt sich massiv gegen das Neue und oft ist es dieses, welches einen dazu bringt, die Selbstveränderung aufzugeben. Dabei geht es nur darum, einen Teil der Gehirnstruktur zu verändern und neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen zu schaffen bzw. zu verstärken.
  3. Apple ist so erfolgreich, weil es einfach ist: Ein Touchscreen ist einfacher als ein komplexes Menü, welches mit Tasten bedient und gelesen werden muss. Genau dies ist einer der Gründe, warum Apple u.a. so erfolgreich ist. Es darf nur ein Knopf auf dem Gehäuse sein und nicht drei. Es darf nur eine Bedienungsweise geben und nicht 5 verschiedene.
    Auch stellt sozialer Druck ein Gehirn vor die Wahl von komplex oder einfach: Es ist wesentlich komplexer ein Telefon zu kaufen, welches nicht modern ist und sich somit zum Außenseiter zu machen.

Ein wesentlicher Grundstein, was wir als komplex empfinden und was als einfach, wird in unserer Kindheit gelegt. Ich würde mutmaßen, dass es einem Kind oder Jugendlichen einfacher fällt ein Musikinstrument zu lernen, wenn das Kind bereits durch andere Personen von früh auf Musik erlebt und kennengelernt hat. Das Gehirn hat dann bereits Strukturen für dieses Gebiet entworfen, die einfach genutzt werden können. Daher wird es ihm einfacher fallen, ein Instrument zu erlernen, anstatt z.B. ein Auto zu reparieren. Und was einfach ist, machen wir auch lieber.

Die oben angesprochenen Inhalte gelten natürlich auch für das Trading und die Evolution zum vollkommenen Trader. Wir müssen uns Zeit geben, Abläufe und neue Verhaltensweisen zu lernen. Und was wir vor allem lernen müssen ist, nicht aufzugeben. Unser Gehirn wird sich mit aller Kraft wehren. Doch wenn wir uns diesem bewusst sind, können wir auch bewusst dagegen arbeiten. Wir müssen so lange arbeiten, bis der neue Ablauf sitzt und so lange, bis wir gelernt haben, ein gutes von einem schlechten Setup zu unterscheiden. Das kostet mehre Anläufe und Energie, doch irgendwann funktioniert es von selbst. Dann setzt der Erfolg und Lohn der harten vergangenen Zeiten ein.

Wenn man ein wenig darauf achtet, wird man viele Beispiele zu diesen Gedanken finden. Warum ist welcher Fernsehsender erfolgreich, warum welche Werbung erfolgreich ist und warum Politiker die Wirtschaft nicht verstehen.

Komplex ist nicht immer besser, aber wenn man den Schlüssel zu sich selbst und auch zum erfolgreichen Trading verstehen möchte, muss man sicherlich nicht immer den einfachsten Weg gehen.

Buch: Das Ende des Geldes von Adam Fergusson

Ein absolutes Muss für jeden politisch und wirtschaftlich interessieren Menschen. Die Bilder, die dieses Buch aufzeigt, sind erschreckend und lehrend.
Adam Fergussons Buch „Das Ende des Geldes*“ habe ich mir vor einiger Zeit im Rahmen meiner Lektürekäufe zum Thema Geld und Inflation zugelegt. Das Buchcover ist relativ unspektakulär – auf den ersten Blick. Beim zweiten Blick erkennt man, dass der Mann, der dort abgebildet ist, Geldbündel stapelt (und zwar in einem ganzen Raum).

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Man könnte denken, dass dieses Buch, welches bereits 1975 veröffentlich wurde, nicht mehr zeitgemäß ist. Das ist aber nicht richtig. Auch wenn das Buch von der Hyperinflation, vorrangig in Deutschland zwischen 1919 und 1923, handelt, ist das Thema akuter als gedacht. In der heutigen Zeit sind die Inflationszahlen gering und es sind andere Zusammenhänge, die eine Krise auslösten, jedoch sind die Verhaltensweisen der Regierungen ähnlich. Genau aus diesem Grunde sollte man das Buch gelesen haben. Es schildert sehr gut die politische und soziale Komponente der Inflation. Aus Tagebüchern und Briefen wird dem Leser ein Bild vermittelt, wie eine Gesellschaft in sehr kurzer Zeit zu Grunde gehen kann. Es sind teilweise schreckliche Passagen, die einem einen Schauer über den Rücken jagen und den Alltag der Menschen widerspiegeln.

Das Ende des Geldes*“ von Adam Fergussons ist für jeden politisch und wirtschaftlich denkenden Menschen eine Pflichtlektüre. Ich kenne kein Buch, welches einem die Probleme mit Inflation näher bringt als dieses. Es zeigt einem neue Aspekte und verdeutlicht, wie schlecht viele Politiker wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und managen können. Das scheint sich seit fast 100 Jahren nicht verändert zu haben. Es zeigt auch wie ein übergroßer Sozialstaat und schlechte Finanzpolitik sein eigenes Volk ruinieren kann. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, welche aktuell wieder in Europa vergessen wird.

Das Buch „Das Ende des Geldes*“ hat mir zudem noch einmal gezeigt, wie einschneidende Erlebnisse eine Bevölkerung über Jahre hinweg prägen können. Die große Angst der Deutschen vor Inflation und Arbeitslosigkeit findet ihren Ursprung sicherlich in den 20er/30er Jahren. Solch ein Ereignis prägt sich in die Gedächtnisse einer Nation ein und lenkt Verhaltensweise über Jahrzehnte hinweg. Erst nach vielen Generationen wird sich dies verflüchtigt haben, es sei denn, das Problem tritt erneut auf. In diesem Rahmen können wir froh sein, dass Deutschland und Frankreich sich (wenigstens auf politischer Ebene) wieder verstehen, denn auch Krieg und Hass spielten im Zusammengang der Inflation eine Rolle.

Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik
Mehr Informationen zum Buch:

Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik*

von Adam Fergusson

Der Autor verbrachte hunderte Stunden in Archiven verschiedener Länder, um diese außergewöhnliche Dokumentation aus der Zeit der Weimarer Republik zu Papier zu bringen.

In den Zwanzigerjahren des vorherigen Jahrhunderts war Deutschland nicht in der Lage, die Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg zu leisten. Die Folge waren eine galoppierende In?ation, Hunger, sich rapide verschlechternde Lebensumstände der Bevölkerung und ein fast handlungsunfähiger Staat.

Was damals passiert ist, könnte uns wieder drohen, denn es gibt viele Parallelen zu der heutigen Zeit.

Spannend und kenntnisreich geschrieben nimmt Adam Fergusson den Leser mit auf eine Zeitreise – von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft unserer gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Gesamtordnung.

Trading: Zwei interessante Links

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Heute mal zwei interessante Links, die ich gefunden haben:

52 Wochen Hoch Scanner

52 Wochen Hoch Scanner und anschließender Pullback auf EMA

Ein 52 Wochen Hoch Scanner für mittel- bis langfristig ausgerichtete Trader. Danke an Dieter für diese Idee!
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Dieser Artikel für den 52 Wochen Hoch Scanner wurde inspiriert von einem Leser. Angesteckt durch meinen Artikel im TRADERS‘ wollte er nun einen Aktienscanner für ein bestimmtes Szenario entwickeln,

Der unten beschriebene 52 Wochen Hoch Scanner richtet sich eher an mittel- bis langfristig ausgerichtete Positions-Trader oder Trendfolger. Man muss aber immer bedenken: Ein Aktienscanner ist kein Handelssystem! Er gibt nur Vorschläge für handelbare Situationen. Damit man ein Setup handeln kann, muss eine passende Strategie, die weitere Komponenten enthält, entwickelt werden.

52 Wochen Hoch Scanner: Setup-Bedingungen

  • Die Aktie ist innerhalb eines Zeitraums X auf ein neues 52 Wochen Hoch/Tief gestiegen/gefallen.
  • Danach steigt/fällt die Aktie zurück an den 50er EMA im Tageschart, durchschlägt ihn aber nicht.
  • Die Aktie befindet sich in einem langfristigen Trend.
  • Das 10tägige durchschnittliche Volumen liegt oberhalb von 100.000 Stück und der Preis ist größer als 3.

Insgesamt ist es nicht so einfach einen 52 Wochen Hoch Scanner zu entwickeln. Dies liegt daran, dass man erst einmal definieren muss, was ein neues 52 Wochen Hoch ist. Die meisten denken, dass ein neues 52 WochenHoch ein neues Allzeithoch darstellt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Computer macht nur, was man ihm vorgibt und in diesem Fall gebe ich vor, dass höchste Hoch innerhalb von 52 Wochen zu suchen. Ob es sich dabei um ein neues Allzeithoch handelt, kann ich nicht feststellen. Dazu müsste ich alle verfügbaren Kursinformationen durchsuchen und dann den höchsten Punkt feststellen. Dies ist aufwendig und auch nicht Bedingung für diesen simplen 52 Wochen Hoch Scanner.

Um den 52 Wochen Hoch Scanner zu entwickeln ging ich wie folgt vor:

  1. Zuerst muss man sich das Setup genau überlegen. In diesem Fall wurde es von einem Leser vorgegeben und sogar grob skizziert. Wunderbar!
  2. Ich suche einen Chart, in der die Situation vorkommt. Ob es sich um einen aktuellen oder vergangenen Fall handelt, ist egal.
  3. Nun überlege ich, mit welchen Messinstrumenten (Indikatoren) ich diese Situation „messen“ kann. Es ist ähnlich wie bei einem Arzt. Dieser muss auch mithilfe eines Messinstruments eine Diagnose erstellen. Genau dies tue ich auch. Ich bereite Informationen (Preis, Volumen) so auf, dass ich damit eine Diagnose ableiten kann, ob eine Handlungssituation (beim Arzt: Handlungsbedarf) vorliegt oder nicht.
  4. Zur Überprüfung, ob ein neues Hoch vorliegt, muss ich also den Höchsten Preis der letzten 52 Wochen (~260 Tage) im Chart eintragen. Dies mache ich mithilfe des Donchian Kanal, der sowohl das letzte Hoch über x Perioden, als auch das letzte Tief über x Perioden anzeigt.
  5. Ob der Preis den 50er EMA berührt, kann ich feststellen, indem ich den 50er EMA in meinen Chart einzeichnen lasse.
  6. Den langfristigen Trend stelle ich über einen weiteren gleitenden Durchschnitt fest, den 200er EMA. Somit sehe ich sofort, wenn der 50er EMA oberhalb/unterhalb des 200er EMA liegt.
  7. Nun füge ich noch das Volumen hinzu und lege über den Volumen-Indikator einen 10er gleitenden Durchschnitt.
  8. Die Preisbedingung sehe ich ja generell über die Preisachse.

Nachdem ich nun die oberen Schritte getan habe, versuche ich mehrere Situationen im Chart zu finden, wo die gewünschte Handlungssituation auftritt. Dabei stelle ich meistens fest, dass es noch ein paar Kleinigkeiten zur Verbesserung gibt.

Verbesserungsvorschlag für den 52 Wochen Hoch Scanner Entwurf

Ich stellte relativ schnell fest, dass das Tief des Preises nicht immer exakt den 50er EMA trifft. Das liegt daran, dass andere Händler z.B. den 50er SMA nutzen, der oft an einer anderen Position liegt. Auch sind einige Händler versucht kurz vor dem erreichen des Durchschnitts bereits zu kaufen/verkaufen, damit sie noch großes Volumen erwischen. Oder es liegt ein weiterer Unterstützungs-/Widerstandsbereich in der Nähe des 50er EMA, welcher bereits eine Wende einleitet. 

Um dieses Problem ein wenig zu mildern und somit mehr Handlungsituationen in den Aktienscanner aufzunehmen, habe ich folgendes gemacht:

  • Ich habe eine Toleranzzone um den 50er EMA gelegt. Somit muss sich der Preis nun innerhalb dieser Zone aufgehalten haben, anstatt exakt den 50er EMA zu berühren.
  • Zur Hilfe habe ich mir die sog. Keltner Kanäle genommen. Dieses Preisband legt sich um einen gleitenden Durchschnitt und kann für verschiedene Situationen genutzt werden.
  • Nun muss ich den Wert nur so einstellen, dass der Preis nicht zu oft in das Band eindringt. Da der Keltner-Channel auf der Average True Range basiert, ist er unabhängig von einem prozentualen Wert. Dies hat einen Vorteil: Wenn ich einen prozentualen Kanal um den 50er EMA ziehe, bin ich abhängig von einem fixen Wert, z.B. 3%. Dies würde aber bedeuten, dass eine Aktie die durchschnittlich um 20% schwankt, evtl. nicht den 50er EMA erreicht, weil 3% hier zu wenig sind. Ebenfalls kann es sein, dass bei einer Aktie, die durchschnittlich um 5% schwankt, 3% viel zu viel sind. Somit muss ich also einen relativen Wert finden, der dies bereits einkalkuliert. Dies macht die Average True Range.
    Ich entschied mich dafür einen Wert von 0,5 zu nehmen. D.h. es wird ein Kanal mit der Hälfte der täglichen durchschnittlichen Schwankungsbreite (Average True Range) der letzten 10 Tage um die 50er EMA gezeichnet.

Mit der obigen Verbesserung finde ich nun auch Werte, die nicht perfekt den 50er EMA berühren.

Nachdem ich nun das gesamte Szenario aufgestellt habe, versuche ich dieses in ProRealtime in einen Indikator zu programmieren. Dies mach ich immer zuerst, da ich hiermit besser feststellen kann, ob die gewünschte Handlungsituation gefunden wird. Dieser Behilfsindikator gibt nur den Wert 1 oder 0 zurück (1=Signal liegt vor, 0=Signal liegt nicht vor). Somit sehe ich sehr schnell im Chart, ob mein Programmiercode das Handlungsmuster trifft oder nicht. Dies kann ich dann anhand von verschiedenen Charts überprüfen.

52 Wochen Hoch Scanner - Behilfsindikator in ProRealtime
52 Wochen Hoch Scanner: Hier sieht man den Behilfsindikator in ProRealtime. Er gibt nur 1 oder 0 zurück.

Ist soweit alles in Ordnung, kann ich beginnen den Indikator-Code in einen ProRealtime Screener Code zu übertragen. Die Unterschiede sind gering. Es gibt einige Funktionen, wie z.B. die timeframe Funktion, die nur im Screener funktioniert.

52 Wochen Hoch Scanner: Scannercode in ProRealtime
52 Wochen Hoch Scanner: Quellcode in ProRealtime.
Der kommentierte Code für 52 Wochen Hoch Scanner

Mit der Variable Dir wird die Richtung des Aktienscanners gesteuert. Dir = 1 sucht Long-Signale, Dir = 0 sucht Short-Signale.

Dir = 1

Nun wird in den Zeitrahmen „Wochenchart“ gewechselt. Dieses macht man über den timeframe(Zeitrahmen) Befehlt. Der Zeitrahmen wird in Klammern angegeben. Die beiden nächsten Variablen WHigh und WLow berechnen das höchste Hoch (Highest[x](high)) bzw. tiefste Tief (Lowest[x](low)) über einen bestimmten Zeitraum xWürde man statt high oder low close  in Klammern angeben, würde der höchste bzw. tiefste Schlusskurs über x Perioden gesucht werden. Man sieht also, dass sich die Befehle auch für andere Dinge eignen. Im Grunde genommen entsprechen die Befehle dem Donchian-Indikator.

timeframe(weekly)
WHigh = Highest[52](high)
WLow = Lowest [52](low)

Nun wird wieder zurück in den Tageschart gewechselt. Dies wird ebenfalls mit dem timeframe Befehlt gemacht, nur lautet diesmal die Angabe dailyDanach werden zwei gleitende exponentielle Durchschnitte berechnet: EMA 200 und EMA 50. Diese werden später benötigt. Die Variable ATR berechnet die AverageTrueRange über 10 Perioden im Tageschart, die für die Kelnter-Channels benötigt werden. UpperBand und LowerBand stellen den Keltner-Channel dar. Hierzu wird auf den 50er EMA die 0.5 AverageTrueRange hinzuaddiert bzw. abgezogen.

timeframe(daily)
LongEMA = ExponentialAverage[200] EMA = ExponentialAverage[50] ATR = AverageTrueRange[10] UpperBand = EMA+(0.5*ATR)
LowerBand = EMA-(0.5*ATR)

Nun wird es etwas schwieriger. Ich muss ja wissen, ob wirklich ein neues 52 Wochen Hoch erreicht worden ist. Dazu muss ich in der Vergangenheit schauen. Hier wird es schon wieder sehr subjektiv. Um wie viel Perioden möchte mann denn zurückschauen? In habe mich einfach für 10 Wochen entschieden. Je nach Bedarf kann das abgeändert werden. Wer z.B. lieber 20 Wochen zurückschauen möchte, erhöht den Wert hinter to einfach auf 20.
Über die Schleifenfunktion For wird nun also eine Schleife gestartet, die maximal 10 Mal durchläuft und über den Befehlt break abbricht, sobald ein positives Ergebnis eintritt. Mit der Überprüfung If Dir = 1 überprüfe ich die Einstellung des Scanners. Bei Dir=1 muss ich die Bedingungen für eine Long-Situation ausrichten, bei Dir=0 für eine Short-Situation. Dies sieht man entsprechend über die geänderten Bedingungen in der Variable test. Sobald die Überprüfung der Variable test positiv ist (somit wird test auf 1 gesetzt), wird die Variable result auf gesetzt und die Schleife mit break beendet. Ist die Prüfung negativ, wird result = 0 zurückgegeben.

For n=0 to 10 Do

if Dir=1 then

test = WHigh[n] > WHigh[n+1]

else

test = WLow[n] < WLow[n+1]

endif

if test then

result=1
break

else

result=0

endif

next

Nachdem ich nun weiß, ob ein neues Hoch oder Tief vorliegt, muss ich überprüfen, ob sich der Preis tatsächlich in meinen Keltner-Channels befindet/befunden hat. Dies mache ich in der Variable teszone. Je nach Richtung (long oder short) muss ich überprüfen, ob das Tief/Hoch (Low bzw. High) des heutigen Tages innerhalb des Bandes liegt, aber der Schlusskurs nicht oberhalb bzw. unterhalb des Bandes. Die Bedingung z.B. für das Long-Szenario für testzone bedeutet also: Tief ist kleiner des oberen Bandes und Schlusskurs ist oberhalb des unteren Bandes. Somit haben wir eine Situation eingefangen, bei der das Tief des heutigen Tages in das Band eindrang, aber der Kurs nicht unterhalb dessen schloss und somit auch nicht unterhalb des 50er EMA, der ja der Mittelpunkt des Bandes ist. Diese Bedingung hat natürlich auch Nachteile, da es z.B. beim Auftreten von Gaps die Bedingungen nicht mehr erfüllt werden können. Dies ist aber aus meiner Sicht ein guter Kompromiss.
Über die Variable ematest wird geprüft, ob es sich um einen Long- oder Short-Trend handelt, also der 50er EMA oberhalb oder unterhalb des 200er EMA liegt. Dies wird als Bestätigung hinzugefügt, um die Anzahl der Treffer in Seitwärtsphasen zu reduzieren.
Die beiden unteren if Bedingungen prüfen, wie auch oben, ob die Kriterien erfüllt sind. Wenn dies zutrifft, wird die Variable result auf 1 gesetzt. Wenn die Überprüfung negativ verläuft, wird zurückgegeben.

if result=1 then

if Dir = 1 then

testzone = Low<UpperBand and Close>LowerBand

ematest = LongEMA>EMA

else

testzone = Close<UpperBand and High>LowerBand

ematest = LongEMA<EMA

endif

if testzone then

if ematest then

result = 1

endif

else

result = 0

endif

endif

So … Jetzt habe ich Gewissheit, ob ein neues 52W Hoch/Tief vorliegt, ob der Kurs sich innerhalb der Keltner-Channels bewegt hat und ob der Trend in die präferierte Richtung verläuft. Im letzten Schritt sortiere ich noch Pennystocks und Aktien mit niedrigem Volumen aus. Dies kann aber je nach Bedarf angepasst werden. Über den Befehlt Screener wird die Screener-Funktion aufgerufen. In Eckigen Klammern wird angegeben welche Variablen den Wert besitzen müssen, damit die Aktie in die Ergebnisliste aufgenommen wird.

PrVolTest = Average[10](volume) > 100000 and close>3

Screener

Du kannst dir einfach die Code-Zeilen ohne die Kommentare herauskopieren und im ProRealtime Screener einfügen. Wie man einen Scanner anlegt, erfährst du hier.

Das obige Beispiel zeigt, dass es für alle Szenarien eine Möglichkeit gibt, einen Aktienscanner zu programmieren. Auch wenn ich mich wiederholen: Dies ist aber keine Handelsstrategie. Ein Aktienscanner kann ein Bestandteil einer Strategie sein, aber dazu gehört noch einiges mehr.

Natürlich muss man auch Kompromisse bei einem Scanner eingehen. Man wird es nie schaffen wirklich alle auftretenden Signale zu finden. Allein schon der Kompromiss, dass ich 10 Wochen zurückschaue und nicht 11 Wochen wird einige Signale aussortieren. Dies ist aber nicht schlimm, wenn ich in einem großen Markt suche und somit viele Handlungssituationen finde. Man kann den Scanner auch weiter optimieren, aber hier wird die Gefahr groß, dass man am Ende zu viele Kandidaten findet und sich somit selber unter Druck setzt.


Spannende und empfehlenswerte Bücher zum Thema

Es gibt kein direktes Buch zum Thema Donchian Kanal. Daher kann ich hier nur allgemeine Bücher empfehlen, die ich für lesenswert halte.

Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Michael Covel
"Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich lese es noch oft und es ist das fundamentale Werk zum Thema Trendfolge!"
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Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen. Inkl. Workbook
Meine Bewertung: starstarstarstar
von John J. Murphy
"Ein großartiges Nachschlagewerk. Es werden sehr viele Indikatoren und Techniken erklärt. Ein absoluter Klassiker und Bestseller!"
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Handelssysteme die wirklich funktionieren: Erfolgreich automatisiert handeln
Meine Bewertung: starstarstarstar
von Thomas Stridsman
"Sehr viel zum Thema Backtesting. Wer wissen will, wie man erfolgreiche Trading-Systeme baut und testet, sollte sich dieses Buch genauer anschauen! Mehr für erfahrene Trader geeignet. Rezension gibt es hier im Blog."
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Charts lesen lernen – Die rechte Seite im Chart verstehen

Viele Trader verwenden einen Großteil ihrer Zeit darauf die Vergangenheit im Chart zu studieren. Es werden Trendlinien eingezeichnet, Widerstände und Unterstützungen markiert und der Indikatorverlauf studiert. Doch muss man wirklich so viel Zeit hierauf verwenden? Es ist schließlich die Vergangenheit. Bewegungen, die bereits stattgefunden haben und sich nie wieder verändern werden. Es sei denn, jemand manipuliert die Daten.

Natürlich muss man Zeit investieren, die Vergangenheit in den Charts zu „lesen“, denn sie geben wichtige Anhaltspunkte für einen möglichen Verlauf in der Zukunft. Nur darf man nicht vergessen, dass der mögliche zukünftige Verlauf eine Annahme ist und niemals in exakt der Form sich in Wirklichkeit verwandelt. Deshalb sollte man nur die Zeit in die Rückschau investieren, die notwendig ist und keinen Funken mehr. Wer beispielsweise im Tageschart handelt und seine Trades durchschnittlich in 5-10 Tagen abwickelt, muss sich nicht damit beschäftigen, warum der Preis … Mehr lesen

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