Trading: „Determining your exposure and directional bias“ von Trader Steve

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Das ist genau, was ich noch verbessern möchte und wie ich meinem Ziel 2014 näher komme! Die qualitative Seite des Tradings: Wann, wie viel riskieren und wie die Marktsituation beurteilen.

Sehr guter Artikel, absolut lesenswert: http://www.thetrendfollower.com/2014/06/determining-your-exposure-and.html

 

Trading: Was kann ich lernen und was braucht Zeit?

Die Ausbildung von Denken, emotionaler Kontrolle, Feingefühl und Intuition benötigt Zeit …
Ddas Video von Nick Radge hat es mir einfach angetan. Er bringt zwei Dinge so gut auf den Punkt, dass ich viel darüber nachdenken muss. Im Blog habe ich bereits viel über das Thema Trading-Lernen geschrieben, aber wie jeder andere Mensch auch, entwickelt man seine Ansichten weiter und stellt sie auf den Prüfstand.

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Wenn man versteht, wie man lernt und wie man exzellent in etwas wird, fällt es einem leichter sich selber einzuordnen. So denke ich jedenfalls … Also, was kann ich lernen und wo braucht es einfach Zeit?

Technisch betrachtet ist Fußball nur eins: Man tritt mit dem Fuß gegen einen Ball und er bewegt sich.

Hier lässt sich am besten ein Vergleich mit dem Sport ziehen. Es gibt Sportarten, die technische gesehen sehr einfach sind. Fußball zum Beispiel … Technisch betrachtet ist Fußball nur eins: Man tritt mit dem Fuß gegen einen Ball und er bewegt sich. Doch warum braucht es 10 oder mehr Jahre bis ein Profifußballer ausgebildet ist?

Dies liegt an der qualitativen Seite jeder Profession, wie Nick Radge im Video herausstellt. Mit der qualitativen Seite sind verschiedene Gebiete gemeint, die wenig mit dem technischen Ablauf einer Tätigkeit zu tun haben: Denken, emotionale Kontrolle, Feingefühl, Intuition.

Warum es jahrelange Übung braucht, bis ein Profi-Fußballer ausgebildet ist

Bezieht man diese Eigenschaften erneut auf den Fußball, wird klar, warum es jahrelange Übung braucht, bist ein Profi-Fußballer ausgebildet ist:

  • Denken: Wie ist die Situation auf dem Spielfeld? Wo stehen meine Spiele? Wo die des Gegners?
  • Emotionale Kontrolle: Ich muss ruhig bleiben, auch wenn drei gegnerische Spieler auf mich zukommen.
  • Feingefühl: Ich muss den Ball etwas tiefer unten treten, damit er nach oben in die Ecke fliegt.
  • Intuition: Ich habe das Gefühl, dass dies die richtige Situation ist. Los, lauf jetzt!

Ich beobachte aktuell bei der WM die Fußballer auf dem Platz. Schaut man sich beispielsweise Arjen Robben an, kann man die obigen Eigenschaften darin wiederfinden. Sicherlich, er ist ein Spezialist, der genau für eine bestimmte Spielsituation trainiert ist, aber beobachtet mal, wie ruhig er dabei vorgeht. Es ist, als werde er immer ruhiger und konzentrierter, wenn er genau in der Spielsituation ist, die er beherrscht. Scheinbar mühelos läuft er fünfzig Meter, spielt mehrere Spieler aus und kann dann sogar noch ein Tor schießen.

Wenn wir uns im „Flow“ (also Fluß) befinden, führen wir Dinge aus, ohne groß darüber nachzudenken.

Diese Eigenschaften entstehen durch Erfahrung und Übung. Im Laufe der Zeit verankern sie sich tief im Gehirn, so dass sie ohne Aufwand abgerufen werden können und im Status des „Flows“ wie von selber angewendet werden können. Unser Gehirn ist ein Meister darin Energie zu sparen. Was ohne Mühe von sich von statten geht, wird gerne gemacht. Wenn wir uns im „Flow“ (also Fluß) befinden, führen wir Dinge aus, ohne groß darüber nachzudenken. Voraussetzung ist, dass unser Gehirn diese Dinge so tief verankert hat, dass wir sie unterbewusst abrufen und ausführen können.

Meiner Meinung nach ist es genau das, was so viel Zeit kostet. Diese Verankerung geht leider nicht von heute auf morgen. Es benötigt einfach Zeit, tausendfache Wiederholung, gute Methodik und ein großer Wille. Es gibt Techniken, wie man daran arbeiten kann, besser zu Lernen. Man muss das Gehirn austricksen, damit das Gelernte tiefer in das Gehirn vordringt und somit unterbewusst abrufbar wird.

Genauso wie man etwas positives lernen kann, kann man auch etwas negatives und nicht nützliches lernen

Allerdings muss man eines dabei Wissen: Man muss das richtige lernen. Genauso wie man etwas positives lernen kann, kann man auch etwas negatives und nicht nützliches lernen. Hat sich erst einmal eine Verhaltensweise tief in das Gehirn „eingebrannt“ ist sie sehr schwer loszuwerden.

Da Lernen und Veränderung immer wieder eine große Herausforderung ist, gibt es eine ansteigende Zahl an Coaches und damit einen großen wirtschaftlichen Zweig, der einem Helfen kann.

Ich bin mir bei einem sicher: Wir lernen aus Erfahrung und Übung. Erfahrung heißt aber nicht zwangsläufig, dass es die eigene sein muss. Genauso gut kann man aus Erfahrungen anderer lernen. Sie sind nicht so intensiv, wie die eignen, aber man kann sie intensivieren. Wenn man beispielsweise ein Interview mit einem Trader ließt, kann man sich in ihn hineinversetzten. Man kann über ihn schreiben und sich mit seinen Worten und Gedanken auseinandersetzen. Ich denke, dass dies ein Weg ist, Erfahrungen aufzusaugen.

Herausforderung ja – unter Druck setzen, nein!

Wie oben im Beispiel des Fußballern aufgezeigt, braucht es möglicherweise viele Jahre, bis die qualitativen Eigenschaften ausgebildet sind. Für mich bedeutet ist: Dinge mit Ruhe anzugehen und sich nicht selber unnötig unter Druck zu setzen. Herausforderung ja – unter Druck setzen, nein!

Ob es 3, 5 oder 10 Jahren dauert hängt von einem selbst ab. Schaue ich mich bei den Tradern um, die ich bewundere und wo ich Vorbilder suche, merke ich, dass diese i.d.R. 15-20 Jahre aktiv an den Märkten sind. Ein Fußballer hat in diesem Status fast schon sein Ende erreicht und überlegt viellicht als Trainer zu arbeiten.

 

Trading: Poker, Trading und Produktivität – Lesestoff für das Wochenende

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Steve Burns hat in seiner Leseliste für das Wochenende zwei gute Artikel gelistet, die ich an euch weitergeben möchte:

  • „Mucking Your Trading Hand“ von Dr. Brett Steenbarger. Der Autor ist beim mir im Blog nicht unbekannt. Ich habe schon oft Artikel zu seinen Gedanken geschrieben und Artikel empfohlen. In den aktuellen Artikel schreibt er über einen Vergleich zwischen Poker und Trading. Wann spiele ich und wann pausiere ich? Zwei entscheidende Fragen, mit denen ich mich auch bereits im Artikel „Trading: Was für ein Blatt habe ich auf der Hand?“ beschäftigt habe.
  • „The Psychology of Getting More Done (In Less Time)“ von Gregory Ciotti. Sehr guter Artikel zum Thema Produktivität. Er zeigt und belegt anhand von vielen Studien, wie man seine Produktivität erhöhen und vor allem beibehalten kann. Das Trading und Lernen zu traden ebenfalls produktive Tätigkeiten sind, gibt es hier gute Tips. Sehr spannend!

 

Trading: Die wichtigste Eigenschaft eines Traders – Meine Kolumne im TRADERS‘ MAGAZIN Juli 14

Was ist die wichtigste Eigenschaft eines Traders?
Mit diesem Gedanken habe ich mich ja bereits im Blog beschäftigt. Nun ist der Artikel auch im aktuellen TRADERS‘ MAGAZIN Ausgabe Juli 2014 erschien und ab sofort am Kiosk erhältlich!

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Zudem will ich darauf hinweisen, dass der TRADERS‘ dieses Mal ein Best of Spezial enthält. Darin sind einige sehr gute Artikel enthalten.

Also ab zum Kiosk oder online lesen

 

Trading: Interview mit Mike Bellafiore – Interessante Einsichten in eine Prop-Trading Firma …

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In der Folge 157 des Podcasts von Michael Covel wird Mike Bellafiore interviewt. Er ist Mitgründer von SMB Capital, einer amerikanischen Prop-Trading Firma. Die Firma bildet Trader aus, gibt ihnen Kapital und Tools und lässt sie für sich handeln. Zudem ist Bellafiore Autor mehrere Bücher.

Mit Trendfolge hat er nur indirekt zu tun, eher vielleicht seine Trader. Die Firma verfolgt durch ihre Trader viele verschiedene Handelsstile, darunter auch Intraday-Tradingstile.

Das interessante an dem Interview ist, dass es Einblicke in die Welt des Prop-Trading bietet. Es zeigt auch, wie sich die Firma gegründet und entwickelt hat, sowie in welche Schwierigkeiten sie geraten ist.

Das Motto von Bellafiore ist, dass jeder genau das finden muss, was er gerne tut und worin er gut ist. Nur dann hat er eine Chance darin exzellent zu werden.

Hier könnt ihr euch den Podcast anhören:

 

„Michael Marcus taught me one other thing that is absolutely critical: You have to be willing to make mistakes regularly; there is nothing wrong with it. Michael taught me about making your best judgment, being wrong, making your next best judgment, being wrong, making your third best judgment, and then doubling your money.“ – Bruce Kovner

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Das ist ein sehr schönes Zitat, wenn es mal wieder mit dem Durchhalten hapert. Nicht jedes Tradingsystem funktioniert in jeder Marktumgebung. Daher muss man sein System, die Erwartung und das Verhalten einschätzen können. Man muss wissen, wann man Gas geben und wann man bremsen muss.

Wie ich ja bereits im Artikel „Trading: Wie erreicht man eine gleichbleibende Qualität im Trading?“ geschrieben habe, ist dies auch ein Punkt an dem ich arbeite und mich weiter verbessern will. Es ist nicht einfach vom aktuellen Setups hochzuschauen und versuchen das langfristige Ziel zu erfassen …

Aber genau das ist es, was letztendlich zählt. Trading ist ein langfristiges Unternehmen. Nicht der einzelne Trade zählt, sondern die Erwartung über die nächsten 1000 Trades. Wie schon Nick Radge im Video „Trading-Video: What Makes a Successful Trader? von Nick Radge“ so schön als Beispiel gebracht hat: Er hat einen Hedge-Fund besucht und musste feststellen, dass überall Zettel angebracht waren … „Next 1000 Trades …“. Überall – auch auf dem Klo.

Wenn man nur an den nächsten Trade denkt, verzettelt man sich und verliert das Ziel aus den Augen. Wie Bruce Kovner im Zitat schon sagt: Du musst bereits sein, Fehler hinzunehmen. Du machst viele hintereinander, aber wenn du durchhältst, wir der Trade kommen, der für alle kleinen Verluste zahlt.

 

Trading-Video: What Makes a Successful Trader? von Nick Radge

Absolut Top! Nick Radge bringt viele Punkte, worauf es beim erfolgreichen Trading ankommt …
Nick Radge (australischer Trader und Trading-Coach, www.thechartist.com.au) ist mir nicht unbekannt. Ich habe schon Interviews mit ihm gehört und gelesen, aber noch nie einen Vortrag gesehen. Das Video ist wirklich top! Nicht Radge unterscheidet in seinem Vortrag zwei Facetten des Tradings: Quantitativ und Qualitativ. Die Quantitative Sichtweise (Entries, Exits, Trading Plan usw.) kann man in jedem Buch und Seminar lernen. Doch die Qualitative Sichtweise ist ein hartes Stück Arbeit, was man nur sich selber beibringen kann. Diese Ansicht vertrete ich auch.

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In dem Video werden auch interessante Charts und Track-Records von William Eckhardt (ETC – Eckhardt Capital) und Bill Dunn (DUNN Capital) (zwei große Trendfolger) gezeigt und erklärt. Das sind noch mal tiefe Ansichten.

Also: Ein umbedingte muss! Ich habe eine große Evernote Notiz gefüllt 🙂

Mehr nützliche Trading-Videos findet ihr auch in meinen Youtube Kanal.

 

Buch: How To Trade In Stocks von Jesse Livermore und Richard Smitten

Ein Werk mit größter Bedeutung. Es drängt sehr stark in meine Top-3 Liste meiner Tradingbücher.
Ich habe dieses Buch bereits vor einiger Zeit gelesen und zwar als englische Ausgabe. Es gibt angeblich auch eine deutsche Ausgabe hiervon, allerdings kann ich nichts zur Qualität der Übersetzung sagen. Ich versuche jedoch immer das Werk in Originalsprache zu lesen, da dies besser das Zwischen-den-Zeilen-lesen ermöglicht.

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Das Werk „How to trade in stocks“ ist sehr bekannt und taucht auch immer wieder in den Top-Listen der besten Trader-Büchern auf. Das zweite Kultwerk „Spiel der Spiele“ ist eines der Bücher, die ich am meisten verehre. Somit musste ich mir natürlich über kurz oder lang auch „How to trade in stocks“ anschaffen.

Es ist wirklich spannend zu bedenken, dass dieses Buch bereit über 60 Jahre alt ist.

Das Buch teilt sich in mehrere Teile auf: Das eigentliche Buch von 1940; eine Aktualisierung, wie man sein System heute nutzen könne und „Livermore Secret Rules to Stock Market“, was eigentlich die original Ausgabe von „Livermore Secret Market Key“ ist. Es ist wirklich spannend zu bedenken, dass dieses Buch bereit über 60 Jahre alt ist.

Was mich an Jesse Livermore und seinem Trading wirklich begeistert ist, wie einfach es ist. Er hat nicht einmal Charts genutzt, wie wir heute! Er nutzte ein eigenes System mit dem er Preise verfolgt hatte. Seine Anmerkungen zu Momentum-Aktien und auch emotionaler Kontrolle, sowie Money Management sind wegweisend. Wenn man, wie schon erwähnt, dass es bereits 60 Jahre als ist, sollte man sich die Frage stellen, warum die meisten bis heute nichts daraus gelernt haben.

Mir gefällt an diesem Buch, dass Richard Smitten versucht hat, die Ideen in die heutige Zeit zu übertragen. Die Beispiele sind gut gelungen und zeigen, worauf man bei Momentum-Trading Kandidaten schauen sollten. Da Livermore keine Charts benutzte, hat Smitten diese ergänzt. Das Buch gibt einem die Sicherheit, dass dieser Tradingstil bereits seit Jahrzehnten funktioniert. Grundvoraussetzung: Market-Timing, emotionale Kontrolle, Money Management und absolute Konzentration auf die besten qualitativen Kandidaten, die man finden kann. Diese Grundsätze werden in „How to trade in stocks“ vermittelt.

Den Weg zum individuellen „Heiligen Gral“ muss jeder selber finden und gehen.

Bitte erwartet aber nicht, dass dieses Buch den Heiligen Gral liefern. Es kann auch nur Denkanstöße geben und Erfahrung vermitteln. Den Weg zum individuellen „Heiligen Gral“ muss jeder selber finden und gehen. Doch Jesse Livermores Buch ist ein Wegbegleiter.

Neben den Millionen, die Livermore gewonnen hat, muss man aber auch die Tragik seines Lebens erwähnen. Er erreichte hohe Gipfel, fiel aber auch in sehr tiefe Täler. Er ging mehrfach bankrott, seine Familie war zerbrochen und am Ende beging er Selbstmord. Livermore war schwer Depressiv. Ob das mit der Börse und den Höhen und Tiefen zusammenhing oder ob er länger an der Krankheit litt, ist mir nicht bekannt.

Alle Ansätze dieser großartigen Trader sind trendfolgende Ansätze.

Livermore, Darvas, aber auch O’Neil zeigen, auf welchen Schultern Momentum-Trader und auch Trendfolger stehen. Alle Ansätze dieser großartigen Trader sind trendfolgende Ansätze. Die offenen Hinweise findet man immer wieder in Livermores Buch. Es ist voll von berühmten Trading-Zitaten, z.B. „The trend is your friend …“ und diese werden auch immer wieder wiederholt. Es ist schon fast wie eine Bibel.

Fazit: Ein historisches Werk mit größter Bedeutung. Es drängt sehr stark in meine Top-3 Liste meiner Tradingbücher. Es kann sein, dass es sogar Van Tharp verdrängt.

Mehr Infos beim Verlag: http://www.mcgraw-hill.co.uk/html/0071469796.html

 

Gedanken: „Stop consuming, start producing!“

Frei übersetzt: Hör auf nur zuzuhören, zuzusehen – tue was, entfalte dich, mach was produktives mit deiner Zeit!
Es hört sich mittlerweile schon ein wenig merkwürdig an, wie oft ich Michael Covel und seine Podcasts erwähne. Ich bekomme weder Geld von ihm, noch finde ich jede seiner Folgen gut. Aber ich finde es spannend, anderen Menschen zuzuhören und sich inspirieren zu lassen. Heute hörte ich die Folge 152, ein Interview mit Dan Andrews. Noch nie etwas gehört von dem Typen … Betreibt die Website tropicalmba.com und beschäftigt sich mit „Location Independent Entrepreneurship“. Bis heute habe ich mir schon ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht und auch einiges aufgeschnappt, aber noch nicht so tief. Sehr spannend! Aber darum soll es hier nicht gehen.

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Michael Covel oder Dan Andrews haben sich über den Satz „Stop consuming, start producing!“ unterhalten. Frei übersetzt: „Höre auf zu konsumieren – mach was!“ oder einfach „Hör auf nur zuzuhören, zuzusehen – tue was, entfalte dich, mach was produktives mit deiner Zeit!“ Vielleicht liegt es an mir, dass ich manchmal solche „Gedankenschubser“ brauche, aber es war mal wieder ein Schlüsselelement, was viele Gedanken in meinem Kopf zusammengefügt hat.

Was hat solch ein kleiner Satz für eine Aussage und kann etwas bewegen. Er weckt Gedanken in einem und verbindet vorhandene Gedanken miteinander. Dabei war es nur eine kleine Unterhaltung von zwei Menschen. Doch es ist mein Gehirn, was genau nach diesem Satz gesucht hat. In dem Moment wacht es auf und wird aktiv.

Die letzten drei Jahre, seit dem ich mich wirklich intensiver mit dem Themen Trading und technische Analyse auseinandergesetzt habe, waren einer der produktivsten Jahre meines bisherigen Lebens.

Es passt sehr gut mit diesem Satz mir selber noch mal aufzuzeigen, was ich eigentlich in den letzten drei Jahren gemacht habe. Es läuft sofort ein Film mit Gedanken ab, wie ich mich entwickelt habe und was für neue Eigenschaften ich nun besitze. Im Verlauf der Zeit fällt es einem oft nicht auf. Die letzten drei Jahre, seit dem ich mich wirklich intensiver mit dem Themen Trading und technische Analyse auseinandergesetzt habe, waren einer der produktivsten Jahre meines bisherigen Lebens. Ich habe unheimlich viel gelernt. Nicht nur über Trading und technische Analyse, sondern vor allem über mich selbst. Ich habe viele Methoden entwickelt, um täglich an mir zu arbeiten und voranzukommen. Zudem habe ich gelernt, Ziele zu stellen, diese zu verfolgen und mir Vorstellungen davon zu entwickeln. Diese inneren Eigenschaften helfen mir dabei ein besserer und erfolgreicher Trader zu werden. Ich habe keinen Zweifel, dass ich das erreichen werde.

Ich denke nicht, dass man jedes Interessengebiet zwangsläufig zu einem Business ausbauen muss. Das hängt an jedem selber. Vielleicht hat man auch noch nicht das richtige Interessengebiet gefunden. Aber man sollte Interessen haben, die etwas produzieren. Es ist egal, was man tut, aber man muss etwas produktives tun. Dies bedeutet für mich, einen Output zu erzeugen und diesen auch mit anderen zu teilen. Das Teilen halte ich deshalb für wichtig, weil es anderen Menschen hilft und andere Menschen voranbringt. Nichts ist schlimmer, als wenn man alles weiß und tut, aber niemand davon profitiert. Es geht darum auch Werte für andere Menschen zu erzeugen.

Es ist wirklich nicht wichtig für was für ein Thema man sich interessiert, ob es Tanzen, Boxen oder Kanarienvögel ist, man muss nur einen Output damit erzeugen.

Es spielt keine Rolle, was man macht. Kochst du gerne? Dann koche! Koche für andere, berichte darüber, gebe Kochkurse, lade zum gemeinsamen Kochen ein … Interessierst du dich für neue Technologien? Erzähl es jedem, berate Menschen, arbeite mit diesen Technologien … Es ist wirklich nicht wichtig für was für ein Thema man sich interessiert, ob es Tanzen, Boxen oder Kanarienvögel ist, man muss nur einen Output damit erzeugen. So hat man nicht nur die Chance, Wissen zu teilen, sondern dringt auch tiefer darin vor. Seitdem ich z.B. mir zu jedem Buch was ich lese, Notizen mache, nehme ich das Gelesene viel intensiver war. Ich entwickele hieraus neue Ideen, z.B. für Blog-Beiträge. Das was ich in mir aufnehme, gebe ich somit wieder ab und nutze dieses produktiv. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich hieraus über kurz oder lang auch ein Business …

Leider leben wir heutzutage in einer starken Konsumgesellschaft. Dies nicht, weil wir zwangsläufig so gerne konsumieren, sondern eher weil mit Konsum sehr viel Geld verdient wird. Ein Fernsehsender verdient Geld, wenn sein Fernsehprogramm auf die Konsumenten zuschneidet. Leider ist unser Gehirn so gemacht, dass es immer den einfachsten Weg sucht. Daher ist konsumieren energiesparender als etwas zu produzieren und das liebt unser Gehirn. Energiesparen ist gut, falls es nicht so viel Nahrung gibt. Genau aus diesem Grund konsumieren wir so gerne.

Schaust du gerne Filme? Es ist ganz einfach: Nehme dir einen Block, einen Stift und fang an zu schreiben.

Doch es gibt einen einfachen weg: „Stop consuming, start producing!“ Schaust du gerne Filme? Schreib Kritiken hierzu. Es ist ganz einfach: Nehme dir einen Block, einen Stift und fang an zu schreiben. Vielleicht erst nur für dich selbst und später für andere. Oder nur für dich selbst? Man kann auch sein eigenes Archiv führen und sich mit anderen darüber unterhalten. Doch, so geht es mir jedenfalls, es macht wesentlich mehr Spaß, wenn man einen Output zu seinem Konsum hat.

Natürlich ist man von Fehlschlägen nicht befreit. Auch wenn man sein Interesse nicht zu einem Business ausbaut, gibt es Fehlschläge oder man ist nicht motiviert genug. Doch mit der Zeit lernt man damit umzugehen. Auch ich habe hier viele Strategien für mich selber entworfen, wie man mit Fehlschlägen umgeht. Nimmt man z.B. das iPhone von Apple als Beispiel, sieht man, dass es drei Anläufe gekostet hat, bis das Gerät ein Erfolg wurde. Die ganzen unbekannten Entwürfe gar nicht mitgezählt. Wenn man es tut, muss man mit Fehlschlägen rechnen. Doch man kann sicher sein, dass, wenn man ein Ziel hat, man auch irgendwann ankommt. Hat man kein Ziel, kann man auch nirgendwo ankommen! Und eines ist der größte Feind eines Produktiven: Die Zeit. Denn diese läuft sekündlich weiter … Genau deshalb: „Stop consuming, start producing!“

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