Trading Blog: 2 Wochen Pause! Ab 8.9. geht es weiter …

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Die nächsten zwei Wochen wird es keine neuen Beiträgt im Blog geben. Ich mache eine kurze Pause. D.h. auch, dass die nächsten beiden Newsletter ausfallen werden. Ab 8.9. geht es dann hier weiter. 

Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich natürlich über euer Feedback!

Beste Grüße,
Julian

 

Trendfolge ist nicht einfach. Aber was muss eine Aktie tun um sich zu verdoppeln?

Trendfolge: Was muss eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln?

Das grundlegende Prinzip der Trendfolge ist: Steigende und fallende Preise. Was muss also eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln? Würdest du eine Aktie auf Allzeithoch kaufen?
Trading spielt oft gegen das Verhalten und die Denkweisen, die wir gelernt haben und für richtig halten. Speziell die Trading-Strategie der Trendfolge enthält viele Elemente, die gegen die menschliche Natur verstoßen. Dies macht Trendfolge so schwierig.

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Konfrontiert man Trader oder Börseninteressierten mit der Frage „Was muss eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln?“, werden die meisten wahrscheinlich relativ schnell antworten: „Sie muss steigen!“ Zeigt man den Personen jedoch den Chart einer Aktie, die auf einem Allzeithoch steht, werden sie schnell sagen: „Die Aktie ist zu teuer. Ich würde kaufen, wenn sie gefallen ist.“

Wir wollen schlauer als alle anderen sein und etwas zu einem niedrigen Preis erhalten.

Genau dieses Verhalten ist widersprüchlich, aber menschlich. Wir wollen schlauer als alle anderen sein und etwas zu einem niedrigen Preis erhalten. Viele, gerade unerfahrene, Marktteilnehmer kaufen bei fallenden Kursen. Sie sagen sich: „Die Aktie kann nicht tiefer fallen.“ Doch genau hier kann man die Frage umdrehen: „Was muss eine Aktie tun, um sich zu halbieren?“ Richtig, sie muss fallen.

Aus diesem beiden Aussagen, lassen sich Strategien ableiten. Wenn wir Aktien wollen, die sich verdoppeln, dürfen wir nur bei steigenden Kursen kaufen. Suchen wir nach Aktien, die fallen, müssen wir nach fallenden Kursen Ausschau halten.

Die Trendfolge hat sich zum Ziel gesetzt, einem Trend so lange zu folgen, bis er endet.

Dies ist recht simple und beschreibt im Kern, worum es bei der Trendfolge geht. Hinzu kommt, dass man diese Frage immer wieder bei einem neuen Preislevel stellen kann: Bei 10, 20, 30, 50 usw. Damit eine Aktie von 10 auf 20 steigen kann, was eine Verdoppelung ist, muss sie steigen. Den Anstieg zwischen 10 und 20 nennt man Trend. Die Trendfolge hat sich zum Ziel gesetzt, einem Trend so lange zu folgen, bis er endet. Wann endet ein Trend? Wenn der Kurs fällt.

Die Definition des Beginns oder des Endes eines Trends legt der Trader für sich individuell in seiner Strategie fest. Jedoch haben alle Trendfolge-Strategien eines gemeinsam: Sie folgen steigenden und/oder fallenden Preisen. Dies ist genau der Grund, warum Trendfolge-Strategien Aktien wie Apple, Tesla, Priceline, Google usw. im Depot haben/hatten. Ein Trendfolge-Trader versucht nicht bei fallenden Kursen zuzugreifen und zu sich zu sagen: „Ab hier wird der Kurs wieder steigen“. Genau im Gegenteil. Eine Trendfolge-Strategie wird dann aktiv, wenn der Preis wieder steigt.

Wer kauft schon gerne etwas, was sich auf dem höchsten Preis aller Zeiten befindet?

Doch Trendfolge geht gegen das, was wir als richtig oder sinnvoll erachten. Eine Trendfolge-Strategie kauft nicht bei niedrigen Preisen, sondern bei hohen. Einstiege wie Ausbrüche auf mehrmonatige Höchstkurse oder sogar Allzeithochs sind geeignete Einstiege. Wer kauft schon gerne etwas, was sich auf dem höchsten Preis aller Zeiten befindet?

Doch man kann bereits Gelerntes ändern und neues lernen. Dies zeigen die Beispiele erfolgreicher Trendfolge-Meister die es seit 100 Jahren gibt und weltweit aktiv sind. Sie erwirtschaften seit Jahrzehnten große Renditen unter geringem Risiko und verwalten Milliarden.

Trendfolge-Strategien funktionieren, wie andere Strategien auch, nicht immer und nicht in jeder Marktumgebung.

Doch man darf sich nichts vormachen. Trendfolge-Strategien funktionieren, wie andere Strategien auch, nicht immer und nicht in jeder Marktumgebung. Wendet man eine Trendfolge-Strategie auf Aktien an, benötigt man einen allgemeinen Trend im Aktienmarkt, da viele Aktien gemeinsam steigen oder fallen. Bei einem diversifizierten Trendfolge-Portfolio, wie es z.B. CTAs mit Futures einsetzen, kann es ebenfalls vorkommen, dass sich alle Märkte trendlos bewegen. Doch die Chance ist hierbei geringer.

Jede Strategie und Denkweise benötigt eine Grundlage, die sich im Markt beobachten und bestätigen lässt. Es muss ein universelles Prinzip bestehen, was die eigene Strategie bestätigt und was sich im Markt beobachten lässt. Bei Trendfolge ist dies: Steigen und fallende Preise. Das Gute ist: Preise müssen sich bewegen, sie können sich nicht auf Dauer nicht bewegen.

Foto: SimonQ錫濛譙

 

Finanzen: Marc Faber Interview

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Wer hat noch nie was von Marc Faber gehört? Immer, wenn es zum Thema Crash kommt, wird Marc Faber zitiert. Bis heute hielt ich ihn eher für jemanden, der gerne Unheil und Crashs verkündet, jedoch nicht viel dahinter hat. So leicht lässt man sich täuschen …

Michael Covel interviewt Marc Faber, den regelmäßig den „Gloom Boo Doom Report“ herausbringt. Das spannende ist, dass Marc Faber einen Dr. in Ökonomie hat, aus Zürich stammt und wirklich spannende Einblicke in die ökonomischen Zusammenhänge in der Welt gibt. Im Interview erzählt er sehr viel zum Thema QE, Notenbanken, Wirtschaftswachstum und Asien.

Ich habe selten so ein gutes und spannendes Interview mit einem Ökonomen gehört. Vielleicht hängt dies aber auch damit zusammen, dass mich das Interview mit Marc Faber wirklich überrascht hat und diesen Mann in einem anderen Licht zeigt.

Hier könnt ihr das Interview auch hören:

 

Tradingvideo: Richard Weissman im Interview

Spannendes Interview mit Richard Weissman. Man bekommt viele Einblicke in die Perspektive „Trade like a casino“.
Richard Weissman ist Autor, Trader und gibt Seminare/Trainings zum Thema Trading und Risikomanagement. Sein letztes Buch „Trade like a casino“ wird von vielen Tradern sehr gelobt. Leider hatte ich noch keine Zeit es zu lesen, das wird aber nachgeholt. Beim Durchblättern und auch in den Interviews klingt es sehr spannend!

Er beschreibt anhand der Casino-Analogie, aus welcher Perspektive man auf das Trading schauen kann: Der des Casinos.
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Das Interview mit Richard Weissman ist wirklich spannend. Er spricht viel über das Buch und gibt Einblicke in das Denken „Trade like a casino“. Er beschreibt anhand der Casino-Analogie, aus welcher Perspektive man auf das Trading schauen kann: Der des Casinos. Wo liegen die Vorteile eines Casinos? Warum gibt es Table-Limits? Wieso ist jede einzelne Spielrunde für sich Zufall, aber langfristig betrachtet hat das Casino einen Vorteil? Mir gefällt die Analogie, die Richard Weissman hier zieht.

Also: Ein sehr spannendes Interview! Mehr Videos findet ihr natürlich auch in meinem Youtube-Kanal.

 

Tradingpsychologie: Kapitalkurve als Bild im Kopf

Innere Bilder und Vorstellungen beeinflussen unser Handeln. Abweichungen von diesen Bildern empfinden wir als Fehler und frustrieren uns.
Jeder von uns hat verschiedene Bilder im Kopf: Wie sieht ein Trader aus, was macht er, wie verhält er sich? (s. Artikel „Das innere Bild von einem Traders„). Was ist ein perfekter Trade und wie läuft er ab? Wie sieht eine ideale Kapitalkurve aus?

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Diese Bilder und Vorstellungen leiten unser Handeln. Wir orientieren uns an ihnen und vergleichen diese ständig mit der Realität, um Abweichungen zu identifizieren. Hier liegt genau das Problem: Eine Abweichung vom Ideal wird als Fehler wahrgenommen. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, wie unsere Vorstellungen aussehen. Sie zu beeinflussen und zu verändern ist ein großes Stück Arbeit, da sie bereits in unserem Gehirn gespeichert und mit Emotionen belegt sind. Die Beschäftigung mit diesem Thema, welches in die Tradingpsychologie fällt, kann einen voran bringen.

2 Trader und Kapitalkurven als Beispiel

  • Trader A: Für ihn ist klar, dass Kapitalkurven linear ansteigen müssen. Rückschläge innerhalb der Kapitalkurve gibt es nicht. Er findet automatische Handelsprogramme anziehend, die solche Kapitalkurven ausweisen. Beim eigenen Handel läuft er in die ständige Frustration, dass seine Kapitalkurve nicht so aussieht. Er schaut am liebsten gar nicht mehr hin. Seine Kapitalkurve weist Rückschläge und flache Ebenen auf. Dadurch, dass er ein idealisiertes Bild einer Kapitalkurve im Kopf hat, fühlt er sich schlecht und dies wirkt sich auch auf seine Tradingperformance aus. Er geht bestimmte Trades nicht mehr ein und verletzt Regeln seines Systems.
  • Trader B: Sie hat schon lange die Vorstellung einer linear ansteigenden Kapitalkurve verworfen. „Wenn die Kapitalkurve so aussieht, stimmt etwas nicht! Jedes Tradingsystem verliert regelmäßig.“ ist ihre Meinung. Sie tradet ein eigenes Trading-System, welches regelmäßig Rückschläge in der Kapitalkurve aufweist. Sie weiß, dass die Rückschläger in der Kapitalkurve ein Indikator für eine nächste ansteigende Phase ist. Sie aktualisiert ihre Kapitalkurve jede Woche und schaut sich diese an. Sie hat ein Gespür für ihre eigene Kapitalkurve bekommen und prüft auch, wie sie zu einem gleitenden Durchschnitt liegt. Jedes Mal, wenn sie eine idealisierte Kapitalkurve sieht, weiß sie, dass es so etwas in der Realität nicht gibt.

Die beiden obigen Beispiel Trader haben jeder eine eigene Betrachtungsweise von Kapitalkurven und eine andere innere Vorstellung. Der Unterschied ist, dass Trader A in einer idealisierten Welt unterwegs ist, während Trader B bereits diese verworfen hat. Innere Bilder lassen sich nämlich verwerfen und neu malen.

Man muss akzeptieren, dass sich Kapitalkurven wie die Märkte verhalten: Sie steigen, fallen und bewegen sich seitwärts. Sie bilden so zu sagen einen eigenen Index. Die Anstiege und Abstiege werden durch das vom Trader eingegangene Risiko und die Performance der einzelnen Trades bestimmt. Alle Trades zusammengenommen bilden dann die Kapitalkurve. Also fast wie bei einem Index wie dem DAX. Es gibt sogar Trader, die die Kapitalkurven anderer Trader traden (sogenanntes Fonds-Trading).

Ich glaube, dies hilft mir, Verlustperioden zu akzeptieren und mich regelmäßig daran zu erinnern, dass diese jeder Trader hat.

Tradingpsychologie ist ein wichtiges Feld und jeder Trader sollte sich damit auseinandersetzen. Die Bilder, die man von etwas im Kopf hat, sind nur schwierig zu ändern, aber sie bestimmen unser Handeln. Die Vorstellung einer Kapitalkurve kann das eigene Handeln beeinflussen. Genau aus diesem Grund sehe ich z.B. Benchmarking (s. Artikel „Trading: Was denkst du über Benchmarking?„) als kritisch. Ich persönlich habe eine für mich gesunde Kapitalkurve im Kopf, wie im Artikel zum Thema Benchmarking zu sehen. Ich glaube, dies hilft mir, Verlustperioden zu akzeptieren und mich regelmäßig daran zu erinnern, dass diese jeder Trader hat.

Foto: Grant Hutchinson

 

Trendfolge: „Focus on price not opinions“ – Trader Steve

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Gute Artikel über Trendfolge sind rar. Trader Steve schafft es jedoch immer wieder die Details zu Trendfolge auf den Punkt zu bringen. In seinem Artikel „Focus on price not opinions“ beschreibt Steve, warum Trendfolge Trader keine persönliche Meinung zu einem Trade haben. Sie folgen dem Preis! Zudem beschreibt er die beiden Richtungen der Trendfolge (dauerhaft oder ab und zu im Markt). Es ist immer wieder schön, solche Artikel, die so auf den Punkt gebracht sind, zu lesen.

Hier könnt ihr den Artikel zu Trendfolge lesen: http://www.thetrendfollower.com/2014/08/focus-on-price-not-opinions.html

 

Risikomanagement: „Why BIG trades are a BAD idea“ – Steve Burns

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Steve Burns hat einen Artikel über Van Tharps „Marble Game“ geschrieben. Sehr lesenswert! Der Artikel beschäftigt sich mit Risikomanagement im Trading. Er beschreibt, warum Wetten mit einem hohen Kapitaleinsatz zum Ruin führen. Risikomanagement im Trading ist das A und O um langfristig zu überleben.

Hier könnt ihr den Artikel lesen: http://newtraderu.com/2013/11/13/why-big-trades-are-a-bad-idea/

 

Die Top 20 Trading Blog Artikel. Bild im Kopfbereich.

Trading Blog: Top 20 aller Blog Artikel

Mein Trading Blog hat bereits 332 veröffentliche Artikel. Hier die Top 20 der meistgelesenen Beiträge …
Mittlerweile sind es bereits 332 Artikel, die ich in meinem Trading Blog seit Juni 2012 veröffentlicht habe. Natürlich sind auch andere Themen darunter, wie Politik, Finanzen oder Gedanken und Meinungen zu aktuellen Themen, die mich beschäftigt haben. Der Fokus meines Blogs verstärkt sich jedoch zunehmend auf einen reinen Trading Blog. Wer weiß, was die Zukunft bringen wird? Ich schreibe zu den Themen, die mich und meine Leser beschäftigen. Feedback ist immer wertvoll und willkommen.

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Die 20 meist gelesenen Trading Blog Artikel

17 Artikel beschäftigen sich mit dem Thema Trading, ein anderer Artikel mit einem Tradingpsychologie Buch und einer mit Greenpeace.

  1. Trading: Was mir die Märkte erzählen … Kurze Analyse diverser Aktienmärkte.
  2. Trading: Screener für Ausbruchskandidaten mit dem Donchian Kanal in ProRealtime
  3. Trading: Traden lernen ist harte inhaltliche Arbeit …
  4. Trading: 10 Dinge, die mich bis heute nicht weiter gebracht haben …
  5. Trading-Video: Trading Tagebuch mit EVERNOTE … Arbeite jeden Tag an dir!
  6. Trading: Indikator Donchian %d für ProRealtime
  7. Trading: Aktienscanner für 52 Wochen Hochs und anschließendem Pullback auf 50er EMA
  8. Trading: Volatilität als Grundlage für das Trading
  9. Trading: ProRealtime Code für RSL Indikator
  10. Trading: It’s all in the price … Warum der Preis die einzige Größe für mich ist
  11. Buch: Der disziplinierte Trader von Mark Douglas
  12. Trading: Mein Artikel aus dem TRADERS’ März mit Code zum downloaden
  13. Gedanken: Die glücklichen Gewinner! Wer überlebt und wer stirbt?
  14. Trading-Video: Donchian %d Indikator – Installation und Anwendung
  15. Trading: RSL Indikator in Pro-Realtime – RSI Levy
  16. Trading: Ausbrüche handeln! Was man über Breakouts wissen muss …
  17. Gedanken: Ein Trading-System ist mehr als die einzelnen Teile …
  18. Trading: “Simple money management wins over time” – Artikel aus dem Futures Magazin
  19. Trading: Wie erreicht man eine gleichbleibende Qualität im Trading?
  20. Meinung: Greenpeace und die Währungsgeschäfte

Einen Trading Blog zu schreiben ist nicht immer einfach. Man muss eine Mischung aus Artikeln erstellen, die sowohl dem Leser gefallen als auch einem selbst. Mein Trading Blog verfolgt nach wie vor das Ziel unabhängig zu sein und das Thema Trading den Lesern näher zu bringen. Dabei liegt der Fokus meines Blogs stark auf dem Thema Tradingpsychologie, Selbstentwicklung, Motivation und Erfolg. Dies passt zu meiner Meinung, dass Erfolg von innen heraus kommt.

Zukünftig wird es in meinem Trading Blog verstärkt auch Artikel zum Thema Tradingsysteme und Tradingmethoden geben, da dies auch stärker von Lesern gewünscht wird. Dies wird sich gut mit dem jetzigen Fokus verbinden lassen und hoffentlich meinen Trading Blog noch lesenswerter machen.

Beste Grüße,
Julian

Foto: Tal Bright

 

Nebenberufliches Trading kann genauso erfolgreich sein wie hauptberufliches Trading

Trading: 5 Dinge, die mir als nebenberuflicher Trader weitergeholfen haben

Für nebenberufliche Trader ist die Zeit knapper als für hauptberufliche. Jedoch gibt es Möglichkeiten dieses auszugleichen.
Viele Trader, wie ich auch, gehen noch einem Hauptberuf nach. Sei es dadurch, dass sie noch nicht profitabel genug sind oder sie einfach nicht die entsprechende Kontogröße haben, um genug Gewinn für die Lebenshaltungskosten zu erwirtschaften. Nur weil dies momentan so ist, muss es nicht langfristig so sein. Hat man sich als Ziel gesetzt, von seinem Trading leben zu können, kann man täglich daran arbeiten seinem Ziel ein Stückchen näher zu kommen.

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Ich bin fest der Meinung, wenn man Trading professionell betreibt, darf man es nicht als Hobby oder Zeitvertrieb sehen oder bezeichnen. Man muss sich professionell organisieren und handeln. Genauso als sei man bereits am Ziel, denn „Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein„.

… denn ich glaube, dass erfolgreiches Trading der Output eines guten Tradingprozesses ist.

Aus meinen mehr als drei Jahren Erfahrung als nebenberuflicher Trader haben sich einige Prozesse und Methoden als sehr nützlich erwiesen. Andere habe ich bereits verworfen und ersetzt. Ich arbeite täglich daran, hierin noch besser zu sein, denn ich glaube, dass erfolgreiches Trading der Output eines guten Tradingprozesses ist.

5 Dinge, die mir als nebenberuflicher Trader weitergeholfen haben:

  1. Eine strenge Schrittfolge in meinem täglichen Tun: Ich mache jeden Tag das Gleiche. Wie man in meinem Video ansatzweise sehen kann, habe ich eine Checkliste, die ich täglich durchgehe. Daher ist meine Zeit für das Trading täglich begrenzt. Ich brauche maximal eine Stunde täglich, je nach Marktsituation. Meine Prozessschritte könnte ich im Schlaf ausführen.
  2. Einsatz von Screenern: Zwar schaue ich trotzdem täglich einige hundert Charts durch, jedoch sind diese vorher durch Aktien Screener ausgewählt worden. Ich schaue mir nur Kandidaten an, die meinen Kriterien entsprechen. In einem Video zeige ich, wie man mit Screenern umgeht.
  3. Absolute Vorbereitung und Planung: Ich habe für jeden Tag einen Plan. Wenn etwas planlos verläuft, bin ich schlecht vorbereitet. Welche Trades ich eingehen möchte, notiere ich auf einem Zettel; jeder Trade ist im Detail mit Entry, Exit, Stop-Loss, Kriterien usw. geplant; Alarme geben mir ein Signal, kurz bevor eine von mir definierte Marke gebrochen wird. Hierdurch schaffe ich es, dass ich die Märkte nicht andauernd verfolgen muss, sondern nur im Fall der Fälle eine Minute für eine Order-Eingabe benötige.
  4. Mobiler Zugriff: Dies ist heute schon selbstverständlich. Jedoch benötigt man nur rudimentäre Möglichkeiten auf dem Smartphone. Eine Orderverwaltung ist für mich ausreichend. Alle Details zu den Trades habe ich bereits vorher geplant, so dass ich nur ein paar Zahlen eingeben muss.
  5. Trading- und Motivationsliteratur: Es gibt Zeiten, in denen man sich wieder selber aufbauen muss. Dies kommt regelmäßig vor und hier muss man Methoden entwickeln, wie man sich selber wieder am besten aufbaut und motiviert. Ich lese hierzu Blogs, tausche mich mit anderen Tradern aus, lese Traderinterviews und Artikel zum Thema Tradingpsychologie. Auch Motivationsbücher helfen mir hierbei.

Natürlich gibt es in jedem dieser 5 Gebiete noch unzählige Unterpunkte, die man aufführen könnte. Wenn ich mich für einen Punkt entscheiden müsste, wäre es sicherlich Punkt 1. Einen strengen Prozess zu haben, den man unter allen Umständen berücksichtigen muss, ist für mich sehr wichtig. Ich muss mich nicht täglich damit beschäftigen, was ich tue und wie ich es mache. Auch verzettele ich mich nicht oder lasse mich ablenken. Ich folge meinem Prozess und das Tag für Tag.

Planung ist alles und hierin bin ich für mich der Beste.

Für nebenberufliche Trader ist die Zeit begrenzter als für hauptberufliche Trader. Hierin liegt ein Nachteil, den man jedoch durchaus kompensieren kann. Planung ist alles und hierin bin ich für mich der Beste. Mein Motto ist: Nichts kann mich überraschen. Wenn ich einen Plan habe, muss ich mich nicht ad-hoc in der Situation damit beschäftigen, wo ich einen Trade eröffne oder schließe. Ich folge einfach meinem Plan, gebe meine Order ein und warte bis sie ausgeführt wird oder nicht. Dies hilft mir ebenfalls weniger Emotionen in der Trading zu bringen.

Foto: Domenico

 

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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