Trading: Geld verdienen oder Gewinnen? Worauf liegt der Fokus?

„Win or lose, everybody gets what they want out of the market. Some people seem to like to lose, so they win by losing money.“ Ed Seykota.
Manchmal dauert es lange, bis man den Unterschied zwischen zwei Sätzen versteht. Ist „Geld verdienen“ und „Gewinnen“ nicht das selbe im Trading? Es heißt doch so oft, dass man „an der Börse gewinnen“ muss oder „das Spiel gewinnen“.

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Ein Podcast hat mich noch mal auf das entscheidende Detail aufmerksam gemacht. Der Interviewpartner sagte deutlich, was der Unterschied zwischen einem Amateur und einem Meister im Trading ist: Der Meister ist absolut darauf fixiert, Geld zu verdienen, während der Amateur (noch) nach anderen Dingen im Trading sucht.

Wie schon Ed Seykota im Zitat feststellte, haben die Märkte die Eigenschaft, die wahren Beweggründe des eigenen Tradings zu bestätigen. Willst du immer Recht haben? Dann wirst du auch Recht haben, aber kein Geld verdienen. Suchst du nach Spaß und Spannung? Die wirst du bekommen, aber kein Geld verdienen. Es lassen sich noch unzählige weitere Dinge aufzählen, die man an der Börse erhalten kann.

Nick Radge sagte eimal, dass er 8 Monate am Stück keinen einzigen Trade durchgeführt hat, weil seine Strategie es nicht zuließ. Tom Basso betonte in einem Interview immer wieder, dass Trading für ihn etwas ist wie Zähneputzen.

Doch am Ende geht es darum, mit einer Strategie Geld zu verdienen und dies ist leider das Komplizierteste überhaupt. Warum ist es so schwierig? Weil zum Geld verdienen gehört, sich darauf zu konzentrieren. Ich meine damit nicht, dass man die nächsten x Trades positiv abschließt oder man x Millionen damit kurzfristig verdient, sondern das man nach einer längeren Reihe von Trades Geld hinzuverdient hat. Es geht nicht um den Geldbetrag an sich, man kann genauso gut in R-Multiple denken. Doch um Geld zu verdienen, muss man sich darauf konzentrieren, seinen Vorteil der eigenen Strategie auszunutzen und sich nicht ablenken zu lassen.

Es passiert oft, dass man die Konzentration auf ein Ziel aus den Augen verliert. Gerade die Märkte, mit ihren zahllosen Informationen, die auf einen einströmen, sind ein guter Mittel zur Ablenkung. Sekündlich steigen die Kurse, dann fallen sie, es gibt News usw. Doch Geld verdienen nur diejenigen, die langfristige ihre Strategie ohne Ablenkungen handeln, komme was wolle. Nick Radge sagte eimal, dass er 8 Monate am Stück keinen einzigen Trade durchgeführt hat, weil seine Strategie es nicht zuließ. Das ist ein strenges Gegenteil von Overtrading. Tom Basso betonte in einem Interview immer wieder, dass Trading für ihn etwas ist wie Zähneputzen: Man tut es halt, es ist aber so langweilig, dass man gar nicht mehr drüber nachdenkt.

Was ist der Unterschied, was tun sie anders? Sie haben gelernt sich auf das Geld verdienen zu konzentrieren.

Nick Radge und Tom Basso sind beides sehr erfolgreiche Trader. Was ist der Unterschied, was tun sie anders? Sie haben gelernt sich auf das Geld verdienen zu konzentrieren. Es geht nicht um Gewinnen, Recht behalten, Spaß oder Spannung. Nein, es geht darum seinen Vorteil langfristig auszuspielen. Alle anderen Gefühle, kann man woanders befriedigen, aber nicht an der Börse. Und wenn dazugehört, dass man 8 Monate keinen Trade eingeht, dann ist es halt so!

 

Trading: 5 Trainingsmethoden für Trader

Jeder kann Trainieren. Dazu ist es nicht nötig, dass sich das Trainingsergebnis äußerlich bemerkbar macht. Innerliches Training ist für mich sogar wichtiger.
Können Trader trainieren? Die meisten Disziplinen, bei denen Training als Methode für eigene Verbesserung anerkannt sind, besitzen eine äußerliche Sichtbarkeit. Ob Sportler, Schachspieler oder professioneller Redner, hierbei tritt immer eine Sichtbarkeit nach außen auf, an dem man Fortschritt und Training ablesen kann. Beim Trading ist dies anders: Hierbei zählt größtenteils nur das, was man innerlich sich angeeignet hat. Sieht man mal von Geschwindigkeit der Computerbedienung ab, geht es darum, bestimmte Muster zu erkennen, die Disziplin zu haben, sie auszuführen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Alles Themen, die aus dem inneren, also unserem Gehirn, entspringen. Wie kann man dies trainieren?

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5 Trainingsmethoden für Trader

Ich habe lange darüber nachgedacht, was man wirklich aktiv machen kann, um zu trainieren und besser zu werden. Dabei denke ich jedoch, dass es individuell vom Trader abhängt, was für einen selbst das Beste ist. Hier ein paar Ideen und Methoden, die mir helfen.

  1. Charts studieren: Man kann nicht nur Preise im Backtest mit einem Computer analysieren, sondern auch visuell. Folgt man William O’Neil, der tausende von Charts auf Muster untersucht hat, hilft dies einem persönlich ebenso weiter. Das Auge und vor allem das Gehirn prägt sich Muster ein, wenn man es darauf trainiert. Wer tausende von Charts analysiert und damit Muster testet, bekommt ein besseres Gespür für Einstiegspunkte im Chart. Aber Vorsicht: Es handelt sich immer um vergangene Preise und die Muster sehen oft vollendet aus. Dies unterscheidet sich stark, wenn man in der damaligen Situation gewesen wäre, als sich das Muster herausbildete.
    Während des Chart-Studiums fallen einem auch neue Muster auf, die man später testen und evtl. in sein Trading integrieren kann. Ebenso achte ich immer darauf die Beziehung von Aktie zum Index zu studieren, um herauszufinden, in welche Zeit sich damals der Gesamtmarkt befand und wie die Chancen für einen erfolgreichen Trade standen.
  2. Charts Bar-By-Bar: Ein Tipp, um die negativen Seiten von Punkt 1 zu mildern ist es, Charts Bar-By-Bar durchzugehen. Dazu scrollt man im Chart zurück und scrollt so langsam vor, dass Kerze für Kerze eines Candlestickcharts eingeblendet werden. Einige Chartprogramme haben sogar eine spezielle Funktion hierfür. Hier bekommt man schon einen ganz anderen Eindruck, wie sich ein Muster im Chart herausbildet. Dieses ganze macht man am Besten über mehrere Zeitebenen parallel, z.B. Monats-, Wochen- und Tageschart. Somit trainiert man das Zusammenspiel der Zeitebenen und die Musterbildung.
  3. Trading Journal Analyse: Hiermit meine ich nicht nur Tagebücher und Wochenauswertungen, sondern auch seine vergangenen Trades. Wenn man diese einige Monate später durchgeht, kann man sich noch mal die Emotionen vom Entry in den Trade abrufen. Zudem kann man schauen, ob man Fehler gemacht hat oder wo man etwas verbessern kann. Ich finde immer wieder Punkte, die ich verbessern und trainieren kann, wenn ich meine vergangenen Trades erneut in den Charts aufrufe.
  4. Szenarien und Bilder abrufen: Jeder hat Bilder und Abläufe in seinem Gehirn verankert. Sie steuern unser Verhalten und der Vergleich mit diesen entscheidet, ob wir gerade etwas richtig oder falsch machen. Diese Bilder müssen aktiv verändert werden, um neues, gewünschtes Verhalten zu erzeugen. Ich tue dieses regelmäßig, in dem ich aktiv über ein Problem nachdenke, dieses aufschreibe, es analysiere oder innere Dialoge hierzu führe. Nur so bekomme ich es hin, ein Verhalten zu ändern und ein neues anzunehmen. Man muss sich aktiv mit seinen inneren Bildern und Abläufen auseinandersetzen. Setz dich ruhig einmal hin und schreib alles auf, was dir an deinem Trading gefällt und was nicht. Führe mal einen inneren Dialog mit dir selbst und einem anderen alt-erfahrenen Trader deiner Wahl (z.B. Ed Seykota). Was würde er zu einigen deiner Überzeugungen sagen?
  5. Abläufe visualisieren und analysieren: Trading ist ein Prozess! Der Output ist das Ergebnis eines erfolgreichen Prozesses. Wer jeden Schritt in diesem Prozess kennt und weis, wo verbessert werden kann, kann aktiv daran arbeiten und trainieren. Zudem müssen sich diese Abläufe im Gehirn festsetzen, so dass man diese im Schlaf ausführen kann. Diese Dinge kann man trainieren. Ich spreche dabei nicht nur von der Orderaufgabe, sondern auch von Entscheidungsprozessen. Welche Parameter spielen hier mit rein? Welche Kriterien müssen für einen Trade erfüllt sein? Wie schaffe ich es, dass ich mich nicht selbst betrüge und Kriterien umgehe? Diese Dinge können trainiert werden und zunehmend mit der Zeit fällt es einem leichter, sich darauf zu verlassen.

Natürlich gibt es neben diesem 5 Methoden noch weitere. Ich will damit einmal zeigen, dass es Punkte gibt, an denen mal systematisch arbeiten kann und die trainiert werden können. Ich selbst versuche mir innerhalb der Woche oder am Wochenende mehrere Stunden Zeit dafür zu nehmen. Dies klappt manchmal mehr und manchmal weniger. Um dieses besser systematisch voranzutreiben, habe ich mir eine Liste angelegt mit Themen, die ich in den Trainingseinheiten durchgehen möchte.

Jeder kann trainieren. Dazu ist es nicht nötig, dass die Trainingsdisziplin, sich äußerlich bemerkbar macht. Viele professionelle Leistungssportler trainieren genauso innerlich wie äußerlich. Schachspieler und Pokerspieler mit Sicherheit auch. Leistung und Erfolgt kommt schließlich größtenteils von innen, auch wenn er nur äußerlich sichtbar ist.

 

Broke A New American Dream

Film: „Broke – A New American Dream“ von Michael Covel

Ich habe mich schon lange auf diesem Film gefreut und drei Monate auf die Post gewartet! Gerade Menschen, die noch nicht viel mit dem Thema Finanzkrise und Entscheidungen in Berührung gekommen sind, sollten sich diesen Film anschauen.
Seit längerem habe ich schon ein Auge auf diesen Film geworfen. Ich wusste, es gibt ihn jedoch nur in den USA. Zwei Wege führten zu dem Film von Michael Covel: Amazon USA oder Amazon Instant Video USA … Leider funktionierte beides nicht mit einem deutschen Amazon Account und eine amerikanische Adresse konnte ich nicht aufweisen. Also habe ich Michael Covel direkt kontaktiert, um eine Kopie von „Broke – The New American Dream“ zu erhalten. Michael hatte innerhalb von wenigen Stunden geantwortet und mir eine Website gegeben, wo ich den Film, auch für internationale Kunden, bestellen konnte. Das habe ich umgehend getan …

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Es hat ganze 3 Monate gedauert, bis die „Broke“-DVD bei mir angekommen ist. Zwischenzeitlich hatte ich noch mal bei Michael nachgefragt und er hatte den Versand überprüft. Wahrscheinlich lag die DVD beim Zoll. Sie war jedenfalls geöffnet und mit einem Zollaufkleber versehen worden. Zoll musste ich jedoch nicht bezahlen.

Von „Broke – A New American Dream“ versprach ich mir spannende Interviews mit Trading- oder eher Trendfolge-Legenden.

Hat sich die so lange Zeit gelohnt? Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Film. Von „Broke – A New American Dream“ versprach ich mir spannende Interviews mit Trading- oder eher Trendfolge-Legenden. Ich hätte mich wahrscheinlich vorher mal ein wenig mehr mit dem Inhalt auseinander setzen sollen.

„Broke – A New American Dream“ von Michael Covel beschäftigt sich vor allem mit zwei Dingen: Finanzkrise und dem Treffen von Finanzentscheidungen. Der Film ist wirklich gut gemacht und bietet eine spannende, lehrreiche Unterhaltung. Für Menschen, die mit der Thematik bereits vertraut sind, bietet er keine großen neuen Erkenntnisse, aber für jeden, der gerade in die Finanz-Welt einsteigt, sollte er ein Augenöffner sein.

Broke - A New American Dream von Michael Covel
Der Briefumschlag von Turtle Traders USA.
Michael Covel reist in „Broke – A New American Dream“ durch die Welt und erklärt auf unterhaltsam nachdenkliche Weise, an verschiedenen Schauplätzen, wie die Finanzkrise entstanden ist.

Michael Covel reist in „Broke – A New American Dream“ durch die Welt und erklärt auf unterhaltsam nachdenkliche Weise, an verschiedenen Schauplätzen, wie die Finanzkrise entstanden ist. Dies lässt sich gut nachvollziehen, wenn er durch Straßenzügen in den USA fährt, wo fast jedes Haus zu verkaufen ist oder mit Maklerinnen spricht, die offen sagen, dass Käufer, die auch mehrere Häuser kaufe, keinerlei Rücklagen haben müssen.

Neben der Finanzkrise versucht Michael Covel zu erforschen, wie normale Menschen finanzielle Entscheidungen treffen. Es werden neben gewöhnlichen Menschen, die nichts mit Finanzgeschäften zu tun haben, auch berühmte Pokerspieler oder Hedgefond-Manager interviewt. Gerade letztere machen an Beispielen und Handlungsweisen klar, warum emotional getroffene Finanzentscheidungen keine guten Entscheidungen sind. Natürlich versucht der Film „Broke – A New American Dream“ seiner Trendfolge-Mission gerecht zu werden: Preis ist die einzig kluge Grundlage der Entscheidung für ein Finanzgeschäft.

Mich persönlich hat es fasziniert, all die bekannten Trading-Größen einmal auf einer DVD zu sehen.

Mich persönlich hat es fasziniert, all die bekannten Trading-Größen einmal auf einer DVD zu sehen: Salem Abraham, Larry Hite, David Harding, Jim Rodgers u.v.m. Zudem werden einige Wissenschaftler-Stars im Interview gezeigt, u.a. Vernon Smith und Harry Markowitz! Allein hierfür hat es sich schon gelohnt. Die Einblicke und Interviews sind anders als die Interviews, die man von Youtube oder von anderen Internetseiten kennt.

Fazit: „Broke – A New American Dream“ von Michael Covel ist ein guter, unterhaltsamer und nachdenklicher Film. Ich hätte mir natürlich längere und intensivere Interviews gewünscht, aber das ist vielleicht nur mein Interessenschwerpunkt. Die Zielgruppe des Films ist eine andere, da er m.E. ein Augenöffner für die Menschen sein soll, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Dennoch kommt die DVD in mein Regal und ich werde mit den Film mit Sicherheit noch öfter anschauen.

Weitere Links:

 

SDAX im Tageschart

Trading: Small Caps deutlich schwächer. DAX und SDAX im Vergleich.

Breite Indizes und Small Indizes zeigen sich deutlich schwächer als die Large Cap Indizes. Wer Nebenwerte handelt, sollte also immer den gesamten Markt im Auge behalten und nicht nur auf die Large Cap Indizes schauen.
Die Märkte sind 2014 ein wirklich schwieriger Ort, um als Trendfolger erfolgreiche Trades zu machen. Sicherlich ist es vom Zeithorizont und Tradingsystem abhängig, längerfristige Trendfolger können kurzfristige Schwankungen anders vertragen als kurzfristige Trendfolger, aber es fehlt einfach ein deutlicher Trend in den breiten Aktienmärkten. 2013 war dies anders …

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Gut beobachten kann man dies, wenn man Small Cap Indizes mit Large Cap Indizes vergleicht. Während sich die Indizes der höher kapitalisierten Werte, wie DAX, Dow, S&P 500, gut hielten, geben die breiteren Indizes der kleineren Werte deutlich nach oder bewegen sich stark seitwärts. Jeder sollte mal einen Blick auf Russell 2000, FTSE Aim oder SDAX werfen. Da ich persönlich auch viele Nebenwerte handele, gestaltet sich das Trading hier schwieriger.

Lt. Finviz.com befinden sich nur 28,2% alle Aktien über ihrem 50er gleitenden Durchschnitt.

Oft trügt das Bild in den engeren Indizes, die weniger Aktien enthalten, weil diese nur von wenigen Aktien mit hohem Anteil am Index getrieben werden. Beim Dow Jones oder NASDAQ kann man durchaus den Eindruck erhalten, dass die Märkte stark aufwärts gerichtet sind. Dabei fällt die Mehrheit der US Aktien: Lt. Finviz.com befinden sich nur 28,2% alle Aktien über ihrem 50er gleitenden Durchschnitt. Dies zeigt die kurzfristige Markttendenz gut.

In den oben abgebildeten Charts sieht man den SDAX und DAX. Der SDAX ist der Index, der die 50 Nebenwerte abbildet, während der DAX 30 stark kapitalisierte Unternehmen abbildet. Neben den Fehlausbrüche, die beide Charts zeigen, zeigt sich deutlich, dass der SDAX schwächer ist. Er hat sogar ein signifikantes tieferes Hoch ausgebildet, was einen Abwärtstrend andeutet. Auch das letzte Verlaufstief wurde gebrochen. Zudem weisen die Abwärtsbewegungen ein starkes Momentum auf. Die monatelange Range seit Anfang 2014 erinnert sehr stark an eine Top-Bildung. Ob jedoch der Ausbruch aus der Range nach oben oder unten stattfinden, kann man nicht sagen, so lange es nicht passiert ist. Das starke Abwärtsmomentum der letzten Wochen zeigt jedoch, dass viele Marktteilnehmer vor allem kleine Werte verkaufen.

Weisen die Märkte keinen klaren Trend auf, gibt es für einen Trendfolger eigentlich nur eins: Zuschauen.

Ich will hier nicht eine Prognose abgeben, was passieren wird. Die Beobachtungen sind reine Fakten, die sich aus dem Chart ablesen lassen. Weisen die Märkte keinen klaren Trend auf, gibt es für einen Trendfolger eigentlich nur eins: Zuschauen. Doch diese Position einzunehmen, ist nicht immer einfach – Stichwort: Overtrading.

Einen lesenswerten Artikel zum Thema Small Caps/Large Caps findet ihr auch bei Trader Steve im Blog: http://www.thetrendfollower.com/2014/09/further-disconnect.html

 

Trading-Video: Best Practices in Trading With Dr. Brett Steenbarger

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Ein sehr spannendes Video von Dr. Brett Steenbarger (einer meiner Lieblings-Blogger) zum Thema „Best Practices“ in Trading. Dr. Steenbarger stellt Methoden vor, wie man an sich arbeiten kann (ein Video zum Thema gibt es hier im Blog!) um erfolgreich als Trader zu werden. Zudem gibt er Einblick in einige Best Practices und beantwortet Fragen.

 

Tradingpsychologie: Overtrading, eine Trading-Krankheit

Overtrading betrifft viele Trader und zeigt sich in vielfältigen Mustern. Oftmals merkt der Trader überhaupt nicht, dass er oder sie von Overtrading betroffen ist.
In der letzten Woche habe ich mich stark mit dem Thema Overtrading beschäftigt. Es ist erstaunlich, dass man nur relativ weniger Artikel zum Thema Overtrading im Internet findet, obwohl dieses Phänomen weit verbreitet scheint. Auch ich kämpfe immer wieder mit Overtrading und glaube, dass in der Beherrschung ein großer Schritt zum dauerhaften Erfolg liegt.

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Was ist Overtrading und was sind mögliche Maßnahmen?

Overtrading ist ein trading-psychologisches Problem, welches lt. Foren und Artikeln im Internet, viele Trader betrifft. Gerade unerfahrenere Trader erkennen oft nicht, dass sie an Overtrading leiden. Overtrading drückt sich meist wie folgt aus:

  • Zu viele Positionen werden in zu kurzer Zeit gehandelt: Ein Trader hat Angst etwas zu verpassen und eröffnet in kurzer Zeit mehrere Positionen. Der Markt dreht und viele der Positionen werden mit Verlust ausgestoppt. Die Verluste häufen sich an und führen zu Frustration beim Trader. Eine Maßnahme kann sein, starke Begrenzungen einzuführen, z.B. max. 2 Trades pro Tag, max. 3 Trades pro Woche. Auch klare Regeln, wann eine Position eröffnet werden darf, können helfen. Beispiel: Eine neue Position darf nur eröffnet werden, wenn alle weiteren offenen Positionen kein Risiko mehr aufweisen und sich im Plus befinden. Ebenso ist es sinnvoll genaue Statistiken über die Anzahl seiner Trades zu führen.
  • Zu große Positionen im Verhältnis zum Gesamtkapital: Dieses betrifft vor allem Trader, die mit starkem Hebel handeln oder vorgegebene Kontraktgrößen haben (im Future-Markt). Wer beispielsweise den DAX Future handelt, bewegt mit einem Kontakt bei einem Kursstand von 9.700 Punkten 242.500 EUR. Eine Bewegung von einem Punkt im DAX ist gleich einer Bewegung von 25 EUR. Für viele Tradingkonten ist dies viel zu groß. Eine Bewegung von 10 Punkten im DAX wäre ein theoretischer Verlust/Gewinn von 250 EUR. Bei einem Konto von 2500 EUR wären dies 10%! Gaps über Nacht könnten somit ganze Konten ruinieren.
    Eine klare Maßnahme gegen diese Art des Overtrading ist, sich Kenntnis über die Handelsintrumente zu beschaffen und zu prüfen, ob diese zum einen Kapital passen.
  • Zu hohes Gesamtrisiko: Auch diese Art des Overtrading kommt entweder von Selbstüberschätzung oder Angst. Trader die beispielsweise 5% am Gesamtkapital pro Position riskieren und gleichzeitig mehrere Positionen handeln, können in kurzer Zeit ihr Konto ruinieren. Hat der Trader 5 Positionen gleichzeitig offen, riskiert er 25% seines Kontos. So hält man nicht lange an der Börse durch … Oftmals wird sogar das Risiko hochgesetzt, um vergangene Verluste schnell wieder aufzuholen. Somit wird das Trading noch emotionaler. Als Maßnahme kann man strikte Regeln zur Positionsgröße und Risiko einführen, sowie mental an sich arbeiten, um gelassener mit Verlusten umzugehen. Verluste können einen nur psychologisch tangieren, wenn sie weh tun und dann sollte man das Risiko soweit senken, bis sie hingenommen werden können.
  • Mangelnde Kenntnis der eigenen Tradingstragie: Dies ist zwar sehr eng mit dem ersten Punkt verbunden, aber auch hier macht sich Overtrading bemerkbar. Eine Handelsstrategie funktioniert nicht in jedem Markt und zu jeder Zeit. Trendfolger erleiden beispielsweise Verluste, wenn die Märkte sich seitwärts bewegen und keine klare Richtung zeigen. Im englischen wird die als „Noise“ bezeichnet, zu deutsch eher „Rauschen“. Ein Trader sollte nur in den Zeiten mit einer Strategie handeln, wenn er weiß, dass er hier einen Vorteil besitzt. Gegen den Markt in einer unpassenden Zeit zu kämpfen, führt zu Verlusten und Overtrading. Eine klare Maßnahme sind Backtests und Beschäftigung mit dem eigenen Handelssystem.

Neben den oben genannten Gründen gibt es sicherlich weitere Gründe, die zu Overtrading führen. Auch ich kämpfe gelegentlich vor allem mit dem ersten Problem. Lange Zeit war mit Overtrading als Problem gar nicht so bewusst und ich habe es einfach hingenommen. Doch nur, wenn einem etwas bewusst ist, kann man es auch verändern. Seit dem arbeite ich weiter daran. Man muss akzeptieren, dass Overtrading in der Regel aus Angst entspringt und somit es sich um ein psychologisches Problem handelt.

Nicht jeder Trader ist damit „gesegnet“ sofort im Markt erfolgreich zu sein. Oft dauert es Jahre, bis man die ersten Erfolge feiern kann. Liest man Trading-Bücher und lauscht Interviews mit erfolgreichen Tradern, wird einem bewusst, dass selbst die erfolgreichsten Trader schon öfter bankrott gegangen sind oder lange Zeit benötigt haben, bis sie erfolgreich wurden. Man kann noch so eine gute Handelsstrategie haben, am Ende entscheidet das Risikomanagement darüber, ob man am Markt überlebt und wie viel Geld man verdient. Nur durch ein striktes Risikomanagement kann man auch Overtrading besiegen. Denn am Ende sind alle Maßnahmen gegen Overtrading Maßnahmen, um die Risiken klein zu halten.

Hier eine Liste mit weiteren interessanten Artikeln zum Thema Overtrading:

 

Silber im Tageschart

Trading: Silber setzt Abwärtstrend fort

Große Trends beginnen oft, wenn mehrmonatige Unterstützungen gebrochen werden.
Über 700% ist Silber seit Januar 2003 gestiegen und danach wieder in sich zusammengesackt. Es ist mal wieder eines der schönen Beispiele, dass Buy&Hold keine Strategie für den Ausstieg hat. Ich kann mich noch gut an Diskussionen über den Silberpreis im Jahre 2012 erinnern, wo Bekannte mich fragten, ob sie nun Silber kaufen sollten. Sie gingen davon aus, der Preis würde ja aufgrund der „Krise“ weiter steigen. Doch seit dem Hoch bei ~$50 hat der Preis bereit über die Hälfte verloren und verliert weiter. Dies zeigt mir, dass nur jemand an der Börse gewinnen kann, der auch weiß, wann er wieder verkaufen muss. Eine Strategie mit Regeln für Kauf, Verkauf, Positionsgröße, Anzahl der Positionen usw. ist also Grundlage für den Tradingerfolg. Jeder, der Werte im Monatschart betrachtet, sollte dies sofort erkennen können …

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Silber in der Analyse

Monatschart

  • Seit 2003 hat der Silberpreis über 700% zugelegt und ist danach volatil in sich zusammengesackt.
  • Gut zu sehen sind die Preiskonsolidierungen 2012 und 2013, sowie 2013-2014.
  • Der Chart zeigt aber auch, dass es einige starke Aufwärtsmonate gab, von denen sich mit kurzfristigen Strategien profitieren lässt.
  • Im Monatschart ist aber übergeordnet ein Abwärtstrend erkennbar. Wann der Preis wieder zum stehen kommt, kann nicht vorhergesehen werden.

Wochenchart

  • Ebenfalls ein klarer Abwärtstrend. Die Verlaufshochs sind fallen. Dies zeigt, dass Verkäufer bereit sind bei tieferen Kursen zu verkaufen und sich das Marktgleichgewicht entsprechend verschiebt.
  • Sehr gut ausgeprägt ist die Unterstützung im Bereich $18,44, welche nun schon seit über einem Jahr hält. Innerhalb der Konsolidierung kommt es zu tieferen Hochs, was wiederum die Schwäche der Käufer und stärke der Verkäufer zeigt.
  • Im Wochenchart zeigt sich somit ein sehr gutes Setup, um bei einem Bruch der Unterstützung Silber zu verkaufen, also eine Short-Position aufzubauen. Die Konsolidierung weißt eine sehr geringe Volatilität auf.

Tageschart

  • Man sieht, dass Silber über das kleine Doppeltief im Juni ausgebrochen war, jedoch später zurückfiel. Dies zeigt, dass sich keine Unterstützung herausbilden konnte, sondern die Verkäufe fortgesetzt wurden.
  • Am Donnerstag bzw. Freitag brach Silber dann deutlich das Juni 2013 Tief und schloss mit -3,63%.
  • Beim Bruch der Unterstützung hätte man eine Short-Position aufbauen können, jedoch ist der Trend im Tageschart bereits fortgeschritten. Ich warte hier lieber auf eine Konsolidierung. Das CRV ist hier schlechter und die Volatilität höher.

Hätte man sofort eine Position aufbauen sollen? Dies hängt von der eigenen Strategie ab. Der Trend im Tageschart ist bereits weiter fortgeschritten und somit droht die Gefahr einer Konsolidierung oder Rücksetzer im Trend. Ich warte lieber, bis sich eine Konsolidierung herausgebildet hat und der Trend danach wieder aufgenommen wird. Sicherlich droht hier die Gefahr, den gesamten Trend zu verpassen. Jedoch ist bei einem fortgeschrittenem Trend das Chance-Risiko-Verhältnis schlechter. Durch die erhöhte Volatilität ist die Positionsgröße, berechnet mit der Average True Range, schlechter. Ich präferiere eher neue, frische Trends.

Das Setup hätte man jedoch auf einer höheren Zeitebene im Wochenchart handeln können. Hier war die Volatilität geringer und die Range „enger“.

 

Aktien Screener für ProRealtime

Tradingsystem: Aktien Screener für gleitenden Durchschnitt für ProRealtime

Mit dem Aktien Screener findet man Aktien, bei denen sich der Schlusskurs oberhalb/unterhalb eines gleitenden Durchschnitts befindet.
Diesmal stelle ich einen einfachen Aktien Screener für ProRealtime vor, der aufgrund einer Anregung eines Lesers entstanden ist. Der Aktien Screener filtert für dich Werte heraus, die sich oberhalb oder unterhalb eines gleitendenden Durchschnitts befinden.

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Hier kannst du den Aktien Screener herunterladen: Aktien Screener für gleitenden Durchschnitt für ProRealtime.

 

Was ist ein Aktien Screener?

Ein Aktien Screener ist ein kleines Programm, welches für dich einen gewählten Markt (z.B. alle Aktien in Deutschland) durchsucht und nur die Kandidaten anzeigt, die den vorgegebenen Kriterien entsprechen.

Verwendet man einen Aktien Screener hat man den Vorteil, dass man nicht stundenlang tausende von Werten durchschauen muss, sondern nur die Werte betrachtet, die den gewünschten Kriterien entsprechen. Somit spart man sehr viel Zeit.

Einen guten Überblick zum Thema Aktien Screener bietet auch mein Video: “Einsatz von Aktien Screener beim täglichen Trading”.

Aber bitte beachten: Ein Aktien Screener ist nur eine Komponenten eines Tradingsystems. Es kann nicht für sich genommen ein Tradingsystem darstellen.

 

Der Aktien Screener, den ich euch hier zur Verfügung stelle, besitzt mehre Einstellungen, die direkt im Code vorgenommen werden können:

  • Richtung: Hiermit legt man fest, ob der Schlusskurs der Aktie oberhalb oder unterhalb des gleitenden Durchschnitts liegen muss. Wert 1 = oberhalb, Wert 0 = unterhalb.
  • Berechnung: Der Aktien Screener kann sowohl einen exponentiellen gleitenden Durchschnitt als auch einen simplen gleitenden Durchschnitt verwenden. Wert 1 = exponentiell, Wert 0 = simple.
  • Periode: Dies ist die Anzahl der Tage, über die der gleitende Durchschnitt berechnet werden soll. Möchtest du einen 50 Tage Durchschnitt verwenden, kannst du hier 50 eintragen.
  • Mindestvolumen: Der Aktien Screener unterstützt auch das Filtern nach Aktien, die ein bestimmtes durchschnittliches Volumen pro Tag aufweisen. Hiermit kann man sicherstellen, dass man nur liquide Aktien mit einbezieht. Ein Wert von 10000 würde nur Aktien einbeziehen, die ein durchschnittliches Volumen von 10.000 Stück pro Tag aufweisen.
  • Mindestpreis: Um sog. Pennystocks auszusortieren, kann hier ein Mindestschlusspreis festgelegt werden. Die Aktie wird nur in den Aktien Screener einbezogen, wenn der Schlusskurs oberhalb des Preises liegt.

Möchte man kein Mindestvolumen oder einen Mindestpreis verwenden, kann man hier einfach 0 eintragen.

Der Aktien Screener kann einfach in die ProRealtime Workstation importiert werden. Hierzu öffnet man den „ProScreener“ im Menu „Ansicht“ und klickt anschließend im Dialog auf das Werkzeug-Symbol. Im Dialog „ProScreener Verwaltung“ kann dann mit dem Button „Import“ der Aktien Screener importiert werden. Bitte achte darauf, dass du vorher die ZIP-Datei entpackst.

Nachdem der Aktien Screener in die ProRealtime Workstation importiert wurde, kann eine entsprechende Liste mit Aktien ausgewählt werden. Der Aktien Screener wird dann hierauf angewendet. Möchte man den Aktien Screener für Forex verwenden, muss man darauf achten, das Mindestvolumen und den Mindestpreis auf 0 zu setzen.

 

Wofür eignet sich der Aktien Screener?

Er ist eine kleine Hilfe, um Kandidaten für die eigene Strategie auszuwählen. Handelt man z.B. ein kurzfristiges System, möchte man vielleicht nur Kandidaten sehen, die sich oberhalb eines 10er gleitenden Durchschnitts befinden. Wenn man ein langfristiges System handelt, sind vielleicht Kandidaten interessant, die sich oberhalb oder unterhalb eines 200 Tage gleitenden Durchschnitts befinden.

Befindet sich eine Aktie oberhalb/unterhalb eines gleitenden Durchschnitts geht man davon aus, dass sich diese Aktie in einem Trend befindet, da der Kurs steigend/fallend ist.

 

Tradingpsychologie: Motivation zum Trading

Was motiviert mich zum Trading? Glaube ich, dass das Leben erst anfängt, wenn ich mithilfe von Trading mein Ziel erreicht hat?
Heute habe ich in einem spannenden Podcast etwas zum Thema Motivation zum Trading aufgeschnappt. Der Trader im Podcast brachte als eigene Motivation u.a. den Grund „… weil Trading die einzige freie Bastion des Kapitalismus ist …“ vor. Spannend!

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Für viele Leser wird es nicht neu sein, dass Geld nicht der Haupt-Motivationsfaktor zum Trading sein sollte. Geld ist kein ausreichender Antrieb, da …

  • … eine Fixierung auf Geld zu gefährlichen Trades oder Sabotage des eigenen Tradingsystems führen kann,
  • … qualitative Faktoren eine positive Emotion auslösen und stark motivierend wirken.
Es geht im Trading m.E. darum, ein höheres Ziel als Motivation auszuwählen und einen Prozess zu gestalten, der dazu dient, dieses Ziel zu erreichen.

Der bekannte Spruch Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupéry zugeschrieben)“ verkörpert dies gut. Es geht im Trading m.E. darum, ein höheres Ziel als Motivation auszuwählen und einen Prozess zu gestalten, der dazu dient, dieses Ziel zu erreichen.

Die individuellen Ziele weichen von Trader zu Trader ab. Der eine möchte „frei“ sein, der nächste von jedem Ort der Welt aus arbeiten, ein weiterer möchte traden um später Menschen als Mentor zu dienen. Die Ziele können auch kombiniert werden.

Der Weg dorthin muss genauso viel Spaß machen, wie als wenn man das Ziel erreicht hat.

Spannend fand ich in diesem Zusammenhang auch die Fragestellung: Fängt dein Wunsch-Leben erst an, wenn du ein Meister-Trader bist und Trading z.B. von jedem Ort der Welt aus betreiben kannst oder lässt sich dieses mithilfe von Trading bereits heute in dein Leben integrieren? Oftmals denkt man zu stark an das zu erreichende Ziel und verliert den Weg aus den Augen. Das Leben ist wahrscheinlich zu kurz um erst damit „richtig“ anzufangen, wenn man mithilfe von Trading sein Ziel erreicht hat. Der Weg dorthin muss genauso viel Spaß machen, wie als wenn man das Ziel erreicht hat.

Die Frage der Motivation ist für mich auch noch nicht abschließend beantwortet. Für mich ist Trading eine geistige Herausforderung, die viele unterschiedliche Disziplinen vereint: Strategisches Denken, Selbstentwicklung, Mathematik, Statistik, Kreativität u.v.m. Dies ist es, was Trading täglich spannend für mich macht. Daneben habe ich auch das Ziel für Trading und die Randthemen um Trading herum mehr Zeit zu haben, als es neben dem Hauptberuf möglich ist. Diese noch stärkere Vertiefung in das Thema wird es mir später erlauben auch als Mentor zu arbeiten, um auch anderen angehenden Tradern das Thema näher zu bringen und gleichzeitig das oft schlechte Image eines Traders zu widerlegen. Daneben habe ich noch viele weitere Interessensgebiete die viel Zeit kosten. Trading bietet für mich ein Weg, die Zeit hierfür zu erhalten.

Die eigene Vorstellung ist die stärkste Motivation.

Jeder sollte sich tiefer mit seinen Motivationsgründen beschäftigen, denn dieses sind es, die einem die Kraft geben das Ziel zu erreichen. Man muss sich selber immer wieder das Bild des Zielzustandes in den Kopf rufen, damit man innerlich fühlt, wie es ist, wenn man das Ziel erreicht hat. Die eigene Vorstellung ist die stärkste Motivation.

 

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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