Trading: „How To Become A Profitable Trader With A 9 To 5 Job“

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Das Thema Trading neben dem Beruf habe ich auch schon im Blog besprochen (siehe: Trading: 5 Dinge, die mir als nebenberuflicher Trader weitergeholfen haben). Für Trader, die einem Hauptjob für den Broterwerb nachgehen, ist es immer eine doppelte Belastung. Ich weiß, wovon ich spreche, denn bei mir ist genau dieses Situation anzutreffen. Aber eines muss man sich immer vor Augen führen: Es gibt auch erfolgreiche Sportler, die an Turnieren teilnehmen und einem Job nachgehen. Warum sollte dies nicht auch im Trading funktionieren? Durch Beispiele von erfolgreichen Teilzeit-Tradern weiß ich, dass dies möglich ist.

Rolf von Tradeciety.com hat 8 Schritte zusammengefasst, auf die ein Teilzeit-Trader achten sollte und somit sein Trading und Alltag optimieren kann. Sehr guter Artikel.

Hier könnt ihr den Artikel lesen: How To Become A Profitable Trader With A 9 To 5 Job

 

Tradingpsychologie: „Dealing with setbacks“

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Ein interessanter Artikel von Adam Grimes (Autor von „The Art and Science of Technical Analysis*“), wie man mit Rückschlägen umgehen sollte und diese auch Erwarten muss.

Keine Lernkurve ist eine steile Kurve. Das muss auch ich mir immer wieder vergewissern und ich spüre dies auch. Manchmal macht man Fortschritte, manchmal gibt es Rückschläge und dazwischen hat man das Gefühl, als passiere nichts. Das stimmt aber nicht. Wer strickt daran arbeitet, sich zu verbessern, tut etwas. Doch, bis man das Erlernte automatisch anwendet, vergeht einige Zeit.

Adam Grimes stellt auch eines sehr gut heraus. Alle erfolgreichen Persönlichkeiten haben eines gemeinsam: Sie geben nie auf! Hier ein Zitat von Mark Cuban aus seinem Artikel: „As Mark Cuban famously said, “It doesn’t matter how many times you fail. It doesn’t matter how many times you almost get it right. No one is going to know or care about your failures, and neither should you. All you have to do is learn from them and those around you because … all that matters … is that you get it right once. Then everyone can tell you how lucky you are.” Commit to the process. Never give up.“ Das ist doch ein gutes Schlusswort!

Hier könnt ihr den Artikel lesen: Dealing with setbacks

 

Trading Bücher Shop

Neu im Blog: Bücher Shop

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Ich erhalte immer wieder viele Anfragen, welche Bücher ich zum Thema Trading empfehle. Ein Blog bietet hier natürlich nur bedingt eine gute Übersicht. Aus diesem Grunde habe ich einen kleinen Amazon Shop eingerichtet, wo man schnell Bücher anschauen und bestellen kann. An jedem Buch habe ich meine Kommentare ergänzt. Der Shop wird laufend erweitert und mit weiteren Büchern (meistens alle selber gelesen) ergänzt.

Um euch die beste Nutzbarkeit zu bieten, habe ich viel ausprobiert und einige Plugins für mein Blogsystem installiert und auch wieder deinstalliert. Am Ende blieb es beim klassischen Amazon Partnershop.

Ihr findet meinen Shop oben im Menu „Trading-Videos & -Bideos“ oder einfach hier: Bücher Shop

Bei Fragen könnt ihr mich gerne anschreiben.

Grüße,
Julian

 

Tradingpsychologie: 3 Schichten meiner Trading-Welt

Ich bewundere Menschen, die eine tiefgreifende Philosophie ihren Fachgebiets besitzen. Dabei spielt das Gebiet an sich keine Rolle. Ein Mensch, der viel über sein Fachgebiet nachgedacht, Wissen angehäuft und erlernt, eigene Rückschlüsse gezogen und diese in seine Praxis eingebaut hat, ist oft ein Meister seines Fachs. Man darf sich jedoch nichts vormachen, so etwas benötigt Zeit […] Mehr lesen

Risikomanagement: „Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe“

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In meinem Facebook Stream bin ich über einen SPIEGEL Artikel gestolpert. Ich war zuerst nicht sicher ob ich diesen poste, da populäre Presse oft Artikel schreibt, die Trader in ein falsches Licht stellen, da sie nicht wissen, worüber sie eigentlich schreiben. Aber dieser Artikel zeigt, dass viele Menschen, die an den Märkten handeln nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Broker klären zwar auf, aber ein Anfänger versteht oft die Hintergründe nicht. Man muss sich immer wieder das Geschäftsziel eines Brokers ins Gedächtnis rufen. Viele Broker verdienen nicht viel mehr Geld, wenn ein Trader erfolgreich ist, sondern wenn er viel Kommission (Gebühren) erzeugt. Dies ist auch der Hauptgrund, warum Broker so gerne mit schnellem Handel (oder sog. Scalping/Daytrading) werben und somit auch selber hohe Risiken eingehen, wie die Insolvenz einiger Broker beim EUR/CHF-Crash gezeigt hat.

Ein Trader muss das Risiko im Auge haben und vor den Gewinn stellen. Wie der Truthahn-Effekt zeigt, kann es eine zeitlang gut gehen, aber dann kommt der Tag, an dem geschlachtet wird. Aufgrund der großen Positionsgrößen im Forex-Markt steht man einem großen Risiko gegenüber. Dies kann man entsprechend absichern oder einfach den Trade auslassen, wenn er nicht den eigenen Risikoparametern entspricht (s. Trading: Ruin über Nacht! Positionsgröße als Risiko). Wer aber kein umfassendes Risiko-Management betreibt, der wird am Ende „geschlachtet“.

Hier könnt ihr den SPIEGEL Artikel nachlesen: Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe: 2800 Euro Einsatz, 280.000 Euro Verlust

 

Trading: „The Three Skills of Top Trading“

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Im Blog von Steve Burns bin ich auf den Artikel aufmerksam geworden: „The Three Skills of Top Trading„. Er rezensiert das gleichnamige Buch von Hank Pruden, listet aber auch 10 Aufgaben von Top-Tradern auf. Diese sind ähnlich den Feldern, für die ich mich interessiere und ständig an ihnen arbeite:

The Ten Tasks of Top Traders: 

  1. Daily self analysisSuccessful trading is 40% risk control and 60% self-control.
  2. Daily mental rehearsalPractice being disciplined in your mind before you trade daily.
  3. Developing a low risk ideaTrade with the odds on your side with a defined risk.
  4. StalkingWait for the entry. Utilize patience and don’t pull the trigger to soon.
  5. ActionTake the entry when the signal is hit. Do not freeze up. Be definitive.
  6. MonitoringKeep an eye on what is happening with your position.
  7. AbortBe ready to cut your losses, when you are wrong and hit your stop loss.
  8. Take profits: Use trailing stop or profit target when one is hit. Allow the market to take you out.
  9. Daily briefingThink through your trading & what you did right/wrong based on your trading plan.
  10. Periodic reviewIs your trading working? Do adjustments need to be made?

(Entnommen aus The Three Skills of Top Trading von Steve Burns)

 

Trendfolge: Gleitende Durchschnitte im Trading

Gleitende Durchschnitte sind vielfältig verwendbar. Aber man muss auch einiges über sie wissen …
Die gleitenden Durchschnitte sind einer der beliebtesten Indikatoren bei Tradern überhaupt. Zudem sind gleitende Durchschnitt auch Grundlage für viele weitere Trading-Indikatoren oder Aktien-Screener (ein Screener siehe hier im Blog). Da sie so einfach aufgebaut sind, lassen sie sich vielfältig verwenden und schnell verstehen. In den letzten 4 Jahren habe ich viel mit gleitenden Durchschnitten experimentiert und einige Dinge herausgefunden, die ich hier mit euch teilen möchte:

  1. Die Steigung ist wichtig: Viele Anfänger denken immer, dass die Kreuzung des gleitenden Durchschnitts mit einem Kurs wichtig ist. Doch die Steigung ist m.E. viel wichtiger (s. auch das Buch von Stridsman). Wenn ein gleitender Durchschnitt sich erst einmal in Bewegung gesetzt hat und einen Trend bildet, ist dies ein klares Zeichen von Stärke. Gerade bei längeren Durchschnitten müssen erst einmal entsprechend viele Kursinformationen in die Richtung zeigen, um einen Durchschnitt zu bewegen und dies deutet auf einen Trend in einem Basiswert hin.
  2. Exponentielle Durchschnitte bieten Vorteile: Bei einem simplen Durchschnitt hat die Kursinformation zweimal Einfluss auf den Durchschnitt: Wenn Sie in die Berechnung einfließt und wenn sie entfernt wird. Bei exponentiellen Durchschnitten ist der Einfluss beim Entfernen geringer, da der neuere Kurs ein höheres Gewicht hat. Somit bewegen sich exponentielle Durchschnitte auch schneller.
  3. Gleitende Durchschnitte sind nur so gut, wie die Kursinformationen: Da gleitende Durchschnitte auf dem Preis basieren, müssen die Preisdaten korrekt sein, um einen sauberen Durchschnitt zu berechnen. Gerade, wenn Trader gleitende Durchschnitte zum Trading nutzen, z.B. das Kreuzen vom EMA 200, dann muss der Trader sich auf die Informationen verlassen können. Wenn die Preisdaten nicht von guter Qualität sind und beispielsweise Kurslücken bei Aktiensplits enthalten, führt dies zu einem anderen Wert des gleitenden Durchschnitts als bei anderen Tradern. Auch bei CFD-Plattformen können die Werte abweichen, da CFD-Broker oft eigene Preisstellung haben. Es gilt also genauestens zu prüfen, ob die zugrunde liegenden Preise von guter Qualität sind.
  4. Das Berühren kann Zufall sein: Wenn man erst einmal eine ausreichend große Menge an Daten zur Verfügung hat, findet man immer Werte, die zueinander passen. Egal, welche Periode man bei einem gleitenden Durchschnitt nutzt, man wird immer eine Situation finden, wo der Preis am gleitenden Durchschnitt dreht oder eine andere Reaktion zeigt. Dies bedeutet noch lange nicht, dass man dies als Vorteil beim Trading einsetzen kann. Hier kann nur ein Backtest helfen.
  5. Lieber einen passenden Durchschnitt wählen als einen populären: Es gibt einige gleitende Durchschnitte, die als populär und vielverwendet gelten: 20, 50, 200 Tage. Doch am Ende muss der gleitende Durchschnitt in einem Trading-System seine Funktion erfüllen und nicht als Selbstzweck dienen. Daher gilt es, einen passenden Durchschnitt zum eigenen Trading-System zu wählen anstatt daran zu denken, dass andere Trader dieselbe Länge nutzen. Die Masse liegt oft falsch. Die Frage sollte lauten: Was will ich messen und nicht, ob ein Durchschnitt von anderen Traders „respektiert“ wird.
  6. Jede Zahl ist magisch, für einen selbst: Wie im restlichen Indikator-Dschungel gibt es auch bei den gleitenden Durchschnitten magische Zahlen. Ob es nun runde Wert oder Fibonacci-Zahlen sind, am Ende handelt es sich um eine simple mathematische und nicht um eine mystische Formel. Ähnlich wie die technische Analyse mithilfe von Zeichenwerkzeugen, ist jede Interpretation einer Zahl individuell. Der eine glaubt an die 38, der andere lieber an die 50. Das kann aber morgen schon ganz anders aussehen … Auch spielt es keine Rolle, ob man einen gleitenden Durchschnitt von 49 oder 50 Perioden verwendet. Dieser eine Zähler hat wenig Einfluss.
  7. Einfache Aussagen sind besser als komplexe: In einem Screener lässt sich mithilfe von einem gleitenden Durchschnitts simple Aussagen treffen. Ich kann feststellen, ob der Kurs darüber oder darunter liegt oder ob ein gleitender Durchschnitt einen anderen gekreuzt hat. Natürlich kann ich auch feststellen, ob das Tief den gleitenden Durchschnitt kurz durchbrochen hat und dann wieder abgeprallt ist. Doch diese Interpretation ist individuell. Für den einen ist der Test eines gleitenden Durchschnitts etwas anderes als für einen anderen Trader. Nur weil ein Kurs heute einmal exakt darauf aufgesetzt ist, muss es nicht das nächste Mal so sein.
  8. Das Verhalten beobachten: Nun widerspreche ich meiner Aussage unter 7. ein wenig. Man kann in Charts oft beobachten, dass Kurse ein- oder zweimal einen gleitenden Durchschnitt testen und beim dritten Mal davon kräftiger abprallen. Dieses Verhalten lässt sich zum Trading nutzen. Manchmal hält das Verhalten viel länger, als man denkt und man kann über Monate hinweg dasselbe Verhalten beobachten.
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Es gibt sicherlich noch weitere Punkte als diese 8, aber für den Anfang ist dies ein Überblick über die Learnings mit gleitenden Durchschnitten. Ich selber nutze sie hauptsächlich als Filter, beobachte aber auch das Verhalten der Kurse an diesen. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, dass manches Verhalten eher zufällig ist als ein stabiles Muster.

 

Trading: Konzentration auf das Hier und Jetzt

Regelmäßiges Zurückschauen ist ein Teil meines Trading-Prozesses. Aus der Rückschau kann ich sehen, wo Herausforderungen liegen oder wo ich bereits gute Fortschritte mache. Neben meinen täglichen Trading-Tagebuch Einträgen habe ich meine wöchentlichen Auswertungen und regelmäßige Analysen von bereits erkannten Problemen. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, durch die ständige Analyse meines Prozesses, den Prozess zu […] Mehr lesen

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