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Trendfolge: 5 Dinge, die ich als Trendfolger akzeptieren muss …

Trading ist eine Kombination aus Mindset und Technik. Das Mindset bildet die Grundlage für das Trading.
Das schöne am Trading ist, dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt, wie Trading funktioniert. Jeder, der die verschiedenen Interviews mit erfolgreichen Tradern in „Magier der Märkte“ gelesen hat, weiss, dass es verschiedene Trading-Stile gibt, die alle funktionieren. Trading ist eher eine Kombination aus Mindset und Technik, die miteinander eine Einheit werden. Am Ende beherrscht der Trader genau dieses Handwerk perfekt.

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Auch im Bereich der Trendfolger gibt es viele Unterschiedlichkeiten: Zeiteinheit, eingesetzte Tools, vollautomatisch/disktretionär usw. Doch innerhalb der Trendfolger-Gruppe finden sich Gemeinsamkeiten im Mindset, welche ihnen helfen, ihr Trading ausführen und erfolgreich zu machen.

5 Dinge, die ich als Trendfolger akzeptieren muss …

Neben diesen 5 gibt es noch viele weitere. Dies ist lediglich ein Anfang.

  1. Preisbewegungen verlaufen in Trends: Preistrends gibt es, seitdem gehandelt wird. Da Menschen nicht perfekt sind, werden Informationen in den Märkten nur langsam oder sogar irrational verarbeitet. Diese Anpassungen der Preise über einen langen Zeitraum bilden die Grundlage für Trends. Trends kommen zwar seltener vor, jedoch sind die Bewegungen um eines größer als Seitwärtsbewegungen. Hiervon lässt sich profitieren. Das Problem: Man kann nicht wissen, ob ein neuer Trend beginnt und nachhaltig ist.
  2. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar: Dies ist sicherlich die wichtigste Grundlage und beinhaltet viele Aspekte der Trendfolge. Ich kann nicht wissen, wie sich morgen der Kurs einer Aktie entwickeln wird, da er auf Transaktionen beruht, die noch nicht stattgefunden haben. Aus diesem Grund kann ich auch keine Preisziele festlegen oder mich auf fundamentale Daten stützen. Beides würde bedeutet, dass ich weiß, wie sich der Preis, aufgrund einer Information, in der Zukunft entwickeln wird. Dies ist jedoch nicht möglich. Zudem ist es nicht möglich zu wissen, wann ein Trend nachhaltig dreht.
  3. Gewinne müssen Verluste übersteigen: Ein Trendfolgeansatz hat in der Regel eine geringe Trefferquote. Dies kommt daher, dass Signale ständig wahrgenommen werden müssen, da man davon ausgeht, dass nun ein signifikanter Trend einsetzt. Stellt sich das Signal als falsch heraus, werden geringe Verluste verbucht und es beim nächsten Signal erneut versucht. Dies geschieht so lange, bis tatsächlich ein Signal sich als richtig herausstellt und ein signifikanter Trend beginnt. Der Gewinn dieses einen Trends gleicht alle kleinen Verluste aus. Aus diesem Grund müssen die Verluste so gering wie möglich gehalten werden, da ansonsten der Rückgang des Kapitals zu groß ist, um von den wenigen Gewinnern ausgeglichen zu werden. Die Gewinner müssen jedoch so lange wie möglich laufen gelassen werden, um genug Gewinn anzusammeln, um die kleinen Verluste auszugleichen.
  4. Die meiste Zeit in einem Drawdown: Wie bereits unter 3. erklärt, haben Trendfolgesysteme oft eine geringe Trefferquote. Dies ist jedoch nebensächlich, solange der Erwartungswert positiv ist. Doch psychologisch hat dies große Konsequenzen. Der Trader hat das Gefühl eigentlich nur zu verlieren. Wenn jedoch ein großer Trend erwischt wird, ist das Gefühl umso schöner. Mit diesen Verluststrecken umzugehen und die Risiken hieraus zu managen ist die Herausforderung in der Trendfolge.
  5. Lange an der Seite stehen: Trendfolger können nur handeln, wenn die Märkte in einem Trend sind. Eine Schwierigkeit ist, dass in trendlosen Phasen oft nur weniger oder gar keine Signale gegeben werden. Je nach dem, ob man auch die Short-Seite handelt, kann man sogar oft ein ganzes Jahr keinen Trade durchführen, weil sich die Märkte in einem Abwärtstrend befinden. Wer beispielsweise auf dem Tageschart nach Signalen sucht, kann manchmal wochenlang an der Seite stehen, bis ein handelbares Signal entsteht. Dies kann einen Trader psychologisch herausfordern, da hier die Angst entsteht, etwas zu verpassen. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Man verpasst höchstens ein paar Fehlsignale.

Ich könnte noch viele weitere Stichpunkte aufführen, jedoch muss ich persönlich sagen, dass diese 5 Punkte für mich die wichtigsten sind. Gerade die letzten beiden Punkte bringen immer wieder eine Herausforderung für mich in das Trading. Am Ende muss man einen Weg finden, mit ihnen umzugehen oder die Probleme lösen.

Jeder muss für sich selber entscheiden, ob Trendfolge die beste Methode für einen ist. Auch ich habe Probleme mit der ein oder anderen Seite der Trendfolge, doch ich mache ständig Fortschritte und finde Lösungen für die Probleme. So schneidere ich meine persönliche Trendfolge-Methodik, die zu mir passt und mit der ich leben kann.

 

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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