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5 Tipps - Lass die Trades zu dir kommen

Lass die Trades zu dir kommen – 5 Tipps

Ein erfolgreicher Trader setzt sich selber nicht unter Druck, um Setups zu finden. Er ist ein Beobachter und lässt die Setups zu sich kommen.
Jeder Anfänger im Trading wird sich irgendwann einmal damit beschäftigen, was die wichtigsten Eigenschaften eines Traders sind. Bei seiner Suche wird man schnell über das Wort Geduld (Englisch: patience) stolpern. Vielleicht kann man am Anfang seiner Trading-Karriere damit noch nicht viel anfangen, aber im Laufe der Zeit wird der Zusammenhang deutlicher.

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Ruhe im Trading bedeutet nicht, dass man alles langsam machen soll. Es bedeutet auch nicht, dass man jeden einzelnen Schritt vor der Ausführung 10 Mal überdenken soll. Für mich beutet Ruhe im Trading vor allem: Gelassenheit, was aus Selbstvertrauen entspringt.

In den letzten Jahren ist mein Trading immer ruhiger geworden. Ich habe gelernt Abstand zu nehmen: Von der Hektik und dem Druck handeln zu müssen. Für mich ist es heutzutage kein Problem, wenn nötig, auch wochenlang nicht zu handeln. Wenn der Markt für mein Trading nicht ideal ist, dann bleibe ich einfach weh. Es ist wie bei einem Angler. Wenn er hektisch mit seiner Angel herumfuchtelt, wird kein Fisch anbeißen. Wenn er dagegen ruhig am Fluss sitzt, seine Angel im Wasser hat, wird irgendwann ein Fisch anbeißen. Der Angler hat Vertrauen in sich und seine Arbeit.

Lass die Trades zu dir kommen. Nicht umgekehrt!

Ein Trader der täglich Trades sucht, wird welche finden. Der Markt ist voll von Indizes, Aktien, Währungen und Rohstoffen, die gehandelt werden möchten. Doch sind es auch exakt die Setups, die man handeln möchte? Wenn man sich selber unter Druck setzt, wird man eher geneigt sein, Trades einzugehen, die nicht passen. Hier sind 5 Tipps, um gelassener zu handeln:

1. Sei ein Beobachter und kein Handelnder

Gehe niemals an die Märkte mit der Einstellung heran, dass du handeln musst. Die Märkte sind jeden Tag da und vielleicht wird morgen schon der richtige Trade kommen. Wer ruhig beobachtet, der kann im richtigen Moment zugreifen. Wer dagegen handelt, bevor er beobachtet, der verbrennt sich schnell die Finger. Siehe hierzu auch: Erfolgreiche Trader sind wie Löwen.

2. Gehe mir der richtigen Einstellung ans Trading

Man sollte offen an die Märkte herangehen. Ich kläre mit mir selbst, bevor ich meine Chartsoftware öffne, meine Erwartung an die nachfolgenden Minuten. Meine Einstellung ist oft: „Ich schaue, was mir die Screener heute anbieten. Wenn nichts interessantes dabei ist, schließe ich meine Trading-Software sofort und widme mich anderen Aufgaben.“ So fokussiert man sich auf das, was man erreichen möchte.

3. Sei dir 100% bewusst, wonach du suchst

Ich habe mittlerweile gelernt, dass es sehr darauf ankommt, wie exakt man sein Trading-Setup beschreiben kann. Je genauer man es beschreibt, desto mehr Setups wird man ablehnen. Damit muss man leben können. Doch man kann den Vorteil im Markt nur ausspielen, wenn man exakt dasselbe Muster wiederholt. Wer sich nicht zu 100% bewusst ist, was er sucht, der wird zu viele mittelmäßige Setups annehmen. Die richtigen Trades werden einen schon finden, nicht umgekehrt. Siehe hierzu auch: Man kann dem Markt nichts aufzwingen

4. Setze dir die richtigen Ziele

Wer als Trader sich monetäre Ziele oder quantitative Ziele setzt, der wird schnell enttäuscht sein. Der Markt gibt nur das her, was er hergibt. Darauf hat man keinen Einfluss. Wer z.B sich vornimmt pro Woche 5 Trades zu machen, der setzt sich selber unter Druck. Mit diesem Druck im Kopf wird man mittelmäßige Trades eingehen. Das ist der erste Schritt zu langfristiger Frustration. Ein besseres Ziel wäre: „Diese Woche mache ich keinen Fehler bei der Ausführung meines Trading-Systems.“ Siehe hierzu auch: Erhöhe deine Trading-Effektivität.

5. Trainiere deine Setups

Ich bin der Meinung, dass ein Trader mit der Erfahrung erfolgreicher wird. Ein Trader, der sein Setups tausende Male gehandelt hat, wird es besser kennen als jemand, der es erst hundert Mal gehandelt hat. Man kann Erfahrung auch durch Training aufbauen. Eines meiner wichtigsten Tools hierfür ist die Chartgalerie. Hierin sind hunderte Charts meiner Setups enthalten. Diese schaue ich regelmäßig an, damit sie sich in meinem Unterbewusstsein festsetzen. Siehe hierzu auch: Unterbewusstsein effektiv für Trading nutzen.

Erst, wenn man sich selber als Beobachter sieht und sich auf eine bestimmte Situation fokussiert, wird man lernen loszulassen. Hierüber wird man auch das Selbstvertrauen aufbauen, das man benötigt, um so zu handeln. Doch man muss nicht so lange warten, bis man dies durch Erfahrung abdecken kann. Man kann es auch bewusst lernen so zu handeln. Es kostet am Anfang immer etwas Kraft und Mühe, doch man wird ruhiger und gelassener an die Märkte herangehen. Zudem wird man nur Setups handeln, die man wirklich handeln möchte.


Trading Bücher zum Thema

Hier eine kleine Auswahl empfehlenswerter Literatur zum Thema. Wer weitere Bücher sucht, findet diese hier: Trading-Bücher.

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Foto: Pixabay

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