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Trading-Fehler kann man vermeiden

Vermeide diese 5 alltäglichen Trading-Fehler

Diese 5 alltäglichen Trading-Fehler passieren oft, ohne dass der Trader viel darüber nachdenkt. Einen Trading-Fehler einmal zu machen, kann passieren. Ein zweites Mal kann jedoch verhindert werden!
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Jeder Trader wird im Laufe seiner Karriere mit den eigenen Trading-Fehlern konfrontiert. Das ist normal. Einige Trading-Fehler haben kaum Auswirkung, andere dagegen schon. Oftmals merkt man kaum die wirklichen Auswirkungen eines Trading-Fehlers. Misst du jedes Mal alle Trades, die du verpasst? Hier kann schon etwas an entgangenen Gewinnen zusammenkommen.

Einen Fehler zu machen ist nicht schlimm – einen Fehler zwei Mal zu machen, kann man verhindern. Die entscheidende Frage ist nur: Wie?

Trading-Fehler passieren oft, wenn der Trader gegen eine selbstaufgestellte Regel verstößt. Jeder Verstoß gegen die eigenen Trading-Regeln muss als Fehler gewertet werden. Um Fehler zu vermeiden helfen vor allem Prozesse im Trading, aber auch die konsequente Frührung eines Trading-Tagebuchs.

Auch ich mache ständig Fehler im Trading. Das ist normal und menschlich. Ich halte alle Trading-Fehler in einer Liste fest und schaue somit, wie hoch meine Trading-Effektivität ist.

5 alltägliche Trading-Fehler und wie man sie vermeiden kann

Hier sind ein paar typische Trading-Fehler, denen ich oft begegne und auch schon selber begangen habe. Es sind nicht die klassischen Trading-Fehler, wie Gier, Angst oder Overtrading, sondern kleinere, die alltäglich passieren.

  1. Verwechslung von Währungen bei der Positionsgrößenberechnung. Ob man es glaubt oder nicht, dieser Fehler passiert häufig. Der Trader gibt einfach einen Euro-Betrag statt US-Dollar ein oder verwechselt Währungen miteinander. Das Resultat: Zu kleine oder zu große Positionen. Es ist ärgerlich, wenn man sich in einem guten Trade befindet, die Position allerdings zu klein ist.
    Abhilfe kann eine Checkliste schaffen und automatische Kontrollen während der Berechnung der Positionsgröße. Der Trader kann sich zwingen, einen Wechselkurs einzugeben oder eine Währung mit einer Checkbox auszuwählen.
  2. Limit und Stop bei der Ordereingabe verwechseln oder vergessen. Manchmal findet man sich in einem Trade wieder, den man so gar nicht eröffnen wollte. Der Trader wollte sich per Stop-Order in den Markt einstoppen lassen, doch der Trade wurde sofort eröffnet. Das passiert, wenn man statt einer Limit-Order eine Stop-Order aufgibt. Manchmal wird diese beim Broker Limit vorausgewählt. Achtet der Trader nicht darauf, befindet er sich sofort in einer Position. Ärgerlich ist so etwas vor allem bei einem Stop-Loss!
    Einige Broker Plattformen bieten an, dass man eine Order-Art als Standard auswählt. Dies ist wirklich hilfreich! Zudem kann man eine Checkliste nutzen. Der Trader kann aber auch die Eingabe einer Order trainieren, damit er weiß, worauf er achten muss.
  3. Vergessen einen Alarm zu setzen. Ein Trader kann nicht alle Aktien gleichzeitig im Blick haben. Deswegen arbeiten einige Trader mit einem Alarm. Doch manchmal vergisst man einfach, einen Alarm zu setzen und verpasst so eine gute Chance. Es ist wirklich einfach, diesen Trading-Fehler zu vermeiden. Man kontrolliert alle geplanten Trades anhand einer Checkliste und prüft, ob Alarme gesetzt worden sind. Alleine die Kontrolle der Anzahl gesetzter Alarme reicht oft aus.
  4. Dividendenbereinigte Charts benutzen. Einige Unternehmen zahlen eine hohe Dividende. Diese reißt am Tag der Zahlung eine große Lücke in das Chartbild. Viele Chartprogramme rechnen diese Lücke heraus und „verfälschen“ somit das Chartbild. Diese Option kann man, z.B. in ProRealtime, deaktivieren. Dasselbe gilt natürlich auch für Futures, die beim Rollover Kurslücken erzeugen. Benutzt man bereinigte Charts, kann es sein, dass man ein Trading-Signal erhält, obwohl es gar nicht ausgelöst worden wäre.
  5. Symbole von Aktien verwechseln. Es gibt einige Aktien, die gleichzeitig an unterschiedlichen Börsen gehandelt werden. Des Weiteren gibt es Futures, die unzählige Kontrakte haben, die man kaufen/verkaufen kann. Hier kann es schon mal schnell zu einer Verwechslung kommen. Habe ich nun den Monat Mai oder Juni verkauft? Habe ich Apple in Frankfurt oder New York gehandelt? Vertippt man sich beim Symbol, kann man auch schnell eine falsche Aktie erwischen. Hier muss man genauestens darauf achten, was man tut.
    Wie kann man hier Abhilfe schaffen? Es ist gut, wenn man sich das Order-Ticket genauestens anschaut. Zudem sollte man immer einen Blick auf den Börsenplatz und Namen des Unternehmen werfen. Es ist sinnvoll, dass man immer die Trade-Planung (mit Kursen für Einstieg, Ausstieg usw.) und das Order-Ticket nebeneinander liegen hat. So vermeidet man Fehler.

Natürlich gibt es noch weitere Trading-Fehler, die man im Alltag macht. Jeder Trader hat seine individuellen Trading-Fehler. Das wichtig ist nur, dass man hieraus lernt und seine Trading-Fehler festhält. Nur, wer weiß, welche Fehler er macht, kann daran arbeiten.


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Fotos: Pixabay

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