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Buch: How To Trade In Stocks von Jesse Livermore und Richard Smitten

Ein Werk mit größter Bedeutung. Es drängt sehr stark in meine Top-3 Liste meiner Tradingbücher.
Ich habe dieses Buch bereits vor einiger Zeit gelesen und zwar als englische Ausgabe. Es gibt angeblich auch eine deutsche Ausgabe hiervon, allerdings kann ich nichts zur Qualität der Übersetzung sagen. Ich versuche jedoch immer das Werk in Originalsprache zu lesen, da dies besser das Zwischen-den-Zeilen-lesen ermöglicht.

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Das Werk „How to trade in stocks“ ist sehr bekannt und taucht auch immer wieder in den Top-Listen der besten Trader-Büchern auf. Das zweite Kultwerk „Spiel der Spiele“ ist eines der Bücher, die ich am meisten verehre. Somit musste ich mir natürlich über kurz oder lang auch „How to trade in stocks“ anschaffen.

Es ist wirklich spannend zu bedenken, dass dieses Buch bereit über 60 Jahre alt ist.

Das Buch teilt sich in mehrere Teile auf: Das eigentliche Buch von 1940; eine Aktualisierung, wie man sein System heute nutzen könne und „Livermore Secret Rules to Stock Market“, was eigentlich die original Ausgabe von „Livermore Secret Market Key“ ist. Es ist wirklich spannend zu bedenken, dass dieses Buch bereit über 60 Jahre alt ist.

Was mich an Jesse Livermore und seinem Trading wirklich begeistert ist, wie einfach es ist. Er hat nicht einmal Charts genutzt, wie wir heute! Er nutzte ein eigenes System mit dem er Preise verfolgt hatte. Seine Anmerkungen zu Momentum-Aktien und auch emotionaler Kontrolle, sowie Money Management sind wegweisend. Wenn man, wie schon erwähnt, dass es bereits 60 Jahre als ist, sollte man sich die Frage stellen, warum die meisten bis heute nichts daraus gelernt haben.

Mir gefällt an diesem Buch, dass Richard Smitten versucht hat, die Ideen in die heutige Zeit zu übertragen. Die Beispiele sind gut gelungen und zeigen, worauf man bei Momentum-Trading Kandidaten schauen sollten. Da Livermore keine Charts benutzte, hat Smitten diese ergänzt. Das Buch gibt einem die Sicherheit, dass dieser Tradingstil bereits seit Jahrzehnten funktioniert. Grundvoraussetzung: Market-Timing, emotionale Kontrolle, Money Management und absolute Konzentration auf die besten qualitativen Kandidaten, die man finden kann. Diese Grundsätze werden in „How to trade in stocks“ vermittelt.

Den Weg zum individuellen „Heiligen Gral“ muss jeder selber finden und gehen.

Bitte erwartet aber nicht, dass dieses Buch den Heiligen Gral liefern. Es kann auch nur Denkanstöße geben und Erfahrung vermitteln. Den Weg zum individuellen „Heiligen Gral“ muss jeder selber finden und gehen. Doch Jesse Livermores Buch ist ein Wegbegleiter.

Neben den Millionen, die Livermore gewonnen hat, muss man aber auch die Tragik seines Lebens erwähnen. Er erreichte hohe Gipfel, fiel aber auch in sehr tiefe Täler. Er ging mehrfach bankrott, seine Familie war zerbrochen und am Ende beging er Selbstmord. Livermore war schwer Depressiv. Ob das mit der Börse und den Höhen und Tiefen zusammenhing oder ob er länger an der Krankheit litt, ist mir nicht bekannt.

Alle Ansätze dieser großartigen Trader sind trendfolgende Ansätze.

Livermore, Darvas, aber auch O’Neil zeigen, auf welchen Schultern Momentum-Trader und auch Trendfolger stehen. Alle Ansätze dieser großartigen Trader sind trendfolgende Ansätze. Die offenen Hinweise findet man immer wieder in Livermores Buch. Es ist voll von berühmten Trading-Zitaten, z.B. „The trend is your friend …“ und diese werden auch immer wieder wiederholt. Es ist schon fast wie eine Bibel.

Fazit: Ein historisches Werk mit größter Bedeutung. Es drängt sehr stark in meine Top-3 Liste meiner Tradingbücher. Es kann sein, dass es sogar Van Tharp verdrängt.

Mehr Infos beim Verlag: http://www.mcgraw-hill.co.uk/html/0071469796.html

 

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