Trendfolge: Gleitende Durchschnitte im Trading

Gleitende Durchschnitte sind vielfältig verwendbar. Aber man muss auch einiges über sie wissen …
Die gleitenden Durchschnitte sind einer der beliebtesten Indikatoren bei Tradern überhaupt. Zudem sind gleitende Durchschnitt auch Grundlage für viele weitere Trading-Indikatoren oder Aktien-Screener (ein Screener siehe hier im Blog). Da sie so einfach aufgebaut sind, lassen sie sich vielfältig verwenden und schnell verstehen. In den letzten 4 Jahren habe ich viel mit gleitenden Durchschnitten experimentiert und einige Dinge herausgefunden, die ich hier mit euch teilen möchte:

  1. Die Steigung ist wichtig: Viele Anfänger denken immer, dass die Kreuzung des gleitenden Durchschnitts mit einem Kurs wichtig ist. Doch die Steigung ist m.E. viel wichtiger (s. auch das Buch von Stridsman). Wenn ein gleitender Durchschnitt sich erst einmal in Bewegung gesetzt hat und einen Trend bildet, ist dies ein klares Zeichen von Stärke. Gerade bei längeren Durchschnitten müssen erst einmal entsprechend viele Kursinformationen in die Richtung zeigen, um einen Durchschnitt zu bewegen und dies deutet auf einen Trend in einem Basiswert hin.
  2. Exponentielle Durchschnitte bieten Vorteile: Bei einem simplen Durchschnitt hat die Kursinformation zweimal Einfluss auf den Durchschnitt: Wenn Sie in die Berechnung einfließt und wenn sie entfernt wird. Bei exponentiellen Durchschnitten ist der Einfluss beim Entfernen geringer, da der neuere Kurs ein höheres Gewicht hat. Somit bewegen sich exponentielle Durchschnitte auch schneller.
  3. Gleitende Durchschnitte sind nur so gut, wie die Kursinformationen: Da gleitende Durchschnitte auf dem Preis basieren, müssen die Preisdaten korrekt sein, um einen sauberen Durchschnitt zu berechnen. Gerade, wenn Trader gleitende Durchschnitte zum Trading nutzen, z.B. das Kreuzen vom EMA 200, dann muss der Trader sich auf die Informationen verlassen können. Wenn die Preisdaten nicht von guter Qualität sind und beispielsweise Kurslücken bei Aktiensplits enthalten, führt dies zu einem anderen Wert des gleitenden Durchschnitts als bei anderen Tradern. Auch bei CFD-Plattformen können die Werte abweichen, da CFD-Broker oft eigene Preisstellung haben. Es gilt also genauestens zu prüfen, ob die zugrunde liegenden Preise von guter Qualität sind.
  4. Das Berühren kann Zufall sein: Wenn man erst einmal eine ausreichend große Menge an Daten zur Verfügung hat, findet man immer Werte, die zueinander passen. Egal, welche Periode man bei einem gleitenden Durchschnitt nutzt, man wird immer eine Situation finden, wo der Preis am gleitenden Durchschnitt dreht oder eine andere Reaktion zeigt. Dies bedeutet noch lange nicht, dass man dies als Vorteil beim Trading einsetzen kann. Hier kann nur ein Backtest helfen.
  5. Lieber einen passenden Durchschnitt wählen als einen populären: Es gibt einige gleitende Durchschnitte, die als populär und vielverwendet gelten: 20, 50, 200 Tage. Doch am Ende muss der gleitende Durchschnitt in einem Trading-System seine Funktion erfüllen und nicht als Selbstzweck dienen. Daher gilt es, einen passenden Durchschnitt zum eigenen Trading-System zu wählen anstatt daran zu denken, dass andere Trader dieselbe Länge nutzen. Die Masse liegt oft falsch. Die Frage sollte lauten: Was will ich messen und nicht, ob ein Durchschnitt von anderen Traders „respektiert“ wird.
  6. Jede Zahl ist magisch, für einen selbst: Wie im restlichen Indikator-Dschungel gibt es auch bei den gleitenden Durchschnitten magische Zahlen. Ob es nun runde Wert oder Fibonacci-Zahlen sind, am Ende handelt es sich um eine simple mathematische und nicht um eine mystische Formel. Ähnlich wie die technische Analyse mithilfe von Zeichenwerkzeugen, ist jede Interpretation einer Zahl individuell. Der eine glaubt an die 38, der andere lieber an die 50. Das kann aber morgen schon ganz anders aussehen … Auch spielt es keine Rolle, ob man einen gleitenden Durchschnitt von 49 oder 50 Perioden verwendet. Dieser eine Zähler hat wenig Einfluss.
  7. Einfache Aussagen sind besser als komplexe: In einem Screener lässt sich mithilfe von einem gleitenden Durchschnitts simple Aussagen treffen. Ich kann feststellen, ob der Kurs darüber oder darunter liegt oder ob ein gleitender Durchschnitt einen anderen gekreuzt hat. Natürlich kann ich auch feststellen, ob das Tief den gleitenden Durchschnitt kurz durchbrochen hat und dann wieder abgeprallt ist. Doch diese Interpretation ist individuell. Für den einen ist der Test eines gleitenden Durchschnitts etwas anderes als für einen anderen Trader. Nur weil ein Kurs heute einmal exakt darauf aufgesetzt ist, muss es nicht das nächste Mal so sein.
  8. Das Verhalten beobachten: Nun widerspreche ich meiner Aussage unter 7. ein wenig. Man kann in Charts oft beobachten, dass Kurse ein- oder zweimal einen gleitenden Durchschnitt testen und beim dritten Mal davon kräftiger abprallen. Dieses Verhalten lässt sich zum Trading nutzen. Manchmal hält das Verhalten viel länger, als man denkt und man kann über Monate hinweg dasselbe Verhalten beobachten.
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Es gibt sicherlich noch weitere Punkte als diese 8, aber für den Anfang ist dies ein Überblick über die Learnings mit gleitenden Durchschnitten. Ich selber nutze sie hauptsächlich als Filter, beobachte aber auch das Verhalten der Kurse an diesen. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, dass manches Verhalten eher zufällig ist als ein stabiles Muster.

 

Trading: 3 Tricks für Trendfolge mit dem Donchian Kanal

Diese Muster im Donchian Kanal wiederholen sich regelmäßig, vor allem in klaren Aufwärts-Märkten.
Wie der ein oder andere Leser im Blog bereits gemerkt hat, nutze ich den Donchian Kanal als Trading-Indikator. Er verbindet viele Eigenschaften, die ich im Trading als erstrebenswert ansehe: Preisbasiert, einfach, flexibel und lässt sich für Screener nutzen (s. Ausbruchs Donchian Kanal Screener).

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Seit nun geraumer Zeit beschäftige ich mit mit diesem Indikator und baue mein Wissen und Praxis aus. Sehr viel Einfluss auf mich hat und hatte Trader Steve aus UK, der ebenfalls mit dem Donchian Kanal arbeitet. Sein eBook enthält u.a. einen Indikator, der aus dem Donchian Kanal die Volatilität ableitet. Wer allerdings sich ein wenig mit Bollinger-Bänder beschäftigt, kann diese Formel auch selber entwickeln. Das eBook ist dennoch eine Investition wert.

Hier will ich nun drei Praktiken oder Tricks mit dem Donchian Kanal vorstellen, die helfen, interessante Trading-Gelegenheiten zu identifizieren. Es sind Muster, die immer wieder im Markt auftauchen, vor allem in klaren Aufwärts-Märkten.

 

Accor - Donchian Kanal - Große Konsolidierung

Mehrmonatige Konsolidierung mit mehrfach bestätigtem Widerstand

Wie man im obigen Chart sehen kann, konsolidiert die Aktie seit ca. 4,5 Monaten. Dabei kam es sogar zu einer heftigeren Korrektur. Die Korrektur wurde sofort wieder scharf gekontert. Ich habe bewusst einmal die Kursstäbe in hellgrau dargestellt, damit der Donchian Kanal deutlich sichtbar wird.

Die 4,5 Monate Konsolidierung wurde mehrfach vor dem Ausbruch bei ca. 38,2 getestet. Somit sieht man einen klaren Widerstand. Ein Ausbruch über das Niveau würde das Verhalten in der Aktie ändern und ggf. neue Käufer anlocken oder Verkäufer eindecken lassen. Eine spannende Situation. Wie man sieht kam es auch zu einem Ausbruch und der Preis zog scharf an.

 

Accor - Donchian Kanal - Kleine Konsolidierung

Kleine Konsolidierung innerhalb einer großen Konsolidierung

Innerhalb der großen Konsolidierung kam es nun zu einer 1,5 Monate langen kleineren Konsolidierung. So etwas ist noch spannender, wenn die Märkte zeitgleich eher in die entgegengesetzte Richtung (also abwärts) zeigen, da dann die Aktie Stärke zeigt. Was ebenfalls positiv auffällt ist, dass innerhalb der Konsolidierung ein höheres Tief gebildet wurde. Dies zeigt einen zunehmenden Druck von unten und bedeutet, dass Käufer bereit waren zu höheren Kursen zu Kaufen und die Kraft hatten, den Kurs zu drehen. Diese kurzen Konsolidierungen sind noch spannender, wenn die Volatilität stark abnimmt und der Kurs richtig zusammengepresst wird (nicht im obigen Chart sichtbar).

 

Accor - Donchian Kanal - Stetig ansteigende Donchian-Kanäle

Stetig ansteigende Donchian Kanäle

Dies ist ebenfalls ein Merkmal, welches vielversprechend ist. Beide Donchian Kanäle sind stetig in Richtung des großen Widerstandes ansteigend und verletzen die Begrenzungen nicht. Dies zeigt eine klare Dominanz der Käufer in der Aktie und zudem, dass die Rücksetzer nur kurz sind. Sobald der untere Kanal verletzt wird, bedeutet dies, dass die Kraft der Verkäufer ausreichte, ein neues x-Tage Tief (im oberen Chart 20 Tage Tief) durchzusetzen. Natürlich muss man hier auch den Einzelfall betrachten, da es sich auch um einen Fehlausbruch handeln kann, aber dennoch ist dies ein Zeichen. Je stetiger die Kanäle nach oben zum großen Widerstand verlaufen, desto besser.

Wie man in den drei obigen Charts sehen kann, findet man alle diese drei Muster zusammen in einem Chart und dies bildet sozusagen ein Teil eines Setups. Gerade momentan im europäischen Markt, der Stärke zeigt, kann man solche Situationen beobachten. Meistens sind es Aktien, die schon sich in langfristigen Aufwärtstrends befinden, korrigieren und ihre Handelsrichtung wieder aufnehmen.

Aber es ist natürlich Vorsicht geboten. Solche Muster wiederholen sich zwar in den Märkten, aber funktionieren nicht immer. Es gibt Zeiten, in denen diese Ausbrüche besser funktionieren und andere Zeiten, in denen sie schlechter funktionieren. Ein entsprechendes Risikomanagement ist wichtig. Wer jedoch solche Muster längere Zeit verfolgt, kann Erfahrung damit gewinnen und profitieren.

 

ATR Indikator - Average True Range

ATR Indikator: Average True Range. Ein Multifunktionswerkzeug.

Es gibt nicht viele Indikatoren, die so universell einsetzbar sind wie der ATR Indikator (Average True Range). Der Indikator wurde 1978 von Welles Wilder in seinem Buch „New Concepts in Technical Trading Systems“ vorgestellt.

Der ATR Indikator berechnet die wahre Handelsspanne (sog. „True Range“) zwischen zwei Perioden (z.B. zwischen zwei Tagen). Die wahre Handelsspanne bezieht auch Kurslücken mit ein. Somit bildet der ATR Indikator besser die Marktbewegung ab, als andere Indikatoren. Das „Average“ in Average True Range kommt daher, dass über mehrere True Range Tage … Mehr lesen

Aktien Screener für ProRealtime

Tradingsystem: Aktien Screener für gleitenden Durchschnitt für ProRealtime

Mit dem Aktien Screener findet man Aktien, bei denen sich der Schlusskurs oberhalb/unterhalb eines gleitenden Durchschnitts befindet.
Diesmal stelle ich einen einfachen Aktien Screener für ProRealtime vor, der aufgrund einer Anregung eines Lesers entstanden ist. Der Aktien Screener filtert für dich Werte heraus, die sich oberhalb oder unterhalb eines gleitendenden Durchschnitts befinden.

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Hier kannst du den Aktien Screener herunterladen: Aktien Screener für gleitenden Durchschnitt für ProRealtime.

 

Was ist ein Aktien Screener?

Ein Aktien Screener ist ein kleines Programm, welches für dich einen gewählten Markt (z.B. alle Aktien in Deutschland) durchsucht und nur die Kandidaten anzeigt, die den vorgegebenen Kriterien entsprechen.

Verwendet man einen Aktien Screener hat man den Vorteil, dass man nicht stundenlang tausende von Werten durchschauen muss, sondern nur die Werte betrachtet, die den gewünschten Kriterien entsprechen. Somit spart man sehr viel Zeit.

Einen guten Überblick zum Thema Aktien Screener bietet auch mein Video: “Einsatz von Aktien Screener beim täglichen Trading”.

Aber bitte beachten: Ein Aktien Screener ist nur eine Komponenten eines Tradingsystems. Es kann nicht für sich genommen ein Tradingsystem darstellen.

 

Der Aktien Screener, den ich euch hier zur Verfügung stelle, besitzt mehre Einstellungen, die direkt im Code vorgenommen werden können:

  • Richtung: Hiermit legt man fest, ob der Schlusskurs der Aktie oberhalb oder unterhalb des gleitenden Durchschnitts liegen muss. Wert 1 = oberhalb, Wert 0 = unterhalb.
  • Berechnung: Der Aktien Screener kann sowohl einen exponentiellen gleitenden Durchschnitt als auch einen simplen gleitenden Durchschnitt verwenden. Wert 1 = exponentiell, Wert 0 = simple.
  • Periode: Dies ist die Anzahl der Tage, über die der gleitende Durchschnitt berechnet werden soll. Möchtest du einen 50 Tage Durchschnitt verwenden, kannst du hier 50 eintragen.
  • Mindestvolumen: Der Aktien Screener unterstützt auch das Filtern nach Aktien, die ein bestimmtes durchschnittliches Volumen pro Tag aufweisen. Hiermit kann man sicherstellen, dass man nur liquide Aktien mit einbezieht. Ein Wert von 10000 würde nur Aktien einbeziehen, die ein durchschnittliches Volumen von 10.000 Stück pro Tag aufweisen.
  • Mindestpreis: Um sog. Pennystocks auszusortieren, kann hier ein Mindestschlusspreis festgelegt werden. Die Aktie wird nur in den Aktien Screener einbezogen, wenn der Schlusskurs oberhalb des Preises liegt.

Möchte man kein Mindestvolumen oder einen Mindestpreis verwenden, kann man hier einfach 0 eintragen.

Der Aktien Screener kann einfach in die ProRealtime Workstation importiert werden. Hierzu öffnet man den „ProScreener“ im Menu „Ansicht“ und klickt anschließend im Dialog auf das Werkzeug-Symbol. Im Dialog „ProScreener Verwaltung“ kann dann mit dem Button „Import“ der Aktien Screener importiert werden. Bitte achte darauf, dass du vorher die ZIP-Datei entpackst.

Nachdem der Aktien Screener in die ProRealtime Workstation importiert wurde, kann eine entsprechende Liste mit Aktien ausgewählt werden. Der Aktien Screener wird dann hierauf angewendet. Möchte man den Aktien Screener für Forex verwenden, muss man darauf achten, das Mindestvolumen und den Mindestpreis auf 0 zu setzen.

 

Wofür eignet sich der Aktien Screener?

Er ist eine kleine Hilfe, um Kandidaten für die eigene Strategie auszuwählen. Handelt man z.B. ein kurzfristiges System, möchte man vielleicht nur Kandidaten sehen, die sich oberhalb eines 10er gleitenden Durchschnitts befinden. Wenn man ein langfristiges System handelt, sind vielleicht Kandidaten interessant, die sich oberhalb oder unterhalb eines 200 Tage gleitenden Durchschnitts befinden.

Befindet sich eine Aktie oberhalb/unterhalb eines gleitenden Durchschnitts geht man davon aus, dass sich diese Aktie in einem Trend befindet, da der Kurs steigend/fallend ist.

 

Trading: Interview mit John Bollinger

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Wer kennt nicht die „Bollinger Bänder„? Dieser Indikator zur Messung der Volatilität ist sehr bekannt und geschätzt. Michael Covel interviewt in Folge 211 seines Podcasts John Bollinger, den Erfinder dieses Indikators. Es ist ein wirklich spannendes Interview, weil Bollinger aus seiner langen Erfahrung schöpfen kann. Er spricht über den Beginn der Bänder, die 80er Jahre und seinen Weg zum Trading.

 

Trading: Erste Gehversuche mit AmiBroker …

Die Programmiersprache erfordert ein Umdenken und man muss einiges neu lernen …
Die regnerische Zeit gestern Abend und heute Nachmittag habe ich genutzt, um mich ein wenig mit AmiBroker zu beschäftigen. ProRealtime ist immer noch mein erstes Tool für den täglichen Einsatz, aber hiermit ist leider kein vernünftiges Backtesting eines Portfolio möglich. Um dieses Problem zu lösen, gibt es eine Reihe von Tools, z.B. NinjaTrader, WealthLab, TradeStation … Außer NinjaTrader sind die weiteren Tools relativ teuer. Ich suche ein Tool, welches ich in Ruhe ausprobieren kann und nicht am Anfang gleich Geld verschlingt 😉

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Über AmiBroker habe ich bis jetzt viel gutes gehört und gelesen und die Programmiersprache AFL gefiel mit auch auf den ersten Blick. Also Software installiert, mich durch die Menus geklickt und gleich mal mit dem Programmieren durchgestartet …

Die Software sieht auf den ersten Blick einfach aus, ist aber sehr komplex und unterscheidet sich massiv in der Bedienung von z.B. ProRealtime. Dies liegt vor allem daran, dass das Tool keinen angeschlossenen Daten-Feed hat. Dies kannte ich bereits von NinjaTrader. Man muss also Symbole anlegen (oder importieren) und danach die Symbole mit den Daten, von z.B. Yahoo, befüllen. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Datenfeeds. Bis jetzt habe ich allerdings erst einige Aktien importiert und Yahoo als Datenquelle genutzt.

Charting ist natürlich auch möglich, aber hiermit habe ich mich nicht beschäftigt. ProRealtime ist im Charting für mich vollkommen ausreichend und technische Analyse betreibe ich so gut wie gar nicht mehr. Aber die Chart-Tools machten einen guten Eindruck. Nur die Bedienung des Zooms ist ein wenig gewöhnungsbedürftig (kein Mausrad? . Keine senkrechte Skalierungsanpassung?)

Das Management von den verschiedenen Fenstern und die Bedeutung der Fenster ist relativ einfach und nach ein wenig herumgeklicke hat man dies auch durchdrungen. Die Software ist also nach wenigen Minuten Einarbeitung nutzbar und man kann schnell weitere Möglichkeiten entdecken.

Beim Programmieren hat es aber schon eine Weile gedauert, bis ich einen einfachen Indikator, wie den Donchian Kanal programmiert hatte. Die Programmiersprache ist sehr unterschiedlich zu ProRealtime und um einiges komplexer. Einige Beispielprogrammierungen und die Referenz haben mir dennoch geholfen einen Donchian Kanal fertig zu programmieren und zum Laufen zu bringen. Aber es fiel mir nicht leicht, sich in die Art, wie man auf vergangene Daten zurückgreife, hineinzudenken. Die Programmiersprache ist halt nicht für den einfachen Einsatz extra für Trading entworfen, sondern der Kern geht zurück auf richtige Programmierung von Programmen. Daher muss man hier Umdenken und vieles neu lernen … Aber meine ersten Gehversuche habe ich gemacht, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle gescheitert bin. Ich glaube aber, dass ich diese Knoten auch bald lösen kann …

Fazit: Auf den ersten Blick gefällt mir AmiBroker ganz gut. Sobald ich einige Meter weiter laufen kann und mal ein erstes, simples Handelssystem programmiert habe, werde ich für das Backtesting etc. berichten.

Foto: AmiBroker

Trading-Video: Donchian Kanal Ausbruch Screener – Installation und Anwendung

Installation und Anwendung des Donchian Kanal Ausbruch Screeners für den Donchian Kanal …
Dies ist nun das Folgevideo zu meinem Donchian %d Indikators. Diesen habe ich ja bereits in einem Artikel erklärt und in einem Video gezeigt.

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In diesem Video geht es nun darum, den Donchian Kanal Ausbruch Screener (oder auch Aktienfilter), der auf dem %d Indikator basiert, in ProRealtime zu installieren und anzuwenden. Im Video werden sowohl die Hintergründe (Code) als auch ein paar Anwendungsbeispiele erklärt. Nach dem du das Video geschaut hast, solltest du den Donchian Kanal Ausbruch Screener verstehen und möglicherweise in dein Handelssystem aufnehmen können.

Wichtig: Ein Screener ist kein Handelssystem für sich. Er kann nur ein kleiner Bestandteil eines Handelssystems sein.

Trading-Video: Donchian %d Indikator – Installation und Anwendung

Installation und Anwendung des Donchian %d Indikators …
Es ist schon einige Zeit her, als ich das letzte Video erstellt habe (2012). Nun habe ich mich erneut herangewagt …
In diesem Video findet ihr eine Anleitung, wie man den Donchian %d Indikator in ProRealtime installiert und erste Anwendungsbeispiele.

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Wer weitere Infos zum Indikator sucht, findet hier im Blog zwei Artikel:

Trading Video „Einsatz von Screener beim täglichen Trading“ aus 2012

Fast 600 Aufrufe! Das ist doch ein Grund zum re-post …
Wow! Ich bin noch mal kurz Blogposts aus dem Jahr 2012 durchgegangen und habe festgestellt, dass mein Video bereits 593 aufrufe kassiert hat! Das ist doch ein Grund es noch mal zu posten 🙂 Es ist auch immer wieder spannend zu sehen, wie man sich selber Weiterentwickelt. Seit 2 Jahren habe ich mich vom eher kurzfristigen Swingtrader mittels Charttechnik zu einem mittelfristigen Trend-Trader mit einem halb-mechanischen System entwickelt. Es dauert halt ein wenig, bis man seinen Stil gefunden hat, der zu verfügbare Zeit und Persönlichkeit passt. Der Weg ist mit Sicherheit noch nicht vollends abgeschlossen …

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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