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Das falsche Verständnis des Begriffs „Verlust“

Vorbelegte Begriffe aus der restlichen Welt in die Trading Welt zu überführen, kann den Trader emotional belasten …
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Ein Trader denkt zu oft in den Begriffen Gewinn und Verlust. Dabei nimmt man immer für das Trading dieselbe Bedeutung für die beiden Wörter an, wie in der restlichen Welt. Die Begriffe Gewinn und Verlust legen gedanklich immer zugrunde, dass etwas externes etwas hinzufügt oder wegnimmt. Etwas zu verlieren ist immer negativ besetzt, etwas zu gewinnen positiv. Dabei wird implizit angenommen, dass wir etwas durch externe Umstände verlieren (z.B. ein Verlust durch einen Dieb oder etwas fällt herunter und zerbricht) und gewinnen (z.B. ein Gewinn in einem Preisausschreiben oder ein Gewinn einer neuen Freundschaft).

Im Trading ist die gewöhnliche Bedeutung jedoch hinderlich. Zuerst such man den Ursprung nicht beim Trader selbst (z.B. bei externen Umständen, wie dem Markt oder kriminellen Börsenprofis) und zweitens sind die Begriffe bereits positiv/negativ vorbelegt, im Trading jedoch ist der Gewinn oder Verlust ein erwartetes Resultat des Trading-Systems und nicht der Handlung eines Traders. Somit wäre die ideale Vorbelegung „neutral“.

Da gerade Verluste den Trader schmerzen, muss man sich ein anderes Wort dafür einfallen lassen, welches eine positive Vorbelegung hat und keine Beziehung zu einer Bedeutung im restlichen Leben. Spricht man statt Verlust von Risikobegrenzung, fühlt es sich bereits anders an. Denn eigentlich ist es genau das und nicht das Wegnehmen von Geld. Im Endeffekt ist es ja der Wunsch des Traders, einen „Verlust“ hinzunehmen, um das restliche Kapital zu schützen.

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