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Ich habe keine Angst vor einem Crash

Mein System schützt mich gegen Schäden von starken, plötzlichen Bewegungen und ich kann sogar davon profitieren …
Heute gab es starke Bewegungen an den Märkten. Was die Ursache für die Bewegungen war, ist mir nicht wichtig und hat auch keinen Einfluss auf mein Trading. Zudem spielt es keine Rolle für mich, ob man die Bewegung kommen sah oder nicht. Jeder kann im Nachhinein eine Bewegung in den Märkten erklären. Es ist nicht Aufgabe eines Traders eine Bewegung in den Märkten kommen zu sehen, sie zu erklären oder Hellseherei zu betreiben. Wer in der Zukunft lebt, der wird auch dort bleiben. Ich persönlich versuche im Hier und Jetzt zu leben und auf Kurse zu reagieren.

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An solchen Tagen, wie heute, stellt man fest, was man als angehender Trader gelernt hat und wie sein System als Schutzwall gegen plötzliche Kursbewegungen funktioniert. Mein System hat nun seit ca. 3 Monaten keine klaren Signale generiert und ich bin somit dem Markt, bis auf sehr wenige Trades, ferngeblieben. Dies liegt mit Sicherheit an der unklaren Lage der Aktienmärkte. Mein Tradingsystem beinhaltet einen Volatilitätsfilter und ich erhalte in Zeiten hoher Volatilität erhalte nur wenige Tradingsignale. Dies ist ein erster Schutzwall. Zudem bin ich mit der Zeit immer selektiver in der Auswahl meiner Kandidaten geworden. Ich bin noch lange nicht dort, wo ich gern sein möchte, aber ein ständiger Fortschritt ist feststellbar. Diese Selektion ist ebenfalls ein Schutzwall, der mir hilft, nur die besten Kandiaten zu handeln und diese erscheinen meistens dann, wenn die Märkte vorteilhaft für mein Trading sind.

Vor allem diese Risikoparameter sind es, die mich schützen.

Neben diesen ersten beiden Schutzwällen habe ich weitere, die vor allem im Risikomanagement liegen. Ich habe klare Begrenzungen für die Anzahl der Trades, die ich eingehe, das maximal offene Risko und die Positionsgröße. Selbst, wenn jede Position ein Gap von 50% aufweisen würde, würde dies verkraftbaren Schaden in meinem Portfolio anrichten. Zudem habe ich klare Regeln für das Verwalten meiner Positionen und der Sicherheitsstopps. Trades, die einen Verlust ausweisen, werden oft bereits nach 24h geschlossen oder besitzen einen sehr engen Stopp. Vor allem diese Risikoparameter sind es, die mich schützen.

Zudem habe ich in meiner Erfahrung als Trader mir mentale Eigenschaften angeeignet, die mich unterstützen und gelassener auf das Geschehen an den Märkten blicken lässt. Das ist mit Sicherheit noch ausbaufähig, aber auch hier stelle ich einen großen Fortschritt fest. Trader zu sein, heißt auch ewig zu lernen.

Plötzliche, starke Bewegungen an den Märkten spielen mir eher in die Hände.

Ich verfolge weder die Märkte Tick für Tick, noch mache ich mir Gedanken um Ereignisse, die außerhalb meines Einflussbereichs liegen. Das Einzige, was ich bestimmen kann ist, welche Trades ich eingehe und wie viel Risiko ein Trade hat. Für meine Entscheidungen spielen fundamentale Daten keine Rolle und ich handele auch nicht gegen die Trendrichtung in einer Aktie. Somit baue ich auch hier einen Schutzwall auf.

Plötzliche, starke Bewegungen an den Märkten spielen mir eher in die Hände. Wenn ich in die Richtung positioniert bin, profitiere ich davon. Ansonsten greifen meine Schutzmechanismen und ich realisiere den geplanten Verlust.

 

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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