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Lernen braucht vorhandenes Wissen

Trading ist ein Wissensgebiet, das so vielfältig ist, dass man viele neue Anknüpfungspunkte findet und somit leichter lernt …
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Die Schule gehörte definitiv nicht zu meinen Lieblingsorten. Damals machte mir das schulische Lernen keinen Spaß, sondern ich wollte viel lieber den größten Teil meiner Zeit mit Dingen verbringen, die mich wirklich interessierten (z.B. Programmieren, Design, Politik etc.).

Heute ist dies anders. Ich bin offen für neues Wissen und lerne sehr gerne hinzu. Dies ist auch beim Trading gar nicht anders möglich. Ich muss lernen und mir neues Wissen aneignen, um voranzukommen. Doch es kostet viel Zeit, da die Trading-Erfahrungen über einen langen Zeitraum gemacht werden müssen. Wie lange dauert es, bis man verschiedene Marktsituationen miterlebt hat und weiß, wie sein Trading-System reagiert? Diese Marktsituationen müssen erst einmal auftreten. Ein Daytrader hat hier sicherlich mehr Vorteile als ein Trader auf dem Tageschart.

Warum besteht ein so großer Unterschied zwischen der schulischen Situation und der heutigen? Liegt es nur daran, dass ich heute mich mit einem Thema beschäftige, was mir Spaß macht? Beim Trading muss ich mich auch mit Themen auseinandersetzen, die mir nicht so viel Spaß machen, aber mich weiterbringen. Ich denke, dass es in der Situation zwischen damals und heute einen Unterschied gibt: Ich weiß, wie ich das gelernte anwenden kann und es mit meinem bestehenden Wissen verknüpfe.

Die bekannte Management Trainerin Vera Birkenbihl (viele sehr gute Videos bei Youtube) beschrieb einmal, dass man nichts lernen kann, wenn man nicht bereits etwas über das zu Lernende weiß. Das heißt, ich kann nichts lernen, wenn ich es nicht mit meinem aktuellen Wissen verknüpfen kann. Man kann sich dies gut vorstellen, als wenn man einen leeren Kopf hat und in diesen eine neue mathematische Methode hineintut. Sie wäre zwar im Kopf, aber ich kann diese nicht verwenden, da es keine Verbindungen zu dieser gibt. Wenn man also Kindern in der Schule Wissen eintrichtert, ohne dass sie Verbindungen zu dem neuen Wissen schaffen, können sie damit auch nichts anfangen und vergessen dieses neu erlernte Wissen wieder.

Da Trading als Wissensgebiet so vielfältig ist, ist es eine ideale Voraussetzung, um neue Gebiete für sich zu entdecken und zu erforschen. Wer sich z.B. mit römischer oder griechischer Philosophie beschäftigt, der wird Anknüpfungspunkte zu Trading finden. Losgelöst vom Trading wäre das Thema Alte-Philosophie wahrscheinlich sehr langweilig (für die meisten), aber mit Trading im Hintergrund wird es spannend.

 

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