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Momentum in Aktien bestimmen und messen

Momentum bestimmen: So misst du die Beschleunigung einer Aktie einfach und schnell

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Gerade Aktien-Trader suchen nach Momentum. D.h. sie suchen nach Aktien, die stark und schnell beschleunigen. Diese Vorgehensweise gibt einer ganzen Trading-Strategie ihren Namen: Momentum Trading. Erfolgreiche Trader wie z.B. Mark Minervini oder Dan Zanger haben hiermit große Profite erwirtschaftet und sind auch heute erfolgreich.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie man auf einfache Weise die Beschleunigung messen kann. Hierzu kannst einen einfachen und effektiven Indikator verwenden. Jede kostenlose Trading-Software bietet diesen Indikator an.

So misst du das Momentum mit einem gleitenden Durchschnitt

Momentum mit einem einfachen gleitenden Durchschnitt messen
Wenn der Abstand zwischen Kurs und gleitendem Durchschnitt steigt, zeigt dies eine Beschleunigung des Momentum.

Mit dieser Methode kannst du einfach und schnell bestimmen, wie schnell sich der Preis bewegt. Als Referenz nimmst du einen gleitenden Durchschnitt. Dabei spielt es keine große Rolle, ob du einen einfachen oder exponentiellen gleitenden Durchschnitt nimmst.

Um festzustellen, ob und wie stark sich der Preis beschleunigt, schaust du dir die Entfernung zwischen Schlusskurs und gleitendem Durchschnitt an. Wenn der Preis sich vom gleitenden Durchschnitt fortbewegt und der Abstand größer wird, nimmt das Momentum zu. Das Gegenteil ist der Fall, wenn der Abstand geringer wird. Je schneller sich der Preis entfernt, desto höher ist das Momentum.

Natürlich kannst du es auch mathematisch berechnen. Doch mit ein wenig Übung kannst du es einfach im Chart ablesen.

Es gibt eine weitere Art, wie du die Beschleunigung mit einem gleitenden Durchschnitt messen kannst. Schau dir einfach an, wie schnell der gleitende Durchschnitt steigt oder fällt. Je steiler er ansteigt oder abfällt, desto höher ist das Momentum.

Einsatz von zwei gleitenden Durchschnitten für die Momentum Messung

Zwei gleitende Durchschnitte zur Messung des Momentums
Je größer der Abstand zwischen den beiden gleitenden Durchschnitten, desto höher ist das Momentum.

Da der Preis sich ständig bewegt, ist es oft schwierig, richtig einzuschätzen, wie stark das Momentum ist. Um dieses Problem zu lösen, kannst du zwei gleitende Durchschnitte verwenden. Der eine sollte eine kürzere Periode (z.B. 20 oder 50) und der andere eine längere Periode (z.B. 50 oder 200) haben.

Wenn du beide gleitende Durchschnitte im Chart angelegt hast, siehst du auf einen Blick, ob sich der kürzere vom längeren wegbewegt. Je höher der Abstand zwischen den gleitenden Durchschnitten ist, desto höher ist das Momentum. Ebenfalls kannst du natürlich auch die Steigung eines oder beider gleitender Durchschnitte nutzen.

Mehrere gleitende Durchschnitte nutzen

Mehrere gleitende Durchschnitte zur Messung des Momentums
Mehrere gleitende Durchschnitte, um das Momentum einer kurzfristigen Bewegung zu messen.

Es gab eine Zeit, in der das sog. Rainbow-Trading in aller Munde war. Hierbei handelt es sich nur eine größere Ansammlung von gleitenden Durchschnitten, die als Unterstützung und Widerstand genutzt werden. Dieses Konzept ist auch zur Messung des Momentums zu gebrauchen.

Kürzere gleitende Durchschnitte haben weniger Daten zur Berechnung und somit haben neuere Daten ein höheres Gewicht. Beschleunigt der Preis, reagieren die kürzeren Durchschnitte zuerst und bewegen sich in Richtung des Preises.

Wenn du nun mehrere gleitende Durchschnitte einsetzt, wirst du klar sehen, ob der Preis beschleunigt oder nicht. In einer idealen Beschleunigung liegen alle gleitenden Durchschnitte über- bzw. untereinander. Zudem wird der Abstand zwischen den kürzeren und längeren gleitenden Durchschnitten größer.

Mit dem Einsatz von mehreren gleitenden Durchschnitten erkennst du leicht, wenn das Momentum nachlässt. In diesem Fall drehen die gleitenden Durchschnitte mit kürzeren Perioden schnell und kreuzen vielleicht sogar die längeren. So erkennst du, dass ein Trend endet.

Momentum im einem Screener messen

Langfristige Trends in Aktien mit starken Momentum finden.
Einsatz von drei gleitenden Durchschnitten, um langfristige Trends und Momentum zu messen.

Die oberen drei Vorgehensweisen kannst du auch alle für das Filtern von Aktien oder anderen Werten benutzen. Wenn du dir einen Aktien-Screener zusammenstellst, kannst du darauf achten, wie steil ein gleitender Durchschnitt verläuft oder wie weit der Preis entfernt ist.

Um langfristige Trends aufzuspüren, die beschleunigen, kannst du Trading-Kandidaten darauf prüfen, ob die drei gleitenden Durchschnitte 50/100/150 übereinander liegen und ansteigen. Dasselbe kannst du auch für kurzfristigere Trends nutzen, wenn du kleinere Perioden, z.B. 5/10/20 nimmst.

Um festzustellen, welche Werte am stärksten beschleunigen, kannst du prüfen, wie hoch der Abstand zwischen Schlusskurs und gleitender Durchschnitt ist. Je höher dieser ist, desto größer ist die Beschleunigung. Gerade, wenn du einen langfristigen gleitenden Durchschnitt (z.B. 200) nimmst, kannst du gute Ergebnisse erzielen. Sortiere einfach nach dem prozentualen Abstand zwischen Schlusskurs und 200er gleitender Durchschnitt.

Fazit: Momentum Messen kann einfach sein

Du musst keine komplizierten Indikatoren verwenden, um zu bestimmen, wie schnell ein Wert beschleunigt. Natürlich hat auch der sog. Momentum Indikator oder der RSI seinen Vorteil, doch ein gleitender Durchschnitt ist vollkommen ausreichend.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du die gleitenden Durchschnitte als Unterstützung/Widerstand nutzen kannst. So kannst du vorteilhafte Trading-Signale generieren. Genau aus diesem Grund verwenden unzählige Trader gleitende Durchschnitte in ihren Charts und verzichten auf weitere, komplexe Indikatoren oder Werkzeuge.


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