Power-Trading-Setups

Diese 4 Power-Trading-Setups solltest du kennen

Die Kurse spiegeln das Veralten und die Psychologie der Marktteilnehmer wieder. Genau aus diesem Grund gibt es Muster innerhalb der Charts, die sich wiederholen. Trader, die verkaufen bewegen die Preise genauso wie Trader, die kaufen. Je hektischer dies geschieht, desto volatiler wird der Preis. Es kommt zu starken Ausschlägen in die eine oder andere Richtung.

Es gibt aber auch Phasen, die ruhig verlaufen. Die Kurse plätschern vor sich hin und die Trader sind unentschieden. Sie beachten vielleicht sogar die Aktie überhaupt nicht und der Handeln kommt zum erliegen. Wenn dann Neuigkeiten eintreffen, gibt es eine regelrechte Panik und die Kurse bewegen sich wieder schnell. Die Aufgabe eines aufmerksamen Traders ist es, einen Wert längere Zeit zu beobachten und sich vor diesen großen Bewegungen zu positionieren. Genau hierfür gibt es Setups … Mehr lesen

Breakout Trading - Mondo TV

Breakout Trading – 5 Erfahrungen

Seit dem ich mich mit Trading beschäftige, bin ich ein Fan vom Breakout Trading. Der Preis bewegt sich schnell, er macht parabolische Bewegungen und man kann viel Geld in wenig Zeit verdienen. Natürlich nur, wenn der Trade aufgeht.

Neben einem kleinen Schwenk in Richtung Swing-Trading bin ich wieder zum Breakout Trading zurückgekommen. Dieses habe ich dann mit Trendfolge kombiniert und weiter verfeinert. Durch intensiven Austausch mit meinem Mentor und innerhalb meiner Mentoren-Gruppe hat sich mein Trading-Stil nochmals … Mehr lesen

Trading: „Typical Character Traits Of Strong Stocks“

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Olivier Tischendorf hat in seinem Blog Tischendorf Letter Kriterien starker Aktien zusammengestellt.

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass man lukrative Trading-Chancen von weniger lukrativen Trading-Chancen durch das Verhalten der Käufer und Verkäufer in einer Aktie bestimmen kann. Jede Kauf-/Verkaufsentscheidung drückt sich im Kurs der Aktie und in den Preisverläufen aus. Daher ist es möglich die dominante Seite in einem Preisverlauf zu bestimmen und darauf Wetten abzuschließen. Die Aktien, die ein klares Akkumulations-/Distributionsverhalten zeigen, sind gut geeignete Tradingkandidaten. Sie verhalten sich „richtig“. Dies ist auch die Überzeugung von Olivier Tischendorf.

Sehr lesenwerter Artikel: Typical Character Traits Of Strong Stocks

 

Asymmetrische Trades

Trading: Groß gewinnen, klein verlieren. Asymmetrische Trades.

Asymmetrische Trades sind der Kern der Trendfolge!
Es ist dieser Grundsatz, die im Titel des Artikels zu lesen ist, die mich in Richtung Trendfolge trieb. Vor allem, nach dem ich das Buch „Trend Following“ von Michael Covel gelesen hatte, war ich überzeugter den je von dieser Idee. Asymmetrische Wetten oder auch asymmetrische Trades sind der Kern von Trendfolge-Trading: Gewinne groß und verliere klein.

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Paul Tudor Jones geht keinen Trade ein, wenn er nicht mindestens das Potential eines 5:1 CRV hat. Was bedeutet dies? Jede Wette/Trade, die er abschließt, muss mindestens das Potential haben, das 5-fache seines Wett-Einsatzes als Gewinn zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jeder Gewinn-Trade immer 5R bringt, aber über eine lange Serie an Trades wird dieses als Durchschnitt erreicht. Dies hat den charmanten Vorteil, dass man nicht so so oft gewinnen muss (nur in 20% der Fälle), da die Gewinne die Verluste um ein vielfaches übersteigen. Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass man sehr oft verliert und dies kann sich auf die Psyche des Traders auswirken.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen. Beispielsweise wäre es ein asymmetrischer Trade, wenn ich 100 EUR riskiere um 500 EUR zu gewinnen. Also ich setze einen kleinen Betrag, um einen vielfach größeren Betrag zu gewinnen. Ein symmetrischer Trade ist genau das Gegenteil: Ich setzte 100 EUR, um 100 EUR zu gewinnen. Das Problem hierbei ist nur, dass ich dem Risiko ausgesetzt bin, dass ich falsch liege. Dieses Risiko möchte ich normalerweise durch ein höheren Gewinn kompensieren. Dies ist einleuchtend, aber es gibt auch Strategien, die mit negativen asymmetrischen Wetten Geld verdienen. In diesem Fall würde ich z.B. 100 EUR einsetzen, um 75 EUR zu gewinnen. Auf den ersten Blick leuchtet dies nicht ein, aber am Ende ist das Verhältnis von Verlust zu Gewinn immer im Verhältnis mit der Trefferquote zu sehen (s. dieser Artikel). Ob das eine oder andere System „besser“ oder „schlechter“ ist, möchte ich in diesem Artikel nicht bewerten. Ich habe jedoch meine Präferenz …

Wie kann man den potentiellen Gewinn ermessen? Es gibt viele Trader, die fixe Kursziele verwenden. Hier lässt sich sehr einfach der potentielle Gewinn anhand des Gewinnziels im Verhältnis zum riskierten Betrag ermitteln. Aber wie verträgt sich diese Idee mit Trendfolge? Bei der Trendfolge kennt man kein Kursziel, weil man dem Preis so lange folgt, bis ein Gegensignal vorliegt und der Preis umkehrt. Rein theoretisch beträgt bei der Trendfolge somit das CRV 1:unendlich (bei Long-Trades; bei Short-Trades immer 1:100, deshalb sind diese theoretisch nicht so attraktiv). In der Praxis erreicht man dies aber wohl kaum. Jedoch lassen sich bei der Trendfolge auch hier lukrative von weniger lukrativen Trades unterscheiden.

Ich beispielsweise setze die Average-True-Range als Indikator zur Festlegung meines initialen Stops ein und kalkuliere hierüber die Positionsgröße. Je geringer die ATR ist, desto größer ist meine Positionsgröße und desto größer mein potentieller Gewinn. Da ich Breakouts handele, die gleichzeitig eine sehr geringe Volatilität aufweisen, ist diese CRV-Optimierung bereits in meine Setups eingearbeitet. Daneben betreibe ich ein rigoroses Risikomanagement und erreiche hierdurch einen deutlich niedrigeren Durchschnittsverlust, was wiederum dem CRV zu Gute kommt. Auf diese Weise lassen sich im Trading-System CRVs von >5R erreichen.

Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett.

Ich sehe den großen Vorteil von asymmetrischen Trades und Trendfolge darin, dass ich meinen Gewinn nicht begrenze. Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett. Wer auf andere Tradingsysteme mit höheren Trefferquoten setzt, die sich natürlich besser anfühlen, muss diese Trefferquote über einen langen Zeitraum halten können. Geringe Abweichungen können das System schnell unprofitabel machen. Ich möchte darauf nicht angewiesen sein. Dafür nehme ich dann den größeren Schmerz der Trendfolge in Kauf.

Foto: Julia Manzerova

 

Tradingsystem: Wo Trends entstehen (können). Beispiel: Britvic

In den höheren Zeiteinheiten findet man gute Einstiegspunkte, an denen größere Trends beginnen können.
Die Chartanalyse in mehreren Zeiteinheiten ist nicht neu und auch kein Hexenwerk. Viele wenden diese an und versuchen über mehrere Zeiteinheiten hinweg Bestätigung für die eigenen Trades zu erlangen oder interessante Einstiegsmöglichkeiten zu finden.

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Starke Trends entstehen, wenn noch viele Käufer/Verkäufer hinter einem stehen, die Kaufen oder Verkaufen möchten. Man muss also prüfen, an welchen Stellen dies der Fall sein könnte und sich hier positionieren. Das Entscheidende im letzten Satz ist das Wort „können“, denn es gibt keine Garantie dafür. Das Einzige, was ein Trader machen kann, ist, sich zu positionieren und abzuwarten, ob der Trade die Erwartungen erfüllt oder nicht.

Egal, wie gut die Chartsituation für einen persönlich aussieht, man weiß nie was der nächste Tag bringen wird.

In Zeiten, in denen ein bestimmter Tradingstil nicht so gut funktioniert, können sich viele Verlusttrades ergeben. Egal, wie gut die Chartsituation für einen persönlich aussieht, man weiß nie was der nächste Tag bringen wird. Daher kann man nur abwarten und sich gegen die Situation schützen, wenn sich die eigene Erwartung nicht erfüllt.

Um lukrative Einstiegsmöglichkeiten zu finden, nutze ich die höheren Zeiteinheiten, um mir ein grobes Bild der Lange zu verschaffen.

Wie ich höhere Zeiteinheiten zum Überblick der Lage nutze

  1. Meistens habe ich drei Charts gleichzeitig auf meinem Monitor geöffnet: Monats-, Wochen und Tageschart. Somit bekomme ich auf einen Blick bei einer Aktie einen Überblick über die Lage (von sehr grob nach klein).
  2. Im Monatschart prüfe ich das große langfristige Bild: Wo sind langfristige Widerstände und Unterstützungen? Wie stark ist eine Aktie gestiegen oder gefallen? Dies hilft mir auf einen schnellen Blick zu erkennen, wo mögliche interessante Einstiege sind.
  3. Im Wochenchart sehe ich die Lage der letzten Monate. Dies ist für mich der wichtigste Chart. Hier sehe ich konkreter wie oft Unterstützungen oder Widerstände erreicht wurden. Gab es stärkere Verkäufe/Käufe? Gab es Fehlausbrüche? Für mich sind mehrmonatige Unterstützungen oder Widerstände interessant, um mich bei einem Bruch dieser zu positionieren.
  4. Im Tageschart findet bei mir der eigentliche Einstieg statt. Ich nutze hierfür jedoch nicht den „nackten“ Chart, sondern nutze den Donchian Kanal, um mich zu positionieren (nicht im Chart abgebildet). Im Tageschart halte ich dann Ausschau nach Bewegungen, Fehlausbrüchen, Trends (höhere/tiefere Hochs/Tiefs), Unterstützungen/Widerstände. Wo wird eine interessante Marke gebrochen?

Diese ganze Arbeit erledigen meine Augen und mein Gehirn in wenigen Sekunden. Die Chartlinien habe ich nur zur Visualisierung eingezeichnet. Die Analyse der drei Zeiteinheiten stehen in enger Verbindung zur generellen Marktlage, also ob Aktienmärkte gerade überwiegend steigen oder fallen. Ich suche nach Situationen, in denen Ausbrüche erfolgen, wo in höheren Zeiteinheiten Verkäufer/Käufer hinzukommen. Dies funktioniert natürlich nur, wenn auch die Märkte allgemein in diese Richtung zeigen.

Beispiel: Analyse der Aktie Britvic

Im Nachhinein ist alles natürlich leichter zu sehen und zu betrachten. Deshalb dient dies nur als Beispiel und zur Visualisierung. Dies ist keine Aufforderung oder Anleitung zu einem Trade!

  1. Monatschart: Die für mich wichtigen Marken sind im Chart markiert. Die letzen Verlaufshochs eines Abwärtstrends dienen als Markierungen. Gerade die Bodenformation mit insgesamt drei Auflagepunkten als Widerstand ist interessant. Ebenso die mehrmonatige Konsolidierung aus 2013 bei ca. 450. Solche Punkte sind es, die bei einem Bruch neue Käufer anlocken. Ab 2013 erfolgte ein starker Aufwärtstrend ohne große Konsolidierungen. Die Aktienmärkte waren allgemein in einem starken Trend.
  2. Wochenchart: In dieser Zeiteinheit sind die Konsolidierungen noch deutlicher zu erkennen. Über mehrere Wochen kommen die Kurse den Widerständen näher und schließlich werden diese auch gebrochen. Wenn der Trend im Wochenchart deutlich in eine Richtung zeigt, heißt es aber noch lange nicht, dass man sich nicht auch auf der Gegenseite positionieren könnte. Wie man seit November 2013 sieht, bildet Britvic ein Top aus, welches eine deutliche Unterstützung unterhalb 700 zeigt. Bei einem Bruch könnte man sich short positionieren und auf einen Abwärtstrend spekulieren. Viele Käufer dürften hier noch investiert sein und verkaufen. Hierbei muss man aber auch die Lage der Aktienmärkte allgemein miteinbeziehen.
  3. Tageschart: Hier findet man die „feineren“ Signale. Einen kräftigen Fehlausbruch und einen aktuell intakten Abwärtstrend innerhalb der großen Range. Die Unterstützung ist ebenfalls deutlich zu sehen, wo man sich bei einem Bruch positionieren könnte.

Diese Analyse ist nur eine individuelle Interpretation. Wie schon oben geschrieben handele ich nicht den nackten Chart und auch nicht mit dieser Interpretation im Hinterkopf. Dies dient nur dazu, damit ich meine Gedanken, die bei mir automatisch ablaufen, besser erklären kann. Früher habe ich viel individuelle Charttechnik genutzt, wie man auch im Blog sehen kann. Heute habe ein festes System mit Regeln für Marktrichtung, Entry, Exit, Trademanagement, Position-Sizing usw.

Hier ist die Chance erhöht, dass sich die aktuellen Kräfte und Meinungen im Markt verändern.

Was man jedoch bei der Analyse von Chart immer wieder sehen kann ist, dass große Trends nicht in der kleinen Zeiteinheit entstehen, sondern in den höheren. Das größere Bild zeigt einem klare Einstiegspunkte, an denen es zu größeren Trends kommen könnte. Hier ist die Chance erhöht, dass sich die aktuellen Kräfte und Meinungen im Markt verändern. Diese Punkte zu finden und mit einem trendfolgenen System zu handeln ist das Ziel.

 

Trading: Märkte brechen nach oben aus …

Auch wenn ein Ausbruch vorliegt: Ruhe und einen klaren Kopf bewahren!
Einige europäische Märkte erreichen neue Hochs und sogar Allzeithochs (u.a. der DAX, s. obiger Chart). Vielleicht ist dies eine Trendfortsetzung der mittelfristigen Aufwärtstrends in den Aktienmärkten? Vielleicht aber auch nicht? Es ist nicht möglich dies vorherzusehen. Das einzige, was ich mit Gewissheit sagen kann ist: Der Markt schloss höher als gestern und befindet sich auf einem neuen Hoch.

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Die Zukunft zu prognostizieren und zu raten, wo der Index in einigen Monaten steht ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Wer kann das schon? Das einzige was ich tun kann ist folgendes:

Was tun, wenn die Märkte ausbrechen?

  1. Ruhe bewahren! Ein Ausbruch auf ein neues Hoch/Tief ist schön und gut, aber das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen …
  2. Die Märkte weiter beobachten und nach Einstiegschancen in Trendrichtung suchen (Der Markt ist der Wind, den ich fürs Surfen nutze!).
  3. Wenn keine gute Gelegenheit kommt: Was soll’s – weiter warten. Wenn die Märkte in einen Trend übergehen, wird es noch genug Gelegenheiten geben, an Bord zu gehen. Trend dauern oft Wochen oder Monate!
  4. Nicht alles auf eine Karte setzen. Langsam an die Märkte herangehen und in die Märkte „hinein skalieren“. Erst einmal testen, was die Märkte hergeben und dann langsam das Risiko weiter ausbauen und neue Positionen hinzufügen. Wenn zu viel Risiko im Spiel ist und die Märkte morgen die Richtung wechseln, steht man ansonsten auf der Verliererseite.

Es ist sicherlich nicht einfach zuzuschauen, wenn die Märkte auf neue Hochs ausbrechen und man selber evtl. noch nicht von der neuen Bewegung profitiert. Das geht mir oft auch so und ich arbeite immer wieder daran, hier die nötige Distanz zu wahren. Aber eines muss man sich selber sagen: Trend dauern oft länger als man denkt! Man wird noch genügend Zeit haben hiervon zu profitieren und Positionen aufzubauen. Wer nun Panik bekommt und ein zu hohes Risiko eingeht, wird möglicherweise viel verlieren, wenn die Märkte doch nicht in einen Trend übergehen. Wenn es dieses mal gut geht, heißt dies noch lange nicht, dass es beim nächsten Mal klappt. Also: Ruhe und Konzentration! Lieber einen sehr guten Trade unter den richtigen Marktbedingungen eingehen, als zwei mittelmäßige 😉

Trading: Ausbrüche handeln! Was man über Breakouts wissen muss …

Geduld zahlt sich in einem guten CRV aus!
Einstiege in Trades sind zwar nicht das Entscheidende für den Trading-Erfolg, aber dennoch muss jeder ein Setup finden, welches zu einem persönlich passt. Warum persönlich? Ganz einfach: Man muss den Mut haben in der entsprechenden Situation zu handeln! Das schafft man nur, wenn man Vertrauen in das Setup hat und bereit ist, dass Risiko auf sich zu nehmen.

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Breakouts sind einfach zu beschreiben: Der Kurs schließt über/unter einem definierten Kursbereich. Das kann ein vorheriges Hoch/Tief sein oder z.B. eine Range. Eine Range ist eine Zone in der der Kurs über eine Zeit verweilt und somit seitwärts läuft.

Was man über Breakouts wissen muss …

  • Die meisten Breakouts schlagen fehl! Unterliege nicht der Illusion der schönen Beispiele. In der Regel werden die Ausbrüche nur in etwa 30-50% der Fälle Profit ab. Dies vor allem dann, wenn man ein Trendfolgendes Handelssystem anwendet.
  • Ausbrüche sind deutliche Zeichen. Es ist nicht relevant, warum eine Aktie oder Index ausbricht. Es ist nur relevant, dass sie ausbricht. Ein Ausbruch ist ein deutliches Zeichen, dass Marktteilnehmer bereit sind mehr/weniger zu zahlen.
  • Enge Ranges ziehen meist heftige Ausbrüche hinter sich her. Wer die Geduld hat auf gute Setups zu warten, wird am Ende belohnt werden. Ausbrüche aus sehr engen Ranges bieten meist heftige Kursveränderungen. Als enge Range bezeichnet man eine Seitwärtsbewegung, wo die Volatilität sehr stark abnimmt.
  • Nur das beste CRV traden! Auch hier zahlt sich Geduld aus. Man muss bei Breakouts auf gute Situationen warten, wo das CRV am höchsten ist und der Stopp eng gesetzt werden kann. Beispiele: Enge Ranges, mehrtägige Konsolidierungen oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante, kurze Rücksetzer oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante. Objektivität bietet hier z.B. der Average True Range Indikator.
  • Vorherige Planung ist entscheidend. Man muss sich rechtzeitig im Markt positionieren, damit man den Ausbruch nicht verpasst. Sobald der Wert einmal ausgebrochen ist, ist das CRV um einiges schlechter und man sollte den Trade streichen. Es ist gut sich vorher mit einer Stop-Order im Markt zu positionieren und auf den Ausbruch zu warten. Wenn er fehlschlägt, wartet man auf die nächste Chance.
  • Auch entgegengesetzt denken. Der vorherrschende Trend in z.B. einer Aktie ist nicht umbedingt so entscheidend, wenn man Ausbrüche handelt. Gerade Bodenbildungsformationen können sehr gute CRVs bringen. Man muss nur sein Risiko zu managen wissen.
  • Der Ausbruch kann in beide Richtungen gehen. Ein Ausbruch aus einer Range kann nach oben oder unten erfolgen. Das kann im Vorhinein kaum vorhergesehen werden. Schaut man sich den Kurs an und den „Druck“ innerhalb der Range, kann man ein Gefühl hierfür bekommen. Nimmt der Druck von unten oder oben zu?
  • Objektivität in das Trading bringen. Trendlinien per Hand zu zeichnen ist subjektiv und man läuft Gefahr sich einen Chart „schön zu malen“. Indikatoren wie z.B. Preisbänder (Bollinger Bänder, Keltner Channel oder Donchian Channel) bringen Objektivität in das Trading. Ein Ausbruch auf z.B. ein neues 20 Tage Hoch ist ein deutliches Signal. Andere Indikatoren wie z.B. die Bollinger Bandbreite geben Aufschluss über die Volatilität. Der Indikator lässt sich aus bestens auf den Donchian Channel berechnen.

Breakouts können sehr gute Gewinne bringen. Man muss nur Geduld und Disziplin haben. Gerade im Aktienbereich trifft man auf tausende Werte, die oft gut Chancen mit sich bringen. Wer zudem ein Trendfolgesystem auf Ausbrüche anwendet, stellt sicher, dass er das meiste des Profits einsammelt. Aber erneut der Hinweis: Ausbrüche schlagen oft fehlt und es kostet Kraft, dabei zu bleiben.

Vielleicht noch einmal ein paar Gedanken zum Thema Preis. Oft hört man von anderen Tradern, wie man einen bestimmten Wert handeln konnte, ohne etwas über ihn zu wissen. Es ist nicht relevant, welche Firma hinter eine Aktie steckt oder warum der Preis eine Range ausbildet. Das entscheidende für eine Kauf-/Verkaufsentscheidung ist der Preis. Jegliche Information und Gedanken zu fundamentalen Daten einer Firma und deren Auswirkungen auf den Preis sind subjektiv. Die Masse entscheidet am Ende, ob die Aktie gekauft wird oder nicht. Dies drückt sich in der Preisbewegung aus. Daher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten. Wer glaubt, dass er sich vor dem Ausbruch innerhalb der Range positionieren sollte, der wird eine böse Überraschung erleben. Meistens kommt es anders als man denkt 😉

Übrigens, auch wenn es nichts zur Sache tut: Der obige Chart ist der Future auf Lean Hogs (Mageres Schwein). Es ist völlig irrelevant, welcher Wert oder Zeiteinheit dies ist. Ausbrüche treten überall auf.


Spannende und empfehlenswerte Bücher zum Thema

Es gibt kein direktes Buch zum Thema Donchian Kanal. Daher kann ich hier nur allgemeine Bücher empfehlen, die ich für lesenswert halte.

Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Michael Covel
"Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich lese es noch oft und es ist das fundamentale Werk zum Thema Trendfolge!"
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Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen. Inkl. Workbook
Meine Bewertung: starstarstarstar
von John J. Murphy
"Ein großartiges Nachschlagewerk. Es werden sehr viele Indikatoren und Techniken erklärt. Ein absoluter Klassiker und Bestseller!"
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Handelssysteme die wirklich funktionieren: Erfolgreich automatisiert handeln
Meine Bewertung: starstarstarstar
von Thomas Stridsman
"Sehr viel zum Thema Backtesting. Wer wissen will, wie man erfolgreiche Trading-Systeme baut und testet, sollte sich dieses Buch genauer anschauen! Mehr für erfahrene Trader geeignet. Rezension gibt es hier im Blog."
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Volatilität: Indikator, Messung, Trading-Strategien

Ohne Volatilität in den Märkten wäre Trading und Geld verdienen nicht möglich. Generell bezeichnet Volatilität die Schwankung eines Kurses im Verhältnis zu einem anderen Kurs oder Wert (z.B. Durchschnitt oder anderer Kurs). Nur durch Veränderung des Kurses ist es möglich, Geld in der Märkten zu verdienen und die Differenz als Gewinn mitzunehmen. Also: Ohne Volatilität kein Gewinn! Daher ist auch eine allgemeine Angst vor Volatilität nicht richtig. Hohe Volatilität ist nicht negativ, sondern kann auch positiv genutzt werden … Mehr lesen

Trading – Neues Halbjahr beginnt … Ausbruchskandidaten vorgestellt!

Große Bewegungen beginnen in Ausbrüchen in einer höheren Zeiteinheit!
6 Monate sind in diesem Jahr bereits vergangen. Hier möchte ich einige Kandidaten für die nächsten 6 Monate vorstellen, die Ausbrüche im Monatschart zeigen und einige wohlmöglich eine größere Bewegung vollziehen könnten. Diese eignen sich dann hervorragend für Trendfolge bzw. Positionstrading in einer kleineren Zeiteinheit (z.B. Tageschart)

  • EUR/PLN: Das Währungsverhältnis zeigt einen Ausbruch aus einem Dreieck innerhalb einer mehrjährigen Range. Die Chancen stehen gut, dass das Währungspaar in Richtung 5 PLN steigt.
  • Brewin Dolphin: Die englische Aktie hat nun über Jahre einen Boden ausgebildet und übersteigt momentan das Hoch aus dem Jahre 2007. Im Monatschart bildet sich ein deutliches Kaufsignal in Richtung 500 Pence.
  • DSM: Die niederländische Aktie bricht mit einem Knall über das Allzeithoch aus! (Der Knall ist im Wochenchart besser zu sehen ;)) Die Formation wird positiv nach oben aufgelöst. Kursziele gibt es keine, da die Aktie das Allzeithoch überwunden hat.
  • Dassault: Eine französische Aktie und ein Dauerbrenner. Die Performance ist beeindruckend. Es geht nun in Richtung Allzeithoch und dabei überwindet die Aktie sogar die projizierte Trendkanallinie.
  • Morphosys: Nachdem die Aktie jahrelang eher seitwärts lief, kommt nun Schwung in den Kurs. Die Aktie zeigt auch einen Ausbruch über die letzten Hochs an und steuert dabei auf den Bereich 50-60 EUR zu.
  • EADS: Ebenfalls eine sehr starke Aktie die das letzte Allzeithoch bereits überwunden hat. Aktuell befindet sie sich an einer Widerstandslinie. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Konsolidierung oder Ausbruch.
  • Wire Card: Eine sehr stark Aktie. 500% seit 2009! Nachdem nun das Allzeithoch aus dem Jahr 2008 überwunden ist, gibt es keine Kursziele mehr. Es geht nur noch aufwärts …
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Natürlich gibt es noch weitere großartige Kandidaten, die in meinen Screenern auftauchen und die ich beobachte. Aber leider kann man ja nicht alle vorstellen 😉

Wichtige Merkmale sind für mich:

  • Die Aktie muss sich in der nähe markanter Hochs (z.B. Allzeithoch oder Hoch in einer Konsolidierung) befinden
  • Es muss eine Konsolidierung im Wochenchart über mehrere Wochen (3-x) vorliegen oder sich ein Boden über lange Zeit ausgebildet haben
  • Die Aktie bricht per Tages- oder besser Wochenschlusskurs darüber aus
  • Die Aktie hat einen deutlichen, sauberen Trend und die Rücksetzer sind kurz und „gesund“
  • Das Volumen im Tageschart zeigt deutliche Kaufmuster und ist an Tagen mit höheren Schlusskurs größer
  • Die Aktie hat hohe Werte im RSL auf Wochenbasis vorzuweisen

Ziel ist es die stärksten Aktien zu finden, die auf neue Hochs zustreben oder bei denen eine große Bodenbildung neue Käufer lockt.

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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