USD/CAD im Tageschart - EMA 9/20 ADX Trading-System

Das EMA 9/20 ADX Trading-System

Ein gutes Trading-System muss zum Trader passen. Ansonsten wird man nicht in der Lage sein, das Trading-System auszuführen und langfristig profitabel zu handeln.

Im letzten Artikel Passt dein Trading-System zu dir? habe ich das EMA 9/20 ADX Trading-System kurz vorgestellt. Die Idee zu diesem Trading-System habe ich bereits vor einigen Jahren gehabt und es auch kurzzeitig selber gehandelt. Ich fühlte mich aber mit dem Trading-System nicht wohl. Mich haben hier vor allem zwei Gründe getrieben … Mehr lesen

Breakout Trading - Mondo TV

Breakout Trading – 5 Erfahrungen

Seit dem ich mich mit Trading beschäftige, bin ich ein Fan vom Breakout Trading. Der Preis bewegt sich schnell, er macht parabolische Bewegungen und man kann viel Geld in wenig Zeit verdienen. Natürlich nur, wenn der Trade aufgeht.

Neben einem kleinen Schwenk in Richtung Swing-Trading bin ich wieder zum Breakout Trading zurückgekommen. Dieses habe ich dann mit Trendfolge kombiniert und weiter verfeinert. Durch intensiven Austausch mit meinem Mentor und innerhalb meiner Mentoren-Gruppe hat sich mein Trading-Stil nochmals … Mehr lesen

Trading Indikatoren Top 5

Trading Indikatoren: Meine Top 5

Leser, die schon länger meinem Blog folgen, wissen, dass ich nicht viele Trading Indikatoren einsetze. Das war auch mal anders. Wie viele andere Anfänger auch, dachte ich, dass es irgendwo einen Indikator geben muss, der das Trading zum Kinderspiel macht. Doch dem ist nicht so. Der „Heilige Gral“ im Trading liegt an einer anderen Stelle: Bei einem selbst. Doch hierum soll es in diesem Artikel nicht gehen.

Im Laufe der Zeit habe ich die genutzten Trading Indikatoren ausgetauscht und immer weiter reduziert. Bei vielen Trading Indikatoren ist der Mehrwert fraglich.

Auch die Frage nach der Menge der eingesetzten Trading Indikatoren … Mehr lesen

Mothercare im Tageschart

Extrem geringe ATR und außergewöhnliche Trading Chancen

Eine extrem geringe Volatilität bietet für Trader gute Chancen. Ereignisse, die nur sehr selten vorkommen, haben meist große Auswirkung und sagen etwas über die Beschaffenheit eines Marktes aus. Ein Crash beispielsweise ist eine klare Aussage von Marktteilnehmern, die nur selten vorkommt, aber große Auswirkung hat. Dasselbe gilt auch für Werte aus Indikatoren, die sich vom Preis ableiten.

Eine Average True Range gibt die Volatilität eines Wertes wieder und zeigt, wie sehr der Wert von einem Tag zum […] Mehr lesen

Asymmetrische Trades

Trading: Groß gewinnen, klein verlieren. Asymmetrische Trades.

Asymmetrische Trades sind der Kern der Trendfolge!
Es ist dieser Grundsatz, die im Titel des Artikels zu lesen ist, die mich in Richtung Trendfolge trieb. Vor allem, nach dem ich das Buch „Trend Following“ von Michael Covel gelesen hatte, war ich überzeugter den je von dieser Idee. Asymmetrische Wetten oder auch asymmetrische Trades sind der Kern von Trendfolge-Trading: Gewinne groß und verliere klein.

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Paul Tudor Jones geht keinen Trade ein, wenn er nicht mindestens das Potential eines 5:1 CRV hat. Was bedeutet dies? Jede Wette/Trade, die er abschließt, muss mindestens das Potential haben, das 5-fache seines Wett-Einsatzes als Gewinn zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jeder Gewinn-Trade immer 5R bringt, aber über eine lange Serie an Trades wird dieses als Durchschnitt erreicht. Dies hat den charmanten Vorteil, dass man nicht so so oft gewinnen muss (nur in 20% der Fälle), da die Gewinne die Verluste um ein vielfaches übersteigen. Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass man sehr oft verliert und dies kann sich auf die Psyche des Traders auswirken.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen. Beispielsweise wäre es ein asymmetrischer Trade, wenn ich 100 EUR riskiere um 500 EUR zu gewinnen. Also ich setze einen kleinen Betrag, um einen vielfach größeren Betrag zu gewinnen. Ein symmetrischer Trade ist genau das Gegenteil: Ich setzte 100 EUR, um 100 EUR zu gewinnen. Das Problem hierbei ist nur, dass ich dem Risiko ausgesetzt bin, dass ich falsch liege. Dieses Risiko möchte ich normalerweise durch ein höheren Gewinn kompensieren. Dies ist einleuchtend, aber es gibt auch Strategien, die mit negativen asymmetrischen Wetten Geld verdienen. In diesem Fall würde ich z.B. 100 EUR einsetzen, um 75 EUR zu gewinnen. Auf den ersten Blick leuchtet dies nicht ein, aber am Ende ist das Verhältnis von Verlust zu Gewinn immer im Verhältnis mit der Trefferquote zu sehen (s. dieser Artikel). Ob das eine oder andere System „besser“ oder „schlechter“ ist, möchte ich in diesem Artikel nicht bewerten. Ich habe jedoch meine Präferenz …

Wie kann man den potentiellen Gewinn ermessen? Es gibt viele Trader, die fixe Kursziele verwenden. Hier lässt sich sehr einfach der potentielle Gewinn anhand des Gewinnziels im Verhältnis zum riskierten Betrag ermitteln. Aber wie verträgt sich diese Idee mit Trendfolge? Bei der Trendfolge kennt man kein Kursziel, weil man dem Preis so lange folgt, bis ein Gegensignal vorliegt und der Preis umkehrt. Rein theoretisch beträgt bei der Trendfolge somit das CRV 1:unendlich (bei Long-Trades; bei Short-Trades immer 1:100, deshalb sind diese theoretisch nicht so attraktiv). In der Praxis erreicht man dies aber wohl kaum. Jedoch lassen sich bei der Trendfolge auch hier lukrative von weniger lukrativen Trades unterscheiden.

Ich beispielsweise setze die Average-True-Range als Indikator zur Festlegung meines initialen Stops ein und kalkuliere hierüber die Positionsgröße. Je geringer die ATR ist, desto größer ist meine Positionsgröße und desto größer mein potentieller Gewinn. Da ich Breakouts handele, die gleichzeitig eine sehr geringe Volatilität aufweisen, ist diese CRV-Optimierung bereits in meine Setups eingearbeitet. Daneben betreibe ich ein rigoroses Risikomanagement und erreiche hierdurch einen deutlich niedrigeren Durchschnittsverlust, was wiederum dem CRV zu Gute kommt. Auf diese Weise lassen sich im Trading-System CRVs von >5R erreichen.

Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett.

Ich sehe den großen Vorteil von asymmetrischen Trades und Trendfolge darin, dass ich meinen Gewinn nicht begrenze. Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett. Wer auf andere Tradingsysteme mit höheren Trefferquoten setzt, die sich natürlich besser anfühlen, muss diese Trefferquote über einen langen Zeitraum halten können. Geringe Abweichungen können das System schnell unprofitabel machen. Ich möchte darauf nicht angewiesen sein. Dafür nehme ich dann den größeren Schmerz der Trendfolge in Kauf.

Foto: Julia Manzerova

 

ATR Indikator - Average True Range

ATR Indikator: Average True Range. Ein Multifunktionswerkzeug.

Es gibt nicht viele Indikatoren, die so universell einsetzbar sind wie der ATR Indikator (Average True Range). Der Indikator wurde 1978 von Welles Wilder in seinem Buch „New Concepts in Technical Trading Systems“ vorgestellt.

Der ATR Indikator berechnet die wahre Handelsspanne (sog. „True Range“) zwischen zwei Perioden (z.B. zwischen zwei Tagen). Die wahre Handelsspanne bezieht auch Kurslücken mit ein. Somit bildet der ATR Indikator besser die Marktbewegung ab, als andere Indikatoren. Das „Average“ in Average True Range kommt daher, dass über mehrere True Range Tage … Mehr lesen

Trading: Ausbrüche handeln! Was man über Breakouts wissen muss …

Geduld zahlt sich in einem guten CRV aus!
Einstiege in Trades sind zwar nicht das Entscheidende für den Trading-Erfolg, aber dennoch muss jeder ein Setup finden, welches zu einem persönlich passt. Warum persönlich? Ganz einfach: Man muss den Mut haben in der entsprechenden Situation zu handeln! Das schafft man nur, wenn man Vertrauen in das Setup hat und bereit ist, dass Risiko auf sich zu nehmen.

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Breakouts sind einfach zu beschreiben: Der Kurs schließt über/unter einem definierten Kursbereich. Das kann ein vorheriges Hoch/Tief sein oder z.B. eine Range. Eine Range ist eine Zone in der der Kurs über eine Zeit verweilt und somit seitwärts läuft.

Was man über Breakouts wissen muss …

  • Die meisten Breakouts schlagen fehl! Unterliege nicht der Illusion der schönen Beispiele. In der Regel werden die Ausbrüche nur in etwa 30-50% der Fälle Profit ab. Dies vor allem dann, wenn man ein Trendfolgendes Handelssystem anwendet.
  • Ausbrüche sind deutliche Zeichen. Es ist nicht relevant, warum eine Aktie oder Index ausbricht. Es ist nur relevant, dass sie ausbricht. Ein Ausbruch ist ein deutliches Zeichen, dass Marktteilnehmer bereit sind mehr/weniger zu zahlen.
  • Enge Ranges ziehen meist heftige Ausbrüche hinter sich her. Wer die Geduld hat auf gute Setups zu warten, wird am Ende belohnt werden. Ausbrüche aus sehr engen Ranges bieten meist heftige Kursveränderungen. Als enge Range bezeichnet man eine Seitwärtsbewegung, wo die Volatilität sehr stark abnimmt.
  • Nur das beste CRV traden! Auch hier zahlt sich Geduld aus. Man muss bei Breakouts auf gute Situationen warten, wo das CRV am höchsten ist und der Stopp eng gesetzt werden kann. Beispiele: Enge Ranges, mehrtägige Konsolidierungen oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante, kurze Rücksetzer oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante. Objektivität bietet hier z.B. der Average True Range Indikator.
  • Vorherige Planung ist entscheidend. Man muss sich rechtzeitig im Markt positionieren, damit man den Ausbruch nicht verpasst. Sobald der Wert einmal ausgebrochen ist, ist das CRV um einiges schlechter und man sollte den Trade streichen. Es ist gut sich vorher mit einer Stop-Order im Markt zu positionieren und auf den Ausbruch zu warten. Wenn er fehlschlägt, wartet man auf die nächste Chance.
  • Auch entgegengesetzt denken. Der vorherrschende Trend in z.B. einer Aktie ist nicht umbedingt so entscheidend, wenn man Ausbrüche handelt. Gerade Bodenbildungsformationen können sehr gute CRVs bringen. Man muss nur sein Risiko zu managen wissen.
  • Der Ausbruch kann in beide Richtungen gehen. Ein Ausbruch aus einer Range kann nach oben oder unten erfolgen. Das kann im Vorhinein kaum vorhergesehen werden. Schaut man sich den Kurs an und den „Druck“ innerhalb der Range, kann man ein Gefühl hierfür bekommen. Nimmt der Druck von unten oder oben zu?
  • Objektivität in das Trading bringen. Trendlinien per Hand zu zeichnen ist subjektiv und man läuft Gefahr sich einen Chart „schön zu malen“. Indikatoren wie z.B. Preisbänder (Bollinger Bänder, Keltner Channel oder Donchian Channel) bringen Objektivität in das Trading. Ein Ausbruch auf z.B. ein neues 20 Tage Hoch ist ein deutliches Signal. Andere Indikatoren wie z.B. die Bollinger Bandbreite geben Aufschluss über die Volatilität. Der Indikator lässt sich aus bestens auf den Donchian Channel berechnen.

Breakouts können sehr gute Gewinne bringen. Man muss nur Geduld und Disziplin haben. Gerade im Aktienbereich trifft man auf tausende Werte, die oft gut Chancen mit sich bringen. Wer zudem ein Trendfolgesystem auf Ausbrüche anwendet, stellt sicher, dass er das meiste des Profits einsammelt. Aber erneut der Hinweis: Ausbrüche schlagen oft fehlt und es kostet Kraft, dabei zu bleiben.

Vielleicht noch einmal ein paar Gedanken zum Thema Preis. Oft hört man von anderen Tradern, wie man einen bestimmten Wert handeln konnte, ohne etwas über ihn zu wissen. Es ist nicht relevant, welche Firma hinter eine Aktie steckt oder warum der Preis eine Range ausbildet. Das entscheidende für eine Kauf-/Verkaufsentscheidung ist der Preis. Jegliche Information und Gedanken zu fundamentalen Daten einer Firma und deren Auswirkungen auf den Preis sind subjektiv. Die Masse entscheidet am Ende, ob die Aktie gekauft wird oder nicht. Dies drückt sich in der Preisbewegung aus. Daher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten. Wer glaubt, dass er sich vor dem Ausbruch innerhalb der Range positionieren sollte, der wird eine böse Überraschung erleben. Meistens kommt es anders als man denkt 😉

Übrigens, auch wenn es nichts zur Sache tut: Der obige Chart ist der Future auf Lean Hogs (Mageres Schwein). Es ist völlig irrelevant, welcher Wert oder Zeiteinheit dies ist. Ausbrüche treten überall auf.


Spannende und empfehlenswerte Bücher zum Thema

Es gibt kein direktes Buch zum Thema Donchian Kanal. Daher kann ich hier nur allgemeine Bücher empfehlen, die ich für lesenswert halte.

Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Michael Covel
"Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich lese es noch oft und es ist das fundamentale Werk zum Thema Trendfolge!"
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Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen. Inkl. Workbook
Meine Bewertung: starstarstarstar
von John J. Murphy
"Ein großartiges Nachschlagewerk. Es werden sehr viele Indikatoren und Techniken erklärt. Ein absoluter Klassiker und Bestseller!"
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Handelssysteme die wirklich funktionieren: Erfolgreich automatisiert handeln
Meine Bewertung: starstarstarstar
von Thomas Stridsman
"Sehr viel zum Thema Backtesting. Wer wissen will, wie man erfolgreiche Trading-Systeme baut und testet, sollte sich dieses Buch genauer anschauen! Mehr für erfahrene Trader geeignet. Rezension gibt es hier im Blog."
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Volatilität: Indikator, Messung, Trading-Strategien

Ohne Volatilität in den Märkten wäre Trading und Geld verdienen nicht möglich. Generell bezeichnet Volatilität die Schwankung eines Kurses im Verhältnis zu einem anderen Kurs oder Wert (z.B. Durchschnitt oder anderer Kurs). Nur durch Veränderung des Kurses ist es möglich, Geld in der Märkten zu verdienen und die Differenz als Gewinn mitzunehmen. Also: Ohne Volatilität kein Gewinn! Daher ist auch eine allgemeine Angst vor Volatilität nicht richtig. Hohe Volatilität ist nicht negativ, sondern kann auch positiv genutzt werden … Mehr lesen

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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