Kostenlose Chartanalyse Software

Kostenlose Software für Chartanalyse und Trading: 4 Programme vorgestellt

Muss eine Software für Chartanalyse immer gleich viel Geld kosten? Ich meine nicht. Seit einigen Jahren benutze ich ausschließlich kostenlose Software zur Chartanalyse. Natürlich habe ich auch einen Vorteil, da ich lediglich Kursdaten zum Tagesende benötige. Diese sind meist kostenlos erhältlich.

In diesem Artikel stelle ich kostenlose Software zur Chartanalyse vor. Bei den meisten sind die Kursdaten entweder realtime oder zum Tagesende verfügbar. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die meisten Trader ohne Probleme mit kostenlosen Programmen für das Trading und die Chartanalyse zurechtkommen … Mehr lesen

Trading-Setups Tipps & Tricks

Verblüffend: Mit diesem Trick bekämpfst du deine Unsicherheit bei einem Setup

Wie beginne ich einen neuen Trade? In der Regel sucht ein automatischer Screener in meiner Trading-Software (ProRealtime) die für mein Trading geeigneten Trading-Setups heraus. Diese unterziehe ich einem kurzen, visuellen Check und prüfe das Setup gegen die Trading-Checklist. Wenn alle Punkte erfüllt sind, dann schaue ich, ob ich den Wert als CFD bzw. Spreadbet handeln kann. Ist auch dies erfüllt, dann muss mir mein Risiko- und Money-Management nur noch erlauben, eine neue Position einzugehen … Mehr lesen

ProRealtime Erfahrungen: ProRealtime Trading Plattform

ProRealtime Erfahrungen – Erster Test von ProRealtime Trading

Wie die Leser meines Blogs wissen, arbeite ich selber mit ProRealtime. Diese Chartsoftware bietet alles, was ich benötige: Vorgefertigte Kurslisten, eine intuitive Benutzeroberfläche, funktioniert auf dem Mac und man kann selber Indikatoren und Screener (z.B. für Aktienscanner) programmieren.

Seit einiger Zeit bietet ProRealtime nun auch das Trading über die Plattform direkt an. Das Angebot steht unter dem Namen ProRealtime Trading bereit … Mehr lesen

Diesmal ist wirklich alles anders … Von Marko Momentum

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Marko, dir muss es überhaupt nicht leid tun, wenn du andere kritisierst! Jeder, der mit Kritik umgehen kann, kann an ihr wachsen und wird sie dankend annehmen. Dies sei gleich am Anfang gesagt.

Im Blog von Marko Momentum bin ich auf einen Artikel gestoßen, der sich kritisch mit den Propheten des „Diesmal ist wirklich alles anders“ auseinandersetzt. Menschen lieben Prognosen und Zukunftsaussichten, dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Chance der Verwirklichung ist. Hier stoßen wir auch wieder auf das Experten-Problem. Ein selbsternannter oder aus seiner Position heraus darstellender Experte steht einer Menschenmasse gegenüber, die Nicht-Experten sind. Wahre Experten durchschauen selbsternannte oder Positions-Experten, während die nicht wissende Masse dieses kritische Bewusstsein noch nicht besitzt.

Was ist eigentlich ein Experte? Es ist eine Person, die als sachkundig gilt, als Wissender auf einem Gebiet, manchmal auch jemand mit speziellen Fähigkeiten. Alles dieses setzt nicht voraus, dass er das auch wirklich praktisch und gewinnbringend einsetzt! Auch jemand mit speziellen Fähigkeiten muss noch lange nicht in der Lage sein, diese auch gewinnbringend zu nutzen. Es kann sogar hinderlich sein, spezielle Experten-Fähigkeiten zu besitzen (s. z.B. Autismus). Doch nach meiner Vorstellung verknüpft ein wahrer Experte immer Wissen mit Handeln. Wie soll er sonst wissen, dass sein Wissen was nützt? Ausnahmen von dieser Regel gibt es nur wenige.

Also: Was ist ein Aktienexperte, der eine Analyse über die Zukunft trifft, von der er nicht mal weiß, ob diese eintritt und sicherlich auch nicht nach seiner eigenen Prognose handelt? Nicht mehr und nicht weniger als ein Wahrsager oder vielleicht sogar Scharlatan.

Nun gut, es gibt auch erfolgreiche Trader, die eine Prognose treffen über einen zukünftigen Zustand und darauf eine Wetter eingehen. Doch das letztere, die Wette, unterscheidet die beiden Gebiete Trading und Analysten. Der eine steht mit Risiko zu seiner Prognose, der andere nicht.

Nun muss man auch als Trader sich eigentlich von dem Wort Prognose verabschieden, denn als Trader prognostiziert man nicht, man nutzt die Wahrscheinlichkeit. Ein Trader sagt nicht, dass in 3 Monaten eine Aktie einen bestimmten Preis erreicht und das, weil die Firma gute Gewinne vorlegt und der CEO wechseln wird; ein Trader weiß, dass bestimmte Faktoren (fundamental oder technisch) eine Wahrscheinlichkeit, abgeleitet durch das wiederholte auftreten in der Vergangenheit, haben, die eine Reaktion erzeugen (z.B. dass eine Aktie in einem bestehenden Trend weiter in die Richtung läuft oder das steigende Unternehmensgewinne oftmals zu steigendenden Kursen führen).

Somit gehe ich sogar weiter als Marko in seinem Artikel und stelle das Prognostizieren noch stärker zur Debatte. Ist es überhaupt für Investmententscheidungen geeignet oder ist es einfach nur eine Tätigkeit, die Abnehmer findet? Analysten verkaufen Analysen. Und wenn diese sogar noch im Auftrag einer Bank Analysen im Fernsehen präsentieren, dann steckt wahrscheinlich mehr die PR-Abteilung und Eigeninteresse dahinter als die Freude an der Börse, Trading und Analyse.

Hier könnt ihr den Artikel lesen: Diesmal ist wirklich alles anders

Vorhersage vs. Spekulation

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Im Blog von Ivanhoff Capital gibt es einen spannenden Artikel über das Thema Vorhersage vs. Spekulation. Hier ein Auszug, wo die Unterschiede zwischen diesen beiden liegen:

„Predicting and speculating have a lot in common, but they are also very different. By definition, predictions are about dealing with factors, you have no control over. When you speculate in the stock market, you also don’t have control over which one of your trades will be profitable and for the most part how profitable it will be. You could improve the odds, but you can’t impact the outcome of each individual trade. When you speculate, you put your own money at risk. You could be right for the wrong reasons and make money (lucky). You could also be wrong despite having an edge and still lose money (no approach has 100% success rate).“

Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen: The True Nature Of Predicting

Ein systematischer Trader kann die Massen nicht begeistern

Ein systematischer Trader kann die Massen nicht begeistern

Die ersten Schritte im Trading sind meistens von haltlosen Versprechungen von Brokern und scheinbaren Trading-Profis begleitet. Viel Gewinn, wenig Aufwand – so lautet die Versprechung. Hohe Hebel, ein paar Linien in einen Chart malen, einen magischen Indikator benutzen und sofort kann das neue Leben ohne Verpflichtungen anderen gegenüber beginnen. Mit der Zeit begreift man erst (so ging es mir auch), dass es so leicht nun auch wieder nicht ist. Hätte man doch nur auf die „alten Hasen“ in der Branche gehört. Doch diese erschienen irgendwie grau und langweilig oder […] Mehr lesen

DAX 30 im Wochenchart

Trading: DAX mit neuem Allzeithoch

Alleine, dass der Markt auf einem neuen Hoch schließt, ist ein deutliches Zeichen.
Es ist jedes Mal ein klares Signal, wenn der Markt auf einem neuen Hoch schließt. Der DAX hat am Freitag oberhalb einer Kursmarke, die >13 Monate nicht erreicht wurde geschlossen. Dies ist ein, für den Moment, eindeutiges Signal, dass die Käufer in der Mehrzahl sind und somit den DAX auf diese Markt treiben konnten. Zudem ist der DAX ein starker Index, denn einige der anderen europäischen Indizes sind noch von neuen Allzeithochs entfernt.

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Ich kann die Frage nach dem Warum nicht beantworten und es spielt auch für mich keine Rolle. Alleine die Tatsache, dass der Kurs an der Stelle steht zeigt mir, in welche Richtung es sich lohnt zu spekulieren. Es ist auch für mich nicht wichtig, ob sich ein Chartmuster (eine SKS) herausgebildet hat oder nicht. Für mich zählt, ob sich der Markt in einem Trend befindet oder nicht. Diese Frage kann mit einem Blick auf den Chart beantwortet werden: Es zeigen sich höhere Hochs und Tiefs.

Die Stelle, die ich mit „Fehlausbruch“ gekennzeichnet habe ist für mich interessant. Was ist ein Fehlausbruch überhaupt? Der Preis durchbricht eine Preismarke, an die viele Marktteilnehmer Erwartungen knüpfen. Wenn diese Marke durchbrochen wird, steigen einige aus dem Markt aus und andere ein. Je mehr Erwartungen an diese Markte gerichtet werden, desto mehr Enttäuschung oder Bestätigung wird es geben. Bei einem Fehlausbruch ist also viel Emotion im Spiel. Wenn die eine Gruppe der Marktteilnehmer enttäuscht ihre Position auflösen, kann der Preis zurück über die vorher beachtete Marke laufen und gibt somit der anderen Hälfte der Marktteilnehmer auftrieb. Der Markt wurde sozusagen um eine Teilnehmergruppe „bereinigt“. Oft schließen sich an Fehlausbrüche größere Trends an, da ein neues Marktungleichgewicht hergestellt wurde und die Gegenseite nun die größte Kraft darstellt.

Wie der DAX nun sich entwickeln wird, kann ich nicht sagen. Trading ist für mich eher eine Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten und diese zeigt momentan(!), dass die Käufer in der Überzahl sind. Das kann morgen jedoch schon wieder ganz anders aussehen, für diesen Fall sollte man sich vorbereiten.

 

Trainingsmethoden für Trader

Trading: 5 Trainingsmethoden für Trader

Jeder kann Trainieren. Dazu ist es nicht nötig, dass sich das Trainingsergebnis äußerlich bemerkbar macht. Innerliches Training ist für mich sogar wichtiger.
Können Trader trainieren? Die meisten Disziplinen, bei denen Training als Methode für eigene Verbesserung anerkannt sind, besitzen eine äußerliche Sichtbarkeit. Ob Sportler, Schachspieler oder professioneller Redner, hierbei tritt immer eine Sichtbarkeit nach außen auf, an dem man Fortschritt und Training ablesen kann. Beim Trading ist dies anders: Hierbei zählt größtenteils nur das, was man innerlich sich angeeignet hat. Sieht man mal von Geschwindigkeit der Computerbedienung ab, geht es darum, bestimmte Muster zu erkennen, die Disziplin zu haben, sie auszuführen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Alles Themen, die aus dem inneren, also unserem Gehirn, entspringen. Wie kann man dies trainieren?

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5 Trainingsmethoden für Trader

Ich habe lange darüber nachgedacht, was man wirklich aktiv machen kann, um zu trainieren und besser zu werden. Dabei denke ich jedoch, dass es individuell vom Trader abhängt, was für einen selbst das Beste ist. Hier ein paar Ideen und Methoden, die mir helfen.

  1. Charts studieren: Man kann nicht nur Preise im Backtest mit einem Computer analysieren, sondern auch visuell. Folgt man William O’Neil, der tausende von Charts auf Muster untersucht hat, hilft dies einem persönlich ebenso weiter. Das Auge und vor allem das Gehirn prägt sich Muster ein, wenn man es darauf trainiert. Wer tausende von Charts analysiert und damit Muster testet, bekommt ein besseres Gespür für Einstiegspunkte im Chart. Aber Vorsicht: Es handelt sich immer um vergangene Preise und die Muster sehen oft vollendet aus. Dies unterscheidet sich stark, wenn man in der damaligen Situation gewesen wäre, als sich das Muster herausbildete.
    Während des Chart-Studiums fallen einem auch neue Muster auf, die man später testen und evtl. in sein Trading integrieren kann. Ebenso achte ich immer darauf die Beziehung von Aktie zum Index zu studieren, um herauszufinden, in welche Zeit sich damals der Gesamtmarkt befand und wie die Chancen für einen erfolgreichen Trade standen.
  2. Charts Bar-By-Bar: Ein Tipp, um die negativen Seiten von Punkt 1 zu mildern ist es, Charts Bar-By-Bar durchzugehen. Dazu scrollt man im Chart zurück und scrollt so langsam vor, dass Kerze für Kerze eines Candlestickcharts eingeblendet werden. Einige Chartprogramme haben sogar eine spezielle Funktion hierfür. Hier bekommt man schon einen ganz anderen Eindruck, wie sich ein Muster im Chart herausbildet. Dieses ganze macht man am Besten über mehrere Zeitebenen parallel, z.B. Monats-, Wochen- und Tageschart. Somit trainiert man das Zusammenspiel der Zeitebenen und die Musterbildung.
  3. Trading Journal Analyse: Hiermit meine ich nicht nur Tagebücher und Wochenauswertungen, sondern auch seine vergangenen Trades. Wenn man diese einige Monate später durchgeht, kann man sich noch mal die Emotionen vom Entry in den Trade abrufen. Zudem kann man schauen, ob man Fehler gemacht hat oder wo man etwas verbessern kann. Ich finde immer wieder Punkte, die ich verbessern und trainieren kann, wenn ich meine vergangenen Trades erneut in den Charts aufrufe.
  4. Szenarien und Bilder abrufen: Jeder hat Bilder und Abläufe in seinem Gehirn verankert. Sie steuern unser Verhalten und der Vergleich mit diesen entscheidet, ob wir gerade etwas richtig oder falsch machen. Diese Bilder müssen aktiv verändert werden, um neues, gewünschtes Verhalten zu erzeugen. Ich tue dieses regelmäßig, in dem ich aktiv über ein Problem nachdenke, dieses aufschreibe, es analysiere oder innere Dialoge hierzu führe. Nur so bekomme ich es hin, ein Verhalten zu ändern und ein neues anzunehmen. Man muss sich aktiv mit seinen inneren Bildern und Abläufen auseinandersetzen. Setz dich ruhig einmal hin und schreib alles auf, was dir an deinem Trading gefällt und was nicht. Führe mal einen inneren Dialog mit dir selbst und einem anderen alt-erfahrenen Trader deiner Wahl (z.B. Ed Seykota). Was würde er zu einigen deiner Überzeugungen sagen?
  5. Abläufe visualisieren und analysieren: Trading ist ein Prozess! Der Output ist das Ergebnis eines erfolgreichen Prozesses. Wer jeden Schritt in diesem Prozess kennt und weis, wo verbessert werden kann, kann aktiv daran arbeiten und trainieren. Zudem müssen sich diese Abläufe im Gehirn festsetzen, so dass man diese im Schlaf ausführen kann. Diese Dinge kann man trainieren. Ich spreche dabei nicht nur von der Orderaufgabe, sondern auch von Entscheidungsprozessen. Welche Parameter spielen hier mit rein? Welche Kriterien müssen für einen Trade erfüllt sein? Wie schaffe ich es, dass ich mich nicht selbst betrüge und Kriterien umgehe? Diese Dinge können trainiert werden und zunehmend mit der Zeit fällt es einem leichter, sich darauf zu verlassen.

Natürlich gibt es neben diesem 5 Methoden noch weitere. Ich will damit einmal zeigen, dass es Punkte gibt, an denen mal systematisch arbeiten kann und die trainiert werden können. Ich selbst versuche mir innerhalb der Woche oder am Wochenende mehrere Stunden Zeit dafür zu nehmen. Dies klappt manchmal mehr und manchmal weniger. Um dieses besser systematisch voranzutreiben, habe ich mir eine Liste angelegt mit Themen, die ich in den Trainingseinheiten durchgehen möchte.

Jeder kann trainieren. Dazu ist es nicht nötig, dass die Trainingsdisziplin, sich äußerlich bemerkbar macht. Viele professionelle Leistungssportler trainieren genauso innerlich wie äußerlich. Schachspieler und Pokerspieler mit Sicherheit auch. Leistung und Erfolgt kommt schließlich größtenteils von innen, auch wenn er nur äußerlich sichtbar ist.

Foto: Mutiara Karina

 

Silber im Tageschart

Trading: Silber setzt Abwärtstrend fort

Große Trends beginnen oft, wenn mehrmonatige Unterstützungen gebrochen werden.
Über 700% ist Silber seit Januar 2003 gestiegen und danach wieder in sich zusammengesackt. Es ist mal wieder eines der schönen Beispiele, dass Buy&Hold keine Strategie für den Ausstieg hat. Ich kann mich noch gut an Diskussionen über den Silberpreis im Jahre 2012 erinnern, wo Bekannte mich fragten, ob sie nun Silber kaufen sollten. Sie gingen davon aus, der Preis würde ja aufgrund der „Krise“ weiter steigen. Doch seit dem Hoch bei ~$50 hat der Preis bereit über die Hälfte verloren und verliert weiter. Dies zeigt mir, dass nur jemand an der Börse gewinnen kann, der auch weiß, wann er wieder verkaufen muss. Eine Strategie mit Regeln für Kauf, Verkauf, Positionsgröße, Anzahl der Positionen usw. ist also Grundlage für den Tradingerfolg. Jeder, der Werte im Monatschart betrachtet, sollte dies sofort erkennen können …

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Silber in der Analyse

Monatschart

  • Seit 2003 hat der Silberpreis über 700% zugelegt und ist danach volatil in sich zusammengesackt.
  • Gut zu sehen sind die Preiskonsolidierungen 2012 und 2013, sowie 2013-2014.
  • Der Chart zeigt aber auch, dass es einige starke Aufwärtsmonate gab, von denen sich mit kurzfristigen Strategien profitieren lässt.
  • Im Monatschart ist aber übergeordnet ein Abwärtstrend erkennbar. Wann der Preis wieder zum stehen kommt, kann nicht vorhergesehen werden.

Wochenchart

  • Ebenfalls ein klarer Abwärtstrend. Die Verlaufshochs sind fallen. Dies zeigt, dass Verkäufer bereit sind bei tieferen Kursen zu verkaufen und sich das Marktgleichgewicht entsprechend verschiebt.
  • Sehr gut ausgeprägt ist die Unterstützung im Bereich $18,44, welche nun schon seit über einem Jahr hält. Innerhalb der Konsolidierung kommt es zu tieferen Hochs, was wiederum die Schwäche der Käufer und stärke der Verkäufer zeigt.
  • Im Wochenchart zeigt sich somit ein sehr gutes Setup, um bei einem Bruch der Unterstützung Silber zu verkaufen, also eine Short-Position aufzubauen. Die Konsolidierung weißt eine sehr geringe Volatilität auf.

Tageschart

  • Man sieht, dass Silber über das kleine Doppeltief im Juni ausgebrochen war, jedoch später zurückfiel. Dies zeigt, dass sich keine Unterstützung herausbilden konnte, sondern die Verkäufe fortgesetzt wurden.
  • Am Donnerstag bzw. Freitag brach Silber dann deutlich das Juni 2013 Tief und schloss mit -3,63%.
  • Beim Bruch der Unterstützung hätte man eine Short-Position aufbauen können, jedoch ist der Trend im Tageschart bereits fortgeschritten. Ich warte hier lieber auf eine Konsolidierung. Das CRV ist hier schlechter und die Volatilität höher.

Hätte man sofort eine Position aufbauen sollen? Dies hängt von der eigenen Strategie ab. Der Trend im Tageschart ist bereits weiter fortgeschritten und somit droht die Gefahr einer Konsolidierung oder Rücksetzer im Trend. Ich warte lieber, bis sich eine Konsolidierung herausgebildet hat und der Trend danach wieder aufgenommen wird. Sicherlich droht hier die Gefahr, den gesamten Trend zu verpassen. Jedoch ist bei einem fortgeschrittenem Trend das Chance-Risiko-Verhältnis schlechter. Durch die erhöhte Volatilität ist die Positionsgröße, berechnet mit der Average True Range, schlechter. Ich präferiere eher neue, frische Trends.

Das Setup hätte man jedoch auf einer höheren Zeitebene im Wochenchart handeln können. Hier war die Volatilität geringer und die Range „enger“.

 

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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