CFD Trading Leverage

Warum CFDs oder Hebelprodukte nutzen?

In der letzten Finanzkrise wurden Derivate, zu denen auch CFDs gehören, als „Massenvernichtungswaffen“ bezeichnet. Dies war und ist mehr Populismus als Wahrheit. Unter den Tradern werden Hebelprodukte (CFDs, Futures, Zertifikate usw.) schon lange genutzt. Trader, die gelernt haben, mit einem Hebel zu handeln, wissen, wozu man ihn wirklich nutzt.

Einsteiger im Bereich Trading denken zuerst an den Profit und dann an das Risiko. Im Laufe der Trading-Karriere wandelt sich jedoch der Blick. Man schaut zuerst auf das Risiko. Sicherlich ist der Handel mit einem Hebel mit mehr Risiko verbunden als ohne. Doch es liegt zuerst an der Risiko-Management-Strategie … Mehr lesen

Weisheiten von Bruce Kovner

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Über den Blog von Steve Burns (der am Wochenende immer seine Top-5 Weekend-Artikel veröffentlicht) bin ich auf den Artikel von Mercenary Trader aufmerksam geworden. Wer kennt Bruce Kovner nicht? Er ist einer der großen Magier der Märkte und ein Schüler von Michael Marcus, ebenfalls ein großer Magier der Märkte. Jetzt noch noch oben drauf, dass er bei der legendären Commodities Corp (Paul Tudor Jones, Ed Seykota …) gearbeitet hat! Also ein Mann mit viel Erfahrung im Trading (+30 Jahre).

Michael taught me one thing that was incredibly important… He taught me that you couldmake a million dollars. He showed me that if you applied yourself, great things could happen. It is very easy to miss the point that you really can do it. He showed me that if you take a position and use discipline, you can actually make it.

He also taught me one other thing that is absolutely critical: You have to be willing to make mistakes regularly; there is nothing wrong with it. Michael taught me about making your best judgment, being wrong, making your next best judgment, being wrong, making your third best judgment, and then doubling your money.

Die Weisheiten, welche alle aus Magier der Märkte stammen, sind absolut lesens- und beachtenswert. Hier könnt ihr den Artikel lesen: Wisdom From Kovner

Meinung: SPIEGEL Artikel zur „Spekulation mit Nahrungsmitteln“

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Ich habe heute einen Artikel zum Thema „Spekulation mit Nahrungsmitteln“ auf SPIEGEL ONLINE gelesen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/spekulationen-mit-nahrungsmitteln-deutsche-bank-laedt-zu-konferenz-a-963536.html

Zu diesem Thema habe ich bereits vor einiger Zeit einen Artikel (über den Mais Preis) verfasst, da mich die öffentliche Darstellung des Themas stört. Es ist nicht der Kerngedanke (Treibt Spekulation die Rohstoffpreise?), der mich stört, sondern vielmehr unterstelle ich der Presse eine Unverständnis des Themas. Dies ist natürlich nur meine Meinung und Sicht der Dinge. Diese mag falsch sein, aber …

  1. Ich finde ich den Begriff „Nahrungsmittel“ in diesem Zusammenhang falsch. Nahrungsmittel ist ein positiv besetzter Begriff, der mit dem negativ besetzten Begriff Spekulation willentlich missbraucht wird, um Spekulation als schlecht darzustellen. „Handel mit Nahrungsmittel“ klingt positiv, „Spekulation mit Nahrungsmitteln“ negativ. Es handelt sich auch nicht um Nahrungsmittel, sondern um Rohstoffe. Also müsste es „Spekulation mit Rohstoffen“ heißen. Ich weiß nämlich nicht, ob aus dem Mais später Cornflakes werden oder etwas anderes. In der Regel stellt das gehandelte Stoff nicht das „essbare“ Endprodukt dar.
  2. Natürlich bewegt Spekulation die Preis. Alles andere ist Blödsinn! Jeder Spekulant kauft/verkauft etwas und bewegt damit die Preise. Mit Sicherheit werden auch vermehrte Käufe/Verkäufe von Tradern die Preise über längere Zeiträume treiben. Doch im Kern geht es nicht darum. Ob nun jemand die Preise fundamental oder technisch Betrachtet ist doch nicht relevant. Jeder Spekulant trägt mit seiner Entscheidung zu dem Funktionieren der Märkte bei: Gelder in die richtige Richtung fließen zu lassen! Ob nun Spekulanten schuld an angeblich zu hohen Preisen sind, kann man nicht beweisen. Genauso wenig, ob andere Marktteilnehmer daran Schuld sind.
  3. Sind Rohstoffpreise überhaupt zu hoch? Rohstoffpreise bewegen sich schon seit Ewigkeiten schnell und in Trends. Das galt bereits vor hundert Jahren und ist heute genauso. Es gibt keine Veränderung!
  4. Spekulation gibt es schon seit Ewigkeiten, auch als es noch keine Börse gab! „Ich behalte die Kiste Äpfel noch mal eine Woche länger, da sie nächste Woche mehr wert sein könnte.“ Spekulation erfüllt zwei wichtige Dinge in unserer Gesellschaft: Die Steuerung von Angebot/Nachfrage und den Transfer von Waren durch die Zeit (im Grunde das selbe):
    1. Steuerung von Angebot/Nachfrage: Der Mais Preis ist hoch, da ein Mangel herrscht, also wird mehr Mais angebaut. Durch den Überschuss fällt der Mais Preis und die Bauern bauen weniger an. Das Angebot/Nachfrage pendelt sich ein. Dies geht natürlich nicht von einem auf den anderen Tag, sondern dauert ein wenig. Dafür gibt es Lager.
    2. Transfer von Waren durch die Zeit: Hierfür benutzt man Future-Kontrakte. Ich kann den Preis einer zukünftigen Lieferung höher bewerten, da hier vielleicht eine andere Situation herrschen wird. Der Bauer kann dann seinen Mais in mehreren Monaten bereits heute verkaufen und sorgt somit dafür, dass in Zukunft mehr Mais zur Verfügung steht, da hier mehr benötigt wird. Dadurch ist auch eine Steuerung der Produktion möglich.
  5. Das Problem in den sog. Dritte-Welt-Ländern ist nicht, dass die Rohstoffpreise so hoch sind, sondern das deren Wirtschaften so kaputt sind. Die Währungen sind nichts wert, die Länder produzieren kaum etwas und werden von katastrophalen Regierungen geplündert. Natürlich können solche Länder die Rohstoffpreise in USD kaum bezahlen und die Preise sind in den Ländern enorm hoch. Genau an diesem Punkt muss man meiner Meinung nach ansetzen. Die Armut muss bekämpft werden und nicht die armen Arm sein lassen und die Preise reduzieren.

Ich glaube nicht, dass sich diese Debatte in den nächsten Jahren entschärfen wird. Das Thema ist einfach zu beliebt bei den meisten Journalisten und der Bevölkerung. Der Sündenbock ist gefunden und leicht verständlich. Da muss man nicht viel nachdenken und kann populistisch Applaus ernten. Es ist immer wieder schade …

Trading: Ausbrüche handeln! Was man über Breakouts wissen muss …

Geduld zahlt sich in einem guten CRV aus!
Einstiege in Trades sind zwar nicht das Entscheidende für den Trading-Erfolg, aber dennoch muss jeder ein Setup finden, welches zu einem persönlich passt. Warum persönlich? Ganz einfach: Man muss den Mut haben in der entsprechenden Situation zu handeln! Das schafft man nur, wenn man Vertrauen in das Setup hat und bereit ist, dass Risiko auf sich zu nehmen.

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Breakouts sind einfach zu beschreiben: Der Kurs schließt über/unter einem definierten Kursbereich. Das kann ein vorheriges Hoch/Tief sein oder z.B. eine Range. Eine Range ist eine Zone in der der Kurs über eine Zeit verweilt und somit seitwärts läuft.

Was man über Breakouts wissen muss …

  • Die meisten Breakouts schlagen fehl! Unterliege nicht der Illusion der schönen Beispiele. In der Regel werden die Ausbrüche nur in etwa 30-50% der Fälle Profit ab. Dies vor allem dann, wenn man ein Trendfolgendes Handelssystem anwendet.
  • Ausbrüche sind deutliche Zeichen. Es ist nicht relevant, warum eine Aktie oder Index ausbricht. Es ist nur relevant, dass sie ausbricht. Ein Ausbruch ist ein deutliches Zeichen, dass Marktteilnehmer bereit sind mehr/weniger zu zahlen.
  • Enge Ranges ziehen meist heftige Ausbrüche hinter sich her. Wer die Geduld hat auf gute Setups zu warten, wird am Ende belohnt werden. Ausbrüche aus sehr engen Ranges bieten meist heftige Kursveränderungen. Als enge Range bezeichnet man eine Seitwärtsbewegung, wo die Volatilität sehr stark abnimmt.
  • Nur das beste CRV traden! Auch hier zahlt sich Geduld aus. Man muss bei Breakouts auf gute Situationen warten, wo das CRV am höchsten ist und der Stopp eng gesetzt werden kann. Beispiele: Enge Ranges, mehrtägige Konsolidierungen oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante, kurze Rücksetzer oberhalb/unterhalb der Ausbruchskante. Objektivität bietet hier z.B. der Average True Range Indikator.
  • Vorherige Planung ist entscheidend. Man muss sich rechtzeitig im Markt positionieren, damit man den Ausbruch nicht verpasst. Sobald der Wert einmal ausgebrochen ist, ist das CRV um einiges schlechter und man sollte den Trade streichen. Es ist gut sich vorher mit einer Stop-Order im Markt zu positionieren und auf den Ausbruch zu warten. Wenn er fehlschlägt, wartet man auf die nächste Chance.
  • Auch entgegengesetzt denken. Der vorherrschende Trend in z.B. einer Aktie ist nicht umbedingt so entscheidend, wenn man Ausbrüche handelt. Gerade Bodenbildungsformationen können sehr gute CRVs bringen. Man muss nur sein Risiko zu managen wissen.
  • Der Ausbruch kann in beide Richtungen gehen. Ein Ausbruch aus einer Range kann nach oben oder unten erfolgen. Das kann im Vorhinein kaum vorhergesehen werden. Schaut man sich den Kurs an und den „Druck“ innerhalb der Range, kann man ein Gefühl hierfür bekommen. Nimmt der Druck von unten oder oben zu?
  • Objektivität in das Trading bringen. Trendlinien per Hand zu zeichnen ist subjektiv und man läuft Gefahr sich einen Chart „schön zu malen“. Indikatoren wie z.B. Preisbänder (Bollinger Bänder, Keltner Channel oder Donchian Channel) bringen Objektivität in das Trading. Ein Ausbruch auf z.B. ein neues 20 Tage Hoch ist ein deutliches Signal. Andere Indikatoren wie z.B. die Bollinger Bandbreite geben Aufschluss über die Volatilität. Der Indikator lässt sich aus bestens auf den Donchian Channel berechnen.

Breakouts können sehr gute Gewinne bringen. Man muss nur Geduld und Disziplin haben. Gerade im Aktienbereich trifft man auf tausende Werte, die oft gut Chancen mit sich bringen. Wer zudem ein Trendfolgesystem auf Ausbrüche anwendet, stellt sicher, dass er das meiste des Profits einsammelt. Aber erneut der Hinweis: Ausbrüche schlagen oft fehlt und es kostet Kraft, dabei zu bleiben.

Vielleicht noch einmal ein paar Gedanken zum Thema Preis. Oft hört man von anderen Tradern, wie man einen bestimmten Wert handeln konnte, ohne etwas über ihn zu wissen. Es ist nicht relevant, welche Firma hinter eine Aktie steckt oder warum der Preis eine Range ausbildet. Das entscheidende für eine Kauf-/Verkaufsentscheidung ist der Preis. Jegliche Information und Gedanken zu fundamentalen Daten einer Firma und deren Auswirkungen auf den Preis sind subjektiv. Die Masse entscheidet am Ende, ob die Aktie gekauft wird oder nicht. Dies drückt sich in der Preisbewegung aus. Daher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten. Wer glaubt, dass er sich vor dem Ausbruch innerhalb der Range positionieren sollte, der wird eine böse Überraschung erleben. Meistens kommt es anders als man denkt 😉

Übrigens, auch wenn es nichts zur Sache tut: Der obige Chart ist der Future auf Lean Hogs (Mageres Schwein). Es ist völlig irrelevant, welcher Wert oder Zeiteinheit dies ist. Ausbrüche treten überall auf.


Spannende und empfehlenswerte Bücher zum Thema

Es gibt kein direktes Buch zum Thema Donchian Kanal. Daher kann ich hier nur allgemeine Bücher empfehlen, die ich für lesenswert halte.

Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Michael Covel
"Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich lese es noch oft und es ist das fundamentale Werk zum Thema Trendfolge!"
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Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen. Inkl. Workbook
Meine Bewertung: starstarstarstar
von John J. Murphy
"Ein großartiges Nachschlagewerk. Es werden sehr viele Indikatoren und Techniken erklärt. Ein absoluter Klassiker und Bestseller!"
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Handelssysteme die wirklich funktionieren: Erfolgreich automatisiert handeln
Meine Bewertung: starstarstarstar
von Thomas Stridsman
"Sehr viel zum Thema Backtesting. Wer wissen will, wie man erfolgreiche Trading-Systeme baut und testet, sollte sich dieses Buch genauer anschauen! Mehr für erfahrene Trader geeignet. Rezension gibt es hier im Blog."
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Meinung: Die Preisexplosion bei Mais ist wichtig und richtig!

Betrachtet man aktuell die Schlagzeilen in den Medien, liest man von den explodierenden Rohstoffpreisen aufgrund akuter Dürre in der Ernte von Soft-Commodities. Ob dies wirklich der Fall ist, kann und will ich nicht beurteilen. Ich bin weder ein Agrar-Spezialist noch ein Fundamentalanalyst. Meine Spezialität ist die Überwachung des Preises der Vergangenheit, um hieraus Rückschlüsse auf evtl. Preisbewegungen in der Zukunft abzuleiten. Also die Beobachtung von Käufen/Verkäufen aufgrund von Interaktionen von Marktteilnehmern an den Börsen. Diese Vorgänge haben sich sicherlich beim Maispreis in den letzten 60 Jahren nicht geändert. Erwartungen der Teilnehmer, dass der Marktpreis für Mais steigt, führen und führten zu steigenden Kursen; Erwartungen an fallende Maispreise führten zu fallenden Kursen. Dies ist natürlich sehr einfach betrachtet, aber es ist der einzige Anhaltspunkt, den ich habe. War das Angebot höher als die Nachfrage, fällt der Preis. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, steigt der Preis.

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Wie der Chart beim Maispreis zeigt, kommen diese übertriebenen Erwartungsverschiebungen regelmäßig vor. Die aktuelle Übertreibung ist nichts besonderes (wenn es überhaupt eine Übertreibung ist). Trotz der Steigerung von ca. 300% seit 1950 ist der Maispreis fast seitwärts gelaufen. Einzelne Übertreibungsphasen brachten eine Verdoppelung des Preises mit sich. Erst 2008 brach der Maispreis nach oben aus und konnte vom Tief ca. 200% zulegen. Danach brach der Maispreis 60% ein! Man sieht also wie stark der Maispreis schwankt und dabei leicht steigt. Dies mag sicherlich auf Verschiebungen der Nachfrage/des Angebotes zurückgehen (z.B. Bevölkerung, Viehzucht, Bio-Sprit), aber es spielt sich alles in normalen Bereich ab.

Ist diese Steigerung des Maispreises moralisch vertretbar? Hierüber kann und will ich nicht urteilen. Die Märkte sind nicht moralisch und es ist auch nicht deren Aufgabe. Genauso wenig wie die Preise auf einem Wochenmarkt moralisch sind, sind Preise an den Börsen moralisch. Die Wertung hierüber steht einem Börsenhändler nur im privaten Rahmen zu. Es ist mehr die mangelnde Planung und die große Nachfrage, die zu dieser Preisbewegung führte. Als der Maispreis 2010 sehr tief war, war zu wenig Mais verfügbar, um die Nachfrage auszugleichen. 2011 war die Nachfrage ausgeglichen, also fiel der Preis. Nun haben wir wieder ein tief der Nachfrage gesehen und sie beginnt wieder zu steigen. Letztendlich wird dies dazu führen, dass mehr Mais produziert wird und das Angebot gleicht die Nachfrage aus. Dies ist ein fairer und nützlicher Prozess. Alles andere würde zu Mangelwirtschaft und größeren Problemen führen.

Das erwartete Problem hungernder Menschen in der Welt ist nicht ein Problem des Maispreises, sondern ein Problem der lokalen Politik. Die Währungen dieser betroffenen Länder sind im Keller (Mais wird in USD gehandelt), die Volkswirtschaften funktionieren oft nicht und produzieren nichts, Rohstoffe müssen teuer importiert werden, die Politiker geben dem Volk keine Hilfe, es gibt keine Arbeit und keine Bildung. Ansonsten würden Ersatzprodukte entstehen, die die Probleme des zu teuren Mais ausgleichen würden.

Meine Meinung: Die lokale Politik in den Regionen, die aktuell unter den hohen Preisen leiden, müssen unterstützt oder gewechselt werden. Der Bevölkerung wird nicht mit günstigeren Preisen geholfen sondern mit Selbsthilfe. Die Preise müssen sich durch Angebot und Nachfrage bilden, nicht durch Zwang. Es ist wichtig diesen Prozess nicht zu verändern, auch wenn es bei den Marktteilnehmern emotional überspitzte Zeiten gibt. Über längere Sicht wird sich der Preis wieder einpendeln. Ob dieser dann zu hoch ist, mag ich nicht beurteilen. Er wird aber fair sein, weil er zwischen Menschen ausgehandelt ist und die Erwartung widerspiegelt.

Vielleicht noch ein paar Zeilen zur angeblichen Auswirkung der Spekulation. Dies liest man ja ebenfalls oft in den Medien. Hat die Spekulation eine Auswirkung oder ist die Preisbildung an sich Spekulation? Es werden schließlich Erwartungen gehandelt, die durch Entscheidungen entstehen, die emotional beeinflusst sind. Eine Erwartung ist z.B. ein noch nicht eingetretenes Ereignis wie ein Ernteausfall. Dies ist sicherlich nur eines von unendlich vielen Motiven der Marktteilnehmer. Aber auch z.B. Hedgefunds oder Rohstofftrader allgemein erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Preisbildung. Sie funktionieren im kurzfristigen Handel als Rohstoffhändler (wie ein Marktstand auf einem Wochenmarkt). Ein Hedgefund der Mais kauft erwartet genauso Preissteigerungen wie ein Rohstoffhändler bei Nestle oder einem Biosprit-Lieferant. Der Hedgefund verkauft später seine Kontrakte an z.B. den Biosprit-Lieferanten, der immer noch der Erwartung ist, dass der Preis noch weiter steigt und sich somit über die aus seiner Sicht günstigen Kontrakte freut. Der kurzfristige Handel sorgt zudem für Liquidität, damit die Preisbildung ohne größere Sprünge funktioniert und jeder Marktteilnehmer kaufen/verkaufen kann ohne große Spreads bezahlen zu müssen. Somit ist auch den Hedgefunds nichts vorzuwerfen, der ebenso am Markt teilnehmen wie der Lebensmittelhänder.

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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