10 Grundsätze für erfolgreiches Trading

10 Grundsätze, denen erfolgreiche Trader folgen

Innerhalb meiner nun schon 5 Jahren Trading-Erfahrung habe ich mit vielen Tradern Kontakt gehabt. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land diese kamen. Alle, die erfolgreich sind, haben gleiche Grundsätze. Diese Grundsätze sind auch in Büchern, wie Magier der Märkte zu finden. Doch scheinen viele Trader diese einfach nicht zu beherzigen. Viele Trader leben mehr nach dem Motto: „Ich muss erst selber die Erfahrung machen“. Leider war ich auch lange Zeit so.

Es braucht einfach Zeit, bis man das Trading-Handwerk gelernt hat. Auch bei mir sitzt noch nicht … Mehr lesen

Trend Following von Michael Covel

Trend Following von Michael Covel

Dieses Buch ist die Nummer eins meiner Top-3 Trading Bücher! „Trend Following“ hat mir so manchen Aha-Effekt gebracht und einen großen Einfluss auf mich ausgeübt, als ich auf der Suche nach meinem Tradingstil im großen Dschungel der Trading-Stile und -Systeme war.

Michael Covel ist mit „Trend Following“ etwas geglückt, was sonst keinem weiteren Autor geglückt ist: Tiefe Einblicke in die Szene der Trendfolger zu geben und eine Art des Tradings offenzulegen, welche damals noch nicht im Licht der Öffentlichkeit stand. In „Trend Following“ erforscht Covel systematisch die verschiedenen […] Mehr lesen

25 Lehren von Jesse Livermore

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Jesse Livermore ist einer der größten Trader aller Zeiten, mit vielen Höhen und Tiefen. Bücher über ihn und seine Zitate sind immer wieder lehrreich und seit fast 100 Jahren immer noch gültig! Im Blog TradingwithRayner hat der Autor nun 25 Lehren von ihm übersichtlich zusammengestellt: 25 Powerful Trading Lessons From Jesse Livermore

Paul Tudor Jones über Jesse Livermore

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Ich bin auf einen interessanten Artikel gestoßen. Er beinhaltet eine Äußerung von Paul Tudor Jones über Jesse Livermore. Zwei der besten Trader aller Zeiten treffen aufeinander, dass ist spannend! Jones äußert sich über das Buch „Spiel der Spiele*“, welches eine inoffizielle Biografie von Jesse Livermore ist und was er aus diesem Buch gelernt hat.

Hier könnt ihr den Artikel lesen: Paul Tudor Jones on Jesse Livermore

Wann nimmt man am Markt teil und wann nicht?

Wann nimmt man am Markt teil und wann nicht?

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Jesse Livermore ist einer der erfolgreichsten Trader, der je gelebt hat, aber auch einer der umstrittensten. Jedoch sind die Bücher von und über ihn jedem zu empfehlen. Sie enthalten eine große Bandbreite an Weisheiten über die Märkte und das Trading. Es sind vielzitierte Werke.

Ein Trader muss und kann nicht die ganze Zeit an den Märkten teilnehmen. Dies ist ein großer Vorteil der privaten Trader. Das Geld, was man selber verwaltet ist überschaubar und lässt sich schnell in den Märkten unterbringen. Zudem stehen wir nicht unter dem Druck handeln zu müssen, um gesetzliche Auflagen oder Kundenwünsche zu erfüllen. Neben der Long- und Short-Position, ist Cash genauso eine Position.

Es fällt den meisten Tradern, auch mir, immer wieder schwer, es zu akzeptieren, dass Pausen genauso zum Trading gehören wie das Handeln. Es ist lediglich das Bild eines Traders in unserem Kopf, was uns bremst. Das Bild zeigt nämlich eine Person, die aktiv ist und nicht passiv. Doch das Bild ist falsch! Warum sollte ich meine Strategie in Zeiten anwenden, wenn ich weiß, dass die Chancen schlecht stehen, dass sie funktioniert? Im Trading geht es darum seinem Prozess zu folgen und nicht Emotionen oder Aktionismus.

Jesse Livemore hat recht, wenn er sagt, dass man nicht die ganze Zeit am Markt teilnehmen soll oder kann. Sei es aus Selbstschutz nach einer guten Phase oder aus Schutz vor stärkeren Kapitalrückgängen, die Teilnahme am Markt sollte nur dann erfolgen, wenn man als Trader emotional und strategisch dazu in der Lage ist. Also dann, wenn man seinen Plan ohne Fehler durch Emotionen ausführen kann und wenn die Strategie zur Situation passt. Denn auch das Handeln einer Strategie, die nicht zum Markt passt, ist „too tough on the emotions“.

Tradingvideo: „Trend following principles“ by Trader Steve

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Manchmal benötigt man ein Video, um sich die Grundprinzipien noch einmal in das Gedächtnis zu rufen. Es ist wie ein Anker, der noch mal die Disziplin stärkt. Trader Steve hat eine Sammlung an wichtigen Zitaten bekannter Trendfolger zusammengestellt. Großartig!

Hier der Link zum original Artikel: Trend following principles

 

Trading Blog: Wieder zurück und voller Tatendrang!

Ein Urlaub ist großartig, um einmal seine letzten Monate im Kopf durchzugehen.
Seit gestern bin ich nun zurück aus dem Urlaub. Zwei Wochen konnte ich entspannen, das Wetter und tolle Häuser genießen.

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Raus aus dem normalen Alltag zu sein ist für mich wichtig. Man kann entspannen, seinen Gedanken nachgehen und in Ruhe seine letzten Monate betrachten. Bei vielen Spaziergängen fallen mir immer wieder neue Ideen ein, wie ich mein Trading und mein Leben verbessern kann. Im Alltag, neben einem Hauptjob, ist dies oft nicht möglich, da man in zu vielen Gedanken des Alltags gefangen ist.

Man weiß leider nie, wann der nächste Trend an den Märkten einsetzt.

Ich bin aber natürlich auch im Urlaub als Trader aktiv. Ein Laptop, W-LAN Repeater und schöne Häuser mit Internetanbindung helfen mir dabei. Man weiß leider nie, wann der nächste Trend an den Märkten einsetzt. Aus diesem Grund muss man die Märkte auch im Urlaub verfolgen. Jedoch schränke ich meine Aktivitäten ein wenig ein, auch wenn ich es geruhsamer angehen. Abends bearbeite ich kurz die EU-Märkte und am nächsten Morgen die US-Märkte. Im Urlaub lässt sich dies immer besser verteilen als im normalen Alltag. Mit einem Handy und ein wenig Datenkontingent kann man den Rest erledigen (Ordereingabe usw.)

Natürlich hatte ich auch Reiseliteratur mit: Jesse Livermore „Das Spiel der Spiele“ wollte mal wieder gelesen werden. Ein großartiges Buch, wobei ich finde, dass es nicht an „How to trade in Stocks“ herankommt. Daneben schleppte ich noch Kahnemans „Schnelles Denken, langsames Denken“ mit herum. Leider schaffe ich es nie, das Buch zu Ende zu lesen. Es ist sehr gut, aber irgendwie weigert sich mein Lesewille dagegen. Zusätzlich las ich noch ein Buch über Archäologie, welches sehr spannend war.

Die Parallelen zwischen Dan Zanger und Jesse Livermore sind interessant und waren mir bis heute noch nicht so stark aufgefallen.

Neben den Büchern habe ich noch alle Interviews mit Dan Zanger gelesen. Sie sind frei zugänglich über seine Website. Die Parallelen zwischen Dan Zanger und Jesse Livermore sind interessant und waren mir bis heute noch nicht so stark aufgefallen. Ich habe sehr viel über das Verhalten von Aktien nachgedacht und wie ich dies besser in mein Trading integrieren kann. Meine Meinung war schon immer, dass sich eine Aktie „richtig“ und „sauber“ verhalten muss, bevor ein Ausbruch oder eine Trendwende vollzogen wird. Doch dieses „richtig“ und „sauber“ ist nicht leicht zu beschreiben, da es eher subjektiv ist. Nichtsdestotrotz konnte ich wieder einiges mitnehmen, was mich voranbringen wird.

Mein letzter Urlaub war sehr schön und auch dieser Urlaub war sehr schön, mein nächster wird es ebenfalls sein. Mir zeigt ein Urlaub immer, wie man ein anderes Leben leben kann. Fernab von dem Alltag der meisten Menschen und Konzentration auf das Gebiet, was einem am Meisten interessiert. Die Beispiele der anderen, die ebenfalls am Strand sitzen und ihren Alltag von dort aus managen, zeigen einem, dass es möglich ist. Das einzige, was uns davon abhält, sind wir selber. Wir schränken unsere Spielräume selber ein und können uns aus diesem Grund ein Leben ohne einen Standard-Job nicht vorstellen. Doch es ist möglich. Man muss nur einen Weg dorthin finden – wie es Millionen von anderen Menschen bereits getan haben!

 

Tradingpsychologie: Das Phänomen des Nichtstuns

Nicht am Markt teilzunehmen, kann für Trader schmerzvoll sein. Auch wenn man weiß, dass die Marktbedingungen nicht ideal sind, hat man Angst etwas zu verpassen.
Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, welches mein größtes Problem ist: Das Nichtstun. Immer wieder treibt mich dieses Phänomen an den Rand des Wahnsinns und kostet enorme Kraft.

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Was ist das Phänomen des Nichtstuns? Langweile? Nein, es ist das Nicht-am-Markt-teilnehmen-Problem. Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Ein Trader tradet, oder? Am besten alle paar Minuten oder Sekunden. Klick, klick und der nächste Trade ist gesetzt. Doch dieses Bild von einem Trader im Kopf zu haben ist nicht hilfreich.

Doch genau dieses Warten kann einem Schwierigkeiten bereiten.

Der erfolgreiche Trader ist eher wie ein Schatzsucher und ein gekonnter Spieler. Er wartet ab und schlägt dann zu, wenn die Chancen am höchsten sind. Auf den richtigen Moment zu warten ist die Tugend. Doch genau dieses Warten kann einem Schwierigkeiten bereiten.

Da ich persönlich auf Tagesbasis handele, muss ich oft Tage oder sogar Wochen warten, bis die richtige Marktsituation eintrifft und sich gute Tradingkandidaten anbieten. 2-3 Wochen ohne einen einzigen Trade ist nichts ungewöhnliches.

Hier helfen nur feste Regeln und Methoden, damit man nicht zum Overtrading neigt.

Doch dieses Warten zu können ist nicht einfach durchzuhalten. Es ergeben sich täglich, trotz schlechter Marktbedingungen, mehrere Chancen. Diese nicht wahrzunehmen, weil man weiß, dass sein Tradingsystem momentan keine idealen Bedingungen hat, ist der ewige Kampf mit dem eigenen ich. Hier helfen nur feste Regeln und Methoden, damit man nicht zum Overtrading neigt.

Jesse Livermore hat bereits gesagt, dass er das meiste Geld verdient, wenn er nichts tut. Ich glaube, dass er damit nicht nur meinte, einem Trend bis zum Ende zu folgen, sondern auch in den Zeiten dem Markt fernzubleiben, wenn die Chancen schlecht sind. Schließlich muss man Trading andersherum denken: Es kommt nicht darauf an, wie viel man gewinnt, sondern wie wenig man verliert. Trading ist eine Art Kapital zu schützen und nicht um damit zu spielen.

Mein persönliches Frühwarnsystem schlägt sofort an.

Ich weiß, dass ich nervös werden, wenn ich nichts tue. Mein persönliches Frühwarnsystem schlägt sofort an. In der Regel merke ich es dadurch, dass ich anfange nach Chancen abseits meiner Scanner zu suchen oder meine Scanner verbessere. Ab diesem Zeitpunkt weiß ich selbst, dass ich sehr vorsichtig sein muss. Ich glaube, dass es eine gute Hilfe ist, sich selber in diesem Zustand zu identifizieren und zu kontrollieren.

Gleichzeitig helfen meine Regeln, mich vom Traden fern zu halten und in Ruhe abzuwarten, bis die Marktbedingungen wieder ideal für mich sind. Ein paar einfache Checkboxen in meinem Tradingtagebuch helfen mir dabei.

Im Kern ist das Phänomen des Nichtstuns Angst!

Einige Trader haben Angst ein Risiko einzugehen, andere haben Angst etwas zu verpassen. Im Kern ist das Phänomen des Nichtstuns Angst! Es ist Angst einen Gewinn zu verpassen und nicht dabei zu sein, wenn Aktienmärkte steigen. Doch wenn man langfristig denkt, weiß man, dass immer wieder neue Chancen und gute Marktbedingungen kommen werden. Der Zeithorizont ist nicht 5 Tage, sondern vielleicht eher 5 oder 10 Jahre. Wie viele großartige Trends werden in der Zeit kommen?

Ich kann es immer nur wieder betonen: Ich denke, der Schlüssel zu erfolgreichem Trading, liegt nicht im Tradingsystem. Er liegt nur in dir selbst. Du kannst noch so ein tolles System haben, wenn du nicht in der Lage bist, dich selber zu kontrollieren, wirst du es zu einem verlierenden System machen. Auch ich lerne täglich hinzu!

 

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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