Weisheiten von Bruce Kovner

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Über den Blog von Steve Burns (der am Wochenende immer seine Top-5 Weekend-Artikel veröffentlicht) bin ich auf den Artikel von Mercenary Trader aufmerksam geworden. Wer kennt Bruce Kovner nicht? Er ist einer der großen Magier der Märkte und ein Schüler von Michael Marcus, ebenfalls ein großer Magier der Märkte. Jetzt noch noch oben drauf, dass er bei der legendären Commodities Corp (Paul Tudor Jones, Ed Seykota …) gearbeitet hat! Also ein Mann mit viel Erfahrung im Trading (+30 Jahre).

Michael taught me one thing that was incredibly important… He taught me that you couldmake a million dollars. He showed me that if you applied yourself, great things could happen. It is very easy to miss the point that you really can do it. He showed me that if you take a position and use discipline, you can actually make it.

He also taught me one other thing that is absolutely critical: You have to be willing to make mistakes regularly; there is nothing wrong with it. Michael taught me about making your best judgment, being wrong, making your next best judgment, being wrong, making your third best judgment, and then doubling your money.

Die Weisheiten, welche alle aus Magier der Märkte stammen, sind absolut lesens- und beachtenswert. Hier könnt ihr den Artikel lesen: Wisdom From Kovner

Gedanken: Hedge Funds vs. Trader

Trading ist für beide die Grundlage. Jedoch sind die Ziele verschiedene.
Mittlerweile habe ich dutzende Interviews mit Hedge-Fund-Managern und Tradern gelesen und gehört. Früher dachte ich immer, dass Hedge-Fund-Manager die „Könige“ des Tradings sind. Viele von ihnen sind seit dutzenden Jahren in der Branche und erarbeiten konstante Renditen über einen längeren Zeitraum. Mittlerweile bin ich jedoch der Meinung, dass beide Gruppen getrennt betrachtet werden müssen, da sie zwei verschiedene Ziele haben. Im Kern beschäftigen sich beide jedoch natürlich mit Trading.

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Hedge-Fund-Manager vs. Trader

Was unterscheidet diese beiden Gruppen voneinander und wo liegen Vor- und Nachteile?

Hedge-Fund-Manager

In erster Linie ist ein Hedge-Fund-Manager ein Produktmanager. Seine Firma erstellt, vertreibt und betreibt ein oder mehrere Finanzprodukte, die für eine Zielgruppe gemacht wurden. Hört man sich Interviews mit professionellen Kapitalverwaltern an, steht der Kunde des Produktes immer im Vordergrund. Für ihn werden Änderungen am Produkt vorgenommen und es weiter auf seine, sich auch verändernde, Situation zugeschnitten. Wünscht der Kunde weniger Volatilität, so werden entsprechende Maßnahmen ergriffen oder ggf. ein neues Produkt kreiert. Dennoch gehört ein Hedge-Fund-Manager eher zu Unternehmern als zu Managern, da er i.d.R. mit eigenem Geld investiert ist und aus einer eigenen Motivation handelt.

Einige Hedge-Fund-Produkte sind dafür gemacht, große Summen an Geld zu verwalten. Dies gibt dem Unternehmen natürlich einige Vorteile hinsichtlich der Kosteneffizienz. Gleichzeitig bedarf es jedoch viel komplexerer Systeme bzgl. Risiko- und Money-Management, um solche Geldmassen zu verwalten und gleichzeitig die Produkteigenschaften (z.B. geringe Volatilität) zu wahren. Große systematische Hedge-Funds setzen sogar hundert oder mehr Trading-Systeme gleichzeitig ein, um die Massen an Geldern im Markt ohne Verluste unterzubringen. Der Nachteil ist klar: Ein Hedge-Fund ist nicht in der Lage, große Positionen über alle hundert Trading-Systeme gleichzeitig abzustoßen. Zudem werden stark liquide Märkte benötigt.

Trader

Trader arbeiten natürlich auch für Hedge-Funds und können auch ein Teil ihres Portfolios sein. Ich meine jedoch hier den Typ von Trader, der für sich alleine oder eine ausgewählte Gruppe von Kunden arbeitet. Im Gegensatz zum Hedge-Fund verfolgt der Trader ein anderes Ziel: Nämlich sein eigenes. Er steht im Mittelpunkt des Tradings und es ist sehr wichtig, dass seine Strategie für ihn alleine passt. Wenn Kunden ihm Geld zur Verwaltung geben, sind diese mit seiner Strategie einverstanden.

Ein Trader arbeitet für sich selbst und hat somit nur sich gegenüber Rechenschaft abzulegen. Das bietet ihm Vorteile, so dass er nicht Kundenwünsche berücksichtigen muss und keinen Kundendruck hat. Gleichzeitig kann jedoch Verwaltung von Fremdkapital auch ein Pflichtgefühl mit sich bringen. Weiterhin muss ein einzelner Trader nicht hunderte Strategie einsetzen, da i.d.R. sein Kapital geringer ist. Somit kann er in Bereichen und Geschwindigkeiten handeln, in denen große Hedge-Funds Probleme haben. Der Vorteil seiner geringeren Größe ist jedoch ein Nachteil bei Kosten und Technik. Hier sind natürlich Hedge-Funds besser ausgestattet.

Ich will weder das eine noch das andere als „besser“ bezeichnen. Es sind lediglich Gedanken zu beiden Gruppen. Dazwischen gibt es natürlich auch Mischformen. Beides sind ernstzunehmende Geschäfte, die auch so geführt und gehandhabt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Dennoch sollte man überprüfen in welche Kategorie man fällt und worauf man sich spezialisieren möchte.

 

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