4 Stop-Loss-Techniken

4 Stop-Loss Techniken, die man kennen sollte

Trader müssen sich vor zu großen Kaptial-Verlusten schützen. Das Kapital, welches man zum Trading verwendet, muss gehütet werden, wie ein Schatz. Ohne Kapital kann man keine Trades mehr platzieren, man ist dann sozusagen raus aus dem Spiel. Das Kapital eines Traders ist vergleichbar mit dem Eigenkapital eines Unternehmens. Ist dieses aufgezerrt, ist das Unternehmen bankrott. Genau aus diesem Grund schützt man das eigene Kapital so gut es geht.

Eine Schutzmaßnahme … Mehr lesen

Grifols mit starken Aufwärtstrend. Trailing-Stop sichert Gewinne und reduziert potenzielles Risiko.

Trading: Stoppen kann so einfach sein! Trailing-Stops schützen die Gewinne und minimieren die Verluste.

Immer wieder lese und höre ich über die kompliziertesten Stopp-Strategien. Wie setze ich den initialen Stop-Loss richtig? Wie kann ich meine Gewinne mit Stops absichern? Soll ich nun den Stop-Loss auf 50,5 oder lieber 50,48 setzen?

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In meinen Augen sind dies nicht wichtige und entscheidende Fragen. Ich weiß nicht, wie sich der Preis bewegen wird und ob es besser ist bei 50,5 oder 50,48 den Stopp zu setzen. Dieses akzeptierte Nichtwissen macht es in meinen Augen einfacher den Stopp zu setzen. Das Hauptziel ist immer dasselbe: Begrenzung der Verluste und Maximierung der Gewinne. Denn am Ende entscheidet das Gewinn/Verlust-Verhältnis ob eine Strategie erfolgsversprechend ist oder nicht. Die wichtigen Fragen drehen sich also um die Minimierung von Verlusten und Maximierung von Gewinnen. Verluste zu minimieren schließt zwei Typen ein: Der initiale Stopp zu Minimierung des maximalen Verlustes bei einem Trade und die Minimierung des potenziellen Verlustes einer offenen Position bei gleichzeitiger Maximierung der Gewinne. Letzteres meint nichts anderes als den Gewinnern den Freiraum zu geben, die sie zur Maximierung benötigen.

Doch bedarf es dazu komplizierter Techniken? Sicherlich sind einige Indikatoren interessant und können Aufgaben übernehmen. Als Beispiel seien hier Supertrend Indikator und Parabolic SAR genannt. Doch letztendlich geht es (gerade beim Swingtrading) darum, die Preisbewegung zu handeln und Robustheit im System durch Einfachheit zu erzeugen. Was bietet sich hier besser an als der klassische Trailing-Stop? Ein klassischer Trailing-Stop ist nichts anderes als die Stop-Order, die dauerhaft im System liegt, regelmäßig anzuziehen. Beim Swingtrading bietet sich hier ein sehr kurzer Zeitraum an. Zum Beispiel könnte man einen 2-Tages-Tief Trailing-Stop verwenden oder sogar einen 1-Tages-Tief-Trailing-Stop. Beim ersteren wird die Stop-Order auf das Tief (oder bei Shorts auf das Hoch) der letzten zwei Handelstage (oder Kerzen) gesetzt. Ist das gestrige Tagestief tiefer als das heutige, wird der Stop-Loss auf das gestrige gesetzt. Ist das heutige Tief tiefer als das gestrige, nutzen wir das heutige Tief als Stopp-Marke. Natürlich sollte man nicht vergessen, ein paar Cent Abstand zu tief zu lassen, damit man nicht durch Zufall direkt ausgestoppt wird. Auch könnte man sich hier eine Regel einfallen lassen, um den Prozess noch mehr von emotionalem Verhalten abzuhalten und die Entscheidung zu rationalisieren. Beispielhaft bietet sich ein prozentualer Betrag (z.B. 0,1% unter dem Tief) oder ein Teil der ATR an.

Beim initialen Stopp kann man es auch einfach halten. Er kommt einfach unter das Tagestief der heutigen Kerze. Wenn z.B. für morgen ein Einstieg geplant wird, kommt der intiale Stopp unter die heutige Kerze. Das ist simple und lässt nicht viel Interpretationsspielraum.

Natürlich muss jeder selber wissen und ausprobieren/testen welche Stopps sich am besten in das eigene Handelssystem einfügen. Jedoch gerade beim Swingtrading müssen die Verluste gering gehalten werden, da hier die Handelsfrequenz höher ist. Ein schnell nachlaufender Trailing-Stopp bietet sich gut an. Setzt man Indikatoren (wie z.B. Parabolic SAR) ein, läuft man Gefahr sich zu stark an diesen zu orientieren und das Trading hierauf auszurichten. Doch Indikatoren haben liefern oft Fehlsignale oder können falsch interpretiert werden. Der Preis hat immer recht, denn er ist, neben dem Volumen, der einzig wahre Wert beim Trading.
Ich selber nutzte beim Swingtrading einen 2-Tages-Tief-Trailing-Stop. Hierdurch kann ich meine potenziellen Verluste meist nach 2 Tagen halbieren (also auf >0,5R). Zusätzlich werden die Gewinne bei den Gewinnpositionen maximiert. Und eine Wahrheit gilt auch weiterhin, die perfekt durch diese Art der Trailing-Stopps bestätigt wird: Die Trades die gleich am Anfang kräftig in den Gewinn laufen, sind die besten!

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