Trading: 10 Dinge, die mich bis heute nicht weiter gebracht haben …

… aber man muss sich klar machen, worum es beim Trading geht: Geld verdienen über einen langen Zeitraum.
Es gibt viele Mythen, die gerade Tradinganfänger immer wieder begegnen. Leider brennen sich einige dieser in den Köpfen fest und sind nur schwer wieder herauszubekommen. Das Problem beim Trading ist, dass das Gehirn jede Ablenkung willkommen heißt, da der andere Weg sehr schwierig und energieraubend ist. Das Gehirn liebt also Ablenkung, Vereinfachung und Schuldzuweisungen. Zudem gibt es viele Menschen, die z.B. technikbegeistert sind und genau deshalb schon eine Präferenz für diese Seite haben. Dies kann man zu einem Vorteil machen, aber man muss sich klar machen, worum es beim Trading geht: Geld verdienen über einen langen Zeitraum.

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Ab und zu kommt es sogar vor, dass ich Fragen von, so glaubte ich, erfahrenen Traders erhalte, die mich echt schockieren. Es ist sehr leicht nach außen gut auszusehen … Ich wiederhole auch immer wieder gerne im Blog: Nur weil ich einen Blog schreibe, bin ich noch lange kein Magier der Märkte. Seit 3 Jahren beschäftige ich mich intensiver mit Trading und technischer Analyse. Das ist eine kurze Zeit im Vergleich zu 20 oder mehr Jahren, die Magier der Märkte 1990 hatte!

10 Dinge, die mich beim Trading bis heute nicht weiter gebracht haben

Diese Dinge leite ich aus meiner eigenen Erfahrung ab. Vielleicht habt ihr andere gemacht?

  1. Die Broker Frage: Ich höre sie sehr oft … Welchen Broker nutzt du? Da ich kein Scalper bin und es mir nicht auf Schnelligkeit abkommt, ist diese Frage absolut unwichtig. Glaubst du, dass du besser handelst, wenn du Broker A statt B nutzt? Beide können eins: Orders ausführen, löschen etc. Da gibt es keinen Unterschied! Bei CFDs gibt es vielleicht geringe Unterschiede: Zur Verfügung stehende Instrumente, Market-Maker vs. DMA etc. Aber ganz ehrlich: Selbst dies hilft nicht dabei, besser zu traden … Ich habe schon viele Broker und Handelsinstrumente ausprobiert und keines hat mich wirklich voran gebracht.
  2. Die Chartsoftware Frage: Dies ist die zweitmeiste Frage. Welches Chartprogramm nutzt du? Auch hier glaube ich nicht, dass man irgendeinen Vorteil im Markt erlangen kann. Bitte ruft euch mal Jesse Livermore ins Gedächtnis: Er hat auf einem Blatt Papier getradet! Nicolas Darvas: Er ist um die Welt gereist und hat Papier genutzt! Viele CTAs nutzen nicht mal Charts, sondern lassen sich am Ende des Tages ein paar Zahlen ausdrucken … Was also macht einen Trader erfolgreich? Die Chartsoftware? Bestimmt nicht …
  3. Die Kosten Frage: Diese ist eng Verknüpft mit der Broker Frage. Broker A ist 10 Cent günstiger als Broker B! Wow! Dadurch spare ich Geld und kann besser traden … NEIN. Richtig, du sparst dadurch Geld; falsch, du kannst nicht besser traden. Geringere Kosten helfen mehr Profit zu machen. Wenn man trotzdem nur Verlust macht, liegt es aber meist nicht an den Kosten. Hat man ein profitables System entwickelt, kann man selbst noch gut traden, wenn die Kosten 25% des Risikos ausmachen. Mit geringeren Kosten wird man nur profitabler.
  4. Die Monitor Frage: Es amüsiert mich immer wieder zu lesen, wie Trader sich über die Anzahl und Halterungen ihrer Monitore austauschen. Wie viel Monitore hat Jesse Livermore gehabt? Gar keine. Wie viele Monitore hat George Soros? Einen? Wie viele Monitore hat David Harding und sein Team? Einen? Jeder, der über CTAs und erfolgreiche Trader liest, weiß, dass die meisten nur einen Monitor haben und in deren Büros eine absolut ruhige Atmosphäre herrscht. Die Frage, die sich jeder stellen sollte ist: Wenn ich nicht einen Markt traden kann, wie kann ich mich dann auf 5 gleichzeitig konzentrieren? Handwerker sind auch nicht besser, nur weil sie die teuersten Geräte nutzen anstatt die billigen vom Discounter.
  5. Die „Vom Trading leben“ Frage: Ich werde oft gefragt, ob ich nicht schon Millionär sei oder ich höre, dass es toll sei jemanden zu wissen, der vom Trading leben kann. Sorry, aber das kann ich (noch lange) nicht. Jeder, der einen Taschenrechner nutzen kann, kann sich ausrechnen wie viel Geld man benötigt, um vom Trading leben zu können. Wer glaubt, dass man 100% oder mehr pro Jahr über einen langen Zeitraum ohne Verlust erwirtschaften kann, liegt falsch. Selbst die Magier der Märkte schaffen dies nicht über lange Zeiträume. Wenn man konservative 20% pro Jahr annimmt, muss man schon in Richtung einer halben Million Trading Kapital besitzen. Ansonsten bleibt nur die Alternative: Seminare, Webinare, Signaldienste, Brokerwerbung usw. Das ist genauso ein Einkommen wie jedes andere, aber vom Trading lebt man eben nicht.
  6. Die Meinung anderer Trader: Sie interessiert mich nicht! Sie hat mich noch nie weitergebracht und sie wird es nicht. Jeder gibt gerne seinen Kommentar zu irgendetwas ab, um wichtig zu erscheinen. Doch diese Kommentare verwirren mehr als sie einen weiter bringen. Jeder Trader hat eine eigene Meinung, aber nur die eigene bringt einen weiter. Ansonsten kann man zu leicht die Verantwortung abgeben.
  7. Newsletter und Signaldienste: Ein großes zweigleisiges Schwert. Ich bezweifle nicht, dass es gute gibt und das einige davon einen weiterbringen können, aber die meisten tuen es nicht. Das Ziel ist Trading zu lernen, als ob man ein Handwerk oder eine Kunst erlernt. Wenn ich als Handwerkslehrling nur die Schrauben in vorgefertigte Löscher schieben muss, lerne ich nichts. Ich muss lernen, wie man die Bohrmaschine hält, den richtigen Bohrer auswählt, die richtige Schraube usw. Dies kann nur durch langfristiges Mentoring geschehen. Nicht durch einen Signaldienst.
  8. Facebook Gruppen: Ähnlich zu Newsletter und Signaldiensten. Ein Sammelbecken vieler Trader oder welche die meinen es zu sein. Ich bin der Meinung, dass man nicht alles gleichzeitig sein kann. Gruppenmoderator oder Trader – worauf konzentriert man sich? Jeder postet wie wild seine Trades, Entries, Exits und Erfolge. Misserfolge werden meist nicht gepostet. Ganz ehrlich: Bringt dies einen weiter? Beim Trading geht es darum, einen Prozess zu entwickeln, bei dem alle Trades gleich sind und der einen langfristig positiven Output erzeugt. Wie soll ein Facebook Leser dein System verstehen, wenn du nur Entries und Exits postest?
  9. Bücher über technische Analyse: Ja, es gibt auch Bücher über technische Analyse, die mich weiter gebracht haben. Gerade in der Anfangszeit meiner bisherigen drei Jahre 😉 Aber diese Bücher befassen sich mehr mit Systementwicklung als mit technischer Analyse. Ein paar Linien in einen Chart einzuzeichnen und einen Stopp-Loss festzulegen bringt leider noch kein gewinnbringendes System. Bücher über technische Analyse sind faszinierend und unterhaltsam, bringen einen aber nicht weiter. Sie können als Inspiration dienen, aber den „heiligen Gral“ habe ich dort bis heute nicht entdeckt.
  10. Der heilige Gral: Dieser darf in der Top-10 nicht fehlen. Wie oft habe ich danach gesucht und wie viele tausende Charts habe ich analysiert? Wie viele Indikatoren ausprobiert, geschrieben und wie viele Techniken studiert? Swing-Trading, Daytrading usw. Letztendlich ist doch am besten, was ewig währt und KISS folgt. Weniger ist mehr … Einfacher ist besser … Es gibt einen heiligen Gral im Trading, aber dieser liegt in dir selbst. Es gibt, wie überall anders auch, nicht die beste Methode. Es gibt nur harte Arbeit, ein tiefes Selbstverständnis und gnadenlose Liebe zu dem was man tut.

Während des Schreibens fallen mir sogar noch weitere Punkte ein, aber ich habe ja geschrieben, dass ich eine Top-10 mache und keine Top-12.

Wie gesagt, die oberen Punkte beruhen auf meiner persönlichen Erfahrung und Meinung. Daher kann es bei euch als Lesern abweichend sein. Mich würde es aber wirklich interessieren, ob ihr einen Vorteil aus der Anzahl eurer Monitore oder Meinungen anderer Trader zieht. Schreibt mit gerne oder hinterlasst einen Kommentar!


Spannende und empfehlenswerte Bücher zum Thema

Es gibt kein direktes Buch zum Thema Donchian Kanal. Daher kann ich hier nur allgemeine Bücher empfehlen, die ich für lesenswert halte.

Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machen
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Michael Covel
"Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich lese es noch oft und es ist das fundamentale Werk zum Thema Trendfolge!"
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Magier der Märkte: Interviews mit Top-Tradern der Finanzwelt Magier der Märkte: Interviews mit Top-Tradern der Finanzwelt
Meine Bewertung: starstarstarstarstar
von Jack D. Schwager
"Das Buch gehört ebenfalls meinen Top-3 Trading-Büchern! Es beinhaltet viele spannender Interview mit den erfolgreichsten Tradern aller Zeiten."
Hier gibt einen ausführlicheren Artikel zum Buch Magier der Märkte.
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Clever Traden mit System Clever traden mit System: Erfolgreich an der Börse mit Money Management und Risikokontrolle
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von Van K. Tharp
"Das Buch gehört zu meinen Top-3 Trading Büchern! Es beinhaltet alles, was ein Einsteiger braucht und so manche Erkenntnis für Fortgeschrittene. Unter anderem geht es auch viel um das Thema Trading-Systeme und die Hintergründe."
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Trading: Wie glaubst du funktionieren Märkte?

Die eigene Philosophie ist Grundlage für das Trading-System …
Jedem Trading-System liegt eine eigene Philosophie zugrunde, wie der Erschaffer des Systems glaubt, wie Märkte funktionieren. Bei mir selber mache ich die Erfahrung, dass diese Philosophie dazu beträgt, wie man mit dem eigenen System interagiert, welche Erwartungen man daran hat und wie man dieses System steuert. Die eigene Philosophie beantwortet die Fragen, vom Einstieg bis zum Exit, zum Money-Management und auch zur eigenen Psychologie. Es ist die Grundlage des eigenen Handelns an den Märkten.

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Es gibt hierfür, so denke ich, keine allgemeine Lösung. Es ist ein Weg, den man selber gehen muss. Er resultiert aus Beobachtungen, aus Tests und mündet in einem auf sich selber zugeschnittenen System.

Hier ein paar Beispiele:

Beispiele für Trading-Philosophien

Natürlich benötigt jeder Trader eine Bewegung des Preises, da ansonsten keine Gewinne entstehen können. Aber trotzdem gibt es verschiedene Sichtweisen auf die Märkte:

  • Trader A: Märkte bewegen sich in Trends! Aus Beobachtungen kann ich schließen, dass Märkte sich in Trends bewegen. Dies ist in der Vergangenheit zu beobachten und ich kann davon ausgehen, dass dies auch in Zukunft sein wird. Ein Trend besteht aus höheren Hochs/Tiefs bzw. tieferen Hochs/Tiefs. Nun muss ich ein System erschaffen, was es mir erlaubt, von den Trends zu profitieren …
  • Trader B: Märkte bewegen sich in Swings! Ein Trend besteht immer aus zwei Abschnitten: Bewegung und Reaktion. Dieses ist in jeder Zeiteinheit zu beobachten und lässt sich über lange, lange Zeit zurückverfolgen. Es gibt starke Bewegungen und schwächere Bewegungen. Dieses Bewegungen kommen an verschiedenen Stellen vor: Ausbruch, Unterstützungen, Widerstände … Das gute an Bewegungen ist: Sie kommen auch in Seitwärtsphasen der Märkte vor! Nun muss ich ein System erschaffen, was es mir erlaubt, die Bewegungen einzufangen …
  • Trader C: Märkte bewegen sich mit den Konjunkturzyklen! Natürlich bewegen sich die Märkte auf und ab … Aber die Grundlage ist immer die reale Wirtschaft! Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Zyklus der Wirtschaft und den Aktienmärkten erkennen. Das bestätigt sich auch in der Vergangenheit. Nun muss ich ein System erschaffen, was es mir erlaubt, von dieser Verbindung zu profitieren …

Ich möchte keine Philosophie als besser oder schlechter darstellen. Ich habe meine eigene! So lange es möglich ist, mit diesen Grundlagen ein System zu erschaffen, was einen positiven Erwartungswert hat und sich über lange Zeit bewährt, kann man in diese Richtung denken. Die eigene Philosophie ist nicht das Trading-System, sondern nur die Grundlage, auf der das System erschaffen wird. Die Werkzeuge des System (Entry, Exit, Stop-Loss, etc.) sind getrennt hiervon zu betrachten. Bei mir habe ich nur die Erfahrung gemacht, dass es hilft eine Philosophie zu haben, wie Märkte funktionieren. Es motiviert und hilft einem über verschiedene Phasen hinweg. Man verinnerlicht diese und es ist wie ein Leuchtfeuer, das einem den Weg weist.

Gedanken: Ein Trading-System ist mehr als die einzelnen Teile …

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Im Urlaub habe ich das Buch von Thomas Strindsman „Handelssysteme die wirklich funktionieren“ gelesen. Eine etwas ausführlichere Vorstellung wird es demnächst hier im Blog geben. Mein Ziel ist es, mich mehr mit mechanischen Trading-Systemen auseinander zu setzen und möglicherweise ein System zu entwickeln, welches mittelfristig in großen liquiden Märkten einsetzbar ist. Mich reizt dieses Thema einfach und ich schaue mir auch zur Zeit Backtesting-Software an, die ganze Portfolios (FX oder Futures) backtesten kann.

Zurück zum Thema dieses kleinen Status-Posts … Im Buch fand ich einen Gedanken spannend, der mir heute nicht aus dem Kopf geht: Ein Trading-System ist mehr als die einzelnen Teile … Ein Trading-System (egal ob Trendfolge, Swing Trading oder Day Trading) besteht aus verschiedenen Komponenten, die alle für sich einen Wert darstellen. Marktanalyse, Entry/Exit, Positionsmanagement, Money-Management, Risiko-Management; alles Komponenten, die allein für sich eigene Regeln besitzen. Doch für sich genommen sind diese Komponenten sinnlos. Ein Money-Management ohne ein Entry wäre nutzlos. Erst, wenn man diese Komponenten miteinander verbindet, ergeben sie einen Sinn und fangen an, Wert zu schaffen. Die Art der Verbindung und vor allem das Finetuning der Komponenten untereinander machen am Ende die wirkliche Wertschaffung aus. Wenn ein System dann funktioniert und fein aufeinander abgestimmt ist, arbeitet es fast von alleine. Das ist das Ziel und somit ist ein Trading-System mehr als die einzelnen Teile.

Trading Video „Einsatz von Screener beim täglichen Trading“ aus 2012

Fast 600 Aufrufe! Das ist doch ein Grund zum re-post …
Wow! Ich bin noch mal kurz Blogposts aus dem Jahr 2012 durchgegangen und habe festgestellt, dass mein Video bereits 593 aufrufe kassiert hat! Das ist doch ein Grund es noch mal zu posten 🙂 Es ist auch immer wieder spannend zu sehen, wie man sich selber Weiterentwickelt. Seit 2 Jahren habe ich mich vom eher kurzfristigen Swingtrader mittels Charttechnik zu einem mittelfristigen Trend-Trader mit einem halb-mechanischen System entwickelt. Es dauert halt ein wenig, bis man seinen Stil gefunden hat, der zu verfügbare Zeit und Persönlichkeit passt. Der Weg ist mit Sicherheit noch nicht vollends abgeschlossen …

Charts lesen lernen – Die rechte Seite im Chart verstehen

Viele Trader verwenden einen Großteil ihrer Zeit darauf die Vergangenheit im Chart zu studieren. Es werden Trendlinien eingezeichnet, Widerstände und Unterstützungen markiert und der Indikatorverlauf studiert. Doch muss man wirklich so viel Zeit hierauf verwenden? Es ist schließlich die Vergangenheit. Bewegungen, die bereits stattgefunden haben und sich nie wieder verändern werden. Es sei denn, jemand manipuliert die Daten.

Natürlich muss man Zeit investieren, die Vergangenheit in den Charts zu „lesen“, denn sie geben wichtige Anhaltspunkte für einen möglichen Verlauf in der Zukunft. Nur darf man nicht vergessen, dass der mögliche zukünftige Verlauf eine Annahme ist und niemals in exakt der Form sich in Wirklichkeit verwandelt. Deshalb sollte man nur die Zeit in die Rückschau investieren, die notwendig ist und keinen Funken mehr. Wer beispielsweise im Tageschart handelt und seine Trades durchschnittlich in 5-10 Tagen abwickelt, muss sich nicht damit beschäftigen, warum der Preis … Mehr lesen

Trading: Britvic Swingtrade – Harte Stopps sind so wichtig!

„Ein harter Stopp ist wichtig. Von Hand kann man nicht schnell genug reagieren. Ich nutze deshalb If-Done-Order.“
Am 6. Februar erreichte die Aktie von Britvic den 10er EMA. Es bildete sich ein sehr kleiner Hammer/Doji. Die ATR zeigte an, dass die Volatilität sehr niedrig ist und der ADX zeigte an, dass ein sehr starker Trend vorlag. Ideale Bedingungen für einen schnellen Momentum-Swingtrade. Hierbei gehe ich davon aus, dass die Volatilität wieder stark zunimmt und der Preis sich mit dem Trend weiter in die Trendrichtung bewegt.

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Ich legte also am 6.2. eine Stop-Buy-Order in den Markt und wurde am nächsten Tag eingestoppt. Am 7.2. entwickelt sich der Trade nicht wie gewünscht, aber es wurde kein tieferes Tief gebildet. Am 8.2. nahm die Volatilität wieder zu und die Aktie brach nach oben aus der Konsolidierung aus. Am 11.2. und 12.2. ging es weiter nach oben, auch wenn das Momentum nachließ. Ich zog den Stopp enger an den Preis heran, achtete aber darauf, dass der Stopp weiterhin unterhalb des 10er EMA lag. Ich hatte bereits das Risiko um ca. die Hälfte reduziert. Am 13.2. kam dann eine Bad-News: Eine geplante Fusion von Britvic mit einem anderen Unternehmen hat nicht funktioniert. Der Preis brach um 8% bzw. in der Spitze um 13% ein. Meine Stopp-Order wurde perfekt ausgeführt und konnte meine Long-Position zum angegebenen Preis schließen. Hier zeigt es sich wie wichtig es ist, eine Stopp-Order hart im Markt zu haben. In der Regel kann man kaum schnell genug von Hand reagieren, wenn solch ein Ereignis auftritt. Ich gebe meine Stopp-Order immer mit der ursprünglichen Kauf- oder Verkaufsorder gleichzeitig auf. Damit gehe ich sofort auf Nummer sicher. Natürlich ist man nicht davor geschützt, sollte solch ein Einbruch über Nacht stattfinden. Dagegen helfen nur andere Sicherheitsmaßnahmen.

Ein paar Tipps zusammengestellt:

  1. Benutze If-Done-Order und gebe damit den initialen Stopp (Stopp-Loss) immer gleichzeitig mit der Kauf-/Verkaufsorder auf.
  2. Kalkuliere das Risiko im Vorhinein vernünftig und handele nur Positionsgrößen die passend sind (evtl. reduziertes Risiko bei sehr risikoreichen Trades).
  3. Reduziere das Risiko so schnell wie möglich. Durch einen Trailing-Stopp mit festen Regeln gelingt dies am besten.
  4. Verhält sich der Trade nicht wie erwartet, ziehe den Stopp nach und reduziere damit das Risiko.

Natürlich kann es auch sinnvoll sein, sich im Vorhinein mit der Situation des Unternehmens zu beschäftigen. Es könnte helfen zu schauen, ob das Unternehmen entsprechende News erwartet (z.B. Gerichtsurteile, Fusionen etc.). Ich mache dieses für gewöhnlich nicht. In meinem kurzen Zeitrahmen bei Swingtrades spielt dies nicht so eine große Rolle. In der Regel wird durch die Erwartung der Marktteilnehmer bereits das erwartete Urteil vorweggenommen. Die Überraschung liegt für gewöhnlich auf der Gegenseite. D.h. wenn Marktteilnehmer ein erwartetes Urteil zu gut beurteilen, könnte es schlauer sein, sich auf der Gegenseite zu positionieren. Dies geht aber schon sehr weit in den Bereich Newstrading 😉

Vielleicht noch ein paar Gedanken zum Trade … Warum ist die Situation bei Britvic so spannend gewesen, dass ich den Trade eingegangen bin?

Hier ein paar Argumente:

  • Die Aktie bewegt sich unter großem Momentum in einem intakten Aufwärtstrend: Der Abstand zwischen 10er EMA und 30er EMA ist groß.
  • Am 24. Januar eröffnete die Aktie mit eine Gap nach oben, welches die nächsten Tage stark gekauft wurde. Hier besteht also großes Kaufinteresse.
  • Jeder Rücksetzer wird am 10er EMA aufgefangen. Ideal für meine Strategie. Die Aktie besitzt also eine geringere Rückschlagskraft. Käufer kaufen bereits kleine Rücksetzern wieder.
  • Der starke Anstieg vom 24.1. wurde zwar schnell abverkauft und die Gewinne mitgenommen, aber es bildete sich beim Rücksetzer vom 4.2.-6.2. kein tieferes Tief! Der 10er EMA hielt erneut.

Das einzige was gegen diesen Trade sprach war die Situation im Wochenchart. Hier stieß der Preis in eine Zone vor, in der mehrere Widerstände lagen. Ich spekulierte hier allerdings darauf, dass das Angebot mit dem Durchbruch des vorherigen Widerstandes kräftig anziehen sollte.

Bitte glaubt nicht, dass ich diese Gedanken jedes mal präzise im Kopf durchgehen. Diese Art von Setup hat sich in meinem Kopf bereits so integriert, dass ich diese Dinge auf einen Blick erkenne. Mein Gehirn ist sozusagen auf solche Situationen trainiert 😉

Trading: Arcadis Swingtrade aus meinem Tradingjournal

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In diesem Beispiel eines realen Trades möchte ich zeigen, wie nützlich ein Trailing-Stop sein kann und wie man ein Gefühl dafür bekommt, wie erfolgreiche Trades verlaufen. Gleich vorweg: Dieser kurzfristige Swingtrade erfüllte nicht alle meine Setup-Kriterien perfekt, deshalb wurde er nur mit verminderter Positionsgröße gehandelt. Dies ist einer meiner Risikomaßnahmen, wenn ein Trade nicht alle Kriterien erfüllt, jedoch ein sehr aussichtsreiches Setup vorliegt.

Setup

  • Die Aktie bildet ein größeres Kaufsignal im Wochenchart aus: Eine 5 jährige Seitwärtsphase ist nach oben durchbrochen worden.
  • Es bildet sich eine Konsolidierung im Tageschart, die nach oben verlassen wird.
  • Die Volatilität der letzten 3 Tage (gemessen mit ATR) nimmt ab.
  • Nach dem Ausbruch kommt der Preis zurück und testen den 10er EMA. Es bildet sich eine sehr kleine Kerze. Es kann kein neues Tief innerhalb von drei Tagen gebildet werden. Es liegt also eine Verminderung der Volatilität vor. Bis jetzt unterscheidet sich der Trade kaum von meinen anderen kurzfristigen Swingtrades.

Entry

  • Am 4.1. wird eine Stop-Buy-Order oberhalb der kleinen Tageskerze platziert.
  • Der Stop-Loss wird sogleich mit der Kauf-Order aufgegeben und befindet sich unterhalb des Tagestiefs. Bei einem Volatilitätsausbruch sollte die Aktie sehr schnell und stark in die präferierte Richtung laufen. Dies ist das typische Verhalten des Swingtrading-Setups. Wenn es ein erfolgreicher Trade werden sollte, setze ich dieses Verhalten voraus.
  • Zielbereich ist ca. 20 EUR.
  • Es wird ein Trailing-Stop genutzt. Der Stop wird unterhalb des 10er EMA geführt, darf jedoch nie höher als das heutige Tief sein.
  • Das berechnete CRV beträgt ca. 6.

Tradeverlauf

  • Wie bei einem perfekten Trade zieht die Aktie stark in die präferierte Richtung an. Das Volumen nimmt stark zu. Ziel bei diesem Setup ist es, sich vor der Masse zu positionieren. D.h. vor dem Volumenschub. Nun erkenne ich, dass dieser Trade sehr erfolgreich verlaufen könnte. Aus meinem Tradingjournal weiß ich, dass die erfolgreichen Trades sofort und stark in die präferierte Richtung laufen.
  • Am 8.1. bildet sich eine Kerze mit hohem Doch nach oben. Die Käufer erschöpfen und erste Vorsicht ist angebracht. Der Stop-Loss (SL) wird nachgezogen.
  • Statt zu korrigieren steigt die Aktie weiter. Dies ist ein sehr bullisches Zeichen. Der SL wird auf break-even nachgezogen.
  • Zwischen 10.1. und 14.1. konsolidiert die Aktie oberhalb des 10er EMA seitwärts. Da die Kerzen klein und alle samt bullisch sind, besteht kein Grund zu Sorge. Der SL wird weiter nachgezogen und die ersten Gewinne sind gesichert.
  • Am 17.1. wird das Ziel bei 20 EUR erreicht. Die Position wird aber noch weiterlaufen gelassen. Ich könnte natürlich auch Teilgewinne sichern, aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass ich die wirklich erfolgreichen Trades wirklich „fett“ machen muss. D.h. die erfolgreichen Trades müssen lange laufen, um CRVs von >5 zu erreichen.
  • Zwischen 18.1. und 23.1. ergibt sich eine kleine Korrektur, die allerdings wieder am 10er EMA aufgefangen wird.
  • Am 24.1. versuchen es die Bullen erneut und drücken die Preise unter hohem Volumen nach oben. Das erneute erreichen von 20 EUR stoppt jedoch die Aufwärtsbewegung.
  • Am 30.1. durchbricht die Aktie den 10er EMA. Ich platziere sofort meine Stop-Loss-Order dichter unterhalb der Kerze.
  • Am 31.1. kommt es mit einem kleinen Gap zum Stop-Loss. Die Gewinne sind gesichert. Natürlich ist es ärgerlich, dass die Aktie sich am nächsten Tag stark erholt, aber dies ist egal. Schließlich können wir die Zukunft nicht voraussehen und es hätte auch anders kommen können.
  • Es konnte ein CRV von 4 erreicht werden.

Learnings

  • Erfolgreiche Trades verlaufen sofort nach Plan. Bei diesem kurzfristigen Swingtrade bedeutet dies, dass die Aktie nach einem Volatilitätsausbruch sofort stark in die angestrebte Richtung anzieht und das Volumen zunimmt. Diese Bestätigung zeigt mir, dass ich den richtigen Zeitpunkt getroffen habe.
  • Auch nicht perfekte Setups können sehr erfolgreich sein. Indikatoren bilden viele Fehlsignale, doch wenn genügend der Kriterien übereinstimmen, so dass es einem erlaubt ist, den Trade einzugehen, sollte man ihn auch machen. Das Risiko muss aber in jedem Falle reduziert werden.
  • Man darf sich nicht ärgern, wenn ein Trade nach dem Ausstoppen erneut in die vorherige Richtung läuft. Schließlich weiß man dies nicht im Vorhinein und es hätte anders kommen können. Ich mache dies dann immer so: Trade dokumentieren und ins Journal eintragen, Chart schließen und Chart aufräumen. Er ist dann aus den Augen und taucht später vielleicht wieder in meinen Scannern auf. Es gibt nur wenige Trades, die ich noch einige Trage weiter verfolge. Wenn dann nur, wenn ich einen Fehler gemacht habe und schauen möchte, ob ich etwas verbessern könnte.

Trading: Solarworld – Ein Musterbeispiel des Tradings. Brandgefährlich, aber auch eine gute Chance.

Die letzten Wochen wurden Solarwerte stark gekauft. Einige Werte verdoppelt sich und stiegen massiv an. Man darf allerdings nicht vergessen, dass diese Werte über langfristige Zeit nur fallen und immer wieder massiv an Wert verlieren. Einige Aktien sind aufgrund des niedrigen Kursen nicht mehr wirklich handelbar.

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Das Beispiel Solarworld zeigt, wie gefährlich es sein kann, mit solchen Pennystocks zu handeln. Man darf nie vergessen, dass es fundamentale Gründe gibt, warum die Solar-Aktien so billig sind. Technische Analyse ist schließlich nur ein Werkzeug und keine Bewertung!

Im Beispiel Solarworld sieht man, wie jedes Unterschreiten der 1 EUR Marke gekauft wurde. Dies kann verschiedene Gründe haben, z.B. Gewinnmitnahmen bei Short-Positionen oder auch Investoren, die wieder an Solar-Aktien glauben. Am 11. Dezember gelangt der Rebreak über 1 EUR per Tagesschlusskurs unter hohem Volumen. Nach einer kurzen Konsolidierung kam es zu einer Rallye, die wahrscheinlich durch Auflösung von Short-Positionen vorangetrieben wurde. Dies ist aber nur eine Mutmaßung … Es trägt allerdings typische Muster. Das Volumen steigt stark an, da große Short-Positionen liquidiert werden. Am Ende kommt es zu einem Hanging-Man. Dies stellt die Spitze des Kursverlaufes da. Die Käufe werden so stark, dass sie große Gaps ins Orderbuch reißen. Auf einmal versiegen die Käufe und das Gap wird geschlossen. Zu dieser Zeit kann man sicher sein, dass die großen Käufer bereits alle gekauft haben. Meist aber nicht, um längerfristig in der Aktie zu verweilen, sondern nur, um Short-Positionen zu schließen. Nun kommen kleinere Händler in den Markt, die den Kurs erneut nach oben treiben, der Kurs schließt in der Nähe des Hochs. Es gibt nun aber keinerlei weitere Käufer mehr. Schließlich gibt es kein begründetes Interesse an der Aktie. Einige kurzfristige Trader nehmen Gewinne mit und fangen an zu Verkaufen, der Kurs fällt. Nach einem Rückgang versuchen es die Käufer erneut, es kommen wieder kleinere Trader in den Markt hinein. Das Volumen bleibt aus … Am 25.1. kommt eine Bad-News über Nacht und die restlichen Marktteilnehmer steigen massiv aus – die Aktie eröffnet ca. 40% tiefer. Wehe dem, der hier noch investiert ist. Leider sind dies meist unerfahrene und private Trader.

Einen weiteren Aspekt, den man hier nicht vergessen darf ist, dass viele auch nur darauf warten aus bestehenden Long-Positionen auf Solarworld auszusteigen. Dies kann man während eines Short-Squeezes natürlich super machen. Hohe Volumen an Aktienbestände wechseln den Besitzer.

Vier fiktive Beispiele von Handelsszenarien

Ich habe mal vier mögliche Sichten auf den Kursverlauf von Solarworld aufgestellt. Diese sind natürlich frei erfunden.

  • Ein Trader hat im Bereich um 1 EUR Solarworld gekauft und spekuliert auf einen Anstieg in Richtung 2 EUR. Es kommt großes Kaufinteresse und die Buchgewinne steigen. An jedem Tag, der in seine Richtung steigt, verkauft er Teile der Position an Trader, die ihre Short-Positionen eindecken müssen. Als der Kurs 1,8 EUR erreicht, ist die Position aufgelöst.
  • Ein großer Fond ist im Bereich um 10 EUR in Solarworld eingestiegen und sitzt auf Verlusten von 88%. Es gelang ihm bereits mehrfach Aktien zwischenzeitlich zu verkaufen. Während jeder Kursrallye verkauft er Teile der Position. So auch im Bereich 1-1,8 EUR. Er verkauft massiv Stücke an Trader, die ihre Short-Position auflösen müssen und an Trader, die auf einen kurzfristigen Anstieg spekulieren.
  • Ein Hedge-Fond ist stark short in Solarworld und es gelang ihm immer wieder bei jedem Bruch des letzten Tiefs die Short-Position auszubauen. Nun läuft der Wert seit 6 Monaten seitwärts und er beschließt die Position immer wieder abzubauen, um Gewinne zu sichern. Im Bereich um 1 EUR werden Teile zurückgekauft. Als der Wert schließlich über den 50er EMA steigt, wird die Reißleine gerissen und der Rest der Position zurückgekauft. Ähnliche Verhalten sind in den USA bei gleichen Aktien bereits beobachten worden und zwingen den Fond zum Handeln. Der Hedge-Fond kauft die Aktien von kurzfristigen Tradern, die ihre Gewinne sichern. Bei 1,88 EUR sind alle Käufe durchgeführt.
  • Insider, die bereits von der Bad-News wissen oder Gerüchte wahrnehmen, beginnen ihre Long-Positionen abzubauen und verkaufen massiv an die Trader, die ihre Short-Positionen auflösen. Sie freuen sich immer noch, als der Kurs nach 1,8 EUR bereits wieder fällt und kleinere Trader trotzdem kaufen. Zwei Tage vor der Bad-News ist die Long-Position abgebaut.

Wie schützt man sich?

Einen grundsätzlichen Schutz vor Kurslücken gibt es nicht. Sie treten auch bei Aktien auf, die hunderte von EUR kosten und wirken sich negativ oder positiv auf die Marktteilnehmer aus (je nach Handelsrichtung). Ich beobachte allerdings, dass Kurslücken bei Aktien geringer sind, bei denen auch ein begründetes Interesse besteht, diese zu kaufen. Das Kaufinteresse überwiegt hier meistens die schlechte Nachricht und größere Marktteilnehmer nutzen die Kurslücke zum Positionsausbau.

Es gibt aber Maßnahmen die man ergreifen kann:

  • Handele nicht gegen den Trend. Bei Solarworld ist der übergeordnete Trend im Tages- und Wochenchart stark negativ. Für Trader, die diese Maxime leben, würde hier nun die Short-Seite in Frage kommen. So auch für mich.
  • Handele angemessene Größen. Die Positionsgröße bei sehr spekulativen Trades gering halten. Wer bei solchen Trades zu viel Kapital bindet oder riskiert, kann enorm verlieren. Man könnte z.B. max. 0,5% seines Kapitals riskieren oder die Positionsgröße bei 5-10% des Kapitals deckeln.
  • Kenne die Gegenseite. Was ist das Interesse der Gegenseite und der weiteren Marktteilnehmer? Wie werden sie sich verhalten?
  • Handele gar nicht. Man sollte sich überlegen, ob man solche Aktien überhaupt handelt oder über Nacht hält. Es gibt fundamentale Gründe, warum die Aktie niemand haben möchte. Ich persönlich handele keine Aktien unterhalb von 1 EUR bzw. 3 EUR.
  • Nutze einen geeigneten Handelsstil. Daytrading könnte als Handelsstil besser passen. Entdeckt man solch eine Rallye und kann sich hier einklinken, verkauft man zum Handelsschluss einfach die Position wieder.
  • Behandele den Trade so, wie er ist: Kurzfristig. Arbeite mit einem kurzfristigen System (z.B. einem Swingtrading System) und ziehe den Stopp sehr eng an den Kurs heran. Verkaufe evtl. Teile der Position.
  • Erkenne den Markt. Ein Hanging Man unter hohem Volumen ist ein wichtiges Zeichen. Verkaufe Teile der Position und sichere den Rest unterhalb des Tagestiefs und des vorletzten Tagestief ab.
  • Nutze Handelsinstrumente mit eingebauten Schutz. Zum Beispiel Zertifikate mit engen Knock-Out. Hier kann man nicht mehr als den Preis des Zertifikates verlieren. Wenn das Knock-Out-Level richtig gewählt ist, schützt dies vor zu großen Verlusten. Auch ein garantierter Stopp-Loss bei CFDs, der von einigen Anbietern angeboten wird, kann helfen die Verluste zu begrenzen.

Wie man sieht, gibt es keinen kompletten Schutz gegen solche Kurslücken. Risikomanagement ist das einzige, was hier hilft. Schließlich ist dies einer der Hauptaufgaben eines Traders: Das Risiko zu verwalten und zu steuern.

Trading: KW 51 – Ergebnisse Aktienscanner – Aktien in starken Trends

Hier findet ihr die Scanner-Ergebnisse der Aktienscanner die für mich die europäischen Aktienmärkte durchsuchen. Einmal die Woche reicht eine Übersicht allemal, weil die Inhalte sich nur selten verändern. Die Aktien eignen sich gut für mittelfristiges Positionstrading oder kurzes Swingtrading.

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Gesucht werden in Euro, CHF oder GBP notierende Aktien, die einen schon seit längerem bestehenden starken Aufwärts- oder Abwärtstrend aufweisen und sich für mittelfristiges Positionstrading oder kurzes Swingtrading eignen.

Folgende Einstellungen werden verwendet: EMA Woche 40 (~EMA Tag 200) > bzw. < EMA Woche 80 (~EMA Tag 400), RSL Woche 80 (~RSL Tag 400) >1 bzw. < 1, Volumendurchschnitt > 100.000, Preis > 1 EUR. Gescant wird mit ProRealtime auf EOD (End-of-Day) Basis. ProRealtime ist kostenlos und man kann sehr leicht mit wenigen Zeilen Code einen Scanner einrichten.
Sortiert sind die Listen nach RSL. Long = größter RSL-Wert, Short = kleinster RSL-Wert.

Folgende Länder werden gescannt: Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Portugal. Jeweils immer alle Aktien, die gelistet sind. Bei Schweiz und United Kingdom werden SMI-Index für Schweiz und Top 200 UK als Grundlage genommen.

Wer sich für Aktienscanner oder generell für Scanner interessiert, findet hier einen kurzen Überblick, wie ein Scanner erstellt wird.

 

Bitte auf die Bilder klicken, um die Ergebnisse anzeigen zu lassen.

 

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