Trader oder Spieler

Trader oder Spieler? Finde jetzt heraus, welcher Typ du bist.

Sind gute Spieler (z.B. Poker oder Black Jack) automatisch gute Trader? Nicht umbedingt. Obwohl beide Bereiche viele Gemeinsamkeiten aufweisen. In beiden Bereichen werden Wetten abgeschlossen, Risiko verwaltet und Strategien angewendet, um Geld zu verdienen. Doch neben dieser professionellen Herangehensweise gibt es noch eine weitere: Die des Spielers.

Oftmals merken Trader gar nicht, dass sie in Wirklichkeit Spieler sind. Nur außenstehende können dies am Verhalten ablesen. Die Übergänge sind oft fließend. Das Verhalten wird jedoch immer von der persönlichen Einstellung zum Trading geprägt. Dies macht es auch möglich, sich von einem Spieler zu einem professionellen Trader zu entwickeln … Mehr lesen

Ein systematischer Trader kann die Massen nicht begeistern

Die ersten Schritte im Trading sind meistens von haltlosen Versprechungen von Brokern und scheinbaren Trading-Profis begleitet. Viel Gewinn, wenig Aufwand – so lautet die Versprechung. Hohe Hebel, ein paar Linien in einen Chart malen, einen magischen Indikator benutzen und sofort kann das neue Leben ohne Verpflichtungen anderen gegenüber beginnen. Mit der Zeit begreift man erst (so ging es mir auch), dass es so leicht nun auch wieder nicht ist. Hätte man doch nur auf die „alten Hasen“ in der Branche gehört. Doch diese erschienen irgendwie grau und langweilig oder […] Mehr lesen

Trading: Podcast mit Anand Sanghvi

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Ich war mir erst ein wenig unsicher, ob ich diesen Podcast wirklich poste, aber letztendlich mache ich es doch. Anand Sanghvi gehört zur Trading-Plattform Sang Lucci (mir unbekannt) und ist Trader (Tape Reader) und Hedge-Fund-Manager.

Das interessante an dem Podcast ist, dass Sanghvi viel über Tradingpsychologie spricht und aus dem „wahren Trader-Leben“. Es ist sehr authentisch und man kann sich leicht darin wiederfinden. Genauso gibt es einige interessante Dinge über die Psychologie des Tradings von jemanden, der schon viel ausprobiert und durchgemacht hat.

In der Regel mag ich keine Interviews, wo viel über verdiente/verlorene Millionen-Beträge gesprochen wird. Dies wirkt immer ein wenig „aufgesetzt“. Auch spricht Sanghvi über HFT/Darkpools und es hört sich fast schon ein wenig nach Verschwörungstheorie an (die Maschinen gegen die Menschen). Aber, wenn man Sanghvi hört, merkt man, dass es zu seinem Auftritt gehört.

Auf jeden Fall lohnt es sich, rein zu hören: EP 008: Slinging PS3’s, accumulating millions, and hard-hitting psychology lessons with Anand Sanghvi of @SangLucci

 

Trading: „The One Trading Drill That Can Most Improve Your Trading Performance“

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Ein spannender Artikel von Dr. Brett Steenbarger zum Thema Fähigkeiten im Trading. Wie kann ich Fähigkeiten entwickeln, die ich benötige und vor allem wie kann ich negative Fähigkeiten beseitigen?

Hier könnt ihr den Artikel lesen: The One Trading Drill That Can Most Improve Your Trading Performance

 

Gedanken: Hedge Funds vs. Trader

Trading ist für beide die Grundlage. Jedoch sind die Ziele verschiedene.
Mittlerweile habe ich dutzende Interviews mit Hedge-Fund-Managern und Tradern gelesen und gehört. Früher dachte ich immer, dass Hedge-Fund-Manager die „Könige“ des Tradings sind. Viele von ihnen sind seit dutzenden Jahren in der Branche und erarbeiten konstante Renditen über einen längeren Zeitraum. Mittlerweile bin ich jedoch der Meinung, dass beide Gruppen getrennt betrachtet werden müssen, da sie zwei verschiedene Ziele haben. Im Kern beschäftigen sich beide jedoch natürlich mit Trading.

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Hedge-Fund-Manager vs. Trader

Was unterscheidet diese beiden Gruppen voneinander und wo liegen Vor- und Nachteile?

Hedge-Fund-Manager

In erster Linie ist ein Hedge-Fund-Manager ein Produktmanager. Seine Firma erstellt, vertreibt und betreibt ein oder mehrere Finanzprodukte, die für eine Zielgruppe gemacht wurden. Hört man sich Interviews mit professionellen Kapitalverwaltern an, steht der Kunde des Produktes immer im Vordergrund. Für ihn werden Änderungen am Produkt vorgenommen und es weiter auf seine, sich auch verändernde, Situation zugeschnitten. Wünscht der Kunde weniger Volatilität, so werden entsprechende Maßnahmen ergriffen oder ggf. ein neues Produkt kreiert. Dennoch gehört ein Hedge-Fund-Manager eher zu Unternehmern als zu Managern, da er i.d.R. mit eigenem Geld investiert ist und aus einer eigenen Motivation handelt.

Einige Hedge-Fund-Produkte sind dafür gemacht, große Summen an Geld zu verwalten. Dies gibt dem Unternehmen natürlich einige Vorteile hinsichtlich der Kosteneffizienz. Gleichzeitig bedarf es jedoch viel komplexerer Systeme bzgl. Risiko- und Money-Management, um solche Geldmassen zu verwalten und gleichzeitig die Produkteigenschaften (z.B. geringe Volatilität) zu wahren. Große systematische Hedge-Funds setzen sogar hundert oder mehr Trading-Systeme gleichzeitig ein, um die Massen an Geldern im Markt ohne Verluste unterzubringen. Der Nachteil ist klar: Ein Hedge-Fund ist nicht in der Lage, große Positionen über alle hundert Trading-Systeme gleichzeitig abzustoßen. Zudem werden stark liquide Märkte benötigt.

Trader

Trader arbeiten natürlich auch für Hedge-Funds und können auch ein Teil ihres Portfolios sein. Ich meine jedoch hier den Typ von Trader, der für sich alleine oder eine ausgewählte Gruppe von Kunden arbeitet. Im Gegensatz zum Hedge-Fund verfolgt der Trader ein anderes Ziel: Nämlich sein eigenes. Er steht im Mittelpunkt des Tradings und es ist sehr wichtig, dass seine Strategie für ihn alleine passt. Wenn Kunden ihm Geld zur Verwaltung geben, sind diese mit seiner Strategie einverstanden.

Ein Trader arbeitet für sich selbst und hat somit nur sich gegenüber Rechenschaft abzulegen. Das bietet ihm Vorteile, so dass er nicht Kundenwünsche berücksichtigen muss und keinen Kundendruck hat. Gleichzeitig kann jedoch Verwaltung von Fremdkapital auch ein Pflichtgefühl mit sich bringen. Weiterhin muss ein einzelner Trader nicht hunderte Strategie einsetzen, da i.d.R. sein Kapital geringer ist. Somit kann er in Bereichen und Geschwindigkeiten handeln, in denen große Hedge-Funds Probleme haben. Der Vorteil seiner geringeren Größe ist jedoch ein Nachteil bei Kosten und Technik. Hier sind natürlich Hedge-Funds besser ausgestattet.

Ich will weder das eine noch das andere als „besser“ bezeichnen. Es sind lediglich Gedanken zu beiden Gruppen. Dazwischen gibt es natürlich auch Mischformen. Beides sind ernstzunehmende Geschäfte, die auch so geführt und gehandhabt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Dennoch sollte man überprüfen in welche Kategorie man fällt und worauf man sich spezialisieren möchte.

 

Trading: Dokumentation über Paul Tudor Jones von 1987

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Interessante Doku über Tudor Investments und Paul Tudor Jones von 1987. Auch wenn im Film viel „Action“ herrscht, sollte man auf Paul Tudor Jones an sich achten: Was sagt er im Detail, wie gibt er sich? Das sind die interessanten Fakten. Dass er seine Orders in Telefon schreit, ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und nicht, dass Trading „Action“ bedeutet. Er ist nämlich selbst hierbei innerlich sehr ruhig und hochkonzentriert …

Trading: Das Trading-Business bietet viele Möglichkeiten. Wer möchte man sein?

Wer nur an Reichtum denkt, wird seine Erfüllung nie finden!
Ich weiß nicht warum, aber heute ist mir immer wieder der Gedanke gekommen, einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen. Wer möchte man sein? Was möchte man im Trading-Umfeld tun?

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Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man sein Interesse oder Leidenschaft an der Börse ausleben und auch damit Geld verdienen kann. Über die Zeit ist mir dieses Thema immer wieder begegnet und ich halte es für sehr wichtig, sich damit zu befassen. Man kann nur erfolgreich auf einem Gebiet sein, wenn man tief im Inneren weiß, dass man genau das tun möchte und darin letztendlich aufgeht. Leidenschaft also …

Bis man an diesem Punkte angelangt ist, ist es mit Sicherheit ein langer Weg und man muss viel probieren. Auch ich weiß immer noch nicht endgültig, was für mich der richtige Weg ist. Wird man ihn überhaupt finden? Wenn man einen falschen Weg wählt und diesen nicht korrigiert, wird man am Ende nicht aus dem Vollem schöpfen können und nur Mittelmaß sein. Es gibt Menschen, die gerne alles können möchten, aber um wirklich gut zu sein, muss man sich leider auf etwas spezialisieren. Es spricht aber nichts dagegen, auch Interesse an einem anderen Gebiet zu haben. Aber am Ende kann man nicht Golfprofi und Profi-Boxer sein.

Was möchtest du tun?

Es gibt viele Möglichkeiten, im Trading-Umfeld Geld zu verdienen oder sich in eine Richtung zu vertiefen und damit glücklich zu werden:

  • Macht es dir Spaß Charts zu analysieren und Kursverläufe zu interpretieren? Du gehst auf in den Unternehmensbilanzen und News von Firmen? Du spezifizierst Entries und Exits? Dann wäre wahrscheinlich Analyst passend. Businessmöglichkeit: Erstellung von Newslettern, Angebot eines professionellen Signaldienstes (B2C und B2B) oder erstelle einen Blog.
  • Du arbeitest gerne mit Menschen und hilfst ihnen Bestleistung zu erreichen? Du verfolgst jeden Schritt deines Schützlings? Es macht dich glücklich ihn wachsen zu sehen und du freust dich über jeden kleinen Erfolg? Vielleicht wäre Trading-Coach etwas für dich. Businessmöglichkeit: Personal Coach, Seminare, Schreiben von Büchern und Artikeln.
  • Analytisch und Schritt für Schritt bewegst du dich durch Zahlenwerke … Jede Regel wird in verschiedenen Szenarien geprüft und nochmals gegengeprüft. Programmierung macht dir Spaß und du kannst dir die Nächte um die Ohren schlagen bis das erste Etappenziel erreicht ist. Am Ende fängst du von vorne an oder bist zufrieden. Werde Trading-Systementwickler! Businessmöglichkeit: Verkauf von Tradingsystemen, Beratung, Trading mit vollmechanischen Tradingsystemen.
  • Liebst du das Internet? Du bist ständig online und weißt, wie man sich online bewegt. Du kannst moderieren und Menschen begeistern, ebenfalls viel Zeit in eine Online-Plattform zu stecken. Bist du bereits Admin von einigen Facebook-Gruppen? Dann ist wahrscheinlich Trading-Community-Manager oder Networker etwas für dich. Businessmöglichkeit: Gründung einer Community oder Plattform, Werbeeinnahmen, Mitgliedsbeiträge.
  • Du findest es spannend an dir selber zu arbeiten? Du bist selbst einer deiner besten Coachs? Täglich schreibst du Dinge auf, die dir auffallen und was du noch verbessern kannst? Dir ist vollkommen klar, dass man sich nicht von einem Tag auf den anderen verändert? Der Weg ist das Ziel! Dann werde Trader! Businessmöglichkeit: Geld verdienen mit Trading.

Neben diesen obigen Beispielen gibt es noch eine Reihe weiterer Tätigkeiten und Möglichkeiten, wie man seine Leidenschaft „Börse“ zu einem Beruf oder festen Bestandteil des Lebens macht. Man muss nicht „Trader“ sein, um mit der Börse zu arbeiten. Wer aber nur an den Reichtum denkt, den angeblich ein Trader erwirtschaften kann, wird nie Erfüllung darin finden. Vielleicht macht es ja auch Spaß täglich Analysen zu erstellen und diese Abend für Abend in einem Blog zu posten. Oder man gründet eine Research-Firma und beliefert Kunden mit entsprechenden Signalen oder auch Chart-Analysen. Man muss das richtige für einen finden, damit man hierin eine Profession (lat.: professio = Bekenntnis/Gewerbe/Beruf) aufbaut. Nur eines darf man nicht machen: Es als Hobby abtun. Hobbys kosten nur Geld …

Video: Der „Pit Bull“ Marty Schwartz spricht vor Studenten …

Marty Schwartz („Pit Bull“) muss man kennen und hören!
Sein Buch „Pit Bull“ ist nur schwierig und teilweise teuer über den Gebrauchtmarkt zu erwerben. Vor einiger Zeit hatte ich das Glück günstig an eine deutsche Ausgabe zu kommen (Geduld zahlt sich aus!). Das Buch von Marty Schwartz ist legendär und vollgepackt mit Erlebnissen eines erfahrenden Traders. Daher ist das Video auch interessant und spannend. Er wurde ebenfalls von Jack Schwager in Magier der Märkte interviewt.

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