Höhen und Tiefen im Trading überwinden

Höhen & Tiefen im Trading überwinden

Der Einstieg für Anfänger im Trading ist nicht leicht. Das merke ich immer wieder, wenn ich mit Anfängern Kontakt habe. Hier fühle ich mich immer in die Anfangszeit von mir zurückversetzt. Wer jedoch seine Trading-Strategie gefunden hat, der wird gleich von den nächsten Problemen überrollt. Es ist nicht einfach, eine Trading-Strategie langfristig profitabel zu handeln. Bis man eine Kontinuität entwickelt hat, kann viel Zeit vergehen. Man befindet sich in dieser Zeit ständig zwischen dem nächsten Hoch und Tief. Es ist wie eine Achterbahnfahrt … Mehr lesen

Trading lernen - 5 Tipps

Trading lernen – 5 Tipps zum schnelleren Erfolg

Wie startet man eine neue Karriere als Trader? Die Motive zum Trading lernen sind oft verschieden: Finanzielle Freiheit, Vorsorge oder Herausforderung stehen weit oben auf der Liste. Trading lernen ist möglich, dass weiß jeder Trader der sich seit einigen Jahren mit diesem Bereich beschäftigt. Doch es bedarf viel Geduld und vor allem eins: Trading lernen braucht einen Plan!

Als ich vor einigen Jahren begann, mich tiefergehend mit technischer Analyse und Trading auseinanderzusetzen, hatte ich keinen umfassenden Plan. Da ich selber schon immer ein Autodidakt war, hieß es auch für mich: Trading lernen ist Versuch und Irrtum. Aus der heutigen Perspektive … Mehr lesen

Neue Verhaltensweisen lernen

Einen spannenden Artikel gibt es im Blog von James Clear: The Chemistry of Building Better Habits. Es geht um das Erlernen von neuen Verhaltensweisen und somit auch Gewohnheiten. Ein sehr spannendes Thema, vor allem für Trader. Ein Trader wird nicht geboren, sondern er macht sich selber. Davon bin ich überzeugt. Unser Gehirn ist im Prinzip wie eine große Knetmasse und kann geformt werden. Es kommt nur darauf an, die passenden Gewohnheiten zu lernen. Ich sage bewusst nicht „richtige Gewohnheiten“, sondern passende. Es gibt keine richtigen oder falschen Gewohnheiten, sondern nur passende oder unpassende.

James Clear schreibt im Artikel über die sog. „Activation Energy“, also die Energie, die man benötigt […] Mehr lesen

Trendfolge und Langeweile

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Ein interessanter und spannender Artikel von Richard Chignell zum Thema Trading, Action und geringe Trefferquoten: Trading, Trend Following, Boredom.

„Trading is about making money. Period. It is not about excitement.“

Wie wahr sind doch die obigen Worte von Chignell … Doch es ist schwierig zu verstehen und zu fühlen, denn oft liegen Resultat und Zeit im Trading sehr weit auseinander. Während man als Angestellter monatlich seien Lohn erhält, muss man als Trader oft eine längere Durststrecke durchmachen, bevor man seinen „Lohn“ erhält. Die Resultate sind also unregelmäßig. Dies muss man akzeptieren, denn man hat es mit Wahrscheinlichkeiten zu tun und nicht mit Bestimmtheit.

Was magst du an deinem Trading-System? Und was nicht?

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Wie erreicht man im Trading (oder sonst wo) Bestleistung? Dies geht nur über den Weg, dass das Tun mit dem Denken und Fühlen in Übereinstimmung steht. Gibt es in dieser Kombination Widersprüche, wird man keine Bestleistung erreichen. Ein Trader muss sein Trading-System mögen und damit kompatibel sein. Dies ist der wahre „Heilige Gral“. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sein System selber entwickelt oder eines von einem anderen Trader übernommen hat. Doch jeder Trader wird im Laufe der Zeit, auch an einem übernommenem System Anpassungen vornehmen, sodass dieses System persönlicher wird und damit die oben genannte Dreier-Kombination wieder im Einklang ist.

Auch Portfolio-Manager, die mehrere Systeme gleichzeitig Handeln, haben eine Übereinstimmung zwischen Denken, Fühlen und Tun gefunden. Sie kann auch darin bestehen, dass man einfach ein Meister darin sein will, die verschiedenen Systeme perfekt zu managen. Der Portfolio-Manager muss dabei kein Anhänger einer bestimmten Trading-Richtung sein. So lange seine Ausführung kompatibel zu seinem Denken und Gefühlen ist, kann er meisterhaft in seinem Tun werden.

Der Weg zu diesem Einklang nimmt Zeit in Anspruch und Selbsterkenntnis. Als Trader, der ein Trading-System handelt und sich darauf fokussiert, muss man sich die Fragen stellen: Was mag ich an meinem System und was nicht? Bei welchen Tätigkeiten in meinem Trading verspüre ich Widerstand? Was fällt mir leicht und was schwer?

Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt auch die besten Antworten. Mit den Antworten kann man dann Korrekturen an sich und seinem Trading vornehmen, sodass man kompatibler mit seinem Trading-System wird. Das Endresultat ist, dass man weniger Fehler macht und mehr Freude am Trading hat. Es wird mehr und mehr zu einem Fluss im Einklang zwischen tun, denken und fühlen.

Was ich nie über Trading gedacht hätte …

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Wie man sich als Trader weiterentwickelt ist wirklich spannend zu beobachten. Vom Einsteiger mit hohen (monetären) Zielen, über Technik-Fanatiker bis hin zum Prozess-Meister. In diesem langen und nie endenden Lernprozess wechselt man immer wieder das Bild von dem, was man über Trading nie gedacht hätte und was man neu hinzulernt. Statements wie „Ich hätte nie gedacht, dass Trading so schwierig ist“ oder „Ich hätte nie gedacht, dass Trading so viel mentale Arbeit erfordert“ wechseln sich mit der Zeit ab. Momentan stehe ich eher bei dem Satz „Ich hätte nie gedacht, dass Trading so viel Geduld erfordert„.

Es ist für mich wirklich eines der größten Learnings zur Zeit und in den letzten Monaten. Mit „viel Geduld“ meine ich nicht, dass man mal einige Tage auf ein Setup wartet, nein, es kann Wochen oder gar Monate dauern, wenn die Märkte keine Bedingungen aufweisen, die für das eigene Trading vorteilhaft sind. Man denkt: Wie fühlt sich wohl ein Kind, welches vor einem riesigen Süßigkeiten-Laden steht und darauf wartet, dass genau diese eine Süßigkeit angeliefert wird, obwohl es tausende andere haben kann? Wenn einige Wochen vergehen, ohne, dass man einen Trade durchführt, kann man schon nervös werden und Fehler machen. In dieser Zeit muss man Methoden entwickelt haben, wie man sich ablenkt und weiterhin seinem Prozess treu bleibt.

Die Zeit hat mir gezeigt, dass man auf jedem Gebiet an Geduld noch weiter zulegen kann, sowohl bei der Setup-Qualität als auch beim Warten auf Setups. Beobachtet man erfolgreiche Trader, sind sie Meister darin, auf beides zu warten: Ideale Marktbedingungen und ideale Setups. Die Zeit spielt dabei keine Rolle, sie denken nur an die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs.

Nur Idioten lernen aus eigenen Erfahrungen

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ – Otto von Bismarck

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Das Zitat von Bismarck ist provokant und kann richtig oder falsch sein. Vielleicht war Bismarck einfach nicht der Typ, der aus eigenen Erfahrungen lernen konnte. Dazu bedarf es nämlich einiger Eigenschaften, die man sich aneignen muss, z.B. Selbstreflexion, Willen und Systematik. Um aus seinen eigenen Erfahrungen zu lernen, muss man ein ständiger Beobachter sein. Man muss sich selber, seine Taten und die Umwelt beobachten, Rückschlüsse ziehen, Notizen machen und ein neues Verhalten implementieren. Gar nicht so einfach. Doch mit der Zeit fällt es einem immer leichter und man hat das Gefühl, dass man immer schneller lernt. Man lernt sozusagen das Lernen.

Bismarck sagte, er ziehe es vor, von anderen zu lernen. Ich muss zugeben, dass dies einer der schwierigsten Dinge ist, die ich lernen musste (und auch noch muss). Sein eigenes Ego an die Seite zu stellen und zuzugeben, dass andere etwas besser können oder einfach mehr Erfahrung haben, als man selbst, ist nicht einfach. Gerade für Menschen, die ein starkes Selbstbewusstsein haben und auch autodidaktisch vorgehen. Doch die Welt dreht sich nicht um einen selbst, sondern es gibt immer Menschen, die mehr wissen, mehr können und mehr Erfahrung haben. Warum sollte man nicht von diesen profitieren? Genau dazu sind ja auch Vorbilder da. Doch, um diesen Schatz zu heben und vielleicht sogar den einen oder anderen Fehler zu vermeiden, muss man sich selber an die Seite stellen und es zulassen, dass man von anderen lernt. Keine leichte Aufgabe. Doch auch Paul Tudor Jones erkannte schon, dass Ego im Trading keinen Platz hat.

25 Lehren von Jesse Livermore

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Jesse Livermore ist einer der größten Trader aller Zeiten, mit vielen Höhen und Tiefen. Bücher über ihn und seine Zitate sind immer wieder lehrreich und seit fast 100 Jahren immer noch gültig! Im Blog TradingwithRayner hat der Autor nun 25 Lehren von ihm übersichtlich zusammengestellt: 25 Powerful Trading Lessons From Jesse Livermore

Ziele im Trading planen

Ziele im Trading planen

Sich selber Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen ist gar nicht so einfach, wie es immer in Büchern propagiert wird. Man schreibt nicht einfach ein Ziel auf, ist diszipliniert und erreicht es auch. Auf dem Weg zu einem Ziel begegnet man bereits einigen Herausforderungen, so dass Ziele manchmal unerreichbar werden.

Ziele im Trading sind sehr wichtig. Schließlich möchte man auf etwas hinarbeiten und irgendwann auch irgendwo ankommen und eine Reihe von erledigten Punkten sehen. Das tut gut und ohne Ziel ist man sprichwörtlich ziellos. Doch man kann nicht einfach sich ein Ziel setzen, z.B. einen bestimmten Geldbetrag im Jahr zu verdienen. Denn dieses liegt schon mal außerhalb […] Mehr lesen

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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