Trading: WIRECARD – technisch ein Top-Wert!

Die Aktie von Wirecard überzeugt mit einem langfristigen intakten Aufwärtstrend im Wochenchart. Kurzfristig ist dieser noch leicht gedeckelt (s. rote Linie im Chart). Mittel- und langfristig könnte die Aktie jedoch stark anziehen.

Die Aktie gehört auf die Watchlist für Long-Positionen. Geeignet sowohl für kurzfristige als auch mittel-/langfristig orientierte Trader.

Video: Morpheus Trading Group zeigt SWINGTRADING Einführung

Kleine Swingtrading Einführung von der Morpheus Trading Group. Nett für alle die nicht so viel mit dem Begriff anfangen können 🙂 Aber: Jeder muss selber wissen, ob Tradingservices einen weiter bringen. Für Anfänger mit Sicherheit gut geeignet, aber real traden sollen man dies nicht. Letztendlich ist es der „Holy Grail“ seinen eigenen Stil zu finden.


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Mehr Informationen:

Trading: NASDAQ 100 – Langfristig überzeugend

Der NASDAQ 100 (oben im Wochenchart) überzeugt langfristig durch einen intakten Aufwärtstrend mitten in einer Phase wo viele Welt-Indizes korrigieren bzw. vor allem in Europa der Bär tobt. Auf die fundamentalen Gründe möchte ich nicht eingehen, weil diese für mich nicht relevant sind. Auch der NASDAQ wird nicht von der Korrektur verschont bleiben, doch nach dem Stärke-Prinzip wird der Starke stark bleiben. Zukünftig könnte man sich diesen Indizes und auch die enthaltenen Aktien auf die Watchlist für Long-Trades nehmen.

Meiner Meinung nach eignet sich der NASDAQ und die enthaltenen Aktien sehr gut für Long-Trades aller Art. Haltet Ausschau nach Werten die neue Hochs erreichen oder stark über den mittelfristigen Durchschnitten liegen. Ich benutze für das Auffinden solcher Aktien die Durchschnitte EMA50, EMA200 und EMA400. Gerade EMA200 und EMA400 eignen sich gut um Kandidaten zu finden die langfristig steigen. Aber man sollte nicht das Risiko des EUR/USD Verfalls außer Acht lassen. Wenn der EUR an wert gegenüber dem USD verliert, schrumpft auch der Gewinn der Position. Hier müsste man überlegen zu hedgen.

Gedanke: Ist mein GIROKONTO sicher?

Provokante und zugleich nicht unwichtige Frage … Im Zuge der aktuellen Situation auf dem Bankenmarkt sollte man sich die Frage stellen. Das GAU-Szenario, nämlich ein Zusammenbruch einer großen Bank würde mit Sicherheit die anderen Banken schwer belasten. Es ist unsicher, in wie weit die Einlagensicherungsfonds ausreichen würden (die Staaten sind bereits Pleite und können kaum helfen). Zudem würde über Wochen Panik herrschen, Bank-Runs stattfinden und die Banken würden ihre Tore verriegeln. Somit käme man nicht mehr an sein Girokonto und auch nicht an seine Sparbücher.

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Was würde helfen?

  • Vielleicht ein Konto bei einer Genossenschaftsbank? Hamburger Volksbank gibt immerhin an, die neu geforderte Eigenkapitalregel bereits zu 50% zu überfüllen. Es ist aber auch hier fraglich, wie lange eine Genossenschaftsbank, die trotz allem konservativem Risikomanagements mit anderen Banken und dem Kapitalmarkt verbunden ist, existiert, wenn es zum Kollaps des Finanzsystems käme. Außerdem weiß niemand was die so alles in ihren Bilanzen haben 😉
  • Vielleicht Geld im Ausland? Ja, aber das muss ja auch auf einem Konto gelagert werden. Comdirect bietet z.B. ein sog. „Währungsanlagekonto“ an. Immerhin wäre dies schon mal vor dem Euro-Crash sicher (CHF und USD). So etwas lässt sich als Kunde schnell einrichten. Aber wehe der Staat verbietet Kapitalimporte/-exporte … Sicherer wäre hier auch nur Bargeld im Tresor. Zum wäre bei der Comdirect das Geld noch im Inland.
  • Vielleicht Gold? Mmmhhh … Gute Frage. Gold als was? Futures, Zertifikate? Nee … Das ist kein Gold, sondern ein Wertpapier, welches Gold als Preisindex nutzt. Gold wäre nur als physisches Gold in einem Schließfach sicher. Aber auch nur, wenn der Staat Gold nicht konfisziert. Selbst Fonds oder ETFs können zwar Gold physisch besitzen, müssten dann aber immer noch aufgelöst werden. Zudem weiß natürlich jeder Trader, dass Gold auch nur ein gehandelter Gegenstand ist, der einen Marktpreis hat. Und dieser könnte auch einbrechen. Gold also nur zum kurzfristigen Handel oder zum reellen Tausch geeignet.
  • Vielleicht ein Haus kaufen, da lässt sich ja ne Menge drin lagern? Jein. Häuser sind ebenfalls Handelsgegenstände und unterliegen dem Markpreis. Zudem sind die Immobilienpreise stark von den Zinsen und Mietpreisen abhängig. Nur als „Luxusobjekt“ zum selberverwohnen eignet sich das (oder zum Lagern).
  • Vielleicht ein privater Schatz im Garten vergraben? Das wäre doch etwas und ein toller Spaß für nachfolgende Generationen 🙂 Theoretisch wäre es sicher, wenn man dieses Versteck niemanden mitteilt und es auf einem Grundstück liegt, welches nicht zwangsenteignet werden kann. Zudem müsste man dort Dinge lagern, die auch nach einem Weltuntergang seinen Preis noch erhalten … Abhilfe bietet wieder ein Schließfach bei einer Bank. Der Inhalt gehört zumindest bis zur Pfändung oder Enteignung ihnen. Was sollte man einlagern? Hier sollte sich jeder ein eigenes Rezept überlegen. Was könnte nach einen Zusammenbruch gefragt sein? Das könnte von Medikamenten über Zigaretten (toller Artikel bei Managermagazin) bis hin zu Gold sein.
Was bleibt? Nur die Erkenntnis, dass wir in großem Maße abhängig von dem Funktionieren der Banken und verbundenen Institutionen sind. Hierunter können wir mit Sicherheit die Option wählen, die am wenigsten Schaden nehmen könnte. Aber das „könnte“ zeigt auch, dass es sich ebenfalls auch hier nun um eine Spekulation handelt. Denn wie wir alle wissen, hat jedes Objekt einen Wert und dieser wird von Menschen bestimmt. Ob es eine Aktie einer Bank, eine Anleihe es Staates in der Bilanz einer Bank oder das Gold in einer Bank ist. Letztendlich ist das am wichtigsten was man täglich benötigt. Letzter Gedanke: Haus mit großem Garten und ein paar Tiere.

Image(s): FreeDigitalPhotos.net

Film: MARGIN CALL – spannend, aber es geht um Menschen, nicht Trading

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Durch den Video-Verleih Lovefilm bin ich immer bestens angebunden an die Welt der DVDs, Blu-Rays oder seit neuestem auch Video-on-Demand. Den Service kann ich sehr empfehlen …

Gestern jedenfalls lag somit „Margin Call*“ in meinem DVD-Player und wir wollten uns den Film anschauen. Die Erwartungen bei mir schwankten von „stressigem, realitätsfernem Börsengehampel“ bis hin zu „Thriller außerhalb der Realität“. Letztendlich ging es mehr in die zweite Richtung.

Inhaltlich geht es um einen entlassenen Risiko-Manager, der bei seiner Entlassung seine Arbeit an einen jungen Kollegen weitergibt. Die Arbeit wurde bis jetzt von allen ignoriert, führt aber zu einer sehr anstrengen und stressigen Nacht für alle Beteiligten. Weitere Zusammenfassung gibt es bei Wikipedia. Zu viel möchte ich ja auch nicht verraten 😉

Fazit: Schauspielerisch grandios, sehr spannend und eine super Besetzung! Man sollte sich den Film unbedingt anschauen. Wer allerdings etwas aus dem Alltag von Tradern, Börsenhändlern oder Banken erwartet sollte diesen Film meiden. Der Inhalt hätte auch gegen etwas anderes ausgetauscht werden können. Der Titel „Margin Call*“ ist somit irreführend, weil es zu keiner kommt. Vielleicht wäre es zu einer gekommen? Das bleibt jedenfalls offen. Es ist halt ein Thriller und keine Doku …

Mehr Informationen zu diesem Film:

Der große Crash – Margin Call*

u.a. Kevin Spacey (Darsteller), Paul Bettany (Darsteller) 

 

 

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