Risikomanagement: „Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe“

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In meinem Facebook Stream bin ich über einen SPIEGEL Artikel gestolpert. Ich war zuerst nicht sicher ob ich diesen poste, da populäre Presse oft Artikel schreibt, die Trader in ein falsches Licht stellen, da sie nicht wissen, worüber sie eigentlich schreiben. Aber dieser Artikel zeigt, dass viele Menschen, die an den Märkten handeln nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Broker klären zwar auf, aber ein Anfänger versteht oft die Hintergründe nicht. Man muss sich immer wieder das Geschäftsziel eines Brokers ins Gedächtnis rufen. Viele Broker verdienen nicht viel mehr Geld, wenn ein Trader erfolgreich ist, sondern wenn er viel Kommission (Gebühren) erzeugt. Dies ist auch der Hauptgrund, warum Broker so gerne mit schnellem Handel (oder sog. Scalping/Daytrading) werben und somit auch selber hohe Risiken eingehen, wie die Insolvenz einiger Broker beim EUR/CHF-Crash gezeigt hat.

Ein Trader muss das Risiko im Auge haben und vor den Gewinn stellen. Wie der Truthahn-Effekt zeigt, kann es eine zeitlang gut gehen, aber dann kommt der Tag, an dem geschlachtet wird. Aufgrund der großen Positionsgrößen im Forex-Markt steht man einem großen Risiko gegenüber. Dies kann man entsprechend absichern oder einfach den Trade auslassen, wenn er nicht den eigenen Risikoparametern entspricht (s. Trading: Ruin über Nacht! Positionsgröße als Risiko). Wer aber kein umfassendes Risiko-Management betreibt, der wird am Ende „geschlachtet“.

Hier könnt ihr den SPIEGEL Artikel nachlesen: Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe: 2800 Euro Einsatz, 280.000 Euro Verlust

 

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