Breakout Trading - Mondo TV

Breakout Trading – 5 Erfahrungen

Seit dem ich mich mit Trading beschäftige, bin ich ein Fan vom Breakout Trading. Der Preis bewegt sich schnell, er macht parabolische Bewegungen und man kann viel Geld in wenig Zeit verdienen. Natürlich nur, wenn der Trade aufgeht.

Neben einem kleinen Schwenk in Richtung Swing-Trading bin ich wieder zum Breakout Trading zurückgekommen. Dieses habe ich dann mit Trendfolge kombiniert und weiter verfeinert. Durch intensiven Austausch mit meinem Mentor und innerhalb meiner Mentoren-Gruppe hat sich mein Trading-Stil nochmals … Mehr lesen

Trading Indikatoren Top 5

Trading Indikatoren: Meine Top 5

Leser, die schon länger meinem Blog folgen, wissen, dass ich nicht viele Trading Indikatoren einsetze. Das war auch mal anders. Wie viele andere Anfänger auch, dachte ich, dass es irgendwo einen Indikator geben muss, der das Trading zum Kinderspiel macht. Doch dem ist nicht so. Der „Heilige Gral“ im Trading liegt an einer anderen Stelle: Bei einem selbst. Doch hierum soll es in diesem Artikel nicht gehen.

Im Laufe der Zeit habe ich die genutzten Trading Indikatoren ausgetauscht und immer weiter reduziert. Bei vielen Trading Indikatoren ist der Mehrwert fraglich.

Auch die Frage nach der Menge der eingesetzten Trading Indikatoren … Mehr lesen

Mothercare im Tageschart

Extrem geringe ATR und außergewöhnliche Trading Chancen

Eine extrem geringe Volatilität bietet für Trader gute Chancen. Ereignisse, die nur sehr selten vorkommen, haben meist große Auswirkung und sagen etwas über die Beschaffenheit eines Marktes aus. Ein Crash beispielsweise ist eine klare Aussage von Marktteilnehmern, die nur selten vorkommt, aber große Auswirkung hat. Dasselbe gilt auch für Werte aus Indikatoren, die sich vom Preis ableiten.

Eine Average True Range gibt die Volatilität eines Wertes wieder und zeigt, wie sehr der Wert von einem Tag zum […] Mehr lesen

Trading: Groß gewinnen, klein verlieren. Asymmetrische Trades.

Asymmetrische Trades sind der Kern der Trendfolge!
Es ist dieser Grundsatz, die im Titel des Artikels zu lesen ist, die mich in Richtung Trendfolge trieb. Vor allem, nach dem ich das Buch „Trend Following“ von Michael Covel gelesen hatte, war ich überzeugter den je von dieser Idee. Asymmetrische Wetten oder auch asymmetrische Trades sind der Kern von Trendfolge-Trading: Gewinne groß und verliere klein.

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Paul Tudor Jones geht keinen Trade ein, wenn er nicht mindestens das Potential eines 5:1 CRV hat. Was bedeutet dies? Jede Wette/Trade, die er abschließt, muss mindestens das Potential haben, das 5-fache seines Wett-Einsatzes als Gewinn zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jeder Gewinn-Trade immer 5R bringt, aber über eine lange Serie an Trades wird dieses als Durchschnitt erreicht. Dies hat den charmanten Vorteil, dass man nicht so so oft gewinnen muss (nur in 20% der Fälle), da die Gewinne die Verluste um ein vielfaches übersteigen. Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass man sehr oft verliert und dies kann sich auf die Psyche des Traders auswirken.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen.

Asymmetrische Trades sind Trades, die eine „Schiefe“ zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen. Beispielsweise wäre es ein asymmetrischer Trade, wenn ich 100 EUR riskiere um 500 EUR zu gewinnen. Also ich setze einen kleinen Betrag, um einen vielfach größeren Betrag zu gewinnen. Ein symmetrischer Trade ist genau das Gegenteil: Ich setzte 100 EUR, um 100 EUR zu gewinnen. Das Problem hierbei ist nur, dass ich dem Risiko ausgesetzt bin, dass ich falsch liege. Dieses Risiko möchte ich normalerweise durch ein höheren Gewinn kompensieren. Dies ist einleuchtend, aber es gibt auch Strategien, die mit negativen asymmetrischen Wetten Geld verdienen. In diesem Fall würde ich z.B. 100 EUR einsetzen, um 75 EUR zu gewinnen. Auf den ersten Blick leuchtet dies nicht ein, aber am Ende ist das Verhältnis von Verlust zu Gewinn immer im Verhältnis mit der Trefferquote zu sehen (s. dieser Artikel). Ob das eine oder andere System „besser“ oder „schlechter“ ist, möchte ich in diesem Artikel nicht bewerten. Ich habe jedoch meine Präferenz …

Wie kann man den potentiellen Gewinn ermessen? Es gibt viele Trader, die fixe Kursziele verwenden. Hier lässt sich sehr einfach der potentielle Gewinn anhand des Gewinnziels im Verhältnis zum riskierten Betrag ermitteln. Aber wie verträgt sich diese Idee mit Trendfolge? Bei der Trendfolge kennt man kein Kursziel, weil man dem Preis so lange folgt, bis ein Gegensignal vorliegt und der Preis umkehrt. Rein theoretisch beträgt bei der Trendfolge somit das CRV 1:unendlich (bei Long-Trades; bei Short-Trades immer 1:100, deshalb sind diese theoretisch nicht so attraktiv). In der Praxis erreicht man dies aber wohl kaum. Jedoch lassen sich bei der Trendfolge auch hier lukrative von weniger lukrativen Trades unterscheiden.

Ich beispielsweise setze die Average-True-Range als Indikator zur Festlegung meines initialen Stops ein und kalkuliere hierüber die Positionsgröße. Je geringer die ATR ist, desto größer ist meine Positionsgröße und desto größer mein potentieller Gewinn. Da ich Breakouts handele, die gleichzeitig eine sehr geringe Volatilität aufweisen, ist diese CRV-Optimierung bereits in meine Setups eingearbeitet. Daneben betreibe ich ein rigoroses Risikomanagement und erreiche hierdurch einen deutlich niedrigeren Durchschnittsverlust, was wiederum dem CRV zu Gute kommt. Auf diese Weise lassen sich im Trading-System CRVs von >5R erreichen.

Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett.

Ich sehe den großen Vorteil von asymmetrischen Trades und Trendfolge darin, dass ich meinen Gewinn nicht begrenze. Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett. Wer auf andere Tradingsysteme mit höheren Trefferquoten setzt, die sich natürlich besser anfühlen, muss diese Trefferquote über einen langen Zeitraum halten können. Geringe Abweichungen können das System schnell unprofitabel machen. Ich möchte darauf nicht angewiesen sein. Dafür nehme ich dann den größeren Schmerz der Trendfolge in Kauf.

 

S&P 500 im Tageschart

Trading: 200 Punkte S&P 500 V-Korrektur! Wie reagieren?

V-Korrekturen sind für Trendfolger schwierig zu handeln. Neue Trends laufen an und brechen dann zusammen. Hier hilft nur ein striktes Risiko-Management!
Man muss es einfach akzeptieren, alles andere entspricht nicht dem gesunden Menschenverstand: Niemand kann die Zukunft vorhersehen! Natürlich wird es Menschen geben, die sagen, dass sie die V-Korrektur im S&P vorhergesehen haben, aber hierbei dürfte es sich eher um Zufall handeln als um wiederholbare Vorhersagbarkeit.

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Ende September, Anfang Oktober dachten noch die meisten Trader es würde eine starke Korrektur kommen. In Teilen und vor allem in Europa fielen die Indizes auch ein gutes Stück. Doch dann zogen die Indizes wieder extrem scharf an, eine sog. V-Korrektur. Bei einer V-Korrektur geben die Kurse schnell um mehrere Prozent nach und ziehen danach wieder scharf an. Im Fall des S&P wurden mehr als 100% der vorherigen Korrekturstrecke wieder gut gemacht. Das sind gut 10% oder 200 Punkte!

Das Entscheidende ist jedoch vielmehr, dass man auf solche Situationen vorbereitet ist.

Wie verhält man sich als trendfolgender Trader in solchen Bedingungen? Man kann nur seinem Plan folgen und etwaige Verluste in Kauf nehmen. Das Entscheidende ist jedoch vielmehr, dass man auf solche Situationen vorbereitet ist. Wie kann man darauf vorbereitet sein, wenn man nicht weiß, dass eine V-Korrektur auftritt? Ganz einfach: Ein rigoroses Risiko-Management. Als Trader muss dafür sorgen, dass mich solch eine Korrektur nicht aus der Bahn wirft.

Würde ich beispielsweise am Anfang der Korrektur große Short-Positionen in Aktien oder im S&P eröffnen, kann mich solch eine V-Korrektur schnell ruinieren. Das liegt oft daran, dass ein Trailingstop noch viel zu weit entfernt ist, als dieser schnell greifen würde. Das Einzige was ich machen kann ist, keine zu großen Positionen einzugehen und im Rahmen meiner Risko-Management-Strategie zu handeln. Ich muss immer damit rechnen, dass alle Positionen auf einmal ausgestoppt werden. Wenn ich diesen möglichen Verlust ohne große Schmerzen wegstecken kann und dieser wieder aufholbar ist, habe ich ein gutes Risiko-Niveau gewählt.

Eine V-Korrektur kann sich auch schnell in eine Seitwärtsrange mit großer Volatiltät entwickeln.

Neben den klassischen Risiko-Management-Tools wie Stop-Loss, Positionsgröße und Gesamtportfolio-Risiko kann ich noch weitere Filter nutzen, um nicht im Rahmen einer V-Korrektur in eine erneute Falle zu laufen, falls der neue Trend nach der Korrektur nicht nachhaltig ist. Eine V-Korrektur kann sich auch schnell in eine Seitwärtsrange mit großer Volatiltät entwickeln. In dieser folgen mehrere V-Korrekturen nacheinander. Für Trendfolger sind solche Phasen nur schwer zu handeln und zu verkraften. Trends laufen an und fallen dann in sich zusammen. Weitere mögliche Filter, um Risiken aus dem Weg zu gehen, wären z.B. ein höheres Tief abzuwarten oder einen Volatilitätsfilter einzusetzen. Man muss sich immer eines vor Augen führen: Die Märkte haben auch morgen wieder geöffnet, man verpasst also nichts. Wenn sich ein nachhaltiger Trend entwickelt, dauert dieser oft Monate und man kann in dieser Zeit genügend davon profitieren.

Ich habe oft das Gefühl, dass man solche Zeiten miterlebt haben muss. Natürlich gibt es auch viele Bücher, in denen solche Phasen beschrieben werden, aber diese gehen einem nicht in Fleisch und Blut über. Wer diese Zeiten selber erlebt, entwickelt einen inneren Leitfaden, der sich dann in seiner Strategie ausdrückt.

 

Volatilität: Indikator, Messung, Trading-Strategien

Ohne Volatilität in den Märkten wäre Trading und Geld verdienen nicht möglich. Generell bezeichnet Volatilität die Schwankung eines Kurses im Verhältnis zu einem anderen Kurs oder Wert (z.B. Durchschnitt oder anderer Kurs). Nur durch Veränderung des Kurses ist es möglich, Geld in der Märkten zu verdienen und die Differenz als Gewinn mitzunehmen. Also: Ohne Volatilität kein Gewinn! Daher ist auch eine allgemeine Angst vor Volatilität nicht richtig. Hohe Volatilität ist nicht negativ, sondern kann auch positiv genutzt werden … Mehr lesen

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