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Trading-Bilschirm optimal einrichten

5 Tipps für einen optimalen Trading-Bildschirm

Die richtige Anordnung auf dem Trading-Bildschirm hilft optische Fallen zu vermeiden. Zudem reduziert sie Unsicherheit und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so auch der Trader. Woran wir uns einmal gewöhnt haben, verändern wir nur ungern. Angewohnheiten und automatische Abläufe sparen Energie. Das ist ein evolutionärer Vorteil. Dieses Konzept gilt in der Natur und auch am Trading-Bildschirm.

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Gewohnheiten bringen jedoch auch noch einen weiteren Vorzug mit sich: Erfahrung. Wenn ich etwas tausend Mal wiederhole, habe ich mehr Erfahrungen, als wenn ich es einmal mache. Trader wissen es nur zu gut: Ein Setup, welches ich bereits tausend Mal gehandelt habe, beherrsche ich besser, als ein neues.

Aber nicht nur unter den Setups und Trading-Systemen gibt es Gewohnheiten, sondern auch in der visuellen Darstellung. Ich habe eine Erfahrung gemacht, die ich mit euch teilen möchte. Während meiner bisherigen Zeit als Trader habe ich verschiedenste Einstellungen in meinem Chart-Programm und Trading-Bildschirm (ich nutze ProRealtime) ausprobiert: Andere Hintergründe, Candlesticks vs. Bar-Charts, andere Farben und Umrandungen usw. Doch immer wieder bin ich zu den Ursprungseinstellungen zurückgekehrt. Warum? Ich bin es so gewohnt!

Die immer gleiche Darstellung auf dem Trading-Bildschirm hat große Vorteile. Man entgeht optischen Fallen und reduziert Unsicherheit.

Trading-Bildschirm optimal einrichten
Hier sieht man die drei wichtigsten Bereiche auf dem Trading-Bildschirm. Im Chart-Fenster erkennt man zudem, wie viele Kursbalken dargestellt werden. Diese Anzahl kann man fest einstellen.

5 Tipps für eine optimale Trading-Bildschirm Einstellung

Hier sind 5 Tipps für dich, wie du optimal deinen Trading-Bildschirm einstellst:

  1. Gleiche und richtige Fensteranordnung ist wichtig. Damit deine Augen sofort die richtige Information finden, ist es wichtig, dass die Fenster immer am selben Platz liegen. Bei der Anordnung der Fenstern auf dem Trading-Bildschirm geht man wie folgt vor:
    • Mitte des Monitors: Wichtigste Fenster, z.B. ein Chart. Der Trader sitzt mittig vor dem Monitor, daher ist das der wichtigste Platz.
    • Links: Primäre Fenster, z.B. eine Kursliste. Da wir von links nach rechts lesen, schaut das Auge schnell dorthin, um Informationen aufzunehmen.
    • Rechts: Sekundäre Fenster. Hier sind alle Informationen, die man nicht sofort benötigt.
  2. Charts richtig positionieren: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen Unterschied macht, ob man den Chart links oder mittig positioniert. Der Teil, den man für die Analyse benötigt, sollte mittig sein. Für mich sind das die letzten Kursbalken. Somit ist genau dieser Teil zentral in meinem Blickfeld. Die vergangenen Kursbalken benötige ich nur auf den zweiten Blick. Deshalb sind diese weiter links positioniert. Es ist sehr wichtig, dass man sich genau auf die Information konzentrieren kann, die man benötigt.
  3. Immer dieselbe Anzahl an Kursbalken nutzen. Charts werden von den Chart-Programmen automatisch skaliert. Ein Trader, der auf visuelle Informationen zurückgreift, muss deshalb darauf achten, dass ein Chart nicht verzerrt wird. Je nach dem, wie ein Chart gequetscht oder gestaucht wird, kann er anders aussehen. Die Gefahr: Optische Fallen. Zudem findet der Trader die gesuchte Info nicht sofort, da das Auge und Gehirn sich umgewöhnen müssen. Deshalb: Immer dieselbe Skalierung und Kursbalken-Anzahl nutzen.
  4. Candlesticks oder Balkencharts? Beide haben Vorzüge und Nachteile. Man sollte sein Auge jedoch im Rahmen des Trading-Systems auf eine Art trainieren. Innerhalb von Balkencharts können andere Muster erkannt werden als bei Candlesticks. Balkencharts zeigen sehr gut Formen innerhalb des Charts, während Candlesticks eigene Formationen ausbilden. Es ist auch möglich, dass man die Chartdarstellung pro Trading-System variiert. Auch die Farbeinstellung ist wichtig, damit das Auge nicht abgelenkt wird.
  5. Blinken und Effekte einstellen. Chart-Programme werden heutzutage nicht mehr nur nach ihrer Funktionalität entwickelt. Das Design und Effekte spielen ebenfalls eine Rolle. Bei ProRealtime blinkt jedes Mal eine Tabellenzeile in der Watchlist, wenn ein neuer Kurs angezeigt wird. Diese Informationen können ablenken. Ebenso sollte man prüfen, ob man 3D-Effekte bei Candlesticks benötigt, da sie Rechenpower kosten. Der Trader sollte sich auf das konzentrieren, was wichtig ist: Trading. Alles andere kann abgeschaltet werden.

Die oberen Tipps haben eine Gemeinsamkeit: Immer dieselbe Einstellung für den Trading-Bildschirm zu bieten, damit sich das Auge daran gewöhnt. Der Trader kann so schneller reagieren und Erfahrung aufbauen. Vieles kann dann auf Autopilot laufen, damit man sich auf andere Dinge konzentrieren kann.


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Fotos: Pixabay, Pexels

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