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Trading: Blutige Nase? Risikomanagement ist essentiell!

Märkte und Trading verhalten sich so als liefe man auf einem schwankenden Boden hin und her und es verändere sich gleichzeitig noch die gesamte Umgebung. Ab und zu gibt es einen stärken Stoß und alles dreht sich wieder.
Wenn man Trading mit dem „echten“ Leben vergleicht, merkt man über kurz oder lang, dass sich Erfolg auf Grundprinzipien zurückverfolgen lässt. Napoleon Hill hatte recht, dass es Formeln oder eher Grundregeln für Erfolg gibt. Das gilt für alle Projekte, die man beginnt. Man sollte sich selber fragen, warum erfolgreiche Menschen eher Generalisten als Fachspezialisten sind. Damit meine ich nicht, dass sie nicht durchaus Spezialist in einem Bereich für kurze Zeit sind, sondern, dass sie generell bei allen Projekten, langfristig erfolgreich sind. Schau dir erfolgreiche Entrepreneure an … Oftmals kann man glauben, dass sie ein Erfolgsrezept gefunden haben.

Dies bedeutet, Risiko zu identifizieren, zu messen und zu steuern.
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Eines der Erfolgsrezepte heißt Risikomanagement. Dies bedeutet, Risiko zu identifizieren, zu messen und zu steuern. Man benötigt einen strengen Prozess mit Regeln, um dieses zu tun. Innerhalb der Prozesse spielen Tools auch eine Rolle, ähnlich, wie man beim Fahrradfahren einen Schutzhelm trägt.

Man kann dies momentan wieder sehr gut im Marktverhalten sehen. Nichts kommt so schnell und unerwartet wie ein Wechsel des Trends. Gestern war noch alles klar, heute schon wieder nicht. Märkte und Trading verhalten sich so als liefe man auf einem schwankenden Boden hin und her und es verändere sich gleichzeitig noch die gesamte Umgebung. Ab und zu gibt es einen stärken Stoß und alles dreht sich wieder.

Wenn du kein Geld mehr zum Traden hast, kann du nicht mehr Traden.

Eines habe ich bisher gelernt und lerne es jeden Tag noch mehr: Risikomanagement ist essentiell! Wenn du kein Geld mehr zum Traden hast, kann du nicht mehr Traden. Dann ist die Fahrt zu Ende. Genau aus diesem Grunde habe ich sehr strenge und feste Regeln entworfen, aber dies auch über die Zeit wieder verändert. Bisher war ich immer davon ausgegangen für jede Marktsituation anhand meiner Markt-Matrix das Risiko zu definieren: 1,5R für neutrale Märkte, 3R wenn ein Trend beginnt oder sich bildet, 5R wenn alle Märkte sich in Trends befinden. Doch die Sache hat einen Haken: Der Trend kann schnell und abrupt wechseln und man findet sich dann beispielsweise in einem 3R Verlust wieder. Bisher ist mir dies höchst selten passiert, da ich in der Regel vorsichtig agiere oder meine bereits durch einen Trailing-Stop gesicherten Gewinne das Risiko ausgleichen.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen noch vorsichtiger zu sein. Dies habe ich vor allem Trader Steve und seinem „Scale into markets“ Ansatz zu verdanken. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Doch man muss dies erst einmal verinnerlich und leben. Es ist nicht einfach zuzusehen, wenn beispielsweise der S&P 500 mehrere Prozent gewinnt und man selber nur sehr gering im Markt investiert ist, da die momentane Position noch im Risiko ist. Doch, wenn man in diesen aktuellen Tagen diese Methode anwendet, wird man auf der Gewinnerseite sein. Während der Index mehrere Prozent abgibt, verliert man nur einen sehr geringen oder gar keinen Teil.

Dies ist die Methode und Denkweise, die uns Trader von Buy-and-Hold Investoren unterscheidet.

Alles dreht sich um die Steuerung des Risikos. Einzelpositionsrisiko, Gesamtrisiko, unerwartete Risiken usw. Dies ist die Methode und Denkweise, die uns Trader von Buy-and-Hold Investoren unterscheidet. Buy-and-Hold funktioniert super, wenn die Märkte nur steigen. DAX gewinnt 15%? Super, mein Konto legt 15% zu, denn ich bin ja voll investiert. Doch, wenn die Märkte dann 15% verlieren, verliert dein Konto auch 15%. Hier ist genau der Unterschied, den Trading mit einem guten Risikomanagement ausmacht. Vielleicht verdienen wir nicht in allen Phasen Geld, vielleicht verdienen wir an einigen Tagen mehr und an anderen weniger als der Index, aber eines ist sicher: Wir verlieren nie so viel wie ein Buy-and-Hold Investment!

Natürlich gibt es auch beim Trading Verlustperioden oder Perioden, in denen man sich seitwärts bewegt. Das gehört zu einem Tradingsystem, aber der Unterschied ist, dass ich als Trader die Risikosteuerung in der Hand habe. Ich muss nicht am Markt investiert sein und ich kann mein Risiko weiter reduzieren, wenn es schlecht läuft. Mit diesen Methoden kann ich die Draw Downs stark verringern. Ähnlich einem Piloten, der ein Flugzeug in einer Gefahrensituation manuell landet.

Also: “The elements of good trading are: 1, cutting losses. 2, cutting losses. And 3, cutting losses. If you can follow these three rules, you may have a chance.” – Ed Seykota

Foto: Chris Stickley

 

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