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Trading: Britvic Swingtrade – Harte Stopps sind so wichtig!

„Ein harter Stopp ist wichtig. Von Hand kann man nicht schnell genug reagieren. Ich nutze deshalb If-Done-Order.“
Am 6. Februar erreichte die Aktie von Britvic den 10er EMA. Es bildete sich ein sehr kleiner Hammer/Doji. Die ATR zeigte an, dass die Volatilität sehr niedrig ist und der ADX zeigte an, dass ein sehr starker Trend vorlag. Ideale Bedingungen für einen schnellen Momentum-Swingtrade. Hierbei gehe ich davon aus, dass die Volatilität wieder stark zunimmt und der Preis sich mit dem Trend weiter in die Trendrichtung bewegt.

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Ich legte also am 6.2. eine Stop-Buy-Order in den Markt und wurde am nächsten Tag eingestoppt. Am 7.2. entwickelt sich der Trade nicht wie gewünscht, aber es wurde kein tieferes Tief gebildet. Am 8.2. nahm die Volatilität wieder zu und die Aktie brach nach oben aus der Konsolidierung aus. Am 11.2. und 12.2. ging es weiter nach oben, auch wenn das Momentum nachließ. Ich zog den Stopp enger an den Preis heran, achtete aber darauf, dass der Stopp weiterhin unterhalb des 10er EMA lag. Ich hatte bereits das Risiko um ca. die Hälfte reduziert. Am 13.2. kam dann eine Bad-News: Eine geplante Fusion von Britvic mit einem anderen Unternehmen hat nicht funktioniert. Der Preis brach um 8% bzw. in der Spitze um 13% ein. Meine Stopp-Order wurde perfekt ausgeführt und konnte meine Long-Position zum angegebenen Preis schließen. Hier zeigt es sich wie wichtig es ist, eine Stopp-Order hart im Markt zu haben. In der Regel kann man kaum schnell genug von Hand reagieren, wenn solch ein Ereignis auftritt. Ich gebe meine Stopp-Order immer mit der ursprünglichen Kauf- oder Verkaufsorder gleichzeitig auf. Damit gehe ich sofort auf Nummer sicher. Natürlich ist man nicht davor geschützt, sollte solch ein Einbruch über Nacht stattfinden. Dagegen helfen nur andere Sicherheitsmaßnahmen.

Ein paar Tipps zusammengestellt:

  1. Benutze If-Done-Order und gebe damit den initialen Stopp (Stopp-Loss) immer gleichzeitig mit der Kauf-/Verkaufsorder auf.
  2. Kalkuliere das Risiko im Vorhinein vernünftig und handele nur Positionsgrößen die passend sind (evtl. reduziertes Risiko bei sehr risikoreichen Trades).
  3. Reduziere das Risiko so schnell wie möglich. Durch einen Trailing-Stopp mit festen Regeln gelingt dies am besten.
  4. Verhält sich der Trade nicht wie erwartet, ziehe den Stopp nach und reduziere damit das Risiko.

Natürlich kann es auch sinnvoll sein, sich im Vorhinein mit der Situation des Unternehmens zu beschäftigen. Es könnte helfen zu schauen, ob das Unternehmen entsprechende News erwartet (z.B. Gerichtsurteile, Fusionen etc.). Ich mache dieses für gewöhnlich nicht. In meinem kurzen Zeitrahmen bei Swingtrades spielt dies nicht so eine große Rolle. In der Regel wird durch die Erwartung der Marktteilnehmer bereits das erwartete Urteil vorweggenommen. Die Überraschung liegt für gewöhnlich auf der Gegenseite. D.h. wenn Marktteilnehmer ein erwartetes Urteil zu gut beurteilen, könnte es schlauer sein, sich auf der Gegenseite zu positionieren. Dies geht aber schon sehr weit in den Bereich Newstrading 😉

Vielleicht noch ein paar Gedanken zum Trade … Warum ist die Situation bei Britvic so spannend gewesen, dass ich den Trade eingegangen bin?

Hier ein paar Argumente:

  • Die Aktie bewegt sich unter großem Momentum in einem intakten Aufwärtstrend: Der Abstand zwischen 10er EMA und 30er EMA ist groß.
  • Am 24. Januar eröffnete die Aktie mit eine Gap nach oben, welches die nächsten Tage stark gekauft wurde. Hier besteht also großes Kaufinteresse.
  • Jeder Rücksetzer wird am 10er EMA aufgefangen. Ideal für meine Strategie. Die Aktie besitzt also eine geringere Rückschlagskraft. Käufer kaufen bereits kleine Rücksetzern wieder.
  • Der starke Anstieg vom 24.1. wurde zwar schnell abverkauft und die Gewinne mitgenommen, aber es bildete sich beim Rücksetzer vom 4.2.-6.2. kein tieferes Tief! Der 10er EMA hielt erneut.

Das einzige was gegen diesen Trade sprach war die Situation im Wochenchart. Hier stieß der Preis in eine Zone vor, in der mehrere Widerstände lagen. Ich spekulierte hier allerdings darauf, dass das Angebot mit dem Durchbruch des vorherigen Widerstandes kräftig anziehen sollte.

Bitte glaubt nicht, dass ich diese Gedanken jedes mal präzise im Kopf durchgehen. Diese Art von Setup hat sich in meinem Kopf bereits so integriert, dass ich diese Dinge auf einen Blick erkenne. Mein Gehirn ist sozusagen auf solche Situationen trainiert 😉

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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