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Trading: Gold und Crude Oil mit klaren Marken

Bei Gold wäre ein Bruch der $1535 Zone ein Trade mit großem Effekt. Aber das Szenario ist momentan nicht gegeben … Der Trend zeigt weiter aufwärts.
Während die Aktienmärkte eine Pause in den mittelfristigen Trends einlegen, bewegte sich Gold auf eine massive Unterstützungszone zu. Crude Oil bildete in den letzten Wochen ein schönes Dreieck aus. Beide Rohstoffe bieten aktuell klare Entscheidungsmarken, sowohl für Short- als auch LongTrades. Entdeckt man solche Entscheidungszonen, bietet es sich an, diese in einer tieferen Zeiteinheit (z.B. Tageschart) zu handeln, da diese eine besser Positionierung mit geringeren Abstand zum Stopp ermöglicht und somit eine größere Position aufgebaut werden kann.

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Hier beide Rohstoffe in einer genaueren Betrachtung:

  1. Gold: Der Goldpreis testet nun bereits zum 4. Mal die Unterstützungszone bei $1535. Bis jetzt konnten die Käufer sich hier durchsetzen und die Kurse nach oben treiben. Spätestens bei $1800 meldeten sich jedoch die Verkäufer zurück und übernahmen die Kontrolle. Die Kurse wurden im Anschluss nach unten getrieben. Nun liegen zwei Handlungsmarken vor: Bei Ausbruch über das letzte Hoch bei ca. $1622 könnte man eine Long-Spekulation eingehen. Jedoch sollte man bedenken, dass im Bereich $1645 zwei entscheidende Widerstände liegen: Der Wochen 50er EMA und ein horizontaler Widerstand. Hier könnten Verkäufer versuchen den Preis wieder nach unten zu treiben. Man sollte also diesen Bereich im Auge haben. Oberhalb diesem Bereich kann es dann schnell in Richtung $1800 gehen, da die Verkäufer dann wohl enttäuscht aus ihren Positionen flüchten würden.
    Das Alternativszenario dürfe allerdings auch sehr interessant sein, da hier wohl ein großes CRV liegt. Sollte der Goldpreis unter die wichtige Marke von $1535 fallen, dürfen sehr viele langfristige Käufer aus ihren Positionen aussteigen und gleichzeitig sehr viele Verkäufer versuchen Short-Positionen aufzubauen. Das heißt, hier liegt großes Enttäuschungspotential und großer Verkaufsdruck. Man kann sich also auf beide Szenerien einstellen. Beide erlauben klare Trades.
  2. Crude Oil: Öl befindet sich seit nun 2010 in einer Seitwärtsphase, die in einem großen Dreieck verläuft. Dies bedeutet, dass die Käufer Öl immer höhere Tiefs ermöglichen, weil sie bereit sind zu höheren Preise einzukaufen. Gleichzeitig sind die Verkäufer bereit zu immer niedrigeren Preisen zu verkaufen. Somit wird sich an irgendeiner Stelle eine Entscheidung herausbilden und somit ein neuer Trend begonnen werden, weil eine Seite dabei verliert und ihre Positionen umdrehen muss. Bis dahin kann noch einige Zeit vergehen. Im großen Dreieck hat sich nun seit Mitt 2012 ein weiteres Dreieck gebildet, welches die Spannung im Verhältnis Käufer/Verkäufer zeigt. In der vorletzten Woche zeigten sich die Käufer enttäuscht und die Verkäufer gewannen somit an Macht. Sollte es nun unter $90 gehen, sollten weitere Verkäufe folgen und eine Abwärtsbewegung in den Bereich $83 einleiten. Spätestens dort dürften die Käufer es wenigsten versuchen die Preise nach oben zu drücken. Aber dies ist noch keine ausgemachte Sache …
    Das Alternativszenario wäre ein Ausbruch über das letzte kleine Hoch und damit ein Ausbruch aus dem Dreieck. Sollte dies passieren, würden viele Verkäufer enttäuscht aufgeben und somit die Kurse weiter in Richtung $100 und $104 treiben.

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