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Trading: Risiko im Auge behalten …

Die Zukunft ist ungewiss, der nächste Trade ist ungewiss … Das einzige, was ich kontrollieren kann, ist mein Risiko!
Ich habe schon viel im Blog zum Thema Risiko und Risikomanagement geschrieben. Ich bin ich der Meinung, dass man nicht genug zu dem Thema schreiben kann. Um dieses Thema kreisen sich mehr Gedanken von mir als zu allem anderen. Warum?

  1. Weil Risikomanagement mein Überleben als Trader sichert und
  2. weil es so schwer umsetzbar ist …
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Viele große Trader haben immer wieder betont, wie wichtig das Management von Risiken ist. Das Jahr 2014 zeigt es sehr gut. Wer Anfang 2014 noch gute Hoffnungen hatte, dass sich der Trend von 2013 fortsetzt, wurde eines besseren belehrt. Die Märkte laufen seitwärts und einen breiten Trend im Aktienmarkt kann man aktuell nicht finden. In diesen Zeiten sind große Gewinner rar und die Wahrscheinlichkeit einen großen Gewinner an Land zu ziehen sind sehr gering. Im Gegenteil: Sobald die Märkte sich bewegen und den Anzeichen eines Trends zeigen, fallen sie zurück und man erlebt einen ausgestoppten Trade nach dem nächsten. Doch damit muss man als Trendfolger leben.

Ob technische oder fundamentale Analyse: Wer behauptet die Zukunft sehen zu können, erzählt nicht die Wahrheit.

Es ist unmöglich vorherzusehen, welcher Trade der nächste große Gewinner ist. Ob technische oder fundamentale Analyse: Wer behauptet die Zukunft sehen zu können, erzählt nicht die Wahrheit. Niemand kann in die Zukunft blicken und das Einzige, was wir mit Sicherheit wissen ist, dass die Märkte sich bewegen werden. Doch wann und wie stark, ist nicht vorhersehbar. Aus diesem Grunde beruht Trading auf Wahrscheinlichkeiten. Die zentrale Frage lautet also: Wie wahrscheinlich ist es, unter den gegebenen Umständen, einen erfolgreichen Trade aus der Masse der Trades herauszuziehen? Backtesting und Erfahrungen können Aufschluss darüber ergeben. Nur, wenn alle Wahrscheinlichkeiten in die eigene Richtung spielen, sollte man Trades eingehen. Und selbst dann ist noch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man trotzdem in der kurzen Zeit keinen erfolgreichen Trade erwischt, denn die Betrachtungszeiträume für eine ausreichende Stichprobe für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeit ist um ein vielfaches Größer als die aktuell betrachtete Periode. Damit sei gesagt, dass es keinen Grund zur Annahme gibt, dass man bei einer Trefferquote von 50% auch die nächsten 30 Trades mit 15 Gewinnern und 15 Verlierern abschließt. Dies kann man wahrscheinlich nur über die nächsten 200 oder mehr Trades sagen.

Was ist also die Konsequenz, wenn man nichts über die Zukunft weiß und auch nicht weiß, wie die nächsten 10 Trades ausgehen werden? Das Einzige, was wir kontrollieren können ist, wie viel wir bereit sind zu verlieren. Ich versuche die Märkte immer so zu sehen: Es gibt eine Preisbewegung in einem Aktienmarkt. Meine Hypothese ist, dass sich der Preistrend fortsetzen wird. Also schiebe ich ein wenig Geld in Form von Aktientrades mit einem sehr guten CRV-Setup in den Markt und teste meine Hypothese. Stellt sich die Hypothese als richtig heraus, werde ich wahrscheinlich Geld verdienen. Ist sie falsch, verliere ich meinen Einsatz und muss auf die nächste Situation warten. Entscheidend für mich ist, wie viel ich bereit bin zu verlieren, wenn meine Hypothese falsch ist.

Die Märkte können morgen schon etwas ganz anderes machen als heute.

Warum ist das Umsetzen einer Risikomanagement-Strategie so schwer? Weil es gegen die menschlichen Emotionen geht. Die Gier nach etwas ist stärker als die Angst zu einem Verlust. Wenn beispielsweise die Situation aktuell nur ein Risiko von einem Verlust von maximal 3 Trades erlaubt und man geht 5 Trades ein, macht man einen Fehler. Man hat gegen seine Regeln verstoßen. Was uns dazu verleiten lässt, sind Emotionen wie z.B. “ … dieser Trade wird ein Gewinner“ oder „… die Märkte werden sich schon so entwickeln“. Doch diese positiven Annahmen sind ein Trugschluss. Es gibt nichts unsicheres als die Zukunft und da zukünftige Preise in der Zukunft liegen, sind diese ungewiss. Die Märkte können morgen schon etwas ganz anderes machen als heute.

Es gibt ein gutes Zitat von einem bekannten Trader, ich glaube es war Paul Tudor Jones, der einmal sagte, dass er jeden Tag annehme, dass alle seine Positionen falsch sind. Diesen Fokus zu haben und auch sind seinem Kopf zu verankern ist wirklich schwer, aber machbar! Man muss sich immer wieder vergewissern, dass es bei einer Trefferquote von z.B. 40% wahrscheinlicher ist, dass der nächste Trade ein Verlierer ist, als ein Gewinner

 

© Copyright 2018 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger
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