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SDAX im Tageschart

Trading: Small Caps deutlich schwächer. DAX und SDAX im Vergleich.

Breite Indizes und Small Indizes zeigen sich deutlich schwächer als die Large Cap Indizes. Wer Nebenwerte handelt, sollte also immer den gesamten Markt im Auge behalten und nicht nur auf die Large Cap Indizes schauen.
Die Märkte sind 2014 ein wirklich schwieriger Ort, um als Trendfolger erfolgreiche Trades zu machen. Sicherlich ist es vom Zeithorizont und Tradingsystem abhängig, längerfristige Trendfolger können kurzfristige Schwankungen anders vertragen als kurzfristige Trendfolger, aber es fehlt einfach ein deutlicher Trend in den breiten Aktienmärkten. 2013 war dies anders …

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Gut beobachten kann man dies, wenn man Small Cap Indizes mit Large Cap Indizes vergleicht. Während sich die Indizes der höher kapitalisierten Werte, wie DAX, Dow, S&P 500, gut hielten, geben die breiteren Indizes der kleineren Werte deutlich nach oder bewegen sich stark seitwärts. Jeder sollte mal einen Blick auf Russell 2000, FTSE Aim oder SDAX werfen. Da ich persönlich auch viele Nebenwerte handele, gestaltet sich das Trading hier schwieriger.

Lt. Finviz.com befinden sich nur 28,2% alle Aktien über ihrem 50er gleitenden Durchschnitt.

Oft trügt das Bild in den engeren Indizes, die weniger Aktien enthalten, weil diese nur von wenigen Aktien mit hohem Anteil am Index getrieben werden. Beim Dow Jones oder NASDAQ kann man durchaus den Eindruck erhalten, dass die Märkte stark aufwärts gerichtet sind. Dabei fällt die Mehrheit der US Aktien: Lt. Finviz.com befinden sich nur 28,2% alle Aktien über ihrem 50er gleitenden Durchschnitt. Dies zeigt die kurzfristige Markttendenz gut.

In den oben abgebildeten Charts sieht man den SDAX und DAX. Der SDAX ist der Index, der die 50 Nebenwerte abbildet, während der DAX 30 stark kapitalisierte Unternehmen abbildet. Neben den Fehlausbrüche, die beide Charts zeigen, zeigt sich deutlich, dass der SDAX schwächer ist. Er hat sogar ein signifikantes tieferes Hoch ausgebildet, was einen Abwärtstrend andeutet. Auch das letzte Verlaufstief wurde gebrochen. Zudem weisen die Abwärtsbewegungen ein starkes Momentum auf. Die monatelange Range seit Anfang 2014 erinnert sehr stark an eine Top-Bildung. Ob jedoch der Ausbruch aus der Range nach oben oder unten stattfinden, kann man nicht sagen, so lange es nicht passiert ist. Das starke Abwärtsmomentum der letzten Wochen zeigt jedoch, dass viele Marktteilnehmer vor allem kleine Werte verkaufen.

Weisen die Märkte keinen klaren Trend auf, gibt es für einen Trendfolger eigentlich nur eins: Zuschauen.

Ich will hier nicht eine Prognose abgeben, was passieren wird. Die Beobachtungen sind reine Fakten, die sich aus dem Chart ablesen lassen. Weisen die Märkte keinen klaren Trend auf, gibt es für einen Trendfolger eigentlich nur eins: Zuschauen. Doch diese Position einzunehmen, ist nicht immer einfach – Stichwort: Overtrading.

Einen lesenswerten Artikel zum Thema Small Caps/Large Caps findet ihr auch bei Trader Steve im Blog: http://www.thetrendfollower.com/2014/09/further-disconnect.html

 

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