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Trading: Was für mich eine gute Trading-Chance ausmacht …

Qualitative Kriterien sind eine Gefahr, aber auch eine Chance …
Täglich schaue ich mir hunderte von Aktien an, die in meinen Screenern auftauchen. Für diesen Prozess benötige ich insgesamt weniger als eine Stunde Arbeit, da sich die Muster, nach denen ich Suche, sich in meinem Kopf eingeprägt haben. Von diesen mehreren Hundert potentiellen Trading-Kandidaten bleiben am Ende meist nur 2 oder 3 Kandidaten übrig, die ich in die engere Wahl nehme. Wenn dann noch zusätzliche Bedingungen (z.B. keine wichtigen Veröffentlichungen in den nächsten Tagen, handelbar per CFD, nicht zu hoher Spread …) erfüllt sind, kann ich den Titel handeln. Ob wirklich ein Trade zustande kommt hängt dann noch von weiteren Faktoren ab: Allgemeine Verfassung der Märkte, aktuell erlaubtes Gesamt-Risiko über alle Trades und natürlich ob sich der Markt über das Niveau bewegt, wo ich einsteigen möchte.

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Dennoch achte ich vor allem bei Trading-Chancen auf einige Merkmale, die übergeordnet über dem Setup sind und allgemein für mich gelten. Diese habe ich unten einmal zusammengefasst.

Was für mich eine gute Trading-Chance ausmacht …

Es gibt einige Faktoren, die für mich sehr wichtig sind. Einige sind mithilfe von Indikatoren klar messbar, andere sind eher subjektiv und beruhen auf meiner Erfahrung aus vergangenen Trades.

  1. Ich muss innerhalb von kurzer Zeit sehen können, ob der Trade erfolgreich wird oder nicht.
    Eine gute Trading-Chance bietet ein klares Niveau an, welches im Chart sichtbar ist. Ist dieses Niveau nicht sofort erkennbar, lasse ich die Chance aus. Mein Ziel ist es, dass ich nach dem Einstieg sofort erkenne, ob der Trade erfolgreich wird oder nicht. Ich möchte mein Kapital nur dort riskieren, wo ich eine sofortige Antwort des Marktes erwarten kann.
  2. Sofortige Risikobegrenzung
    Ich nehme nur Gelegenheiten war, die es mir erlauben mein Risiko sofort, nach Anlaufen des Trades, auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu benötige ich ein deutliches sichtbares Preisniveau im Chart, was nicht mehr gebrochen werden sollte. Wenn der Trade über mein Einstiegsniveau läuft, ziehe ich den Stop direkt nach und bin am besten innerhalb von max. 3 Tagen aus dem Risiko. Fällt der Trade zurück, akzeptiere ich den kleinen Verlust.
  3. Riesen Return erwarten
    Wenn ich schon mein Geld am Markt riskiere, möchte ich dafür maximal entlohnt werden. Dies bedeutet für mich, dass ich sehr geduldig auf sehr gute Gelegenheiten warten muss. Meine Position muss dann entsprechend groß sein, um ein sehr gutes CRV zu erwirtschaften. Ich meine allerdings „groß“ nicht im Sinne von viel Risiko. Das Geld-Risiko pro Trade bleibt immer auf dem demselben Niveau. Die Position erreicht nur dann eine entsprechende Größe, wenn der Abstand zum Stop gering ist.
  4. Geringer Abstand zum Stop
    Eigentlich ist dies das gleiche wie die oberen Punkte, aber ich möchte es noch mal gesondert herausstellen. Bei einer guten Trading-Chance ist der Stop im Verhältnis zum Einstieg gering. Das erlaubt mir die entsprechende Positionsgröße und damit einen hohen Return. Zudem erlaubt es mir bei einem nicht gut anlaufenden Trade eine schnelle Entscheidung, den Trade wieder zu schließen.
  5. Der Trade besitzt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit
    Da ich Aktien handele, habe ich immer eine hohe Korrelation zum gesamten Aktienmarkt. Ich habe also entsprechend gute Chancen, wenn die Aktienmärkte insgesamt sich in einem Trend befinden. Bei meinen Trades achte ich immer darauf hauptsächlich in Richtung der Märkte zu handeln und somit die Chancen allgemein für einen Trade zu erhöhen.

Diese 5 Kriterien haben sich bei mir als Must-Haves herausgebildet und dienen mir sozusagen als qualitativer Filter. Insgesamt habe ich 11 qualitative Kriterien, die ich zusätzlich zu meinem technischen Kriterien erfüllt sehen möchte. Die Erfüllung dieser Kriterien unterliegen meiner subjektiven Interpretation. Dies kann auf der einen Seite eine Gefahr darstellen, wenn ich mich selber täusche, aber auch gleichzeitig eine gute Chance, hoch profitable Situationen zu erkennen und zu handeln, die sich nicht in mathematische Formeln gießen lassen.

Foto: Jon McGovern

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