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Trading: Zwei Beispieltrades für rigoroses Risikomanagement

Ich muss akzeptieren, dass man die Zukunft nicht kennt. Morgen kann der Kurs explodieren oder sich gegen einen Wenden. Am Ende muss man seine Regeln befolgen.
Trades müssen von Anfang an in die richtige Richtung laufen, davon bin ich überzeugt. Ich möchte nicht lange in einem Trade investiert sein, der keinen Gewinn aufweist oder sich nur seitwärts bewegt. Das ist schlecht und risikoreich investiertes Kapital. Zudem will ich mein offenes Risiko so gering wie möglich halten. Genau aus diesen Gründen löse ich einen Trade auf, sobald er, nach einem Ausbruch, zurück unter die Ausbruchskante fällt.

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Doch natürlich ist nicht jeder Trade, der auf diese Weise ausgestoppt wird, auch weiterhin ein Verlierer. Manchmal kommt es vor, dass schon am nächsten Tag die Position dreht und ich einer großen Rallye zuschauen muss. Dies muss ich nunmal akzeptieren, denn ich denke immer an genau das Gegenteil: Was passiert, wenn der Trade am nächsten Tag ein weiter verliert?

Somit ist mir bewusst, dass ich öfter den ein oder anderen großen Gewinner verpassen werde.

Die zwei Beispiel-Charts von oben sind genau solche Kandidaten. Einen Tag, nachdem ich die Position geschlossen habe, explodierte der Kurs. Doch habe ich richtig gehandelt? Ich meine ja. Schließlich hätte der Kurs genau entgegengesetzt weiter verlieren und somit mein Verlust anwachsen können. Ich habe lieber einen geringen Verlust als einen großen. Somit ist mir bewusst, dass ich öfter den ein oder anderen großen Gewinner verpassen werde.

Nun kann man sich fragen, ob man dem Kurs mehr „Schwankungsbreite“ zugesteht. Dies ist jedoch eine Betrachtung, die man im Rahmen des Erwartungswerts des eigenen Tradings stellen muss. Wenn ich meinen Trades mehr „Schwankungsbreite“ bis zum Stop-Loss gewähre, dann sind meine Verlierer größer. Sicherlich wäre meine Trefferquote besser, jedoch wäre das Verhältnis vom durchschnittlichen Gewinner zu durchschnittlichen Verlier größer. Wie sich dieses positiv/negativ auswirkt, kann man entsprechend berechnen.

Kann ich damit leben, dass meine Positionen mehrere Tage im Verlust sind?

Es ist aber auch ein psychologisches Thema. Kann ich damit leben, dass meine Positionen mehrere Tage im Verlust sind? Oder lebe ich lieber damit, häufiger ausgestoppt zu werden? Diese Frage kann nur jeder selber beantworten.

Natürlich tut es ein wenig weh, wenn man sieht, dass Avanir Pharma bis heute 180% und Cubist Pharma 30% angestiegen ist. Solche Trades machen oft einen großen Teil des Gewinns für ein Jahr aus, aber letztendlich ist es mehr Zufall, dass genau diese News diese Aktien so bewegt haben. Das eigene Trading sollte nicht von solchen Ereignissen ausgehen, sondern auf gewöhnlichen Marktaktivitäten beruhen. Diese Marktaktivitäten haben zum Tag des Ausstoppens dazu beigetragen, dass der Trade unter die Ausbruchskante fiel und damit beendet wurde. Das kann ich nur akzeptieren und mich freuen, dass ich meinen Regeln gefolgt bin. Denn eines weiß ich genau: Am Ende werde ich gewinnen, wenn ich meine Regeln befolge.

 

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