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Tradingpsychologie: Märkte kann man nicht vollends verstehen

Tradingpsychologie: Märkte kann man nicht vollends verstehen

Ob ich ein Super-Börsen-Experte bin, spielt für das Geldverdienen keine Rolle. Das Ergebnis zählt, nicht das Wissen.
Oft sagt man so einfach: Du musst die Märkte verstehen, fühlen oder nachvollziehen können. Dies ist natürlich nur Umgangssprache und jeder versteht, was der andere einem sagen will. Doch nimmt man mal den Kern auseinander, kommt man schnell zu dem Schluss: Die Märkte können nicht vollends verstanden werden.

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Ein Markt besteht aus tausenden von einzelnen Transaktionen zwischen zwei Parteien, die Dinge austauschen. Derjenige, der etwas haben möchte, sieht einen höheren Nutzen in dem Ding, was er kauft, als derjenige, der es verkauft. Dabei spielt es keine Rolle was das Tauschobjekt ist. Um einen Markt vollends verstehen zu können, muss man also alle Transaktionen analysieren und nachvollziehen. Dies ist jedoch in einen so großen und schnellen Markt, wie den Börsen, unmöglich. Genau aus diesem Grunde werden Vereinfachungen getroffen.

Ein Trading-System ist nämlich nichts anderes als Vereinfachung.

Ein Trading-System ist nämlich nichts anderes als Vereinfachung. Es werden diverse Regeln aufgestellt, um Muster aufzuspüren und zu handeln, die regelmäßig im Markt auftreten und von denen sich profitieren lässt. Je mehr Regeln ein System besitzt, desto enger sind die Muster gefasst, auf die man es absieht. Je weiter die Regeln, desto ungenauer werden die Muster erfasst. Auf der selben Skala bewegt sich dann auch die Anfälligkeit für Marktveränderungen. Je enger das Muster, desto anfälliger; je ungenauer das Muster, desto robuster. Dies schließt jedoch nicht den möglichen Profit mit ein.

Ein bekannter Trader sagt einmal, dass man die Märkte eigentlich nicht verstehen, sondern Geld verdienen will. Es ist dieselbe Fragestellung zwischen einem „Nerd“ und seinem Gegenteil: Der Nerd ist nur an der Sache an sich interessiert, während sein Gegenteil das Ergebnis im Blick hat.

Womit ich letztendlich als Trader Geld verdiene, spielt keine Rolle.

Dennoch muss man natürlich die zugrunde liegenden Kräfte und Gesetzmäßigkeiten der Märkte verstehen, sonst lässt sich kein Trading-System entwickeln. Die Frage lautet nur: Wie viel? Ich merke regelmäßig, dass ich mich auf das Ergebnis konzentrieren muss, nämlich das Geldverdienen und nicht auf die Sache an sich. Womit ich letztendlich als Trader Geld verdiene, spielt keine Rolle. Da hilft es mir auch in keiner Weise weiter, ob ich Markt-Experte bin oder nicht.

Foto: Berge Gazen

 

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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