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Trendfolge ist nicht einfach. Aber was muss eine Aktie tun um sich zu verdoppeln?

Trendfolge: Was muss eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln?

Das grundlegende Prinzip der Trendfolge ist: Steigende und fallende Preise. Was muss also eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln? Würdest du eine Aktie auf Allzeithoch kaufen?
Trading spielt oft gegen das Verhalten und die Denkweisen, die wir gelernt haben und für richtig halten. Speziell die Trading-Strategie der Trendfolge enthält viele Elemente, die gegen die menschliche Natur verstoßen. Dies macht Trendfolge so schwierig.

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Konfrontiert man Trader oder Börseninteressierten mit der Frage „Was muss eine Aktie tun, um sich zu verdoppeln?“, werden die meisten wahrscheinlich relativ schnell antworten: „Sie muss steigen!“ Zeigt man den Personen jedoch den Chart einer Aktie, die auf einem Allzeithoch steht, werden sie schnell sagen: „Die Aktie ist zu teuer. Ich würde kaufen, wenn sie gefallen ist.“

Wir wollen schlauer als alle anderen sein und etwas zu einem niedrigen Preis erhalten.

Genau dieses Verhalten ist widersprüchlich, aber menschlich. Wir wollen schlauer als alle anderen sein und etwas zu einem niedrigen Preis erhalten. Viele, gerade unerfahrene, Marktteilnehmer kaufen bei fallenden Kursen. Sie sagen sich: „Die Aktie kann nicht tiefer fallen.“ Doch genau hier kann man die Frage umdrehen: „Was muss eine Aktie tun, um sich zu halbieren?“ Richtig, sie muss fallen.

Aus diesem beiden Aussagen, lassen sich Strategien ableiten. Wenn wir Aktien wollen, die sich verdoppeln, dürfen wir nur bei steigenden Kursen kaufen. Suchen wir nach Aktien, die fallen, müssen wir nach fallenden Kursen Ausschau halten.

Die Trendfolge hat sich zum Ziel gesetzt, einem Trend so lange zu folgen, bis er endet.

Dies ist recht simple und beschreibt im Kern, worum es bei der Trendfolge geht. Hinzu kommt, dass man diese Frage immer wieder bei einem neuen Preislevel stellen kann: Bei 10, 20, 30, 50 usw. Damit eine Aktie von 10 auf 20 steigen kann, was eine Verdoppelung ist, muss sie steigen. Den Anstieg zwischen 10 und 20 nennt man Trend. Die Trendfolge hat sich zum Ziel gesetzt, einem Trend so lange zu folgen, bis er endet. Wann endet ein Trend? Wenn der Kurs fällt.

Die Definition des Beginns oder des Endes eines Trends legt der Trader für sich individuell in seiner Strategie fest. Jedoch haben alle Trendfolge-Strategien eines gemeinsam: Sie folgen steigenden und/oder fallenden Preisen. Dies ist genau der Grund, warum Trendfolge-Strategien Aktien wie Apple, Tesla, Priceline, Google usw. im Depot haben/hatten. Ein Trendfolge-Trader versucht nicht bei fallenden Kursen zuzugreifen und zu sich zu sagen: „Ab hier wird der Kurs wieder steigen“. Genau im Gegenteil. Eine Trendfolge-Strategie wird dann aktiv, wenn der Preis wieder steigt.

Wer kauft schon gerne etwas, was sich auf dem höchsten Preis aller Zeiten befindet?

Doch Trendfolge geht gegen das, was wir als richtig oder sinnvoll erachten. Eine Trendfolge-Strategie kauft nicht bei niedrigen Preisen, sondern bei hohen. Einstiege wie Ausbrüche auf mehrmonatige Höchstkurse oder sogar Allzeithochs sind geeignete Einstiege. Wer kauft schon gerne etwas, was sich auf dem höchsten Preis aller Zeiten befindet?

Doch man kann bereits Gelerntes ändern und neues lernen. Dies zeigen die Beispiele erfolgreicher Trendfolge-Meister die es seit 100 Jahren gibt und weltweit aktiv sind. Sie erwirtschaften seit Jahrzehnten große Renditen unter geringem Risiko und verwalten Milliarden.

Trendfolge-Strategien funktionieren, wie andere Strategien auch, nicht immer und nicht in jeder Marktumgebung.

Doch man darf sich nichts vormachen. Trendfolge-Strategien funktionieren, wie andere Strategien auch, nicht immer und nicht in jeder Marktumgebung. Wendet man eine Trendfolge-Strategie auf Aktien an, benötigt man einen allgemeinen Trend im Aktienmarkt, da viele Aktien gemeinsam steigen oder fallen. Bei einem diversifizierten Trendfolge-Portfolio, wie es z.B. CTAs mit Futures einsetzen, kann es ebenfalls vorkommen, dass sich alle Märkte trendlos bewegen. Doch die Chance ist hierbei geringer.

Jede Strategie und Denkweise benötigt eine Grundlage, die sich im Markt beobachten und bestätigen lässt. Es muss ein universelles Prinzip bestehen, was die eigene Strategie bestätigt und was sich im Markt beobachten lässt. Bei Trendfolge ist dies: Steigen und fallende Preise. Das Gute ist: Preise müssen sich bewegen, sie können sich nicht auf Dauer nicht bewegen.

Foto: SimonQ錫濛譙

 

© Copyright 2015 - Julian Komar - >500 Artikel im Trading Blog ★ Trading ✓ Trendfolge ✓ Trading System ✓ Tradingpsychologie ✓ Erfolg & Motivation ★ Trading Blog für Trader & Einsteiger

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