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Wir können nicht alles beeinflussen

Man muss unterscheiden: Was kann ich beeinfluss und was nicht. Letzteres sollte man ignorieren …
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Trader und Börseninteressierte beschäftigen sich gerne mit Dingen, die man nicht beeinflussen kann. In diesem Gebiet scheint eine fast magische Anziehungskraft zu liegen. Die Beschäftigung mit der Interpretation vergangener oder zukünftiger Ereignisse, sowie anderen Marktteilnehmern ist ein täuschend spannendes Feld. Dabei muss man sich innerlich damit abfinden, dass man sich nicht mit Dingen beschäftigt, die nicht im eigenen Einflussbereich liegen. Es ist Zeitverschwendung und zugleich frustrierend.

Zu den Dingen, die ich als Trader beeinflussen kann, zählt alles, was von mir aus geht und eine Auswirkung auf mein Trading hat, z.B. die Begrenzung des Risikos durch einen Stop-Loss, Gewinnmitnahme, Durchführung des eigenen Plans nach festen Regeln, Kalkulation des Trades usw. Dies sind alles Dinge, die ich mit meinem Handeln und Gedanken kontrollieren kann.

Im Gegensatz dazu stehen verschiedene Dinge, die ich nicht beeinflussen oder kontrollieren kann, z.B. den Ausgang eines Trades, die Redaktion des Marktes auf ein Ereignis, die nächste Kursbewegung, die vergangene Kursbewegung, Strategien eines anderen Marktteilnehmers u.v.m.

Wenn man sich ständig mit Dingen beschäftigt, die außerhalb des eigenen Kontrollbereichs liegen, läuft man Gefahr, dass man sich auf ein falsches Ziel fokussiert und zugleich seine eigene Gemütsverfassung unbewusst schädigt. Dinge, die außerhalb des eigenen Handlungsspielraum liegen, können unmöglich von einem selbst beeinflusst werden. Dies zeigt schon die Ausdrucksweise „außerhalb“. Man kann sich dieses bildlich im Kopf vorstellen.

Es ist nicht leicht dieses Verhalten zu lernen und die beiden Bereiche scharf von einander zu trennen und den einen völlig zu ignorieren. Man stellt sich damit gegen die Masse der Börsenteilnehmer, die sich genau mit dem beschäftigen, was sie nicht beeinflussen können. Doch als Trader möchte man nicht zu der Masse gehören, denn die Masse verliert, sondern genau zur Gegenseite. Man muss dieses Verhalten täglich üben und innerlich im Denken verankern. Ich bin überzeugt davon, dass dieses der Ausführung der eigenen Strategie und dem Erfolg dienlich ist.

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