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Ziele im Trading planen

Der Weg zu einem Ziel muss geplant werden. Rückwärtsplanung hat dabei einen Vorteil …
Sich selber Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen ist gar nicht so einfach, wie es immer in Büchern propagiert wird. Man schreibt nicht einfach ein Ziel auf, ist diszipliniert und erreicht es auch. Auf dem Weg zu einem Ziel begegnet man bereits einigen Herausforderungen, so dass Ziele manchmal unerreichbar werden.

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Ziele im Trading sind sehr wichtig. Schließlich möchte man auf etwas hinarbeiten und irgendwann auch irgendwo ankommen und eine Reihe von erledigten Punkten sehen. Das tut gut und ohne Ziel ist man sprichwörtlich ziellos. Doch man kann nicht einfach sich ein Ziel setzen, z.B. einen bestimmten Geldbetrag im Jahr zu verdienen. Denn dieses liegt schon mal außerhalb des eigenen Einflusskreises. Ziele müssen also grundsätzlich erreichbar sein.

Doch ein Ziel alleine bringt einen noch nicht an den Zielpunkt.

Ich selber nutze für das setzen von Zielen die sogenannten SMART Kriterien. Sie bilden einen guten Rahmen, um realistische Ziele zu setzen. Sind dann noch die Ziele in einer sinnvollen Größe (lieber kleiner als zu groß), hat man schon einen guten Schritt gemacht. Doch ein Ziel alleine bringt einen noch nicht an den Zielpunkt. Man muss auch etwas dafür tun. Und damit beginnt das planen …

Beim Planen vom Weg zum Ziel gibt es zwei Methoden:

  • Vorwärtsplanen: Man plant die einzelnen Schritte hin zum Zielpunkt. Was muss erledigt werden, um das Ziel zu erreichen?
  • Rückwärtsplanen: Man visualisiert, wie man zum Ziel gekommen ist. Was habe ich auf dem Weg zum Ziel alles erledigt?

Letztes ist besser geeignet, wenn man komplexere Ziele planen möchte. Vorwärtsplanung ist eher für kleinere und einfachere Ziele geeignet. Doch natürlich ist das auch abhängig vom eigenen Geschmack.

Jeder Sportler kann wahrscheinlich den Zustand beschreiben, den er fühlt, wenn er auf dem ersten Platz steht. Warum also nicht auch ein Trader?

Bei der Rückwärtsplanung hat man jedoch den Vorteil, dass man zugleich ein Bild davon hat, wie es aussieht, wenn man am Ziel angelangt ist und wie man dorthin bekommen ist. Es ist irgendwie greifbarer, wenn man sich in den Zustand der Erreichung des Ziels versetzt. Wie fühlt es sich an, wenn ich das Ziel erreicht habe? Jeder Sportler kann wahrscheinlich den Zustand beschreiben, den er fühlt, wenn er auf dem ersten Platz steht. Warum also nicht auch ein Trader? Wie fühlt es sich an, wenn man z.B. seine Trefferquote erhöht hat oder 10 Wochen ohne Fehler seinen Prozess eingehalten hat? Je genauer das Bild, desto mehr „Magnet-Kraft“ bekommt es. Es wird anziehender und die Schritte dahin lassen sich besser planen. Der Schritt, seine Ziele zu planen ist zugleich ein mentales Training.

Ich lerne immer wieder hinzu, wie man sich Ziele setzt, diese plant und realisiert. Auch, wenn man sein Ziel verfehlt, ist es viel wert. Man lernt dabei viel. War das Ziel zu groß oder einfach unerreichbar? Muss ich meinen Plan verbessern, wie ich zum Ziel gelange oder muss ich einfach mehr Disziplin aufbringen? Irgendwann platzt der Knoten und man erlebt den Aha-Effekt, der einem einen Lernschub bringt. Ziele zu erreichen, etwas darüber zu lernen, macht Spaß und bringt einen weiter auf der eigenen Trading-Reise.

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